Exodus

Exodus

KAPITEL 1

Die Kinder Israels vermehren sich, obwohl sie unterdrückt werden.

1 Dies sind nun die Namen der Kinder Israel, die nach Ägypten kamen; ein jeder nach seinem Hause, der mit Jakob kam.

2 Ruben, Simeon, Levi und Juda,

3 Issaschar, Sebulon und Benjamin,

4 Dan und Naphtali, Gad und Asser.

5 Und alle Seelen, die aus den Lenden Jakobs hervorgingen, waren siebzig Seelen; denn Josef war schon in Ägypten.

6 Und Joseph starb und alle seine Brüder und diese ganze Generation.

7 Und die Kinder Israel waren fruchtbar und vermehrten sich reichlich und mehrten sich und wurden überaus mächtig; und das Land wurde voll von ihnen.

8 Nun stand ein neuer König über Ägypten auf, der Josef nicht kannte.

9 Und er sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Kinder Israel ist größer und mächtiger als wir;

10 Komm, lass uns weise mit ihnen umgehen; damit sie sich nicht vermehren und es geschieht, dass sie sich, wenn ein Krieg ausbricht, auch unseren Feinden anschließen und gegen uns kämpfen und sie so aus dem Land führen.

11 Darum setzten sie Aufseher über sich, um sie mit ihren Lasten zu bedrängen. Und sie bauten für den Pharao Schatzstädte Pithom und Raamses.

12 Aber je mehr sie sie bedrängten, desto mehr vermehrten sie sich und wuchsen. Und sie waren betrübt wegen der Kinder Israel.

13 Und die Ägypter zwangen die Kinder Israel, mit Strenge zu dienen;

14 Und sie machten ihr Leben bitter durch harte Knechtschaft, in Mörtel und in Ziegeln und in allerlei Dienst auf dem Feld; all ihr Dienst, in dem sie sie zum Dienst zwangen, war mit Strenge.

15 Und der König von Ägypten redete mit den hebräischen Hebammen, von denen die eine Shiphra hieß und die andere Puah;

16 Und er sprach: Wenn ihr hebräischen Frauen das Amt einer Hebamme verrichtet und sie auf den Hockern seht, wenn es ein Sohn ist, dann sollt ihr ihn töten; aber wenn es eine Tochter ist, dann soll sie leben.

17 Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie ihnen der König von Ägypten befohlen hatte, sondern retteten die männlichen Kinder am Leben.

18 Und der König von Ägypten rief die Hebammen und sprach zu ihnen: Warum habt ihr das getan und die männlichen Kinder am Leben erhalten?

19 Und die Hebammen sagten zum Pharao: Weil die Hebräerinnen nicht wie die Ägypterinnen sind; denn sie sind munter und werden entbunden, ehe die Hebammen zu ihnen kommen.

20 Darum handelte Gott gut mit den Hebammen; und das Volk vermehrte sich und wurde sehr mächtig.

21 Und es begab sich: Weil die Hebammen Gott fürchteten, machte er ihnen Häuser.

22 Und der Pharao befahl seinem ganzen Volk und sprach: Alle geborenen Söhne sollt ihr in den Strom werfen, und jede Tochter sollt ihr am Leben erhalten.

KAPITEL 2

Moses Geburt, Adoption, Flucht und Heirat.

1 Und es ging ein Mann aus dem Hause Levi und nahm eine Tochter Levis zur Frau.

2 Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn; und als sie ihn sah, dass er ein braves Kind war, versteckte sie ihn drei Monate.

3 Und als sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie ihm eine Lade aus Binsen und bestrich sie mit Schleim und Pech und legte das Kind hinein; und sie legte es in die Fahnen am Ufer des Flusses.

4 Und seine Schwester stand weit entfernt, um zu wissen, was mit ihm geschehen würde.

5 Und die Tochter des Pharao kam herunter, um sich am Fluss zu waschen; und ihre Mädchen gingen am Ufer des Flusses entlang; und als sie die Lade zwischen den Fahnen sah, schickte sie ihre Magd, sie zu holen.

6 Und als sie es öffnete, sah sie das Kind; und siehe, das Kind weinte. Und sie hatte Mitleid mit ihm und sagte: Dies ist eines der Kinder der Hebräer.

7 Da sprach seine Schwester zur Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und dir eine Amme der Hebräerinnen rufen, damit sie dir das Kind stille?

8 Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh! Und die Magd ging und rief die Mutter des Kindes.

9 Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Nimm dieses Kind weg und stille es für mich, und ich werde dir deinen Lohn geben. Und die Frau nahm das Kind und stillte es.

10 Und das Kind wuchs, und sie brachte es zur Tochter des Pharao, und er wurde ihr Sohn. Und sie nannte seinen Namen Moses; und sie sagte: Weil ich ihn aus dem Wasser gezogen habe.

11 Und es begab sich: In jenen Tagen, als Mose erwachsen war, ging er hinaus zu seinen Brüdern und betrachtete ihre Lasten; und er sah einen Ägypter, der einen Hebräer, einen seiner Brüder, schlug.

12 Und er sah hin und her, und als er sah, dass da kein Mensch war, tötete er den Ägypter und versteckte ihn im Sand.

13 Und als er am zweiten Tag auszog, siehe, zwei Männer der Hebräer stritten miteinander; und er sprach zu dem Ungerechten: Warum schlagst du deinen Gefährten?

14 Und er sprach: Wer hat dich zum Fürsten und Richter über uns gemacht? Willst du mich töten, wie du den Ägypter getötet hast? Und Mose fürchtete sich und sprach: Das ist doch bekannt.

15 Als der Pharao das hörte, suchte er Mose zu töten. Aber Mose floh vor dem Angesicht des Pharao und wohnte im Land Midian; und er setzte sich an einen Brunnen.

16 Der Priester von Midian aber hatte sieben Töchter; und sie kamen und schöpften Wasser und füllten die Tröge, um die Herde ihres Vaters zu tränken.

17 Und die Hirten kamen und trieben sie weg; aber Mose stand auf und half ihnen und tränkte ihre Herde.

18 Und als sie zu Reuel, ihrem Vater, kamen, sagte er: Wie kommt es, dass ihr heute so früh gekommen seid?

19 Und sie sagten: Ein Ägypter hat uns aus der Hand der Hirten errettet und uns auch genug Wasser geschöpft und die Herde getränkt.

20 Und er sprach zu seinen Töchtern: Und wo ist er? Warum hast du den Mann verlassen? rufe ihn, dass er Brot esse.

21 Und Mose begnügte sich damit, bei dem Mann zu wohnen; und er gab Moses Zippora seine Tochter.

22 Und sie gebar ihm einen Sohn, und er nannte seinen Namen Gerschom; denn er sagte: Ich bin ein Fremdling gewesen in einem fremden Land.

23 Und es begab sich im Laufe der Zeit, dass der König von Ägypten starb; und die Kinder Israel sahen wegen der Knechtschaft, und sie schrieen, und ihr Geschrei drang wegen der Knechtschaft zu Gott empor.

24 Und Gott hörte ihr Stöhnen, und Gott dachte an seinen Bund mit Abraham, mit Isaak und mit Jakob.

25 Und Gott blickte auf die Kinder Israel, und Gott hatte Achtung vor ihnen.

KAPITEL 3

Moses hütet Jethros Herde – Gott erscheint ihm in einem brennenden Dornbusch – Er sendet ihn, um Israel zu befreien.

1 Mose aber hütete die Herde Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian; und er führte die Herde hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes bis an den Horeb.

2 Und wiederum erschien ihm die Gegenwart des Herrn in einer Feuerflamme inmitten eines Busches; und er sah, und siehe, der Busch brannte mit Feuer, und der Busch wurde nicht verzehrt.

3 Und Mose sagte: Ich werde mich jetzt abwenden und diesen großartigen Anblick sehen, warum der Busch nicht verzehrt ist.

4 Und als der Herr sah, dass er sich abwandte, um nachzusehen, rief Gott ihm mitten aus dem Busch zu und sprach: Mose, Mose. Und er sagte: Hier bin ich.

5 Und er sprach: Nähere dich nicht hierher; zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.

6 Weiter sagte er: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verbarg sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.

7 Und der Herr sprach: Ich habe gewiss die Not meines Volkes in Ägypten gesehen und ihr Geschrei wegen ihrer Aufseher gehört; denn ich kenne ihre Sorgen;

8 Und ich bin herabgekommen, um sie aus der Hand der Ägypter zu befreien und sie aus jenem Land heraufzubringen in ein gutes und ein großes Land, in ein Land, das von Milch und Honig fließt; an den Ort der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hiviter und der Jebusiter.

9 Nun, siehe, das Geschrei der Kinder Israel ist zu mir gekommen; und ich habe auch die Unterdrückung gesehen, mit der die Ägypter sie unterdrücken.

10 So komm nun, und ich sende dich zum Pharao, damit du mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägypten herausführst.

11 Und Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Kinder Israel aus Ägypten herausführen sollte?

12 Und er sprach: Gewiss, ich werde mit dir sein; und dies soll dir ein Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe; Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, wirst du Gott auf diesem Berg dienen.

13 Und Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt; und sie werden zu mir sagen: Wie ist sein Name? was soll ich ihnen sagen?

14 Und Gott sprach zu Mose: ICH BIN DER ICH BIN; und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: ICH BIN hat mich zu euch gesandt.

15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du den Kindern Israel sagen: Der Herr, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; dies ist mein Name für immer, und dies ist mein Denkmal für alle Generationen.

16 Geht hin und versammelt die Ältesten Israels und sprecht zu ihnen: Der Herr, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, ist mir erschienen und hat gesagt: Ich habe euch heimgesucht und das gesehen was euch in Ägypten angetan wird;

17 Und ich habe gesagt, ich werde dich aus der Bedrängnis Ägyptens heraufführen in das Land der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hiviter und der Jebusiter, in ein Land, das von Milch und Milch fließt Honig.

18 Und sie werden auf deine Stimme hören; und du sollst zum König von Ägypten kommen, du und die Ältesten Israels, und zu ihm sagen: Der Herr, der Gott der Hebräer, ist uns begegnet; und nun lass uns gehen, wir bitten dich, drei Tagesreisen in die Wüste, dass wir dem Herrn, unserem Gott, opfern.

19 Und ich bin sicher, der König von Ägypten wird dich nicht gehen lassen, nein, nicht durch starke Hand.

20 Und ich werde meine Hand ausstrecken und Ägypten schlagen mit all meinen Wundern, die ich in seiner Mitte tun werde; und danach wird er dich gehen lassen.

21 Und ich werde diesem Volk Gunst geben in den Augen der Ägypter; und es wird sich begeben: Wenn ihr geht, werdet ihr nicht leer gehen;

22 Aber jede Frau soll von ihrer Nachbarin und ihrer Hausbewohnerin borgen; Juwelen aus Silber und Juwelen aus Gold und Kleider; und ihr sollt sie euren Söhnen und euren Töchtern anziehen; und ihr werdet die Ägypter verderben.

KAPITEL 4

Moses bekommt einen Stab der Macht – Er will nicht gesandt werden – Aaron wird berufen – Gottes Botschaft an den Pharao – Zippora beschneidet ihren Sohn – Aaronis wird berufen.

1 Und Mose antwortete und sprach: Aber siehe, sie werden mir nicht glauben noch auf meine Stimme hören; denn sie werden sagen: Der Herr ist dir nicht erschienen.

2 Und der Herr sprach zu ihm: Was ist das in deiner Hand? Und er sagte: Ein Stab.

3 Und er sagte: Wirf es auf die Erde. Und er warf es auf die Erde, und es wurde eine Schlange; und Mose floh davor.

4 Und der Herr sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus und fasse sie beim Schwanz. Und er streckte seine Hand aus und fing sie, und sie wurde zu einem Stab in seiner Hand;

5 damit sie glauben, dass der Herr, der Gott ihrer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, dir erschienen ist.

6 Und der Herr sprach weiter zu ihm: Stecke nun deine Hand in deinen Busen. Und er steckte seine Hand in seine Brust; und als er es herausnahm, siehe, seine Hand war aussätzig wie Schnee.

7 Und er sprach: Stecke deine Hand wieder in deinen Busen. Und er steckte seine Hand wieder in seine Brust; und riss es aus seinem Busen, und siehe, es wurde wieder verwandelt wie sein anderes Fleisch.

8 Und es wird geschehen, wenn sie dir nicht glauben und nicht auf die Stimme des ersten Zeichens hören, werden sie der Stimme des letzten Zeichens glauben.

9 Und es wird sich begeben, wenn sie auch diesen beiden Zeichen nicht glauben und nicht auf deine Stimme hören, so sollst du vom Wasser des Flusses nehmen und es auf das Trockene gießen; und das Wasser, das du aus dem Strom nimmst, wird auf dem Trockenen zu Blut werden.

10 Und Mose sprach zum Herrn: O mein Herr, ich bin nicht beredt, weder bisher noch seitdem du mit deinem Diener gesprochen hast; aber ich habe eine langsame Sprache und eine langsame Zunge.

11 Und der Herr sprach zu ihm: Wer hat den Mund des Menschen gemacht? oder wer macht den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden? Habe ich nicht den Herrn?

12 So geh nun, und ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du sagen sollst.

13 Und er sprach: O mein Herr, sende, ich bitte dich, durch die Hand dessen, den du senden willst.

14 Und der Zorn des Herrn entbrannte gegen Mose, und er sprach: Ist nicht Aaron, der Levit, dein Bruder? Ich weiß, dass er gut sprechen kann. Und siehe, er kommt dir entgegen; und wenn er dich sieht, freut er sich im Herzen.

15 und rede mit ihm und lege ihm Worte in den Mund; und ich werde mit deinem Mund und mit seinem Mund sein und dich lehren, was du tun sollst.

16 Und er soll dein Sprecher für das Volk sein; und er wird sein, ja er wird für dich sein statt eines Mundes, und du wirst für ihn sein statt Gottes.

17 Und du sollst diesen Stab in deine Hand nehmen, womit du Zeichen tun sollst.

18 Und Mose ging und kehrte zu Jethro, seinem Schwiegervater, zurück und sprach zu ihm: Lass mich gehen, ich bitte dich, und zu meinen Brüdern zurückkehren, die in Ägypten sind, und sehen, ob sie noch am Leben sind. Und Jethro sagte zu Mose: Geh in Frieden.

19 Und der Herr sprach zu Mose in Midian: Geh, kehre zurück nach Ägypten; denn alle Menschen sind tot, die dein Leben suchten.

20 Und Mose nahm seine Frau und seine Söhne und setzte sie auf einen Esel und kehrte in das Land Ägypten zurück; und Mose nahm den Stab Gottes in seine Hand.

21 Und der Herr sprach zu Mose: Wenn du nach Ägypten zurückkehrst, sieh zu, dass du alle diese Wunder tust vor dem Pharao, die ich in deine Hand gegeben habe, und es wird mir wohl ergehen; aber der Pharao wird sein Herz verhärten und das Volk nicht ziehen lassen.

22 Und du sollst zum Pharao sagen: So spricht der Herr: Israel ist mein Sohn, mein Erstgeborener;

23 Und ich sage dir: Lass meinen Sohn gehen, dass er mir dienen kann; und wenn du dich weigerst, ihn gehen zu lassen, siehe, ich werde deinen Sohn töten, sogar deinen Erstgeborenen.

24 Und es begab sich: Der Herr erschien ihm auf dem Weg bei der Herberge. Der Herr war zornig auf Moses, und seine Hand war im Begriff, auf ihn zu fallen, um ihn zu töten; denn er hatte seinen Sohn nicht beschnitten.

25 Da nahm Zippora einen scharfen Stein und beschnitt ihren Sohn und warf den Stein vor seine Füße und sprach: Gewiss, du bist mir ein Blutgemahl.

26 Und der Herr verschonte Mose und ließ ihn gehen, weil Zippora, seine Frau, das Kind beschnitten hatte. Und sie sagte: Du bist ein verdammter Ehemann. Und Mose schämte sich und verbarg sein Angesicht vor dem Herrn und sprach: Ich habe vor dem Herrn gesündigt.

27 Und der Herr sprach zu Aaron: Geh in die Wüste, Mose entgegen, und er ging hin und begegnete ihm auf dem Berg Gottes; auf dem Berg, wo Gott ihm erschien; und Aaron küsste ihn.

28 Und Mose erzählte Aaron alle Worte des Herrn, der ihn gesandt hatte, und alle Zeichen, die er ihm geboten hatte.

29 Und Mose und Aaron gingen hin und versammelten alle Ältesten der Kinder Israel;

30 Und Aaron redete alle Worte, die der Herr zu Mose geredet hatte, und tat die Zeichen vor den Augen des Volkes.

31 Und das Volk glaubte; und als sie hörten, dass der Herr die Kinder Israel besucht und ihr Elend angesehen hatte, neigten sie ihre Häupter und beteten an.

KAPITEL 5

Der Pharao erhöht die Aufgabe der Israeliten – er prüft ihre Klagen. Moses schreit zu Gott für Israel.

1 Und danach gingen Mose und Aaron hinein und sagten zum Pharao: So spricht der Herr, der Gott Israels: Laßt mein Volk ziehen, damit sie mir in der Wüste ein Fest feiern.

2 Und der Pharao sprach: Wer ist der Herr, dass ich seiner Stimme gehorchen und Israel ziehen lassen sollte? Ich kenne den Herrn nicht, und ich werde Israel nicht ziehen lassen.

3 Und sie sagten: Der Gott der Hebräer ist uns begegnet; Lass uns, wir bitten dich, drei Tagereisen weit in die Wüste gehen und dem Herrn, unserem Gott, opfern; damit er nicht mit der Pest oder mit dem Schwert über uns kommt.

4 Und der König von Ägypten sprach zu ihnen: Warum führt ihr, Mose und Aaron, das Volk von seinen Werken? bring dich zu deinen Lasten.

5 Und der Pharao sprach: Siehe, die Völker des Landes sind jetzt zahlreich, und ihr verschafft ihnen Ruhe von ihren Lasten.

6 Und der Pharao befahl am selben Tag den Aufsehern des Volkes und ihren Aufsehern und sprach:

7 Ihr sollt dem Volk nicht mehr Stroh zum Ziegelmachen geben wie bisher; Lass sie gehen und Stroh für sich sammeln.

8 Und die Geschichte der Ziegel, die sie bisher gemacht haben, sollt ihr darauf legen; ihr sollt nichts davon schmälern; denn sie sind müßig; darum schreien sie und sagen: Lasst uns hingehen und unserem Gott opfern!

9 Lasst den Männern mehr Arbeit auferlegt werden, damit sie darin arbeiten können; und lass sie nicht auf eitle Worte achten.

10 Und die Aufseher des Volkes und ihre Aufseher gingen hinaus und redeten zum Volk und sprachen: So spricht der Pharao: Ich will euch kein Stroh geben.

11 Geht hin, holt euer Stroh, wo ihr es finden könnt; doch nichts von deiner Arbeit soll gemindert werden.

12 So zerstreute sich das Volk im ganzen Land Ägypten, um Stoppeln statt Stroh zu sammeln.

13 Und die Aufseher drängten sie und sagten: Erfüllt eure Werke, eure täglichen Aufgaben, wie wenn es Stroh gibt.

14 Und die Aufseher der Kinder Israel, die die Aufseher des Pharao über sie gesetzt hatten, wurden geschlagen und gefragt: Warum habt ihr gestern und heute eure Aufgabe, Ziegel zu machen, nicht erfüllt wie bisher?

15 Da kamen die Obersten der Kinder Israel und schrien zum Pharao und sprachen: Warum machst du das mit deinen Knechten?

16 Deinen Knechten wird kein Stroh gegeben, und sie sagen zu uns: Mache Ziegel; und siehe, deine Knechte werden geschlagen; aber die Schuld liegt bei deinem eigenen Volk.

17 Er aber sprach: Ihr seid müßig, ihr seid müßig; darum sagt ihr: Laßt uns hingehen und dem Herrn opfern!

18 Geht nun hin und arbeitet; denn es soll euch kein Stroh gegeben werden, doch sollt ihr die Geschichte von Ziegeln abliefern.

19 Und die Beamten der Kinder Israel sahen, dass sie in böser Sache waren, nachdem gesagt worden war: Ihr sollt nichts von euren Ziegeln eurer täglichen Arbeit verringern.

20 Und sie begegneten Mose und Aaron, die im Weg standen, als sie vom Pharao herauskamen;

21 Und sie sprachen zu ihnen: Der Herr sehe auf euch und richtet; denn ihr habt unseren Geruch verabscheut in den Augen des Pharaos und in den Augen seiner Knechte gemacht, um ihnen ein Schwert in die Hand zu geben, um uns zu töten.

22 Und Mose kehrte zum Herrn zurück und sprach: Herr, warum hast du dieses Volk so böse bedrängt? Warum hast du mich gesandt?

23 Denn seit ich zum Pharao gekommen bin, um in deinem Namen zu reden, hat er diesem Volk Böses getan; auch hast du dein Volk überhaupt nicht befreit.

KAPITEL 6

Gott erneuert sein Versprechen – Die Genealogie von Ruben, Simeon und Levi.

1 Der Herr sprach zu Mose: Nun sollst du sehen, was ich dem Pharao antun werde; denn mit starker Hand wird er sie ziehen lassen, und mit starker Hand wird er sie aus seinem Lande vertreiben.

2 Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der Herr;

3 Und ich erschien Abraham, Isaak und Jakob. Ich bin der allmächtige Herrgott; der Herr JEHOVA. Und war ihnen mein Name nicht bekannt?

4 Ja, und ich habe auch meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, den ich mit ihnen gemacht habe, ihnen das Land Kanaan zu geben, das Land ihrer Pilgerreise, worin sie Fremdlinge waren.

5 Und ich habe auch das Seufzen der Kinder Israel gehört, die die Ägypter in Knechtschaft halten; und ich habe an meinen Bund gedacht.

6 Darum sprich zu den Kindern Israel: Ich bin der Herr, und ich werde dich aus der Last der Ägypter herausführen und dich aus ihrer Knechtschaft befreien und dich mit ausgestrecktem Arm erlösen und mit großen Urteilen;

7 Und ich werde dich zu mir als Volk nehmen, und ich werde für dich ein Gott sein; und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr, euer Gott bin, der euch aus der Last der Ägypter herausführt.

8 Und ich werde euch in das Land bringen, von dem ich geschworen habe, es Abraham, Isaak und Jakob zu geben; und ich werde es dir zum Erbe geben; Ich, der Herr, werde es tun.

9 Und Mose redete so zu den Kindern Israel; aber sie hörten nicht auf Moses wegen der Qual des Geistes und wegen der grausamen Knechtschaft.

10 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

11 Geh hinein und rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten, dass er die Kinder Israel aus seinem Land ziehen lasse.

12 Und Mose redete vor dem Herrn und sprach: Siehe, die Kinder Israel haben nicht auf mich gehört; wie soll mich denn der Pharao hören, der unbeschnittene Lippen hat?

13 Und der Herr redete mit Mose und Aaron und gab ihnen den Auftrag an die Kinder Israel und den Pharao, den König von Ägypten, die Kinder Israel aus dem Land Ägypten herauszuführen.

14 Dies sind die Häupter ihrer Vaterhäuser: die Söhne Rubens, des Erstgeborenen Israels; Hanoch und Pallu, Hezron und Carmi; das sind die Familien Rubens.

15 und die Söhne Simeons; Jemuel und Jamin und Ohad und Jachin und Zohar und Schaul, der Sohn einer kanaanitischen Frau; das sind die Familien Simeons.

16 Und dies sind die Namen der Söhne Levis nach ihren Geschlechtern; Gershon und Kohath und Merari; und die Lebensjahre Levis waren hundertsiebenunddreißig Jahre.

17 die Söhne Gerschons; Libni und Shimi, nach ihren Familien.

18 und die Söhne Kehats; Amram und Izxhar und Hebron und Uzziel; und die Lebensjahre Kehats waren einhundertdreiunddreißig Jahre.

19 und die Söhne Meraris; Mahali und Mushi; Dies sind die Familien Levis nach ihren Geschlechtern.

20 Und Amram nahm ihm Jochebed, seines Vaters Schwester, zur Frau; und sie gebar ihm Aaron und Mose; und die Lebensjahre Amrams waren hundertsiebenunddreißig Jahre.

21 und die Söhne Izhars; Korah und Nepheg und Zichri.

22 und die Söhne Usziels; Mischael und Elzaphan und Zithri.

23 Und Aaron nahm ihm Elisheba, die Tochter Amminadabs, der Schwester Naashons, zur Frau; und sie gebar ihm Nabad und Abihu, Eleasar und Itamar.

24 und die Söhne Korahs; Assir und Elkana und Abiasaph; das sind Familien der Korhites.

25 Und der Sohn Eleasar Aarons nahm ihm eine der Töchter Putiels zur Frau; und sie gebar ihm Pinhas; das sind die Häupter der Väter der Leviten nach ihren Geschlechtern.

26 Das sind die Söhne Aarons nach ihren Geschlechtern. Und dies sind die Namen der Kinder Israel nach ihren Familienoberhäuptern, die der Herr zu Aaron und Mose gesagt hat, sie sollten aus dem Land Ägypten heraufführen, nach ihren Heeren.

27 Das sind die, von denen der Herr zu Pharao, dem König von Ägypten, geredet hat, er solle sie ziehen lassen. Und er sandte Mose und Aaron, um die Kinder Israel aus Ägypten herauszuführen.

28 Und es begab sich: An dem Tag, als der Herr zu Mose im Land Ägypten sprach, gebot der Herr Mose, er solle mit dem Pharao, dem König von Ägypten, sprechen und sagen: Ich, der Herr, werde dem Pharao tun König von Ägypten, alles, was ich dir sage.

29 Und Mose sprach vor dem Herrn: Siehe, ich habe stammelnde Lippen und eine langsame Sprache; wie soll der Pharao auf mich hören?

KAPITEL 7

Moses wird ermutigt – Sein Alter – Sein Stab verwandelt sich in eine Schlange – Der Fluss verwandelt sich in Blut.

1 Und der Herr sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich zum Propheten für den Pharao gemacht; und Aaron, dein Bruder, soll dein Sprecher sein.

2 Du sollst deinem Bruder alles sagen, was ich dir gebiete; und Aaron, dein Bruder, soll mit dem Pharao reden, dass er die Kinder Israel aus seinem Lande sende.

3 Und der Pharao wird sein Herz verhärten, wie ich dir gesagt habe; und du wirst meine Zeichen und meine Wunder im Land Ägypten mehren.

4 Aber der Pharao wird nicht auf euch hören, darum werde ich meine Hand auf Ägypten legen und meine Heere, mein Volk, die Kinder Israel, durch große Gerichte aus dem Land Ägypten herausführen.

5 Und die Ägypter werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecke und die Kinder Israel aus ihrer Mitte herausführe.

6 Und Mose und Aaron taten, wie der Herr ihnen geboten hatte, also taten sie.

7 Und Mose war sechzig Jahre alt und Aaron achtzig und drei Jahre alt, als sie mit Pharao sprachen.

8 Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:

9 Wenn der Pharao zu euch sprechen wird und sagen wird: Zeigen Sie ein Wunder, damit ich Sie erkenne; dann sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao, und er wird zu einer Schlange.

10 Und Mose und Aaron gingen zum Pharao hinein und taten so, wie der Herr geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte, und er wurde zu einer Schlange.

11 Dann berief der Pharao auch die Weisen und die Zauberer; jetzt die Zauberer von Ägypten, sie taten es auch mit ihren Zaubersprüchen.

12 Denn sie warfen ein jeder seinen Stab hin und wurden zu Schlangen; aber der Stab Aarons verschlang ihre Stäbe.

13 Und der Pharao verstockte sein Herz, dass er nicht auf sie hörte; wie der Herr gesagt hatte.

14 Und der Herr sprach zu Mose: Das Herz des Pharao ist verstockt, er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen.

15 Geh morgen früh zum Pharao; Siehe, er geht hinaus zum Wasser; und du wirst am Ufer des Flusses stehen, wenn er kommt; und den Stab, der zu einer Schlange geworden ist, sollst du in deine Hand nehmen.

16 Und du sollst zu ihm sagen: Der Herr, der Gott der Hebräer, hat mich zu dir gesandt und gesagt: Lass mein Volk ziehen, damit sie mir in der Wüste dienen; und siehe, bisher wolltest du nicht hören.

17 So spricht der Herr: Daran sollst du erkennen, dass ich der Herr bin; Siehe, ich werde mit dem Stab, der in meiner Hand ist, auf die Wasser des Flusses schlagen, und sie werden sich in Blut verwandeln.

18 Und die Fische im Strom werden sterben, und der Strom wird stinken; und die Ägypter werden es verabscheuen, vom Wasser des Flusses zu trinken.

19 Und der Herr sprach zu Mose: Sprich zu Aaron: Nimm deinen Stab und strecke deine Hand aus über die Wasser Ägyptens, über ihre Bäche, über ihre Flüsse und über ihre Teiche und über alle ihre Wasserbecken, die sie kann zu Blut werden; und dass im ganzen Land Ägypten Blut sei, sowohl in hölzernen als auch in steinernen Gefäßen.

20 Und Mose und Aaron taten so, wie der Herr geboten hatte; und er erhob den Stab und schlug auf das Wasser, das im Strom war, vor den Augen des Pharao und vor den Augen seiner Knechte; und alles Wasser, das im Strom war, wurde zu Blut.

21 Und die Fische im Fluss starben; und der Fluss stank, und die Ägypter konnten das Wasser des Flusses nicht trinken; und es war Blut im ganzen Land Ägypten.

22 Und die Zauberer Ägyptens taten es mit ihren Zaubersprüchen; und das Herz des Pharao war verstockt, und er hörte nicht auf sie; wie der Herr gesagt hatte.

23 Und der Pharao kehrte um und ging in sein Haus, und er legte sein Herz auch nicht darauf.

24 Und alle Ägypter gruben um den Fluss herum nach Trinkwasser; denn sie konnten das Wasser des Flusses nicht trinken.

25 Und sieben Tage waren erfüllt, nachdem der Herr den Strom geschlagen hatte.

KAPITEL 8

Frösche schickten, und Moses entfernte sie durch Gebet – Der Staub verwandelte sich in Läuse – Die Fliegenschwärme.

1 Und der Herr sprach zu Mose: Geh zum Pharao und sprich zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!

2 Und wenn du dich weigerst, sie gehen zu lassen, siehe, ich werde alle deine Grenzen mit Fröschen schlagen;

3 Und der Fluss wird Frösche in Hülle und Fülle hervorbringen, die hinaufsteigen und in dein Haus und in dein Schlafgemach und auf dein Bett und in das Haus deiner Knechte und auf dein Volk und in deine Öfen und hineinkommen werden deine Knettröge;

4 Und die Frösche werden auf dich und auf dein Volk und auf alle deine Knechte kommen.

5 Und der Herr sprach zu Mose: Sprich zu Aaron: Strecke deine Hand mit deinem Stab aus über die Bäche, über die Flüsse und über die Teiche, und lass Frösche über das Land Ägypten heraufziehen.

6 Und Aaron streckte seine Hand aus über die Wasser Ägyptens; und die Frösche kamen herauf und bedeckten das Land Ägypten.

7 Und die Zauberer taten es mit ihren Zaubersprüchen und brachten Frösche in das Land Ägypten.

8 Da rief der Pharao Mose und Aaron und sprach: Bittet den Herrn, er möge die Frösche von mir und meinem Volk wegnehmen; und ich werde das Volk ziehen lassen, damit es dem Herrn Opfer bringen kann.

9 Und Mose sprach zum Pharao: Ehre sei mir! Wann soll ich für dich und deine Diener und dein Volk bitten, die Frösche von dir und deinen Häusern zu vertilgen, damit sie nur im Fluss bleiben können?

10 Und er sagte: Morgen. Und er sprach: Es geschehe nach deinem Wort; damit du erkennst, dass niemand dem Herrn, unserem Gott, gleicht.

11 Und die Frösche werden von dir und von deinen Häusern und von deinen Knechten und von deinem Volk weichen; sie sollen nur im Fluss bleiben.

12 Und Mose und Aaron verließen den Pharao; und Mose schrie zum Herrn wegen der Frösche, die er gegen den Pharao gebracht hatte.

13 Und der Herr tat nach dem Wort Moses; und die Frösche starben aus den Häusern, aus den Dörfern und aus den Feldern.

14 Und sie sammelten sie zusammen auf Haufen; und das Land stank.

15 Als aber der Pharao sah, dass es eine Ruhepause gab, verstockte er sein Herz und hörte nicht auf sie; wie der Herr gesagt hatte.

16 Und der Herr sprach zu Mose: Sprich zu Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlage den Staub des Landes, damit er im ganzen Land Ägypten zu Läusen werde.

17 Und sie taten es; denn Aaron streckte seine Hand aus mit seinem Stab und schlug den Staub der Erde, und es wurden Läuse bei Menschen und Vieh; aller Staub des Landes wurde zu Läusen im ganzen Land Ägypten.

18 Und die Zauberer taten es mit ihren Zaubersprüchen, um Läuse hervorzubringen, aber sie konnten nicht; so kamen Läuse auf den Menschen und auf das Vieh.

19 Da sagten die Zauberer zum Pharao: Das ist Gottes Finger; und das Herz des Pharao war verstockt, und er hörte nicht auf sie; wie der Herr gesagt hatte.

20 Und der Herr sprach zu Mose: Stehe früh am Morgen auf und trete vor den Pharao; Siehe, er kommt zum Wasser; und sprich zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, damit sie mir dienen.

21 Sonst, wenn du mein Volk nicht ziehen lassen willst, siehe, ich werde Schwärme von Fliegen über dich und über deine Knechte und über dein Volk und in deine Häuser schicken; und die Häuser der Ägypter werden voller Fliegenschwärme sein, und auch der Boden, darauf sie sind.

22 Und ich werde an jenem Tag das Land Gosen, in dem mein Volk wohnt, abtrennen, damit dort keine Fliegenschwärme mehr sein werden; Bis zum Ende magst du wissen, dass ich der Herr inmitten der Erde bin.

23 Und ich werde eine Trennung zwischen meinem Volk und deinem Volk aufrichten; Morgen soll dieses Zeichen sein.

24 Und der Herr tat so; und es kam ein schrecklicher Fliegenschwarm in das Haus des Pharao und in die Häuser seiner Diener und in das ganze Land Ägypten; das Land wurde durch den Fliegenschwarm verdorben.

25 Und der Pharao rief nach Mose und Aaron und sprach: Geht hin und opfert eurem Gott im Land!

26 Und Mose sagte: Das ist nicht recht; denn wir werden den Greuel der Ägypter dem Herrn, unserem Gott, opfern; Siehe, sollen wir den Greuel der Ägypter vor ihren Augen opfern, und sie werden uns nicht steinigen?

27 Drei Tagereisen wollen wir in die Wüste gehen und dem Herrn, unserem Gott, opfern, wie er uns geboten hat.

28 Und der Pharao sprach: Ich werde euch ziehen lassen, damit ihr dem HERRN, eurem Gott, in der Wüste opfert; nur sollt ihr nicht sehr weit weggehen; bitte um mich.

29 Und Mose sprach: Siehe, ich gehe von dir weg, und ich will den Herrn bitten, dass morgen die Fliegenschwärme vom Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk weichen mögen; aber der Pharao soll nicht mehr betrügerisch handeln, indem er das Volk nicht zum Opfer für den Herrn gehen lässt.

30 Und Mose ging vom Pharao weg und bat den Herrn.

31 Und der Herr tat nach dem Wort Moses; und er entfernte die Fliegenschwärme vom Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk; es blieb keine übrig.

32 Auch in dieser Zeit verhärtete der Pharao sein Herz und ließ das Volk nicht ziehen.

KAPITEL 9

Die Plagen von Furunkeln, Murrain und Hagel.

1 Der Herr sprach zu Mose: Geh hinein zum Pharao und sage ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!

2 Denn wenn du dich weigerst, sie gehen zu lassen, und sie festhalten willst,

3 Siehe, die Hand des Herrn ist über dein Vieh, das auf dem Feld ist, über die Pferde, über die Esel, über die Kamele, über die Ochsen und über die Schafe; es wird einen sehr schmerzlichen murrain geben.

4 Und der HERR wird scheiden zwischen dem Vieh Israels und dem Vieh Ägyptens, und nichts soll sterben von allem, was den Kindern Israel gehört.

5 Und der Herr bestimmte eine bestimmte Zeit und sprach: Morgen wird der Herr dies im Land tun.

6 Und der Herr tat das am Morgen, und alles Vieh Ägyptens starb; aber vom Vieh der Kinder Israel starb nicht eins.

7 Und der Pharao sandte hin, und siehe, es war kein einziger tot vom Vieh der Israeliten. Und das Herz des Pharao verstockte sich, und er ließ das Volk nicht ziehen.

8 Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: Nehmt euch eine Handvoll Asche aus dem Ofen und lasst Mose sie vor den Augen des Pharao gen Himmel streuen.

9 Und es wird im ganzen Land Ägypten zu Staub werden und wird ein Geschwür sein, das mit Beulen auf Menschen und Vieh ausbricht im ganzen Land Ägypten.

10 Und sie nahmen die Asche aus dem Ofen und traten vor den Pharao; und Mose sprengte es gen Himmel; und es wurde ein Geschwür, das mit Blains auf Menschen und Tiere ausbrach.

11 Und die Zauberer konnten wegen der Geschwüre nicht vor Mose bestehen; denn das Geschwür war auf den Zauberern und auf allen Ägyptern.

12 Und der Pharao verstockte sein Herz, und er hörte nicht auf sie; wie der Herr zu Mose geredet hatte.

13 Und der Herr sprach zu Mose: Stehe früh am Morgen auf und trete vor den Pharao und sprich zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, damit sie mir dienen!

14 Denn ich werde zu dieser Zeit alle meine Plagen über dein Herz und über deine Knechte und über dein Volk senden; damit du erkennst, dass es auf der ganzen Erde keinen wie mich gibt.

15 Denn jetzt strecke ich meine Hand aus, um dich und dein Volk mit der Pest zu schlagen; und du wirst von der Erde ausgerottet werden.

16 Und genau aus diesem Grund habe ich dich erweckt, um an dir meine Macht zu zeigen; und dass mein Name auf der ganzen Erde verkündet werde.

17 Darum rede mit dem Pharao, was ich dir gebiete, der sich noch so erhebt, dass er sie nicht gehen lassen wird.

18 Siehe, morgen um diese Zeit werde ich einen sehr schweren Hagel regnen lassen, wie es in Ägypten seit seiner Gründung bis jetzt nicht gegeben hat.

19 So sende nun aus und sammle dein Vieh und alles, was du auf dem Feld hast; denn über alle Menschen und Tiere, die auf dem Feld gefunden werden und nicht heimgebracht werden, wird der Hagel über sie fallen, und sie werden sterben.

20 Wer das Wort des Herrn unter den Knechten des Pharao fürchtete, ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser fliehen;

21 Und wer auf das Wort des Herrn nicht achtete, ließ seine Knechte und sein Vieh auf dem Feld zurück.

22 Und der Herr sprach zu Mose: Strecke deine Hand zum Himmel aus, damit Hagel falle im ganzen Land Ägypten, auf Menschen und Vieh und auf allen Kräutern des Feldes im ganzen Land Ägypten.

23 Und Mose streckte seinen Stab gen Himmel aus; und der Herr sandte Donner und Hagel, und das Feuer lief über die Erde; und der Herr ließ Hagel auf das Land Ägypten regnen.

24 Da fiel Hagel, und Feuer mischte sich mit dem Hagel, sehr schmerzlich, wie es im ganzen Land Ägypten keines gegeben hat, seit es eine Nation geworden ist.

25 Und der Hagel traf im ganzen Land Ägypten alles, was auf dem Feld war, Menschen und Vieh; und der Hagel traf jedes Kraut des Feldes und brach alle Bäume des Feldes.

26 Nur im Land Gosen, wo die Kinder Israel waren, hagelte es nicht.

27 Und der Pharao sandte hin und rief Mose und Aaron und sprach zu ihnen: Diesmal habe ich gesündigt; der Herr ist gerecht, und ich und mein Volk sind böse.

28 Bittet den Herrn (denn es ist genug), dass es keine mächtigen Donner und Hagel mehr gebe; und ich werde euch gehen lassen, und ihr werdet nicht länger bleiben.

29 Und Mose sprach zu ihm: Sobald ich die Stadt verlassen habe, werde ich meine Hände zum Herrn ausbreiten; und der Donner wird aufhören, und es wird keinen Hagel mehr geben; damit du erkennst, dass die Erde dem Herrn gehört.

30 Aber was dich und deine Knechte betrifft, ich weiß, dass ihr den Herrn, Gott, noch nicht fürchten werdet.

31 Und der Flachs und die Gerste wurden geschlagen; denn die Gerste war in der Ähre, und der Flachs war geschollen.

32 Aber Weizen und Roggen wurden nicht geschlagen; denn sie waren nicht erwachsen.

33 Und Mose verließ die Stadt vom Pharao und breitete seine Hände aus vor dem Herrn; und Donner und Hagel hörten auf, und der Regen wurde nicht auf die Erde gegossen.

34 Und als der Pharao sah, dass Regen und Hagel und Donner aufgehört hatten, sündigte er noch mehr und verstockte sein Herz, er und seine Knechte.

35 Und das Herz des Pharao war verstockt, und er ließ die Kinder Israel nicht ziehen; wie der Herr durch Mose gesprochen hatte.

KAPITEL 10

Die Plagen der Heuschrecken und der Dunkelheit.

1 Und der HERR sprach zu Mose: Geh hinein zum Pharao; denn er hat sein Herz und die Herzen seiner Knechte verhärtet, darum will ich diese meine Zeichen vor ihm zeigen;

2 und damit du vor den Ohren deines Sohnes und des Sohnes deines Sohnes verkünden kannst, was ich in Ägypten getan habe, und meine Zeichen, die ich unter ihnen getan habe; damit ihr wisst, dass ich der Herr bin.

3 Und Mose und Aaron kamen zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? lass mein Volk ziehen, damit es mir dient.

4 Sonst, wenn du dich weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, morgen werde ich die Heuschrecken an deine Küste bringen;

5 Und sie werden das Antlitz der Erde bedecken, dass man die Erde nicht sehen kann; und sie werden den Rest von dem, was entkommen ist, essen, was euch vom Hagel übrig bleibt, und sie werden jeden Baum essen, der für euch aus dem Feld wächst;

6 und sie werden deine Häuser füllen und die Häuser aller deiner Knechte und die Häuser aller Ägypter; die weder deine Väter noch die Väter deiner Väter gesehen haben seit dem Tag, da sie auf der Erde waren, bis auf diesen Tag. Und er wandte sich um und ging hinaus von Pharao.

7 Und die Knechte des Pharao sprachen zu ihm: Wie lange soll uns dieser Mann zum Fallstrick werden? Laßt die Männer ziehen, damit sie dem Herrn, ihrem Gott, dienen; Weißt du noch nicht, dass Ägypten zerstört ist?

8 Und Mose und Aaron wurden wieder zum Pharao gebracht; und er sprach zu ihnen: Geht, dient dem Herrn, eurem Gott; aber wer sind die, die gehen sollen?

9 Und Mose sprach: Wir wollen mit unseren Jungen und mit unseren Alten, mit unseren Söhnen und mit unseren Töchtern, mit unseren Schafen und mit unseren Rindern ziehen; denn wir müssen dem Herrn ein Fest feiern.

10 Und er sprach zu ihnen: Der Herr sei so mit euch, wie ich euch ziehen lasse und eure Kleinen; sieh es dir an; denn das Böse ist vor dir.

11 Nicht so; Geht nun hin, ihr Menschen, und dient dem Herrn; denn das wünschtest du. Und sie wurden aus der Gegenwart des Pharao vertrieben.

12 Und der Herr sprach zu Mose: Streck deine Hand über das Land Ägypten nach den Heuschrecken aus, damit sie über das Land Ägypten heraufziehen und alles Kraut des Landes fressen, sogar alles, was der Hagel übriggelassen hat.

13 Und Mose streckte seinen Stab über das Land Ägypten aus, und der Herr brachte den ganzen Tag und die ganze Nacht einen Ostwind über das Land; und als es Morgen war, brachte der Ostwind die Heuschrecken.

14 Und die Heuschrecken zogen herauf über das ganze Land Ägypten und ließen sich an allen Küsten Ägyptens nieder; sehr schmerzlich waren sie; vor ihnen gab es keine Heuschrecken wie sie, und nach ihnen wird es keine geben.

15 Denn sie bedeckten das Antlitz der ganzen Erde, sodass das Land verfinstert wurde; und sie aßen alle Kräuter des Landes und alle Früchte der Bäume, die der Hagel hinterlassen hatte; und es blieb nichts Grünes an den Bäumen noch an den Kräutern des Feldes im ganzen Land Ägypten.

16 Da rief der Pharao hastig nach Mose und Aaron; und er sprach: Ich habe gesündigt gegen den Herrn, deinen Gott, und gegen dich.

17 So vergib nun, ich bitte dich, meine Sünde nur dieses eine Mal, und flehe den Herrn, deinen Gott, an, dass er nur diesen Tod von mir nehmen möge.

18 Und er ging vom Pharao weg und bat den HERRN.

19 Und der Herr drehte einen mächtigen, starken Westwind, der die Heuschrecken hinwegraffte und sie ins Schilfmeer trieb; an allen Küsten Ägyptens blieb keine einzige Heuschrecke übrig.

20 Aber der Pharao verhärtete sein Herz, sodass er die Kinder Israel nicht ziehen ließ.

21 Und der Herr sprach zu Mose: Streck deine Hand gen Himmel aus, damit Finsternis über dem Land Ägypten sein möge, ja Finsternis, die man spüren kann.

22 Und Mose streckte seine Hand gen Himmel aus; und es war eine große Finsternis im ganzen Land Ägypten drei Tage lang;

23 Sie sahen einander nicht und erhoben sich drei Tage lang nicht von seinem Ort; aber alle Kinder Israel hatten Licht in ihren Wohnungen.

24 Und der Pharao rief Mose und sprach: Geht hin, dient dem Herrn! Lasst nur eure Herden und eure Herden zurückbleiben; lassen Sie Ihre Kleinen auch mitkommen.

25 Und Mose sprach: Du sollst uns auch Opfer und Brandopfer geben, damit wir dem Herrn, unserem Gott, opfern.

26 Auch unser Vieh wird mit uns gehen; kein Huf soll zurückgelassen werden; denn davon müssen wir nehmen, um dem Herrn, unserem Gott, zu dienen; und wir wissen nicht, womit wir dem Herrn dienen müssen, bis wir dorthin kommen.

27 Aber der Pharao verstockte sein Herz und ließ sie nicht ziehen.

28 Und der Pharao sprach zu ihm: Geh von mir, pass auf dich auf, sieh mein Angesicht nicht mehr; denn an jenem Tag, an dem du mein Angesicht siehst, wirst du sterben.

29 Und Mose sprach: Du hast gut geredet, ich will dein Angesicht nicht mehr sehen.

KAPITEL 11

Die Israeliten leihen sich Juwelen – Moses droht dem Pharao mit dem Tod des Erstgeborenen.

1 Und der Herr sprach zu Mose: Doch will ich noch eine Plage über den Pharao und über Ägypten bringen; danach wird er dich von hier gehen lassen; Wenn er dich gehen lässt, wird er dich sicherlich ganz und gar von hier verstoßen.

2 Rede nun vor den Ohren des Volkes und leihe sich von seinem Nächsten und jede Frau von ihrer Nachbarin silbernen und goldenen Schmuck.

3 Und der Herr gab dem Volk Gunst in den Augen der Ägypter. Außerdem war der Mann Mose sehr groß im Land Ägypten, in den Augen der Diener des Pharao und in den Augen des Volkes.

4 Und Mose sprach: So spricht der Herr: Um Mitternacht werde ich mitten in Ägypten ausziehen;

5 Und alle Erstgeborenen im Land Ägypten werden sterben, vom Erstgeborenen des Pharaos, der auf seinem Thron sitzt, bis zum Erstgeborenen der Magd, die hinter der Mühle ist; und alle Erstgeborenen der Tiere.

6 Und es wird ein großes Geschrei geben im ganzen Land Ägypten, als ob es seinesgleichen nie gewesen wäre und auch nicht mehr so sein wird.

7 Aber gegen einen von den Kindern Israel soll kein Hund seine Zunge bewegen, weder gegen Menschen noch gegen Vieh; damit ihr wisst, wie der Herr einen Unterschied macht zwischen den Ägyptern und Israel.

8 Und alle diese Knechte des Pharao sollen zu mir herabsteigen und sich vor mir niederwerfen und sagen: Geh heraus und alles Volk, das dir nachfolgt! und danach werde ich ausgehen.

9 Und der Herr sprach zu Mose: Der Pharao wird nicht auf dich hören; darum werden meine Wunder im Land Ägypten sich vermehren.

10 Und Mose und Aaron taten alle diese Wunder vor dem Pharao, und sie gingen vom Pharao weg, und er war sehr zornig. Und der Pharao verhärtete sein Herz, damit er die Kinder Israel nicht aus seinem Land ziehen ließ.

KAPITEL 12

Der Beginn des Jahres änderte sich – Das Passah wurde eingeführt – Die Erstgeborenen wurden getötet – Die Israeliten wurden vertrieben.

1 Und der Herr redete zu Mose und Aaron im Land Ägypten und sprach:

2 Dieser Monat soll für euch der Monatsanfang sein; es soll für euch der erste Monat des Jahres sein.

3 Redet mit der ganzen Versammlung Israels und sprecht: Am zehnten Tag dieses Monats sollen sie sich jeder ein Lamm nehmen nach dem Haus ihrer Väter, ein Lamm für ein Haus;

4 Und wenn der Haushalt für das Lamm zu klein ist, sollen er und sein Nachbar neben seinem Haus es nach der Zahl der Seelen nehmen; Jeder soll nach seinem Essen für das Lamm zählen.

5 Dein Lamm soll makellos sein, ein einjähriges Männchen; Schafen und Böcken sollt ihr es nehmen;

6 Und ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag desselben Monats halten; und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es am Abend schlachten.

7 Und sie sollen von dem Blut nehmen und es an die beiden Seitenpfosten und an den oberen Türpfosten der Häuser streichen, darin sie es essen.

8 Und sie werden das Fleisch essen in jener Nacht, am Feuer gebraten und ungesäuertes Brot; und mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.

9 Iss es nicht roh, noch mit Wasser durchtränkt, sondern mit Feuer gebraten; sein Haupt mit seinen Beinen und mit seiner Ausstattung.

10 Und ihr sollt nichts davon übrig lassen bis zum Morgen; und was davon übrig bleibt, sollt ihr mit Feuer verbrennen bis zum Morgen.

11 Und so sollt ihr es essen; mit deinen Lenden gegürtet, deine Schuhe an deinen Füßen und deinen Stab in deiner Hand; und ihr werdet es in Eile essen; es ist das Passah des Herrn.

12 Denn ich werde in dieser Nacht durch das Land Ägypten ziehen und alle Erstgeborenen im Land Ägypten schlagen, Mensch und Tier; und über alle Götter Ägyptens will ich Gericht halten; Ich bin der Herr.

13 Und das Blut soll euch zum Zeichen sein an den Häusern, wo ihr seid; und wenn ich das Blut sehe, werde ich an dir vorbeigehen, und die Plage wird nicht über dich kommen, um dich zu vernichten, wenn ich das Land Ägypten schlage.

14 Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein; und ihr sollt es ein Fest für den Herrn halten durch eure Generationen hindurch; ihr sollt es durch eine Verordnung für immer als Fest halten.

15 Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen; schon am ersten Tag sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern entfernen; denn wer vom ersten Tag bis zum siebten Tag gesäuertes Brot isst, der soll aus Israel ausgerottet werden.

16 Und am ersten Tag soll eine heilige Versammlung sein, und am siebten Tag soll eine heilige Versammlung für euch sein; keine Arbeit soll in ihnen verrichtet werden, außer das, was jeder Mensch essen muss, das allein darf von euch verrichtet werden.

17 Und ihr sollt das Fest der ungesäuerten Brote feiern; denn an eben diesem Tag habe ich deine Heere aus dem Land Ägypten geführt; darum sollt ihr diesen Tag in euren Geschlechtern für immer durch eine Verordnung halten.

18 Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats abends, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis zum einundzwanzigsten Tag des Monats abends.

19 Sieben Tage soll in euren Häusern kein Sauerteig gefunden werden; denn wer Gesäuertes isst, auch diese Seele soll aus der Gemeinde Israel ausgerottet werden, sei es ein Fremdling oder ein im Land Geborener.

20 Ihr sollt nichts Gesäuertes essen; in all euren Wohnungen sollt ihr ungesäuertes Brot essen.

21 Da rief Mose alle Ältesten Israels und sprach zu ihnen: Zieht und nehmt euch ein Lamm nach euren Geschlechtern und schlachtet das Passah!

22 Und nehmt ein Büschel Ysop und taucht es in das Blut, das im Becken ist, und bestreicht mit dem Blut, das im Becken ist, die Oberschwelle und die beiden Seitenpfosten; und keiner von euch soll vor der Tür seines Hauses hinausgehen bis zum Morgen.

23 Denn der Herr wird durchziehen, um die Ägypter zu schlagen; und wenn er das Blut auf dem Türsturz und auf den beiden Seitenpfosten sieht, wird der Herr durch die Tür gehen und wird nicht zulassen, dass der Zerstörer in deine Häuser eindringt, um dich zu schlagen.

24 Und ihr sollt dies als eine Ordnung für euch und eure Söhne für immer befolgen.

25 Und es wird sich begeben, wenn ihr in das Land kommt, das der Herr euch geben wird, wie er es verheißen hat, dass ihr diesen Dienst halten werdet.

26 Und es wird sich begeben, wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was meint ihr mit diesem Dienst?

27 Dass ihr sagen sollt: Es ist das Passahopfer des Herrn, der an den Häusern der Kinder Israel in Ägypten vorübergegangen ist, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser befreite. Und das Volk neigte das Haupt und betete an.

28 Und die Kinder Israel gingen weg und taten, wie der Herr Mose und Aaron geboten hatte, also taten sie.

29 Und es begab sich: Um Mitternacht schlug der Herr alle Erstgeborenen im Land Ägypten, vom Erstgeborenen des Pharao, der auf seinem Thron saß, bis zum Erstgeborenen des Gefangenen, der im Kerker war; und alle Erstgeborenen des Viehs.

30 Und der Pharao machte sich in der Nacht auf, er und alle seine Knechte und alle Ägypter; und es gab ein großes Geschrei in Ägypten; denn es gab kein Haus, wo nicht ein Toter war.

31 Und er rief Mose und Aaron bei Nacht und sprach: Macht euch auf und holt euch aus meinem Volk heraus, ihr und die Kinder Israel; und geh, diene dem Herrn, wie du gesagt hast.

32 Nehmt auch eure Schafe und Rinder, wie ihr gesagt habt, und geht! und segne mich auch.

33 Und die Ägypter drängten auf das Volk, um es in Eile aus dem Land zu schicken; denn sie sagten: Wir haben unsere Erstgeborenen alle tot gefunden; darum geht aus dem Land, damit wir nicht auch sterben.

34 Und die Leute nahmen ihren Teig, bevor er gesäuert war, und ihre Knettröge, die in ihren Kleidern auf ihren Schultern gebunden waren.

35 Und die Kinder Israel taten gemäß dem Wort Moses; und sie borgten von den Ägyptern silberne und goldene Juwelen und Kleider;

36 Und der Herr gab dem Volk Gunst in den Augen der Ägypter, so dass sie ihnen die Dinge liehen, die sie benötigten; und sie verdarben die Ägypter.

37 Und die Kinder Israel zogen von Ramses nach Sukkot, etwa sechshunderttausend Mann zu Fuß, außer Frauen und Kindern.

38 Und eine gemischte Menge zog mit ihnen hinauf; und Herden und Herden, sogar sehr viel Vieh.

39 Und sie backten ungesäuerte Kuchen aus dem Teig, den sie aus Ägypten herausbrachten, denn er war nicht gesäuert; denn sie wurden aus Ägypten vertrieben und konnten nicht verweilen, noch hatten sie sich irgendwelche Lebensmittel bereitet.

40 Die Fremde der Kinder Israel, die in Ägypten wohnten, betrug vierhundertdreißig Jahre.

41 Und es begab sich: Am Ende der vierhundertdreißig Jahre, nämlich am selben Tag, an dem es geschah, zogen alle Heerscharen des Herrn aus dem Land Ägypten aus.

42 Es ist eine Nacht, die dem Herrn viel beachtet werden muss, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; Dies ist die Nacht des Herrn, die von allen Kindern Israels in ihren Geschlechtern gefeiert werden soll.

43 Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah; kein Fremder soll davon essen;

44 Jeder Knecht aber, der um Geld erkauft ist, soll davon essen, wenn du ihn beschnitten hast.

45 Ein Ausländer und ein Tagelöhner dürfen davon nicht essen.

46 In einem Haus soll es gegessen werden; du sollst nichts von dem Fleisch aus dem Haus hinaustragen; auch sollt ihr keinen Knochen davon brechen.

47 Die ganze Gemeinde Israel soll es bewahren.

48 Und wenn ein Fremder sich bei dir aufhält und dem Herrn das Passah hält, sollen alle seine männlichen Wesen beschnitten werden, und dann soll er sich nähern und es halten; und er wird sein wie einer, der im Land geboren ist; denn kein Unbeschnittener soll davon essen.

49 Für den Einheimischen und für den Fremdling, der unter euch wohnt, soll ein Gesetz gelten.

50 So taten alle Kinder Israel; wie der Herr es Mose und Aaron geboten hatte, so taten sie.

51 Und es begab sich am selben Tag, dass der Herr die Kinder Israel durch ihre Heere aus dem Land Ägypten führte.

KAPITEL 13

Der Erstgeborene geheiligt – Passah geboten – Die Flucht aus Ägypten – Die Wolke und eine Feuersäule.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Heilige mir alle Erstgeborenen, was bei den Kindern Israel den Mutterschoß durchbricht, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren; es ist meins.

3 Und Mose sprach zum Volk: Denkt an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten ausgezogen seid, aus dem Haus der Knechtschaft; denn mit starker Hand hat dich der Herr von diesem Ort herausgeführt; es soll kein gesäuertes Brot gegessen werden.

4 An diesem Tag seid ihr im Monat Abib ausgezogen.

5 Und es wird geschehen, wenn der Herr dich in das Land der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Hiviter und der Jebusiter bringen wird, das er deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben, ein Land, das von Milch fließt und Liebling, dass du diesen Dienst in diesem Monat halten sollst.

6 Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, und am siebten Tag soll dem HERRN ein Fest sein.

7 Sieben Tage soll ungesäuertes Brot gegessen werden; und kein gesäuertes Brot soll bei dir gesehen werden, noch soll Sauerteig bei dir in allen deinen Vierteln gesehen werden.

8 Und du sollst es deinem Sohn an jenem Tag zeigen und sagen: Dies geschieht wegen dem, was der Herr an mir getan hat, als ich aus Ägypten zog.

9 Und es soll dir zum Zeichen auf deiner Hand und zum Gedächtnis zwischen deinen Augen sein, damit das Gesetz des Herrn in deinem Mund sei; denn mit starker Hand hat dich der HERR aus Ägypten geführt.

10 Darum sollst du diese Ordnung zu seiner Zeit von Jahr zu Jahr halten.

11 Und wenn der Herr dich in das Land der Kanaaniter bringen wird, wie er dir und deinen Vätern geschworen hat, und es dir geben wird,

12 dass du alles dem Herrn absondern sollst, was die Matrix öffnet, und alles Erstgeborene, das von einem Tier kommt, das du hast; das männliche soll dem Herrn gehören.

13 Und jeden Erstling eines Esels sollst du mit einem Lamm lösen; und wenn du es nicht einlösen willst, dann sollst du ihm das Genick brechen; und alle Erstgeborenen der Menschen unter deinen Kindern sollst du erlösen.

14 Und es wird sein, wenn dein Sohn dich in der Zukunft fragt und sagt: Was ist das? dass du zu ihm sprichst: Der Herr hat uns mit starker Hand aus Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt;

15 Und es begab sich: Als der Pharao uns kaum ziehen lassen wollte, tötete der Herr alle Erstgeborenen im Land Ägypten, sowohl die Erstgeborenen der Menschen als auch die Erstgeborenen des Viehs; darum opfere ich dem Herrn alles, was die Matrix öffnet, männlich zu sein; aber alle Erstgeborenen meiner Kinder löse ich aus.

16 Und es soll dir zum Zeichen auf deiner Hand und zum Stirnband zwischen deinen Augen sein; denn mit starker Hand hat uns der Herr aus Ägypten geführt.

17 Und es begab sich: Als der Pharao das Volk ziehen ließ, führte Gott sie nicht durch den Weg des Landes der Philister, obwohl dieser nahe war; denn Gott hat gesagt: Damit das Volk vielleicht nicht Buße tut, wenn es Krieg sieht, und nach Ägypten zurückkehrt;

18 Aber Gott führte das Volk umher durch die Wüste des Roten Meeres; und die Kinder Israel zogen geschirrt aus dem Land Ägypten herauf.

19 Und Mose nahm die Gebeine Josefs mit sich; denn er hatte den Kindern Israel einen strengen Eid geschworen und gesagt: Gott wird euch heimsuchen; und ihr werdet meine Gebeine mit euch von hier forttragen.

20 Und sie brachen von Sukkot auf und lagerten in Etham am Rande der Wildnis.

21 Und der Herr ging bei Tag in einer Wolkensäule vor ihnen her, um ihnen den Weg zu weisen; und nachts in einer Feuersäule, um ihnen Licht zu geben; Tag und Nacht zu gehen.

22 Er hat die Wolkensäule bei Tag nicht weggenommen noch die Feuersäule bei Nacht vor dem Volk.

KAPITEL 14

Gott belehrt die Israeliten – der Pharao verfolgt sie – die Israeliten ziehen durch das Rote Meer.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Rede mit den Kindern Israel, dass sie umkehren und sich vor Pi-Hahiroth lagern, zwischen Migdol und dem Meer, Baal-Zephon gegenüber; davor sollt ihr am Meer lagern.

3 Denn der Pharao wird von den Kindern Israel sagen: Sie sind im Land verstrickt, die Wüste hat sie eingeschlossen.

4 Und der Pharao wird sein Herz verhärten, und er wird ihnen nachfolgen; und ich werde über dem Pharao und seinem ganzen Heer geehrt werden; damit die Ägypter wissen, dass ich der Herr bin. Und sie taten es.

5 Und es wurde dem König von Ägypten gesagt, dass das Volk floh; Und das Herz des Pharao und seiner Knechte wandte sich gegen das Volk, und sie sagten: Warum haben wir das getan, dass wir Israel davon abgehalten haben, uns zu dienen?

6 Und er machte seinen Streitwagen bereit und nahm sein Volk mit;

7 Und er nahm sechshundert auserlesene Streitwagen und alle Streitwagen Ägyptens und Oberste über jeden von ihnen.

8 Und der Pharao verstockte sein Herz und jagte den Kindern Israel nach; und die Kinder Israel zogen mit erhobener Hand aus.

9 Aber die Ägypter jagten hinter ihnen her, alle Pferde und Streitwagen des Pharaos, seine Reiter und sein Heer, und holten sie ein, die am Meer lagerten, bei Pi-Hachiroth, vor Baal-Zephon.

10 Und als der Pharao nahte, hoben die Kinder Israel ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her; und sie fürchteten sich sehr; und die Kinder Israel schrien zum Herrn.

11 Und sie sprachen zu Mose: Hast du uns, weil es in Ägypten keine Gräber gab, weggenommen, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du so mit uns gehandelt, um uns aus Ägypten herauszuführen?

12 Ist das nicht das Wort, das wir dir in Ägypten gesagt haben: Lass uns in Ruhe, damit wir den Ägyptern dienen? Denn es war besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben.

13 Und Mose sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, bleibt stehen und seht die Errettung des Herrn, die er euch heute zeigen wird; denn die Ägypter, die ihr heute gesehen habt, werdet ihr für immer nicht mehr sehen.

14 Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr werdet schweigen.

15 Und der Herr sprach zu Mose: Warum schreist du zu mir? sprich zu den Kindern Israel, dass sie vorwärts gehen;

16 Aber erhebe deinen Stab und strecke deine Hand über das Meer aus und zerteile es; und die Kinder Israel werden auf dem Trockenen mitten durch das Meer ziehen.

17 Und ich sage dir: Die Herzen der Ägypter werden verstockt sein, und sie werden ihnen nachfolgen; und ich werde mich ehren über den Pharao und über sein ganzes Heer, über seine Streitwagen und über seine Reiter.

18 Und die Ägypter werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich mir Ehre auf dem Pharao, auf seinen Streitwagen und seinen Reitern erworben habe.

19 Und der Engel Gottes, der vor dem Lager Israels herging, entfernte sich und ging ihnen nach; und die Wolkensäule ging vor ihrem Angesicht hervor und stellte sich hinter sie;

20 Und es kam zwischen das Lager der Ägypter und das Lager Israels; und für die Ägypter war es eine Wolke und Finsternis, aber für die Israeliten gab es Licht bei Nacht, sodass einer dem anderen die ganze Nacht nicht nahe kam.

21 Und Mose streckte seine Hand über das Meer aus; und der Herr ließ das Meer die ganze Nacht durch einen starken Ostwind zurückweichen und machte das Meer zu trockenem Land, und die Wasser wurden geteilt.

22 Und die Kinder Israel gingen auf dem Trockenen mitten ins Meer

Boden; und die Wasser waren ihnen eine Mauer zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken.

23 Und die Ägypter jagten nach und zogen hinter ihnen her bis mitten ins Meer, sogar alle Pferde des Pharao, seine Streitwagen und seine Reiter.

24 Und es begab sich: In der Morgenwache blickte der Herr durch die Feuer- und Wolkensäule auf das Heer der Ägypter und beunruhigte das Heer der Ägypter.

25 und nahmen ihre Wagenräder ab, dass sie sie schwer schleppten; so dass die Ägypter sagten: Lasst uns vor Israel fliehen! denn der Herr kämpft für sie gegen die Ägypter.

26 Und der Herr sprach zu Mose: Strecke deine Hand über das Meer aus, damit die Wasser wieder über die Ägypter, ihre Streitwagen und ihre Reiter kommen.

27 Und Mose streckte seine Hand über das Meer aus, und das Meer kehrte zu seiner Stärke zurück, als der Morgen anbrach; und die Ägypter flohen davor; und der Herr vernichtete die Ägypter mitten im Meer.

28 Und die Wasser kehrten zurück und bedeckten die Streitwagen und die Reiter und das ganze Heer des Pharao, das nach ihnen ins Meer kam; es blieb nicht einmal einer von ihnen übrig.

29 Aber die Kinder Israel wandelten auf trockenem Land mitten im Meer; und die Wasser waren ihnen eine Mauer zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken.

30 So rettete der Herr Israel an jenem Tag aus der Hand der Ägypter; und Israel sah die Ägypter tot an der Meeresküste.

31 Und Israel sah das große Werk, das der Herr an den Ägyptern tat; und das Volk fürchtete den Herrn und glaubte dem Herrn und seinem Knecht Mose.

KAPITEL 15

Moses Lied – Die Wasser bei Mara.

1 Da sangen Mose und die Kinder Israel dieses Lied dem Herrn und sprachen und sprachen: Ich will dem Herrn singen, denn er hat herrlich gesiegt; Roß und Reiter hat er ins Meer geworfen.

2 Der Herr ist meine Stärke und mein Lied, und er ist mein Heil geworden; er ist mein Gott, und ich werde ihm eine Wohnung bereiten; meines Vaters Gott, und ich werde ihn erhöhen.

3 Der Herr ist ein Kriegsmann; der Herr ist sein Name.

4 Die Wagen des Pharao und sein Heer hat er ins Meer geworfen; Auch seine auserwählten Kapitäne werden im Roten Meer ertränkt.

5 Die Tiefen haben sie bedeckt; sie sanken wie ein Stein in den Grund.

6 Deine rechte Hand, o Herr, ist herrlich geworden an Kraft; Deine Rechte, o Herr, hat den Feind zerschmettert.

7 Und in der Größe deiner Herrlichkeit hast du gestürzt, die sich gegen dich erhoben; du hast deinen Zorn ausgesandt, der sie verzehrte wie Stoppeln.

8 Und mit dem Stoß deiner Nase wurden die Wasser gesammelt, die Fluten standen aufrecht wie ein Haufen, und die Tiefen wurden im Herzen des Meeres erstarrt.

9 Der Feind sagte: Ich werde verfolgen, ich werde einholen, ich werde die Beute teilen; meine Lust soll an ihnen gestillt werden; Ich werde mein Schwert ziehen, meine Hand wird sie vernichten.

10 Du hast mit deinem Wind geblasen, das Meer bedeckte sie; sie versanken wie Blei in den mächtigen Wassern.

11 Herr, wer ist dir gleich unter den Göttern? Wer ist wie du, herrlich in Heiligkeit, ängstlich im Lob, Wunder tund?

12 Du hast deine rechte Hand ausgestreckt, die Erde verschlang sie.

13 Du hast in deiner Barmherzigkeit das Volk herausgeführt, das du erlöst hast; du hast sie in deiner Kraft zu deiner heiligen Wohnung geführt.

14 Das Volk wird es hören und sich fürchten; Trauer wird die Bewohner Palästinas ergreifen.

15 Da werden die Fürsten von Edom staunen; die Helden von Moab, Zittern wird sie ergreifen; alle Bewohner Kanaans werden dahinschmelzen.

16 Furcht und Schrecken werden über sie kommen; bei der Größe deines Arms werden sie still wie ein Stein sein; bis das Volk hinüberzieht, o Herr, bis das Volk hinüberzieht, das du erkauft hast.

17 Bring sie hinein und pflanze sie auf den Berg deines Erbteils, an den Ort, o Herr, den du dir zum Wohnen gemacht hast; im Heiligtum, o Herr, das deine Hände errichtet haben.

18 Der Herr wird für immer und ewig regieren.

19 Denn das Pferd des Pharao fuhr mit seinen Streitwagen und mit seinen Reitern ins Meer ein, und der Herr brachte die Wasser des Meeres wieder über sie; aber die Kinder Israel gingen trocken mitten durchs Meer.

20 Und Mirjam, die Prophetin, die Schwester Aarons, nahm eine Pauke in ihre Hand; und alle Frauen gingen ihr mit Pauken und Tänzen nach.

21 Und Mirjam antwortete ihnen: Singet dem Herrn, denn er hat herrlich gesiegt; Roß und Reiter hat er ins Meer geworfen.

22 Mose brachte Israel vom Roten Meer, und sie zogen aus in die Wüste Schur; und sie gingen drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser.

23 Und als sie nach Mara kamen, konnten sie das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter; daher hieß es Mara.

24 Und das Volk murrte gegen Mose und sprach: Was sollen wir trinken?

25 Und er schrie zum Herrn; und der Herr zeigte ihm einen Baum, und als er ihn ins Wasser warf, wurde das Wasser süß; dort machte er ihnen Satzung und Satzung, und dort prüfte er sie,

26 und sprach: Wenn du eifrig auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hörst und tust, was recht ist in seinen Augen, und auf seine Gebote hörst und alle seine Satzungen hältst, werde ich keine dieser Krankheiten setzen auf dich, die ich über die Ägypter gebracht habe; denn ich bin der Herr, der dich heilt.

27 Und sie kamen nach Elim, wo zwölf Wasserbrunnen und sechzig Palmen waren; und sie lagerten dort am Wasser.

KAPITEL 16

Wachteln und Manna geschickt.

1 Und sie brachen von Elim auf, und die ganze Gemeinde der Kinder Israel kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tag des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus dem Land Ägypten.

2 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel murrte gegen Mose und Aaron in der Wüste;

3 Und die Kinder Israel sprachen zu ihnen: Wollte Gott, wir wären in Ägyptenland durch die Hand des Herrn gestorben, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und unser Brot satt aßen; denn ihr habt uns in diese Wildnis geführt, um diese ganze Versammlung vor Hunger zu töten.

4 Da sprach der Herr zu Mose: Siehe, ich werde euch Brot vom Himmel regnen lassen; und die Leute sollen hinausgehen und jeden Tag eine bestimmte Rate kassieren, damit ich sie prüfen kann, ob sie in meinem Gesetz wandeln oder nicht.

5 Und es wird sich begeben: Am sechsten Tag sollen sie bereiten, was sie hereinbringen; und es soll doppelt so viel sein, wie sie täglich sammeln.

6 Und Mose und Aaron sprachen zu allen Kindern Israel: Am Abend werdet ihr erfahren, dass der Herr euch aus dem Land Ägypten herausgeführt hat;

7 Und am Morgen werdet ihr die Herrlichkeit des Herrn sehen; denn er hört euer Murren gegen den Herrn; und was sind wir, dass ihr gegen uns murrt?

8 Und Mose sprach: Das wird sein, wenn euch der Herr am Abend Fleisch zu essen gibt und am Morgen Brot in Fülle; denn der Herr hört euer Murren, das ihr gegen ihn murrt; und was sind wir? euer Murren richtet sich nicht gegen uns, sondern gegen den Herrn.

9 Und Mose sprach zu Aaron: Sprich zur ganzen Gemeinde der Kinder Israel: Kommt herzu vor den Herrn; denn er hat euer Murren gehört.

10 Und es begab sich: Als Aaron zur ganzen Versammlung der Kinder Israel sprach, blickten sie zur Wüste, und siehe, die Herrlichkeit des Herrn erschien in der Wolke.

11 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

12 Ich habe das Murren der Kinder Israel gehört; sprich zu ihnen und sprich: Am Abend werdet ihr Fleisch essen, und am Morgen werdet ihr mit Brot satt werden; und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr, euer Gott bin.

13 Und es begab sich: Am Abend kamen die Wachteln herauf und bedeckten das Lager; und am Morgen lag der Tau um die Hostie herum.

14 Und als der Tau, der lag, aufgegangen war, siehe, da lag auf dem Antlitz der Wildnis ein kleines rundes Ding, so klein wie Reif auf der Erde.

15 Und als die Kinder Israel es sahen, sagten sie zueinander: Es ist Manna; denn sie wissen nicht, was es war. Und Mose sprach zu ihnen: Dies ist das Brot, das der Herr euch zu essen gegeben hat.

16 Das ist es, was der Herr befohlen hat: Sammelt davon, jeder nach seinem Essen, ein Omer für jeden, nach der Zahl eurer Personen; Nehmt jeden Mann mit, der in seinen Zelten ist.

17 Und die Kinder Israel taten es und versammelten sich, die einen mehr, die anderen weniger.

18 Und als sie es mit einem Omer trafen, hatte derjenige, der viel sammelte, nichts über, und wer wenig sammelte, hatte keinen Mangel; sie sammelten jeden nach seiner Speise.

19 Und Mose sprach: Niemand verlasse es bis zum Morgen.

20 Trotzdem hörten sie nicht auf Mose; aber einige von ihnen blieben bis zum Morgen davon, und es brütete Würmer und stank; und Mose war zornig auf sie.

21 Und sie sammelten es jeden Morgen, jeder nach seiner Speise; und als die Sonne heiß wurde, schmolz es.

22 Und es begab sich: Am sechsten Tag sammelten sie doppelt so viel Brot, zwei Omer für einen Mann; und alle Fürsten der Gemeinde kamen und sagten es Mose.

23 Und er sprach zu ihnen: Dies ist es, was der Herr gesagt hat: Morgen ist die Ruhe des heiligen Sabbats für den Herrn; backt, was ihr heute backen werdet, und kocht, dass ihr kocht; und was übrig bleibt, lagert für euch bis zum Morgen.

24 Und sie legten es bis zum Morgen auf, wie Mose geboten hatte; und es stank nicht, und es war auch kein Wurm darin.

25 Und Mose sprach: Iss das heute! denn heute ist ein Sabbat für den Herrn; heute werdet ihr es nicht auf dem Feld finden.

26 Sechs Tage sollt ihr es sammeln; aber am siebten Tag, das ist der Sabbat, da soll keiner sein.

27 Und es begab sich: Einige vom Volk gingen am siebten Tag hinaus, um sich zu sammeln, und sie fanden keinen.

28 Und der Herr sprach zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und meine Gesetze zu halten?

29 Siehe, denn der Herr hat euch den Sabbat gegeben, darum gibt er euch am sechsten Tag das Brot von zwei Tagen; Bleibt jeder an seinem Ort, niemand verlasse seinen Ort am siebten Tag.

30 So ruhte das Volk am siebten Tag.

31 Und das Haus Israel nannte seinen Namen Manna; und es war wie Koriandersamen, weiß; und der Geschmack war wie Waffeln aus Honig.

32 Und Mose sprach: Das ist es, was der Herr befiehlt: Füllt ein Omer davon, um es für eure Nachkommen aufzubewahren; damit sie das Brot sehen, mit dem ich dich in der Wüste gespeist habe, als ich dich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe.

33 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm einen Topf und tue ein Omer voll Manna hinein und lege es vor dem Herrn auf, damit es für deine Nachkommen aufbewahrt werde.

34 Wie der Herr es Mose befohlen hatte, so legte Aaron es vor das Zeugnis, damit es aufbewahrt werde.

35 Und die Kinder Israel aßen Manna vierzig Jahre, bis sie in ein bewohntes Land kamen; sie aßen Manna, bis sie an die Grenzen des Landes Kanaan kamen.

36 Nun, ein Omer ist der zehnte Teil eines Epha.

KAPITEL 17

Wasser am Felsen am Horeb – Erheben der Hände Moses – Moses baut einen Altar.

1 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel zog aus der Wüste Sin aus, nach ihren Reisen, nach dem Gebot des Herrn, und lagerte in Raphidim; und das Volk hatte kein Wasser zu trinken.

2 Darum tadelte das Volk mit Mose und sprach: Gib uns Wasser, damit wir trinken können! Und Mose sprach zu ihnen: Warum scheltet ihr mich? warum versucht ihr den Herrn?

3 Und das Volk dürstete dort nach Wasser; und das Volk murrte gegen Mose und sprach: Warum hast du uns aus Ägypten heraufgeführt, um uns und unsere Kinder und unser Vieh vor Durst zu töten?

4 Und Mose schrie zum Herrn und sprach: Was soll ich diesem Volk tun? Sie sind fast bereit, mich zu steinigen.

5 Und der Herr sprach zu Mose: Gehe vor dem Volk her und nimm mit dir von den Ältesten Israels; und nimm deinen Stab, mit dem du den Fluss geschlagen hast, in deine Hand und geh!

6 Siehe, ich werde dort auf dem Felsen am Horeb vor dir stehen; und du wirst den Felsen schlagen, und es wird Wasser daraus kommen, damit das Volk trinke. Und Mose tat dies vor den Augen der Ältesten Israels.

7 Und er nannte den Namen des Ortes Massa und Meriba, wegen der Schelte der Kinder Israel und weil sie den Herrn versuchten und sagten: Ist der Herr unter uns oder nicht?

8 Dann kam Amalek und kämpfte mit Israel in Refidim.

9 Und Mose sprach zu Josua: Wähle uns Männer aus und zieh aus, kämpfe mit Amalek; Morgen werde ich auf der Spitze des Hügels stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand.

10 So tat Josua, wie ihm Mose gesagt hatte, und kämpfte mit Amalek; und Mose, Aaron und Hur stiegen auf den Gipfel des Hügels.

11 Und es begab sich: Als Mose seine Hand erhob, siegte Israel; und als er seine Hand herunterließ, siegte Amalek.

12 Aber Moses Hände waren schwer; und sie nahmen einen Stein und legten ihn unter ihn, und er setzte sich darauf; und Aaron und Hur hielten seine Hände hoch, der eine auf der einen Seite und der andere auf der anderen Seite; und seine Hände waren fest bis zum Untergang der Sonne.

13 Und Josua brachte Amalek und sein Volk mit der Schärfe des Schwertes in Bedrängnis.

14 Und der Herr sprach zu Mose: Schreibe dies zum Gedenken in ein Buch und höre es Josua vor; denn ich werde die Erinnerung an Amalek vollständig unter dem Himmel auslöschen.

15 Und Mose baute einen Altar und nannte ihn Jehovah-nissi;

16 Denn er sagte: Weil der Herr geschworen hat, dass der Herr mit Amalek Krieg führen wird von Generation zu Generation.

KAPITEL 18

Jethro kommt zu Moses – Sein Ratschlag wird angenommen.

1 Als Jethro, der Hohepriester von Midian, Moses Schwiegervater, von allem hörte, was Gott für Mose und sein Volk Israel getan hatte, und dass der Herr Israel aus Ägypten geführt hatte;

2 Da nahm Jethro, Moses Schwiegervater, Zippora, Moses Weib, nachdem er sie zurückgeschickt hatte,

3 und ihre zwei Söhne; von denen der Name des einen Gershom war; denn er sagte: Ich bin ein Fremdling gewesen in einem fremden Land;

4 Und der Name des anderen war Elieser; denn der Gott meines Vaters, sagte er, war meine Hilfe und errettete mich vom Schwert des Pharao;

5 Und Jethro, Moses Schwiegervater, kam mit seinen Söhnen und seiner Frau zu Mose in die Wüste, wo er am Berg Gottes lagerte;

6 Und er sprach zu Mose: Ich bin zu dir gekommen, dein Schwiegervater Jethro, und deine Frau und ihre beiden Söhne mit ihr.

7 Und Mose ging seinem Schwiegervater entgegen, verneigte sich und küsste ihn; und sie fragten einander nach ihrem Wohlergehen; und sie kamen ins Zelt.

8 Und Mose erzählte seinem Schwiegervater alles, was der Herr um Israels willen am Pharao und an den Ägyptern getan hatte, und all die Mühsal, die sie unterwegs getroffen hatten, und wie der Herr sie befreit hatte.

9 Und Jethro freute sich über all das Gute, das der Herr an Israel getan hatte, das er aus der Hand der Ägypter errettet hatte.

10 Und Jethro sprach: Gesegnet sei der Herr, der dich aus der Hand der Ägypter und aus der Hand des Pharao errettet hat, der das Volk aus der Hand der Ägypter errettet hat.

11 Nun weiß ich, dass der Herr größer ist als alle Götter; denn in dem, womit sie stolz handelten, stand er über ihnen.

12 Und Jethro, Moses Schwiegervater, nahm ein Brandopfer und Schlachtopfer für Gott; Und Aaron kam und alle Ältesten Israels, um mit Moses Schwiegervater vor Gott Brot zu essen.

13 Und es begab sich: Am Morgen saß Mose, um das Volk zu richten; und das Volk stand Mose vom Morgen bis zum Abend bei.

14 Und als Moses Schwiegervater alles sah, was er dem Volk angetan hatte, sprach er: Was ist das, was du dem Volk tust? Warum sitzest du allein, und das ganze Volk steht dir bei vom Morgen bis zum Abend?

15 Und Mose sprach zu seinem Schwiegervater: Weil das Volk zu mir kommt, um Gott zu befragen;

16 Wenn sie eine Sache haben, kommen sie zu mir; und ich richte zwischen einander, und ich lasse sie die Satzungen Gottes und seine Gesetze kennen.

17 Und Moses Schwiegervater sprach zu ihm: Das, was du tust, ist nicht gut.

18 Du wirst sicherlich zermürben, sowohl du als auch dieses Volk, das bei dir ist; denn dieses Ding ist dir zu schwer; du allein kannst es nicht vollbringen.

19 Höre nun auf meine Stimme, ich will dir raten, und Gott wird mit dir sein; Sei du für das Volk zu Gott, damit du die Ursachen vor Gott bringen kannst;

20 Und du sollst sie Verordnungen und Gesetze lehren und ihnen den Weg zeigen, den sie gehen müssen, und die Arbeit, die sie tun müssen.

21 Außerdem sollst du aus dem ganzen Volk tüchtige Männer zur Verfügung stellen, solche, die Gott fürchten, Männer der Wahrheit, die Habgier hassen; und setze solche über sie, die Herrscher über Tausend und Herrscher über Hundert, Herrscher über Fünfzig und Herrscher über Zehn sind;

22 Und sie sollen das Volk richten zu allen Zeiten; und es wird sein, dass sie jede große Sache zu dir bringen, aber jede kleine Sache werden sie richten; so wird es dir leichter fallen, und sie sollen die Last mit dir tragen.

23 Wenn du das tust und Gott es dir befiehlt, dann wirst du bestehen können, und auch dieses ganze Volk wird in Frieden an seinen Ort gehen.

24 Da hörte Mose auf die Stimme seines Schwiegervaters und tat alles, was er gesagt hatte.

25 Und Mose erwählte tüchtige Männer aus ganz Israel und machte sie zu Häuptern über das Volk, Oberste über tausend, Oberste über hundert, Oberste über fünfzig und Oberste über zehn.

26 Und sie richteten das Volk zu allen Zeiten; die harten Sachen brachten sie zu Moses, aber jede Kleinigkeit richteten sie selbst.

27 Und Mose ließ seinen Schwiegervater gehen; und er ging seinen Weg in sein eigenes Land.

KAPITEL 19

Gottes Umgang mit den Menschen am Sinai.

1 Im dritten Monat, als die Kinder Israel aus dem Land Ägypten ausgezogen waren, kamen sie an demselben Tag in die Wüste Sinai.

2 Denn sie waren von Raphidim weggezogen und in die Wüste Sinai gekommen und hatten sich in der Wüste niedergelassen; und dort lagerte Israel vor dem Berg.

3 Und Mose stieg zu Gott hinauf, und der Herr rief ihm vom Berg zu und sprach: So sollst du dem Hause Jakob sagen und es den Kindern Israel sagen;

4 Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, und wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und zu mir gebracht habe.

5 Wenn ihr nun meiner Stimme wirklich gehorcht und meinen Bund haltet, dann werdet ihr ein besonderer Schatz für mich sein vor allen Menschen; denn die ganze Erde ist mein;

6 Und ihr sollt für mich ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Dies sind die Worte, die du zu den Kindern Israel sagen sollst.

7 Und Mose kam und rief die Ältesten des Volkes und legte ihnen alle diese Worte vor, die der Herr ihm geboten hatte.

8 Und das ganze Volk antwortete miteinander und sprach: Alles, was der Herr geredet hat, wollen wir tun. Und Mose gab die Worte des Volkes an den Herrn zurück.

9 Und der Herr sprach zu Mose: Siehe, ich komme zu dir in einer dicken Wolke, damit das Volk höre, wenn ich mit dir rede, und dir für immer glaube. Und Mose erzählte dem Herrn die Worte des Volkes.

10 Und der Herr sprach zu Mose: Geh hin zum Volk und heilige sie heute und morgen und lass sie ihre Kleider waschen,

11 Und sei bereit bis zum dritten Tag; denn am dritten Tag wird der Herr vor den Augen des ganzen Volkes herabfahren auf den Berg Sinai.

12 Und du sollst dem Volk ringsum Grenzen setzen und sagen: Seht zu, dass ihr nicht auf den Berg steigt und seine Grenze berührt; wer den Berg angreift, soll mit dem Tod bestraft werden;

13 Keine Hand wird es berühren, aber er wird gewiss gesteinigt oder durchschossen werden; sei es Tier oder Mensch, es wird nicht leben; Wenn die Posaune lang ertönt, werden sie auf den Berg steigen.

14 Und Mose stieg vom Berg zum Volk hinab und heiligte das Volk; und sie wuschen ihre Kleider.

15 Und er sprach zum Volk: Macht euch bereit für den dritten Tag; kommt nicht zu euren Frauen.

16 Und es begab sich am dritten Tag am Morgen, da geschahen Donner und Blitze und eine dicke Wolke auf dem Berg und der Schall der Posaune überaus laut; so dass alle Leute, die im Lager waren, zitterten.

17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager heraus, um Gott zu begegnen; und sie standen am unteren Teil des Berges.

18 Und der Berg Sinai stand ganz im Rauch, weil der Herr im Feuer auf ihn herabgestiegen war; und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Hochofens, und der ganze Berg erbebte sehr.

19 Und als die Stimme der Posaune lang ertönte und lauter und lauter wurde, sprach Mose, und Gott antwortete ihm mit einer Stimme.

20 Und der Herr kam herab auf den Berg Sinai, auf die Spitze des Berges; und der Herr rief Mose auf den Gipfel des Berges; und Mose ging hinauf.

21 Und der Herr sprach zu Mose: Geh hinab, führe das Volk an, damit sie nicht zum Herrn durchbrechen, um zu schauen, und viele von ihnen umkommen.

22 Und auch die Priester, die sich dem Herrn nahen, sollen sich heiligen, damit der Herr nicht über sie hereinbricht.

23 Und Mose sprach zum Herrn: Das Volk kann nicht auf den Berg Sinai steigen; denn du hast uns aufgetragen, indem du gesagt hast: Setze Grenzen um den Berg und heilige ihn!

24 Und der Herr sprach zu ihm: Steig hinab, und du wirst heraufkommen, du und Aaron mit dir; aber lasst die Priester und das Volk nicht durchbrechen, um zum Herrn heraufzukommen, damit er nicht über sie hereinbricht.

25 Da ging Mose zum Volk hinab und redete mit ihnen.

KAPITEL 20

Die Zehn Gebote.

1 Und Gott sprach alle diese Worte und sprach:

2 Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, geführt hat.

3 Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.

4 Du sollst dir kein Bildnis oder Abbild von etwas machen, das oben im Himmel oder unten auf der Erde oder im Wasser unter der Erde ist;

5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Missetat der Väter an den Kindern heimsucht bis in die dritte und vierte Generation von denen, die mich hassen;

6 und erbarme dich Tausenden von denen, die mich lieben und meine Gebote halten.

7 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht schuldlos lassen, der seinen Namen missbraucht.

8 Denkt an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten.

9 Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun;

10 Aber der siebte Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; Darin sollst du keine Arbeit tun, du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist;

11 Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebten Tag; darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.

12 Ehre deinen Vater und deine Mutter; damit du lange lebst in dem Land, das dir der Herr, dein Gott, gibt.

13 Du sollst nicht töten.

14 Du sollst nicht ehebrechen.

15 Du sollst nicht stehlen.

16 Du sollst gegen deinen Nächsten kein falsches Zeugnis ablegen.

17 Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren, du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was deinem Nächsten gehört.

18 Und alles Volk sah Donner und Blitze und Posaunenschall und den Rauch der Berge; und als die Leute es sahen, entfernten sie sich und stellten sich in die Ferne.

19 Und sie sprachen zu Mose: Rede mit uns, und wir werden es hören; aber lass Gott nicht mit uns sprechen, damit wir nicht sterben.

20 Und Mose sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht; denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen, und damit seine Furcht vor eurem Angesicht sei, damit ihr nicht sündigt.

21 Und das Volk stellte sich in die Ferne, und Mose näherte sich der dichten Finsternis, wo Gott war.

22 Und der Herr sprach zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, dass ich vom Himmel her mit euch geredet habe.

23 Ihr sollt euch keine silbernen Götter machen, noch sollt ihr euch goldene Götter machen.

24 Einen Altar aus Erde sollst du mir machen und darauf deine Brandopfer und Dankopfer, deine Schafe und deine Rinder opfern; an allen Orten, wo ich meinen Namen notiere, werde ich zu dir kommen und dich segnen.

25 Und wenn du mir einen steinernen Altar machen willst, sollst du ihn nicht aus behauenen Steinen bauen; denn wenn du dein Werkzeug darauf erhebst, hast du es verunreinigt.

26 Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen, damit deine Blöße nicht darauf entdeckt werde.

KAPITEL 21

Diverse Gesetze.

1 Das sind nun die Gerichte, die du ihnen vorlegen sollst.

2 Wenn du einen hebräischen Knecht kaufst, soll er sechs Jahre dienen; und im siebten soll er umsonst frei ausgehen.

3 Wenn er allein hereingekommen ist, soll er allein hinausgehen; war er verheiratet, so soll seine Frau mit ihm ausgehen.

4 Wenn sein Herr ihm eine Frau gegeben hat und sie ihm Söhne oder Töchter geboren hat; die Frau und ihre Kinder sollen ihrem Herrn gehören, und er soll allein ausgehen.

5 Und wenn der Diener offen sagt: Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder; Ich werde nicht umsonst ausgehen;

6 Dann soll ihn sein Herr vor die Richter bringen; er soll ihn auch an seine Tür oder an den Türpfosten bringen; und sein Herr soll sein Ohr mit einer Ahle durchbohren; und er wird ihm ewig dienen.

7 Und wenn jemand seine Tochter als Magd verkauft, soll sie nicht wie die Knechte ausgehen.

8 Wenn sie ihrem Herrn, der sie sich verlobt hat, nicht gefällt, soll er sie erlösen, damit er sie nicht an ein fremdes Volk verkauft; dazu hat er keine Macht, da er sie betrügerisch behandelt hat.

9 Und wenn er sie seinem Sohn verlobt hat, soll er mit ihr handeln wie mit Töchtern.

10 Nimmt er ihm eine andere Frau, ihre Nahrung, ihre Kleider und ihre Pflicht zur Ehe, so soll er nicht schmälern.

11 Und wenn er ihr diese drei nicht tut, dann soll sie ohne Geld frei ausgehen.

12 Wer einen Menschen schlägt, so dass er stirbt, soll mit dem Tod bestraft werden.

13 Und wenn jemand nicht auf der Lauer liegt, sondern Gott ihn in seine Hand gibt, dann werde ich dir einen Ort bestimmen, wohin er fliehen soll.

14 Wenn aber jemand seinen Nächsten anmaßend angreift, um ihn mit Arglist zu töten; du sollst ihn von meinem Altar nehmen, damit er sterbe.

15 Und wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, soll mit dem Tod bestraft werden.

16 Und wer einen Menschen stiehlt und ihn verkauft, oder wenn er in seiner Hand gefunden wird, der soll gewiss getötet werden.

17 Und wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll mit dem Tod bestraft werden.

18 Und wenn Menschen miteinander streiten und einer den anderen mit einem Stein oder mit der Faust schlägt und er nicht stirbt, sondern sein Bett behält;

19 Steht er wieder auf und geht auf seinem Stab umher, so soll der, der ihn geschlagen hat, erlöst werden; nur er wird für den Zeitverlust bezahlen und ihn gründlich heilen lassen.

20 Und wenn jemand seinen Knecht oder seine Magd mit einem Stock schlägt und er unter seiner Hand stirbt; er wird sicherlich getötet werden.

21 Wenn er jedoch ein oder zwei Tage bleibt und sich erholt, soll er nicht getötet werden, denn er ist sein Knecht.

22 Wenn Männer sich streiten und eine schwangere Frau verletzen, so dass ihre Frucht von ihr abweicht und doch kein Unheil folgt; er soll sicher bestraft werden, wie der Ehemann der Frau ihn auferlegt, und er soll bezahlen, wie die Richter bestimmen.

23 Und wenn irgendein Unheil folgt, dann sollst du Leben um Leben geben,

24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,

25 Brennen um Brennen, Wunde um Wunde, Streifen für Streifen.

26 Und wenn jemand das Auge seines Knechtes oder das Auge seiner Magd schlägt, dass es zugrunde geht; um seines Auges willen soll er ihn freilassen.

27 Und wenn er den Zahn seines Knechtes oder seiner Magd ausschlägt; um seines Zahnes willen soll er ihn freilassen.

28 Wenn ein Ochse einen Mann oder eine Frau spießt, sterben sie; dann soll der Ochse gesteinigt und sein Fleisch nicht gegessen werden; aber der Besitzer des Ochsen soll verlassen werden.

29 Wenn aber der Ochse in der Vergangenheit mit seinem Horn zu stoßen pflegte und es seinem Besitzer bezeugt wurde, und er hat ihn nicht darin gehalten, sondern dass er einen Mann oder eine Frau getötet hat; der Ochse soll gesteinigt werden, und auch sein Besitzer soll getötet werden.

30 Wird ihm eine Geldsumme auferlegt, so soll er als Lösegeld für sein Leben geben, was ihm auferlegt wird.

31 Ob er einen Sohn oder eine Tochter aufgespießt hat, nach diesem Urteil soll ihm widerfahren werden.

32 Wenn der Ochse einen Knecht oder eine Magd stößt; er soll ihrem Herrn dreißig Schekel Silber geben, und der Ochse soll gesteinigt werden.

33 Und wenn jemand eine Grube öffnet oder wenn jemand eine Grube gräbt und sie nicht zudeckt und ein Ochse oder Esel hineinfällt;

34 Der Besitzer der Grube soll sie gut machen und dem Besitzer Geld geben; und das tote Tier soll sein sein.

35 Und wenn der Ochse eines Mannes den eines anderen verletzt, dass er stirbt; dann sollen sie den lebenden Ochsen verkaufen und das Geld davon teilen; und auch den toten Ochsen sollen sie teilen.

36 Oder wenn bekannt ist, dass der Ochse in der Vergangenheit vorgeprescht ist und sein Besitzer ihn nicht darin gehalten hat; Ochs für Ochs soll er bezahlen; und die Toten sollen ihm gehören.

KAPITEL 22

Diverse Gesetze.

1 Wenn jemand ein Rind oder Schaf stiehlt und es schlachtet oder verkauft; er soll fünf Ochsen für ein Ochsen und vier Schafe für ein Schaf erstatten.

2 Wenn ein Dieb beim Einbruch erwischt und geschlagen wird, soll für ihn kein Blut vergossen werden.

3 Wenn die Sonne über ihm aufgeht, wird Blut für ihn vergossen; denn er sollte volle Wiedergutmachung leisten; wenn er nichts hat, soll er wegen seines Diebstahls verkauft werden.

4 Wenn der Diebstahl sicher in seiner Hand lebend gefunden wird, sei es ein Ochse oder ein Esel oder ein Schaf; er soll das Doppelte zurückgeben.

5 Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg verzehren lässt und sein Vieh einsetzt und auf dem Feld eines anderen weidet; vom Besten seines eigenen Feldes und vom Besten seines eigenen Weingartens soll er Wiedergutmachung leisten.

6 Wenn Feuer ausbrechen und Dornen einfangen, so dass die Maisstapel oder das stehende Korn oder das Feld davon verzehrt werden; er, der das Feuer angezündet hat, wird gewiss Wiedergutmachung leisten.

7 Wenn jemand seinem Nachbarn Geld oder Sachen zur Aufbewahrung übergibt und es aus dem Haus des Mannes gestohlen wird; Wenn der Dieb gefunden wird, soll er das Doppelte zahlen.

8 Wird der Dieb nicht gefunden, so soll der Hausherr zu den Richtern geführt werden, um zu sehen, ob er seine Hand an die Habe seines Nächsten gelegt hat.

9 Für jede Art von Übertretung, sei es für Ochsen, Esel, Schafe, Kleider oder für irgendwelche verlorenen Dinge, die ein anderer als sein Eigentum bestreitet, soll die Sache beider Parteien vor die Richter kommen; und wen die Richter verurteilen, der soll seinem Nächsten das Doppelte zahlen.

10 Wenn jemand seinem Nächsten einen Esel oder ein Rind oder ein Schaf oder ein anderes Vieh zur Aufbewahrung übergibt; und es stirbt oder wird verletzt oder vertrieben, ohne dass ein Mensch es sieht;

11 Dann wird zwischen ihnen beiden ein Eid des Herrn sein, dass er seine Hand nicht an die Habe seines Nächsten gelegt hat; und der Besitzer davon soll es annehmen, und er wird es nicht gut machen.

12 Und wenn es ihm gestohlen wird, soll er es seinem Eigentümer zurückerstatten.

13 Wenn es zerrissen ist, soll er es zum Zeugnis bringen, und das Zerrissene soll er nicht ersetzen.

14 Und wenn jemand etwas von seinem Nächsten borgt und es verletzt wird oder stirbt, ohne dass der Eigentümer dabei ist, soll er es gewiss gutmachen.

15 Wenn aber sein Besitzer dabei ist, soll er es nicht gutmachen; wenn es ein gemietetes Ding war, kam es für seine Miete.

16 Und wenn ein Mann eine unverlobte Magd lockt und bei ihr liegt, soll er sie gewiss als seine Frau ausstatten.

17 Wenn ihr Vater sich ganz weigert, sie ihm zu geben, soll er Geld nach der Mitgift der Jungfrauen zahlen.

18 Du sollst einen Mörder nicht am Leben lassen.

19 Wer bei einem Tier liegt, soll mit dem Tod bestraft werden.

20 Wer einem Gott opfert, außer dem Herrn allein, der soll völlig vernichtet werden.

21 Du sollst einen Fremden nicht bedrängen noch unterdrücken; denn ihr wart Fremdlinge im Land Ägypten.

22 Ihr sollt keine Witwe und kein vaterloses Kind quälen.

23 Wenn du sie in irgendeiner Weise bedrückst und sie überhaupt zu mir schreien, werde ich ihr Schreien gewiss hören;

24 Und mein Zorn wird heiß werden, und ich werde dich mit dem Schwert töten; und deine Frauen werden Witwen sein und deine Kinder vaterlos.

25 Wenn du einem von dir Armen aus meinem Volk Geld leihst, sollst du ihm nicht wie ein Wucherer sein, noch sollst du ihm Wucher auferlegen.

26 Wenn du überhaupt die Kleider deines Nächsten verpfändest, sollst du sie ihm bei Sonnenuntergang übergeben;

27 Denn das ist nur seine Hülle, es ist sein Gewand für seine Haut; wo soll er schlafen? und es wird sich begeben, wenn er zu mir schreit, dass ich hören werde; denn ich bin gnädig.

28 Du sollst Gott nicht schmähen und den Fürsten deines Volkes nicht verfluchen.

29 Du sollst nicht zögern, die ersten deiner reifen Früchte und deiner Getränke zu opfern; den Erstgeborenen deiner Söhne sollst du mir geben.

30 Ebenso sollst du mit deinen Rindern und mit deinen Schafen verfahren; sieben Tage soll es bei seiner Mutter sein; am achten Tage sollst du es mir geben.

31 Und ihr sollt mir heilige Männer sein; auch sollt ihr kein vom Vieh zerrissenes Fleisch auf dem Feld essen; ihr sollt es den Hunden vorwerfen.

KAPITEL 23

Diverse Gesetze – Ein Engel versprochen.

1 Du sollst keine falsche Meldung machen; Lege deine Hand nicht an die Gottlosen, um ein Zeuge der Ungerechtigkeit zu sein.

2 Du sollst nicht einer Menge folgen, um Böses zu tun; du sollst auch nicht in einer Sache sprechen, um nach vielen abzulehnen, um das Urteil zu erzwingen;

3 Du sollst auch keinen Gottlosen in seiner Sache unterstützen.

4 Wenn du auf den Ochsen oder Esel deines Feindes triffst, der sich verirrt hat, sollst du ihn gewiss wieder zurückbringen.

5 Wenn du den Esel deines Hassers unter seiner Last liegen siehst und es unterlassen willst, ihm zu helfen, so wirst du ihm gewiss helfen.

6 Du sollst das Gericht deiner Armen in seiner Sache nicht erzwingen.

7 Halte dich fern von einer falschen Sache; und die Unschuldigen und Gerechten töten dich nicht; denn ich werde die Gottlosen nicht rechtfertigen.

8 Und du sollst keine Gabe annehmen; denn die Gabe macht die Weisen blind und verkehrt die Worte der Gerechten.

9 Auch einen Fremdling sollst du nicht unterdrücken; denn ihr kennt das Herz eines Fremden, da ihr Fremdlinge im Land Ägypten wart.

10 Und sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seine Früchte einsammeln;

11 Aber im siebten Jahr sollst du es ruhen lassen und still liegen; damit die Armen deines Volkes essen können; und was sie hinterlassen, sollen die Tiere des Feldes essen. Ebenso sollst du mit deinem Weingarten und mit deinem Ölgarten verfahren.

12 Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, und am siebten Tag sollst du ruhen; damit dein Ochse und dein Esel ruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremdling sich erquicken.

13 Und in allem, was ich zu euch gesagt habe, seid umsichtig; und erwähne nicht den Namen anderer Götter, und lass ihn nicht aus deinem Mund hören.

14 Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern.

15 Du sollst das Fest der ungesäuerten Brote halten; (Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur bestimmten Zeit des Monats Abib; denn in ihm bist du aus Ägypten gezogen, und niemand soll leer vor mir erscheinen;)

16 und das Erntefest, die Erstlinge deiner Arbeit, die du auf das Feld gesät hast; und das Fest der Einsammlung, das am Ende des Jahres ist, wenn du deine Arbeit vom Feld gesammelt hast.

17 Dreimal im Jahr sollen alle deine Männer vor Gott, den Herrn, erscheinen.

18 Du sollst das Blut meines Opfers nicht mit gesäuertem Brot opfern; auch das Fett meines Opfers soll nicht bis zum Morgen bleiben.

19 Die ersten der Erstlinge deines Landes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst kein Zicklein in der Milch seiner Mutter sehen.

20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Weg zu halten und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe.

21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme, provoziere ihn nicht; denn er wird deine Übertretungen nicht vergeben; denn mein Name ist in ihm.

22 Aber wenn du wirklich seiner Stimme gehorchst und alles tust, was ich rede; dann werde ich ein Feind deiner Feinde sein und ein Widersacher deiner Widersacher.

23 Denn mein Engel wird vor dir hergehen und dich zu den Amoritern, den Hethitern, den Perisitern, den Kanaanitern, den Hivitern und den Jebusitern bringen; und ich werde sie abschneiden.

24 Du sollst dich nicht vor ihren Göttern niederwerfen noch ihnen dienen noch ihren Werken nachgehen; aber du wirst sie ganz umstürzen und ihre Bilder ganz zerbrechen.

25 Und ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, dienen, und er wird euer Brot und euer Wasser segnen; und ich werde die Krankheit aus deiner Mitte entfernen.

26 In deinem Land wird nichts seine Jungen aussetzen oder unfruchtbar sein; die Zahl deiner Tage werde ich erfüllen.

27 Ich sende meine Furcht vor dir her und vernichte alle Völker, zu denen du kommst; und ich werde alle deine Feinde dazu bringen, dir den Rücken zu kehren.

28 Und ich werde Hornissen vor dir her senden, die die Hiviter, die Kanaaniter und die Hethiter vor dir vertreiben werden.

29 Ich werde sie nicht in einem Jahr vor dir vertreiben; damit das Land nicht verwüstet wird und sich die Tiere des Feldes gegen dich vermehren.

30 Nach und nach werde ich sie vor dir vertreiben, bis du groß bist und das Land erbst.

31 Und ich werde deine Grenzen ziehen vom Schilfmeer bis zum Meer der Philister und von der Wüste bis zum Strom; denn ich gebe die Bewohner des Landes in deine Hand; und du sollst sie vor dir austreiben.

32 Du sollst keinen Bund mit ihnen noch mit ihren Göttern schließen.

33 Sie sollen nicht in deinem Land wohnen, damit sie dich nicht gegen mich sündigen lassen; denn wenn du ihren Göttern dienst, wird es dir sicher ein Fallstrick sein.

KAPITEL 24

Moses wird auf den Berg gerufen, wo er vierzig Tage und vierzig Nächte verweilt.

1 Und er sprach zu Mose: Steig herauf zum Herrn, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels; und verehre dich in der Ferne.

2 Und Mose allein wird sich dem Herrn nahen; aber sie werden sich nicht nähern; auch das Volk soll nicht mit ihm hinaufziehen.

3 Und Mose kam und verkündete dem Volk alle Worte des Herrn und alle Gerichte; und das ganze Volk antwortete mit einer Stimme und sprach: Alle Worte, die der Herr gesagt hat, wollen wir tun.

4 Und Mose schrieb alle Worte des Herrn auf und stand früh am Morgen auf und baute einen Altar unter dem Hügel und zwölf Säulen, nach den zwölf Stämmen Israels.

5 Und er sandte junge Männer aus den Kindern Israel, die dem Herrn Brandopfer darbrachten und Friedensopfer von Rindern opferten.

6 Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und tat es in Becken; und die Hälfte des Blutes sprengte er an den Altar.

7 Und er nahm das Buch des Bundes und las vor der Zuhörerschaft des Volkes; und sie sagten: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun und gehorsam sein.

8 Und Mose nahm das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: Siehe, das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat über alle diese Worte.

9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf;

10 Und sie sahen den Gott Israels; und unter seinen Füßen war wie ein gepflastertes Werk aus Saphirstein und gleichsam der Körper des Himmels in seiner Klarheit.

11 Und an die Edlen der Kinder Israel legte er seine Hand nicht; auch sahen sie Gott und aßen und tranken.

12 Und der Herr sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und sei dort; und ich werde dir steinerne Tafeln und ein Gesetz und Gebote geben, die ich geschrieben habe; dass du sie lehren kannst.

13 Und Mose machte sich auf und sein Diener Josua; und Mose stieg auf den Berg Gottes.

14 Und er sprach zu den Ältesten: Verweilt hier für uns, bis wir wieder zu euch kommen; und siehe, Aaron und Hur sind bei dir; Wenn jemand etwas zu erledigen hat, soll er zu ihnen kommen.

15 Und Mose stieg auf den Berg, und eine Wolke bedeckte den Berg.

16 Und die Herrlichkeit des Herrn blieb auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage; und am siebten Tag rief er Mose aus der Mitte der Wolke.

17 Und der Anblick der Herrlichkeit des Herrn war wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges in den Augen der Kinder Israels.

18 Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und holte ihn auf den Berg; und Mose war vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berg.

KAPITEL 25

Tabernakel, Gnadenthron, Cherubim, Tisch und Leuchter.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Rede mit den Kindern Israel, dass sie mir eine Opfergabe bringen; von jedem, der es freiwillig mit seinem Herzen gibt, sollt ihr meine Opfergabe nehmen.

3 Und dies ist die Opfergabe, die ihr von ihnen nehmen sollt; Gold und Silber und Messing,

4 und Blau und Purpur und Scharlach und feines Leinen und Ziegenhaar,

5 und rot gefärbte Widderfelle und Dachsfelle und Akazienholz,

6 Öl zum Licht, Gewürze zum Salböl und zum süßen Räucherwerk,

7 Onyxsteine und Steine zum Einsetzen in das Ephod und in den Brustpanzer.

8 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen; dass ich unter ihnen wohne.

9 Nach allem, was ich dir zeige, nach dem Muster der Stiftshütte und dem Muster aller ihrer Geräte, so sollt ihr es auch machen.

10 Und sie sollen eine Arche aus Akazienholz machen; zweieinhalb Ellen soll seine Länge und anderthalb Ellen seine Breite und anderthalb Ellen seine Höhe sein.

11 Und sollst es mit reinem Gold überziehen, innen und außen sollst du es überziehen, und einen goldenen Kranz ringsherum darauf machen.

12 Und gieße vier goldene Ringe dafür und setze sie an seine vier Ecken; und zwei Ringe sollen an seiner einen Seite sein und zwei Ringe an seiner anderen Seite.

13 Und du sollst Stangen aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen.

14 Und du sollst die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade stecken, damit die Lade damit getragen werden kann.

15 Die Stangen sollen in den Ringen der Lade sein; sie dürfen ihm nicht genommen werden.

16 Und du sollst das Zeugnis, das ich dir geben werde, in die Lade legen.

17 Und du sollst einen Gnadenstuhl aus reinem Gold machen; zweieinhalb Ellen soll seine Länge und anderthalb Ellen seine Breite sein.

18 Und mache zwei Cherubim aus Gold, aus gehämmerter Arbeit, an den beiden Enden des Gnadenthrons.

19 Und mache einen Cherub an das eine Ende und den anderen Cherub an das andere Ende; Auch aus dem Gnadenthron sollt ihr die Cherubim machen an seinen beiden Enden.

20 Und die Cherubim werden ihre Flügel in die Höhe ausstrecken und den Gnadenthron mit ihren Flügeln bedecken, und ihre Angesichter werden einander zuschauen; zum Gnadenthron hin sollen die Angesichter der Cherubim sein.

21 Und du sollst den Gnadenthron oben auf die Lade setzen; und in die Lade sollst du das Zeugnis legen, das ich dir geben werde.

22 Und dort werde ich mit dir zusammenkommen, und ich werde mit dir über dem Gnadenstuhl, zwischen den beiden Cherubim, die auf der Lade des Zeugnisses sind, über alles reden, was ich dir als Gebot für die Kinder Israel geben werde .

23 Du sollst auch einen Tisch aus Akazienholz machen; zwei Ellen sollen seine Länge und eine Elle seine Breite und anderthalb Ellen seine Höhe sein.

24 und überziehe ihn mit reinem Gold und mache ihm ringsum eine goldene Krone.

25 Und mache ihm ringsherum eine Leiste von einer Handbreit und mache eine goldene Krone an seiner Leiste ringsum.

26 Und mache ihm vier goldene Ringe und befestige die Ringe an den vier Ecken, die an seinen vier Füßen sind.

27 Gegenüber der Grenze sollen die Ringe Platz für die Stangen sein, um den Tisch zu tragen.

28 Und du sollst die Stangen aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen, damit der Tisch damit getragen werden kann.

29 Und du sollst seine Schüsseln und seine Löffel und seine Deckel und seine Schalen machen, um sie damit zu bedecken; aus reinem Gold sollst du sie machen.

30 Schaubrote sollst du allezeit vor mir auf den Tisch legen.

31 Und du sollst einen Leuchter aus reinem Gold machen; aus geschlagener Arbeit soll der Leuchter gemacht werden; sein Schaft und seine Zweige, seine Schalen, seine Knäufe und seine Blumen sollen von demselben sein.

32 Und sechs Zweige sollen an seinen Seiten herauskommen; drei Zweige des Leuchters aus der einen Seite und drei Zweige des Leuchters aus der anderen Seite;

33 Drei Schalen, die wie Mandeln gemacht sind, mit einem Knauf und einer Blume in einem Zweig; und drei Schalen, die wie Mandeln in dem anderen Zweig gemacht sind, mit einem Knauf und einer Blume; so in den sechs Zweigen, die aus dem Leuchter herauskommen.

34 Und in dem Leuchter sollen vier Schalen sein, die wie Mandeln sind, mit ihren Knäufen und ihren Blumen.

35 Und es soll ein Knauf unter zwei Armen desselben sein und ein Knauf unter zwei Armen desselben und ein Knauf unter zwei Armen desselben, entsprechend den sechs Armen, die von dem Leuchter ausgehen.

36 Ihre Knospen und ihre Zweige sollen von demselben sein; alles soll ein getriebenes Werk aus reinem Gold sein.

37 Und du sollst die sieben Lampen daraus machen; und sie sollen seine Lampen anzünden, um ihm gegenüber Licht zu spenden.

38 Und seine Zangen und seine Schnupftabakschalen sollen aus reinem Gold sein.

39 Aus einem Talent reinen Goldes soll er es machen, samt all diesen Geräten.

40 Und sieh zu, dass du sie nach ihrem Muster machst, das dir auf dem Berg gezeigt wurde.

KAPITEL 26

Die Möbel der Stiftshütte.

1 Auch sollst du die Wohnung machen mit zehn Vorhängen aus gezwirnter Bysne und blauem und rotem Purpur und Scharlach; mit schlauen Cherubim sollst du sie machen.

2 Die Länge eines Teppichs soll achtundzwanzig Ellen sein, und die Breite eines Teppichs vier Ellen; und jeder Vorhang soll ein Maß haben.

3 Die fünf Vorhänge sollen miteinander verbunden werden; und fünf weitere Vorhänge sollen miteinander verbunden werden.

4 Und mache blaue Schleifen an den Saum des einen Vorhangs aus dem Saum in der Koppelung; und ebenso sollst du an der äußersten Kante eines anderen Vorhangs machen, an der Kupplung des zweiten.

5 Fünfzig Schleifen sollst du in den einen Vorhang machen, und fünfzig Schleifen sollst du in den Saum des Vorhangs machen, der in der Koppelung des zweiten ist; dass die Schleifen sich gegenseitig ergreifen können.

6 Und du sollst fünfzig Fesseln aus Gold machen und die Vorhänge mit den Fesseln verbinden; und es soll eine Hütte sein.

7 Und du sollst Vorhänge aus Ziegenhaar machen, um die Wohnung zu bedecken; elf Vorhänge sollst du machen.

8 Die Länge eines Teppichs soll dreißig Ellen sein und die Breite eines Teppichs vier Ellen; und die elf Vorhänge sollen alle ein Maß haben.

9 Und du sollst fünf Zeltvorhänge für sich koppeln und sechs Zeltvorhänge für sich allein, und den sechsten Vorhang sollst du an der Vorderseite der Wohnung verdoppeln.

10 Und mache fünfzig Schleifen am Saum des einen Vorhangs, der am weitesten ist, in der Verbindung, und fünfzig Schleifen am Saum des Vorhangs, der den zweiten verbindet.

11 Und du sollst fünfzig Fesseln aus Messing machen und die Fesseln in die Schlingen stecken und das Zelt zusammenfügen, dass es eins sei.

12 Und der Rest, der übrig bleibt von den Vorhängen des Zeltes, der halbe Vorhang, der übrig bleibt, soll über die Rückseite der Stiftshütte hängen.

13 Und eine Elle auf der einen Seite und eine Elle auf der anderen Seite von dem, was in der Länge der Vorhänge des Zeltes übrig bleibt, soll es über die Seiten der Wohnung hängen, auf dieser Seite und auf jener Seite, um sie zu bedecken es.

14 Und mache eine Decke über dem Zelt aus rot gefärbten Widderfellen und eine Decke darüber aus Dachsfellen.

15 Und du sollst Bretter für die Wohnung aus Akazienholz machen, die aufrecht stehen.

16 Zehn Ellen sollen die Länge eines Brettes und anderthalb Ellen die Breite eines Brettes sein.

17 Zwei Zapfen sollen in einem Brett sein, einer gegen den anderen gestellt; so sollst du alle Bretter der Stiftshütte machen.

18 Und du sollst die Bretter für die Stiftshütte machen, zwanzig Bretter an der Südseite gegen Süden.

19 Und mache vierzig silberne Sockel unter den zwanzig Brettern; zwei Sockel unter einem Brett für seine zwei Zapfen und zwei Sockel unter einem anderen Brett für seine zwei Zapfen.

20 Und für die zweite Seite der Stiftshütte an der Nordseite sollen es zwanzig Bretter sein.

21 und ihre vierzig silbernen Füße; zwei Steckdosen unter einer Platine und zwei Steckdosen unter einer anderen Platine.

22 Und für die Seiten der Wohnung im Westen sollst du sechs Bretter machen.

23 Und zwei Bretter sollst du machen für die Ecken der Wohnung an den beiden Seiten.

24 Und sie sollen unten zusammengekuppelt werden, und sie sollen über dem Kopf zusammengekuppelt werden zu einem Ring; so soll es ihnen beiden ergehen; sie sollen für die beiden Ecken sein.

25 und es sollen acht Bretter sein, und ihre silbernen Füße, sechzehn Füße; zwei Steckdosen unter einer Platine und zwei Steckdosen unter einer anderen Platine.

26 Und du sollst Riegel aus Akazienholz machen; fünf für die Bretter der einen Seite der Stiftshütte,

27 und fünf Riegel für die Bretter der anderen Seite der Wohnung und fünf Riegel für die Bretter der Seite der Wohnung, für die beiden Seiten nach Westen.

28 Und die Mittelstange in der Mitte der Bretter soll von Ende zu Ende reichen.

29 Und sollst die Bretter mit Gold überziehen und ihre Ringe von Gold machen für die Stellen für die Riegel; und die Riegel sollst du mit Gold überziehen.

30 Und du sollst die Stiftshütte aufrichten, wie sie dir auf dem Berge gezeigt wurde.

31 Und mache einen Schleier aus blauem und rotem Purpur und Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand von kunstvoller Arbeit; mit Cherubim soll es gemacht werden.

32 Und du sollst es an vier Säulen aus Akazienholz hängen, die mit Gold überzogen sind; ihre Haken sollen von Gold sein, auf den vier Füßen von Silber.

33 Und du sollst den Schleier unter der Decke aufhängen, damit du die Lade des Zeugnisses innerhalb des Schleiers hineinbringst; und der Schleier wird euch scheiden zwischen dem Heiligtum und dem Allerheiligsten.

34 Und du sollst den Gnadenthron auf die Lade des Zeugnisses im Allerheiligsten setzen.

35 Und du sollst den Tisch ohne den Schleier stellen und den Leuchter gegenüber dem Tisch an der Seite der Stiftshütte gegen Süden; und du sollst den Tisch auf die Nordseite stellen.

36 Und mache einen Behang für die Tür des Zeltes aus blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirntem Byssus, in Nadelarbeit gearbeitet.

37 Und du sollst für die Aufhängung fünf Säulen aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen, und ihre Haken sollen von Gold sein; und sollst ihnen fünf eherne Füße gießen.

KAPITEL 27

Der Altar mit seinen Gefäßen – Der Vorhof der Stiftshütte.

1 Und du sollst einen Altar aus Akazienholz machen, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit; der Altar soll viereckig sein; und seine Höhe soll drei Ellen sein.

2 Und mache ihm Hörner an seinen vier Ecken; seine Hörner sollen von demselben sein; und sollst es mit Erz überziehen.

3 Und du sollst seine Pfannen machen, um seine Asche aufzunehmen, und seine Schaufeln und seine Becken und seine Fleischhaken und seine Feuerpfannen; und alle seine Geräte sollst du aus Erz machen.

4 Und du sollst ihm ein Netz aus Erz anfertigen; und an das Netz sollst du vier eherne Ringe an seinen vier Ecken machen.

5 Und du sollst es unter den Zirkel des unteren Altars legen, damit das Netz bis zur Mitte des Altars reicht.

6 Und mache Stangen für den Altar, Stangen aus Akazienholz, und überziehe sie mit Erz.

7 Und die Stangen sollen in die Ringe gesteckt werden, und die Stangen sollen an den beiden Seiten des Altars sein, um ihn zu tragen.

8 Hohl mit Brettern sollst du es machen; wie es dir auf dem Berge gezeigt wurde, so sollst du es machen.

9 Und du sollst den Vorhof der Stiftshütte machen; an der Südseite, südwärts, sollen Behänge für den Vorhof aus gezwirntem Byssus sein, hundert Ellen lang für eine Seite;

10 Und ihre zwanzig Säulen und ihre zwanzig Füße sollen aus Erz sein; die Haken der Säulen und ihre Bänder sollen aus Silber sein.

11 Und ebenso sollen an der Nordseite Behänge von hundert Ellen Länge sein, und seine zwanzig Säulen und ihre zwanzig Füße aus Messing; die Haken der Säulen und ihre Bänder aus Silber.

12 Und für die Breite des Vorhofs auf der Westseite sollen Behänge von fünfzig Ellen sein; ihre Säulen zehn und ihre Füße zehn.

13 Und die Breite des Vorhofs an der Ostseite gegen Osten soll fünfzig Ellen betragen.

14 Die Behänge an einer Seite des Tores sollen fünfzehn Ellen betragen; ihre Säulen drei und ihre Füße drei.

15 und auf der anderen Seite fünfzehn Ellen Behänge; ihre Säulen drei und ihre Füße drei.

16 Und für das Tor des Vorhofs soll ein Behang von zwanzig Ellen sein, aus blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirnter Bysne, in Nadelarbeit gearbeitet; und ihre Säulen sollen vier sein und ihre Füße vier.

17 Alle Säulen rings um den Vorhof sollen mit Silber besetzt sein; ihre Haken sollen aus Silber sein und ihre Füße aus Erz.

18 Die Länge des Vorhofs soll hundert Ellen sein und fünfzig Ellen breit und fünf Ellen hoch aus gezwirntem Byssus und ihre Füße aus Erz.

19 Alle Geräte der Wohnung und ihr gesamter Dienst und alle ihre Stifte und alle Stifte des Vorhofs sollen aus Erz sein.

20 Und du sollst den Kindern Israel befehlen, dass sie dir reines, gepresstes Öl für das Licht bringen, damit die Lampe immer brenne.

21 In der Stiftshütte ohne den Vorhang, die vor dem Zeugnis ist, sollen Aaron und seine Söhne es befehlen vom Abend bis zum Morgen vor dem Herrn; es soll eine ewige Satzung sein für ihre Geschlechter zugunsten der Kinder Israels.

KAPITEL 28

Aaron und seine Söhne sonderten sich für das Amt des Priesters ab – das Ephod – das Brustschild – die Urim und Tummim.

1 Und nimm Aaron, deinen Bruder, und seine Söhne mit ihm aus der Mitte der Kinder Israel zu dir, damit er mir den Priesterdienst verrichte, nämlich Aaron, Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar, die Söhne Aarons.

2 Und du sollst deinem Bruder Aaron heilige Kleider machen zur Herrlichkeit und Schönheit.

3 Und du sollst zu allen sprechen, die weisen Herzens sind, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, damit sie Aarons Kleider anfertigen, um ihn zu weihen, damit er mir im Priesteramt dienen kann.

4 Und dies sind die Kleider, die sie machen sollen; ein Brustschild und ein Ephod und ein Gewand und einen gestickten Rock, eine Mitra und einen Gürtel; und sie sollen deinem Bruder Aaron und seinen Söhnen heilige Kleider anfertigen, damit er mir im Amt des Priesters dienen kann.

5 Und sie werden Gold und Blau und Purpur nehmen; und Scharlach und feines Leinen.

6 Und sie sollen das Ephod aus Gold, Blau und Purpur, aus Scharlachrot und gezwirntem Byssus in kunstvoller Arbeit machen.

7 Seine beiden Schulterstücke sollen an den beiden Rändern miteinander verbunden sein; und so soll es zusammengefügt werden.

8 Und der merkwürdige Gürtel des Ephods, der darauf ist, soll von demselben sein, gemäß seiner Arbeit; sogar aus Gold, aus Blau und Purpur und Scharlach und gezwirntem Leinen.

9 Und du sollst zwei Onyxsteine nehmen und darauf die Namen der Kinder Israels eingravieren;

10 Sechs ihrer Namen auf dem einen Stein und die anderen sechs Namen der übrigen auf dem anderen Stein, nach ihrer Geburt.

11 Mit der Arbeit eines Steinmeißels sollst du, wie Siegelgravuren, die beiden Steine mit den Namen der Kinder Israels eingravieren; du sollst sie in goldene Böcke fassen.

12 Und die beiden Steine sollst du auf die Schultern des Ephods legen als Gedenksteine für die Kinder Israel; und Aaron soll ihre Namen zum Andenken auf seinen beiden Schultern vor dem Herrn tragen.

13 Und du sollst goldene Auen machen;

14 und zwei Ketten aus reinem Gold an den Enden; in Kranzarbeit sollst du sie machen und die Kranzketten an den Auches befestigen.

15 Und du sollst den Brustpanzer des Gerichts mit List machen; nach der Arbeit am Ephod sollst du es machen; aus Gold, Blau und Purpur und Scharlach und gezwirnter Bysne sollst du es machen.

16 Foursquare wird verdoppelt; Eine Spanne soll seine Länge sein, und eine Spanne soll seine Breite sein.

17 Und du sollst Steine darin setzen, vier Reihen von Steinen; die erste Reihe soll ein Sardius, ein Topas und ein Karfunkel sein; dies soll die erste Reihe sein.

18 Und die zweite Reihe soll ein Smaragd, ein Saphir und ein Diamant sein.

19 und die dritte Reihe eine Ligure und einen Achat und einen Amethyst.

20 und die vierte Reihe einen Beryll und einen Onyx und einen Jaspis; sie sollen in ihren Beilagen in Gold gesetzt werden.

21 Und die Steine sollen mit den Namen der Kinder Israel sein, zwölf, nach ihren Namen, wie Siegelgravuren; ein jeder mit seinem Namen sollen sie sein nach den zwölf Stämmen.

22 Und an den Brustpanzern sollst du geflochtene Ketten aus reinem Gold machen an den Enden.

23 Und mache an das Brustschild zwei goldene Ringe und bringe die zwei Ringe an die beiden Enden des Brustschilds.

24 Und stecke die zwei geflochtenen goldenen Ketten in die zwei Ringe, die an den Enden des Brustschildes sind.

25 Und die anderen beiden Enden der beiden geflochtenen Ketten sollst du an den beiden Autsch befestigen und sie an die Schulterstücke des Ephods davor anbringen.

26 Und mache zwei goldene Ringe und befestige sie an den beiden Enden des Brustschildes an seinem Saum, der an der Seite des Ephods nach innen ist.

27 Und zwei andere goldene Ringe sollst du machen und sie an den beiden Seiten des Ephods anbringen, darunter, gegen dessen Vorderteil, gegenüber dem anderen Verschluss davon, über dem merkwürdigen Gürtel des Ephods.

28 Und sie sollen den Brustpanzer mit seinen Ringen mit einer blauen Spitze an die Ringe des Ephods binden, damit er über dem Gürtel des Ephods hängt und sich der Brustpanzer nicht vom Ephod löst.

29 Und Aaron soll die Namen der Kinder Israel im Brustschild des Gerichts auf seinem Herzen tragen, wenn er zum Gedächtnis vor dem Herrn beständig in das Heiligtum hineingeht.

30 Und du sollst die Urim und die Tummim in den Brustpanzer des Gerichts tun; und sie sollen Aarons Herz sein, wenn er vor den Herrn hineingeht; und Aaron soll das Gericht der Kinder Israel auf seinem Herzen tragen vor dem Herrn beständig.

31 Und das Gewand des Efods sollst du ganz in Blau machen.

32 Und oben in der Mitte soll ein Loch sein; es soll um das Loch herum ein Band aus gewebter Arbeit haben, wie das Loch eines Kurzwarens, damit es nicht reiße.

33 Und unten an seinen Saum sollst du Granatäpfel von blauem und rotem Purpur und Scharlach machen, ringsum seinen Saum; und goldene Glocken zwischen ihnen ringsum;

34 Eine goldene Glocke und ein Granatapfel, eine goldene Glocke und ein Granatapfel, am Saum des Gewandes ringsum.

35 Und es soll Aaron obliegen, zu dienen; und sein Schall wird gehört werden, wenn er in das Heiligtum eingeht vor dem Herrn, und wenn er herauskommt, damit er nicht sterbe.

36 Und du sollst eine Platte aus reinem Gold machen und darauf wie Siegelgravuren eingravieren: HEILIGKEIT DEM HERRN.

37 Und du sollst es an eine blaue Spitze binden, damit es auf dem Hut sei; auf der Vorderseite der Mitra soll es sein.

38 Und es soll auf der Stirn Aarons sein, damit Aaron die Missetat der heiligen Dinge trage, die die Kinder Israel mit all ihren heiligen Gaben heiligen werden; und es soll immer auf seiner Stirn sein, damit sie vor dem Herrn angenommen werden.

39 Und du sollst den Rock aus Byssus sticken, und den Kopfbund aus Byssus machen, und den Gürtel aus Stickereien machen.

40 Und den Söhnen Aarons sollst du Röcke machen, und du sollst ihnen Gürtel machen, und Kopfbedeckungen sollst du ihnen machen zur Herrlichkeit und Schönheit.

41 Und du sollst sie deinem Bruder Aaron und seinen Söhnen mit ihm anziehen; und soll sie salben und sie weihen und sie heiligen, damit sie mir im Amt des Priesters dienen können.

42 Und du sollst ihnen leinene Beinkleider machen, um ihre Blöße zu bedecken; von den Lenden bis zu den Schenkeln sollen sie reichen;

43 Und sie sollen auf Aaron und auf seinen Söhnen liegen, wenn sie in die Stiftshütte kommen oder wenn sie sich dem Altar nähern, um im Heiligtum zu dienen; dass sie keine Ungerechtigkeit tragen und sterben; es soll ihm und seinen Nachkommen nach ihm eine ewige Satzung sein.

KAPITEL 29

Die Weihe der Priester – Gottes Verheißung.

1 Und das ist es, was du mit ihnen tun sollst, um sie zu heiligen, damit sie mir im Amt des Priesters dienen; Nimm einen jungen Farren und zwei fehlerlose Widder,

2 und ungesäuertes Brot und ungesäuerte Kuchen, mit Öl gesüßt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl gesalbt; aus Weizenmehl sollst du sie machen.

3 Und du sollst sie in einen Korb tun und sie mit dem Farren und den zwei Widdern in den Korb bringen.

4 Und Aaron und seine Söhne sollst du vor die Tür der Stiftshütte bringen und sie mit Wasser waschen.

5 Und du sollst die Kleider nehmen und Aaron den Rock und das Obergewand des Ephods und das Ephod und den Brustharnisch anziehen und ihn mit dem Gürtel des Ephods gürten;

6 Und du sollst den Hut auf sein Haupt setzen und die heilige Krone auf den Hut setzen.

7 Dann sollst du das Salböl nehmen und es auf sein Haupt gießen und ihn salben.

8 Und du sollst seine Söhne herbringen und ihnen Mäntel anziehen.

9 Und gürte sie mit Gürteln, Aaron und seine Söhne, und setze ihnen die Kopfbedeckungen auf; und das Amt des Priesters soll ihnen für eine ewige Satzung gehören; und du sollst Aaron und seine Söhne weihen.

10 Und du sollst einen Farren vor die Stiftshütte bringen; und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf den Kopf des Farren legen.

11 Und du sollst den Farren schlachten vor dem HERRN vor der Tür der Stiftshütte.

12 Und sollst von dem Blut des Farren nehmen und mit deinem Finger auf die Hörner des Altars streichen und alles Blut an den Boden des Altars gießen.

13 Und alles Fett, das die Eingeweide bedeckt, und das Tuch über der Leber und die beiden Nieren und das Fett, das daran ist, sollst du nehmen und auf dem Altar anzünden.

14 Aber das Fleisch des Farren und seine Haut und seinen Mist sollst du mit Feuer verbrennen außerhalb des Lagers; es ist ein Sündopfer.

15 Du sollst auch einen Widder nehmen; und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf den Kopf des Widders legen.

16 Und du sollst den Widder schlachten und sein Blut nehmen und es ringsum an den Altar sprengen.

17 Und du sollst den Widder in Stücke zerlegen und seine Eingeweide und seine Schenkel waschen und sie zu seinen Stücken und zu seinem Kopf tun.

18 Und den ganzen Widder sollst du auf dem Altar verbrennen; es ist ein Brandopfer für den Herrn; es ist ein süßer Geruch, ein Feueropfer für den Herrn.

19 Und du sollst den anderen Widder nehmen; und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf den Kopf des Widders legen.

20 Dann sollst du den Widder schlachten und von seinem Blut nehmen und es auf die rechte Ohrspitze Aarons streichen und auf die rechte Ohrspitze seiner Söhne und auf den Daumen ihrer rechten Hand und auf die große Zehe ihres rechten Fußes und sprenge das Blut an den Altar ringsum.

21 Und sollst von dem Blut, das auf dem Altar ist, und von dem Salböl nehmen und es sprengen auf Aaron und auf seine Kleider und auf seine Söhne und auf die Kleider seiner Söhne mit ihm; und er soll geheiligt werden und seine Kleider und seine Söhne und die Kleider seiner Söhne mit ihm.

22 Von dem Widder sollst du auch das Fett und das Hinterteil nehmen und das Fett, das das Eingeweide bedeckt, und das Netz über der Leber, und die beiden Nieren und das Fett, das daran ist, und die rechte Schulter; denn es ist ein Widder der Weihe;

23 und einen Laib Brot und einen Kuchen Ölbrot und eine Oblate aus dem Korb mit den ungesäuerten Broten, die vor dem Herrn stehen;

24 Und du sollst alles in die Hände Aarons und in die Hände seiner Söhne geben; und sollst sie weben als Webopfer vor dem Herrn.

25 Und du sollst sie von ihren Händen nehmen und sie auf dem Altar zum Brandopfer anzünden, zum lieblichen Geruch vor dem HERRN; es ist ein Feueropfer für den Herrn.

26 Und du sollst die Brust des Widders der Einweihung Aarons nehmen und sie als Webopfer vor dem Herrn weben; und es soll dein Teil sein.

27 Und du sollst die Brust des Webopfers und die Schulter des Hebopfers, das gewebt und das hochgehoben ist, des Widders der Einweihung, von dem, was für Aaron ist, und von dem, was ist, heiligen für seine Söhne;

28 Und es soll Aaron und seinen Söhnen gehören durch eine ewige Satzung von den Kindern Israel; denn es ist ein Hebopfer; und es soll ein Hebopfer sein von den Kindern Israel von dem Opfer ihrer Heilsopfer, nämlich ihrem Hebopfer für den Herrn.

29 Und die heiligen Kleider Aarons sollen nach ihm seinen Söhnen gehören, darin gesalbt und darin geweiht zu werden.

30 Und der Sohn, der an seiner Stelle Priester ist, soll sie auf sieben Tage setzen, wenn er in die Stiftshütte kommt, um im Heiligtum zu dienen.

31 Und du sollst den Widder der Einweihung nehmen und sein Fleisch an heiliger Stätte sieden.

32 Und Aaron und seine Söhne sollen das Fleisch des Widders und das Brot im Korb vor der Tür der Stiftshütte essen.

33 Und sie sollen die Dinge essen, womit die Sühne vollbracht wurde; sie zu weihen und zu heiligen; aber ein Fremdling soll nicht davon essen, weil sie heilig sind.

34 Und wenn etwas von dem Fleisch der Weihungen oder von dem Brot bis zum Morgen übrig bleibt, dann sollst du den Rest mit Feuer verbrennen; es darf nicht gegessen werden, weil es heilig ist.

35 Und also sollst du mit Aaron und seinen Söhnen tun, gemäß allem, was ich dir geboten habe; sieben Tage sollst du sie weihen.

36 Und jeden Tag sollst du einen Farren als Sündopfer zur Sühne opfern; und du sollst den Altar reinigen, wenn du für ihn Sühne getan hast, und du sollst ihn salben, um ihn zu heiligen.

37 Sieben Tage lang sollst du den Altar sühnen und ihn heiligen; und es soll ein hochheiliger Altar sein; alles, was den Altar berührt, soll heilig sein.

38 Das ist es nun, was du auf dem Altar opfern sollst; zwei Lämmer des ersten Jahres Tag für Tag ununterbrochen.

39 Das eine Lamm sollst du am Morgen opfern; und das andere Lamm sollst du am Abend opfern;

40 und zu dem einen Lamm ein Zehntel Mehl, gemengt mit einem Viertel Hin Öl; und der vierte Teil einer Hin Wein zum Trankopfer.

41 Und das andere Lamm sollst du am Abend opfern, und sollst es tun nach dem Speisopfer des Morgens und nach seinem Trankopfer zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den Herrn.

42 Dies soll ein beständiges Brandopfer sein für eure Generationen an der Tür der Stiftshütte vor dem Herrn, wo ich euch treffen werde, um dort mit euch zu sprechen.

43 Und dort werde ich mit den Kindern Israel zusammenkommen, und die Stiftshütte soll durch meine Herrlichkeit geheiligt werden.

44 Und ich werde die Stiftshütte und den Altar heiligen; Ich werde auch Aaron und seine Söhne heiligen, damit sie mir im Amt des Priesters dienen.

45 Und ich werde unter den Kindern Israel wohnen und ihr Gott sein.

46 Und sie werden erkennen, dass ich der Herr, ihr Gott, bin, der sie aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, damit ich unter ihnen wohnen kann; Ich bin der Herr, ihr Gott.

KAPITEL 30

Der Räucheraltar – Das Lösegeld.

1 Und du sollst einen Altar machen, um darauf zu räuchern; aus Akazienholz sollst du es machen.

2 Eine Elle soll seine Länge und eine Elle seine Breite sein; viereckig soll es sein; und zwei Ellen soll seine Höhe sein; seine Hörner sollen von demselben sein.

3 Und überziehe ihn mit reinem Gold, seine Oberseite und seine Seiten ringsum und seine Hörner; und mache ihm ringsum eine goldene Krone.

4 Und zwei goldene Ringe sollst du ihm unter seiner Krone machen, an seinen beiden Ecken, an seinen beiden Seiten sollst du ihn machen; und sie sollen Platz für die Stäbe sein, um es zu tragen.

5 Und die Stangen sollst du aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen.

6 Und du sollst es vor den Vorhang setzen, der bei der Lade des Zeugnisses ist, vor den Gnadenthron, der über dem Zeugnis ist, wo ich mit dir zusammenkommen werde.

7 Und Aaron soll darauf jeden Morgen süßes Räucherwerk anzünden; Wenn er die Lampen kleidet, soll er Räucherwerk darauf verbrennen.

8 Und wenn Aaron am Abend die Lampen anzündet, soll er Räucherwerk darauf verbrennen, ein ewiges Räucherwerk vor dem Herrn für eure Generationen.

9 Weder sollt ihr fremdes Weihrauch darauf darbringen noch Brandopfer noch Speisopfer; auch sollt ihr kein Trankopfer darauf gießen.

10 Und Aaron soll an seinen Hörnern einmal im Jahr Sühne leisten mit dem Blut des Sündopfers der Sühne; einmal im Jahr soll er für eure Geschlechter Sühne dafür tun; es ist dem Herrn hochheilig.

11 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

12 Wenn du die Summe der Kinder Israel nach ihrer Zahl nimmst, dann sollen sie dem HERRN ein Lösegeld für seine Seele geben, wenn du sie zählst; dass keine Plage unter ihnen sei, wenn du sie zählst.

13 Das sollen sie jedem geben, der unter den Gemusterten vorbeigeht, einen halben Schekel nach dem Schekel des Heiligtums; (ein Schekel sind zwanzig Gera;) ein halber Schekel soll die Opfergabe des Herrn sein.

14 Jeder, der unter den Gemusterten vorbeigeht, von zwanzig Jahren an und darüber, soll dem Herrn eine Opfergabe darbringen.

15 Die Reichen sollen nicht mehr geben und die Armen nicht weniger als einen halben Sekel, wenn sie dem Herrn ein Opfer darbringen, um Sühne für eure Seelen zu erwirken.

16 Und du sollst das Sühnegeld der Kinder Israel nehmen und es zum Dienst der Stiftshütte verwenden; damit es den Kindern Israel ein Gedächtnis sei vor dem Herrn, um Sühne für eure Seelen zu erwirken.

17 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

18 Du sollst auch ein Becken von Erz machen und seinen Fuß auch von Erz, um sich damit zu waschen; und stelle es zwischen die Stiftshütte und den Altar und tue Wasser hinein.

19 Denn Aaron und seine Söhne sollen dort ihre Hände und Füße waschen;

20 Wenn sie in die Stiftshütte gehen, sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben; oder wenn sie sich dem Altar nähern, um zu dienen, um dem Herrn ein Feueropfer darzubringen;

21 So sollen sie ihre Hände und ihre Füße waschen, damit sie nicht sterben; und es soll ihnen eine ewige Satzung sein, sogar ihm und seinen Nachkommen durch ihre Geschlechter hindurch.

22 Darüber hinaus redete der Herr mit Mose und sprach:

23 Nimm dir auch Hauptgewürze, fünfhundert Schekel reine Myrrhe, und halb so viel süßen Zimt, nämlich zweihundertfünfzig Schekel, und zweihundertfünfzig Schekel süßen Kalmus,

24 und Kassia fünfhundert Schekel nach dem Schekel des Heiligtums und ein Hin Olivenöl;

25 Und du sollst ein heiliges Salböl daraus machen, ein Salbgemisch nach der Kunst des Apothekers; es soll ein heiliges Salböl sein.

26 Und du sollst die Stiftshütte damit salben und die Lade des Zeugnisses,

27 und den Tisch und alle seine Geräte und den Leuchter und seine Geräte und den Räucheraltar,

28 und den Brandopferaltar mit allen seinen Geräten und das Becken und seinen Fuß.

29 Und du sollst sie heiligen, damit sie hochheilig seien; was sie berührt, soll heilig sein.

30 Und du sollst Aaron und seine Söhne salben und sie weihen, damit sie mir im Priesteramt dienen können.

31 Und du sollst zu den Kindern Israel sagen: Dies soll mir ein heiliges Salböl sein für eure Nachkommen.

32 Auf Menschenfleisch soll es nicht gegossen werden, noch sollt ihr etwas anderes wie es machen, nachdem es zusammengesetzt ist; es ist heilig, und es soll dir heilig sein.

33 Wer etwas Ähnliches zusammensetzt oder einem Fremden etwas davon aufträgt, der soll sogar aus seinem Volk ausgerottet werden.

34 Und der Herr sprach zu Mose: Nimm dir süße Gewürze, Stacte und Onycha und Galbanum; diese süßen Gewürze mit reinem Weihrauch; von jedem wird es ein gleiches Gewicht geben;

35 Und du sollst daraus ein Parfüm machen, ein Konfekt nach der Kunst des Apothekers, gemischt, rein und heilig;

36 Und du sollst etwas davon sehr klein schlagen und davon vor das Zeugnis in der Stiftshütte legen, wo ich mit dir zusammenkommen werde; es soll dir das Allerheiligste sein.

37 Und was den Duft betrifft, den ihr machen sollt, sollt ihr euch nicht nach seiner Zusammensetzung machen; es soll dir heilig sein dem Herrn.

38 Wer so etwas macht, um danach zu riechen, der soll sogar von seinem Volk ausgerottet werden.

KAPITEL 31

Bezaleel und Aholiab nannten – den Sabbat – die zwei Tische.

1 Und der Herr sprach zu Mose und sprach:

2 Siehe, ich habe Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, aus dem Stamm Juda, mit Namen gerufen;

3 Und ich habe ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit allerlei Kunstfertigkeit.

4 Listige Arbeiten zu erfinden, mit Gold und Silber und Erz zu arbeiten,

5 und beim Schneiden von Steinen, um sie zu fassen, und beim Schnitzen von Holz, um in allerlei Handwerksarbeiten zu arbeiten.

6 Und ich, siehe, ich habe ihm Aholiab, den Sohn Ahisamachs, aus dem Stamm Dan, gegeben; und in die Herzen aller Weisen habe ich Weisheit gelegt, damit sie alles tun, was ich dir befohlen habe;

7 die Stiftshütte und die Lade des Zeugnisses und den Gnadenthron darauf und alle Geräte der Stiftshütte,

8 und den Tisch und seine Geräte und den reinen Leuchter mit all seinen Geräten und den Räucheraltar,

9 und den Brandopferaltar mit all seinen Geräten und das Becken und seinen Fuß,

10 und die Dienstkleider und die heiligen Kleider Aarons, des Priesters, und die Kleider seiner Söhne, um im Priesteramt zu dienen,

11 und das Salböl und süßes Räucherwerk für das Heiligtum; nach allem, was ich dir geboten habe, sollen sie tun.

12 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

13 Rede auch zu den Kindern Israel und sprich: Wahrlich, meine Sabbate sollt ihr halten; denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Geschlechter hindurch; damit ihr wisst, dass ich der Herr bin, der euch heiligt.

14 Darum sollt ihr den Sabbat halten; denn es ist dir heilig. Jeder, der es verunreinigt, soll gewiss getötet werden; denn wer darin etwas tut, dessen Seele wird aus seinem Volk ausgerottet werden.

15 Sechs Tage darf gearbeitet werden; aber am siebten ist der Sabbat der Ruhe, heilig dem Herrn; wer am Sabbat arbeitet, der soll mit dem Tode bestraft werden.

16 Darum sollen die Kinder Israel den Sabbat halten, um den Sabbat zu halten von Geschlecht zu Geschlecht, als ewigen Bund.

17 Es ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel; denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und wurde erquickt.

18 Und er gab Moses, als er die Gemeinschaft mit ihm auf dem Berg Sinai beendet hatte, zwei Tafeln des Zeugnisses, steinerne Tafeln, die mit dem Finger Gottes beschrieben waren.

KAPITEL 32

Aaron macht ein Kalb – Moses zerbricht die Tische – Er betet für das Volk.

1 Und als das Volk sah, dass Mose es verspätete, vom Berg herabzusteigen, versammelte sich das Volk zu Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns Götter, die vor uns herziehen; denn wir wissen nicht, was aus diesem Mose geworden ist, dem Mann, der uns aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat.

2 Und Aaron sprach zu ihnen: Reißt die goldenen Ohrringe ab, die an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter sind, und bringt sie zu mir!

3 Und alles Volk brach die goldenen Ohrringe ab, die an ihren Ohren waren, und brachte sie zu Aaron.

4 Und er nahm sie aus ihrer Hand und formte es mit einem Gravierstichel, nachdem er es zu einem gegossenen Kalb gemacht hatte; und sie sagten: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben.

5 Und als Aaron das sah, baute er davor einen Altar; und Aaron verkündete und sagte: Morgen ist ein Fest für den Herrn.

6 Und sie machten sich am Morgen früh auf und opferten Brandopfer und brachten Heilsopfer; und das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.

7 Und der Herr sprach zu Mose: Gehe hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat sich verdorben;

8 Sie sind schnell abgewichen von dem Weg, den ich ihnen geboten habe, sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben es angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind deine Götter, Israel, die dich heraufgeführt haben des Landes Ägypten.

9 Und der Herr sprach zu Mose: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk;

10 So lasst mich nun in Ruhe, damit mein Zorn über sie entbrennt und ich sie verzehre; und ich will dich zu einem großen Volk machen.

11 Und Mose flehte den Herrn, seinen Gott, an und sprach: Herr, warum entbrennt dein Zorn über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus dem Land Ägypten herausgeführt hast?

12 Warum sollten die Ägypter reden und sagen: Um Unheil willen hat er sie herausgebracht, um sie auf den Bergen zu töten und sie vom Antlitz der Erde zu vertilgen? Wende dich ab von deinem heftigen Zorn. Dein Volk wird dieses Übel bereuen; darum ziehe nicht gegen sie aus.

13 Denk an Abraham, Isaak und Israel, deine Knechte, denen du bei dir selbst geschworen und zu ihnen gesagt hast: Ich werde deine Nachkommen mehren wie die Sterne des Himmels, und dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, werde ich geben deinen Samen, und sie werden es für immer erben.

14 Und der Herr sprach zu Mose: Wenn sie das Böse, das sie getan haben, bereuen, werde ich sie verschonen und meinen grimmigen Zorn abwenden; aber siehe, du wirst Gericht halten an allen, die dieses Übel an diesem Tag nicht bereuen werden. Darum sieh zu, dass du das tust, was ich dir befohlen habe, oder ich werde all das ausführen, was ich meinem Volk anzutun gedacht hatte.

15 Und Mose wandte sich um und stieg vom Berg hinab, und die zwei Tafeln des Zeugnisses waren in seiner Hand; die Tafeln waren auf beiden Seiten beschrieben; auf der einen Seite und auf der anderen waren sie geschrieben.

16 Und die Tafeln waren Gottes Werk, und die Schrift war Gottes Schrift, in die Tafeln eingraviert.

17 Als Josua das Geschrei des Volkes hörte, sprach er zu Mose: Im Lager ist Kriegslärm.

18 Und er sprach: Es ist nicht die Stimme derer, die nach Meisterschaft schreien, noch ist es die Stimme derer, die nach Überwindung schreien; aber den Lärm derer, die singen, höre ich.

19 Und es begab sich: Sobald er sich dem Lager näherte, sah er das Kalb und den Tanz; und Moses Zorn wurde heiß, und er warf die Tafeln aus seinen Händen und zerbrach sie unter dem Berg.

20 Und er nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und verbrannte es im Feuer und zermalmte es zu Pulver und streute es auf das Wasser und gab es den Kindern Israel zu trinken.

21 Und Mose sprach zu Aaron: Was hat dir dieses Volk getan, dass du eine so große Sünde über sie gebracht hast?

22 Und Aaron sprach: Lass den Zorn meines Herrn nicht heiß werden; Du kennst das Volk, dass es auf Unheil aus ist.

23 Denn sie haben zu mir gesagt: Mach uns Götter, die vor uns hergehen; denn wir wissen nicht, was aus diesem Mose geworden ist, dem Mann, der uns aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat.

24 Und ich sprach zu ihnen: Wer Gold hat, der breche es ab. Also gaben sie es mir; dann warf ich es ins Feuer, und da kam dieses Kalb heraus.

25 Und als Mose sah, dass das Volk nackt war (denn Aaron hatte sie zu ihrer Schande unter ihren Feinden nackt gemacht),

26 Da stand Mose am Tor des Lagers und sprach: Wer steht auf der Seite des Herrn? lass ihn zu mir kommen. Und alle Söhne Levis versammelten sich zu ihm.

27 Und er sprach zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Steckt ein jeglicher sein Schwert an seine Seite und geht ein und aus von Tor zu Tor im ganzen Lager und erschlagt ein jeglicher seinen Bruder und einen jeden seinen Gefährten, und jeder seinen Nächsten.

28 Und die Kinder Levi taten gemäß dem Wort Moses; und es fielen an jenem Tag etwa dreitausend Mann aus dem Volk.

29 Denn Mose hatte gesagt: Weiht euch heute dem Herrn, ein jeglicher seinem Sohn und seinem Bruder; dass er dir heute einen Segen schenke.

30 Und es begab sich am Morgen, da sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde begangen; und nun werde ich zum Herrn hinaufsteigen; Vielleicht werde ich eine Sühne für deine Sünde leisten.

31 Und Mose kehrte zum Herrn zurück und sprach: Oh, dieses Volk hat eine große Sünde begangen und sich zu goldenen Göttern gemacht.

32 Doch nun, wenn du ihnen ihre Sünde vergibst –; und wenn nicht, streiche mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast.

33 Und der Herr sprach zu Mose: Wer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch auslöschen.

34 Darum geh jetzt, führe das Volk zu dem Ort, von dem ich zu dir gesprochen habe; siehe, mein Engel wird vor dir hergehen; dennoch werde ich an dem Tag, an dem ich sie besuche, ihre Sünde über sie heimsuchen.

35 Und der Herr plagte das Volk, weil sie das Kalb anbeteten, das Aaron gemacht hatte.

KAPITEL 33

Das Volk murrt – Die Stiftshütte wird entfernt – Der Herr redet mit Moses.

1 Und der Herr sprach zu Mose: Gehe hin und ziehe von dort hinauf, du und das Volk, das du aus dem Land Ägypten heraufgeführt hast, in ein Land, das von Milch und Honig fließt, das Land, das ich Abraham, Isaak, geschworen habe , und zu Jakob und sprach: Deinen Nachkommen will ich es geben;

2 Und ich werde einen Engel vor dir her senden; und ich werde die Kanaaniter, die Amoriter und die Hethiter und die Perisiter, die Hiviter und die Jebusiter vertreiben;

3 In ein Land, das von Milch und Honig fließt; denn ich werde nicht in deine Mitte hinaufsteigen; denn du bist ein halsstarriges Volk; damit ich dich nicht auf dem Weg verzehre.

4 Und als das Volk diese böse Nachricht hörte, trauerten sie; und niemand legte ihm seinen Schmuck an.

5 Denn der Herr hatte zu Mose gesagt: Sprich zu den Kindern Israel: Ihr seid ein halsstarriges Volk; Ich werde gleich in deine Mitte kommen und dich verzehren; darum lege jetzt deinen Schmuck von dir ab, damit ich weiß, was ich dir tun soll.

6 Und die Kinder Israel entledigten sich ihres Schmucks am Berg Horeb.

7 Und Mose nahm die Stiftshütte und stellte sie außerhalb des Lagers auf, weit weg vom Lager, und nannte sie die Stiftshütte. Und es begab sich: Jeder, der den Herrn suchte, ging hinaus zur Stiftshütte, die außerhalb des Lagers war.

8 Und es begab sich: Als Mose zur Stiftshütte hinausging, stand das ganze Volk auf und stellte sich ein jeder vor seine Zelttür und schaute Mose nach, bis er in die Stiftshütte gegangen war.

9 Und es begab sich: Als Mose die Stiftshütte betrat, senkte sich die Wolkensäule und stand vor der Tür der Stiftshütte, und der Herr redete mit Mose.

10 Und alles Volk sah die Wolkensäule vor der Tür der Stiftshütte stehen; und das ganze Volk stand auf und betete an, ein jeder in seiner Zelttür.

11 Und der Herr redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet. Und er kehrte wieder ins Lager zurück; aber sein Diener Joshua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, verließ die Stiftshütte nicht.

12 Und Mose sprach zum Herrn: Siehe, du sagst zu mir: Führe dieses Volk herauf; und du hast mich nicht wissen lassen, wen du mit mir senden willst. Doch du hast gesagt: Ich kenne dich mit Namen, und du hast auch Gnade gefunden in meinen Augen.

13 So bitte ich dich nun, wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, zeige mir jetzt deinen Weg, damit ich dich erkenne, damit ich Gnade finde in deinen Augen; und bedenke, dass diese Nation dein Volk ist.

14 Und er sprach: Meine Gegenwart wird mit dir gehen, und ich werde dir Ruhe geben.

15 Und er sprach zu ihm: Wenn deine Gegenwart nicht mit mir geht, trage uns nicht von hier herauf.

16 Denn woran soll hier bekannt werden, dass ich und dein Volk Gnade in deinen Augen gefunden haben? liegt es nicht daran, dass du mit uns gehst? So werden wir, ich und dein Volk, von allen Völkern auf der Erde getrennt sein.

17 Und der Herr sprach zu Mose: Ich werde auch das tun, was du gesagt hast; denn du hast Gnade gefunden in meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen.

18 Und er sprach: Ich bitte dich, zeige mir deine Herrlichkeit.

19 Und er sprach: Ich werde all meine Güte an dir vorbeiziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen; und ich werde gnädig sein, wem ich gnädig sein werde, und ich werde gnädig sein, wem ich gnädig sein werde.

20 Und er sprach zu Mose: Du kannst mein Angesicht jetzt nicht sehen, damit sich nicht auch mein Zorn gegen dich entzünde und ich dich und dein Volk vernichte; denn niemand unter ihnen wird mich zu dieser Zeit sehen und am Leben bleiben, denn sie sind überaus sündig. Und kein sündiger Mensch hat zu irgendeiner Zeit, noch wird es zu irgendeiner Zeit einen sündigen Menschen geben, der mein Angesicht sehen und leben wird.

21 Und der Herr sprach: Siehe, du wirst auf einem Felsen stehen, und ich werde dir durch mich eine Stätte bereiten.

22 Und es wird geschehen, während meine Herrlichkeit vorübergeht, werde ich dich in eine Felsspalte stecken und dich mit meiner Hand bedecken, während ich vorübergehe.

23 Und ich werde meine Hand wegnehmen, und du wirst meinen Rücken sehen, aber mein Gesicht wird nicht gesehen werden wie zu anderen Zeiten; denn ich bin zornig auf mein Volk Israel.

KAPITEL 34

Die Tische erneuert – Moses kommt mit den Tischen herunter – Sein Gesicht strahlt.

1 Und der Herr sprach zu Mose: Haue dir zwei andere steinerne Tafeln gleich der ersten, und ich werde auch darauf schreiben die Worte des Gesetzes, wie sie zuerst auf die Tafeln geschrieben waren, die du zerbrochen hast; aber es soll nicht gemäß dem ersten sein, denn ich werde die Priesterschaft aus ihrer Mitte hinwegnehmen; darum sollen ihnen meine heilige Ordnung und ihre Verordnungen nicht vorausgehen; denn meine Gegenwart wird nicht in ihre Mitte steigen, damit ich sie nicht vernichte.

2 Aber ich werde ihnen das Gesetz geben wie am Anfang, aber es soll nach dem Gesetz eines fleischlichen Gebots sein; denn ich habe in meinem Zorn geschworen, dass sie in den Tagen ihrer Pilgerfahrt nicht in meine Gegenwart, in meine Ruhe kommen werden. Darum tue, was ich dir geboten habe, und sei morgens bereit, und steige morgens auf den Berg Sinai und zeige dich mir dort auf dem Gipfel des Berges.

3 Und niemand soll mit dir hinaufsteigen, und niemand soll auf dem ganzen Gebirge gesehen werden; Lass weder die Herden noch die Herden weiden vor diesem Berg.

4 Und Mose behauen zwei steinerne Tafeln wie die ersten; und er machte sich früh am Morgen auf und stieg auf den Berg Sinai, wie ihm der Herr geboten hatte, und nahm die zwei steinernen Tafeln in seine Hand.

5 Und der Herr stieg in der Wolke herab und stellte sich dort zu ihm und verkündete den Namen des Herrn.

6 Und der Herr ging vor ihm her und verkündete: Der Herr, der Herr, Gott, barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte und Wahrheit,

7 Tausenden Barmherzigkeit bewahren, Missetat und Übertretung und Sünde vergeben, und das wird die Widerspenstigen keineswegs rein machen; die Missetat der Väter heimsuchen an den Kindern und Kindeskindern bis zur dritten und vierten Generation.

8 Und Mose beeilte sich, neigte sein Haupt zur Erde und betete an.

9 Und er sprach: Wenn ich nun Gnade gefunden habe in deinen Augen, o Herr, laß mein Herr, ich bitte dich, unter uns gehen; denn es ist ein halsstarriges Volk; und vergib uns unsere Missetat und unsere Sünde und nimm uns zu deinem Erbe.

10 Und er sprach: Siehe, ich mache einen Bund; vor deinem ganzen Volk werde ich Wunder tun, wie sie auf der ganzen Erde und in keinem Volk geschehen sind; und alle Völker, unter denen du bist, werden das Werk des Herrn sehen; denn es ist furchtbar, was ich mit dir tun werde.

11 Befolge, was ich dir heute gebiete; Siehe, ich vertreibe vor dir die Amoriter und die Kanaaniter und die Hethiter und die Perisiter und die Hiviter und die Jebusiter.

12 Hüte dich davor, dass du mit den Bewohnern des Landes, wohin du ziehst, einen Bund schließt, damit es dir nicht zum Fallstrick wird in deiner Mitte;

13 Sondern ihre Altäre sollt ihr zerstören, ihre Standbilder zerbrechen und ihre Haine umhauen;

14 Denn du sollst keinen anderen Gott anbeten; denn der Herr, dessen Name Jehova ist, ist ein eifersüchtiger Gott.

15 damit du keinen Bund schließt mit den Bewohnern des Landes, und sie huren hinter ihren Göttern her und opfern ihren Göttern, und man ruft dich, und du isst von seinem Opfer;

16 Und du nimmst deine Töchter zu deinen Söhnen, und ihre Töchter huren hinter ihren Göttern her, und deine Söhne huren hinter ihren Göttern her.

17 Du sollst dich nicht zu gegossenen Göttern machen.

18 Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.

19 Alles, was die Matrize öffnet, ist mein; und jeder Erstling unter deinem Vieh, ob Rind oder Schaf, der männlich ist.

20 Aber den Erstling eines Esels sollst du mit einem Lamm lösen; und wenn du ihn nicht erlöst, dann wirst du ihm das Genick brechen. Alle Erstgeborenen deiner Söhne sollst du erlösen. Und niemand soll leer vor mir erscheinen.

21 Sechs Tage sollst du arbeiten, aber am siebten Tag sollst du ruhen; zur Erntezeit und zur Ernte sollst du ruhen.

22 Und das Fest der Wochen sollst du halten, das Fest der Erstlinge der Weizenernte und das Fest der Einsammlung am Ende des Jahres.

23 Dreimal im Jahr sollen alle deine männlichen Kinder erscheinen vor dem HERRN, dem Gott Israels.

24 Denn ich werde die Nationen vor dir vertreiben und deine Grenzen erweitern; auch wird niemand dein Land begehren, wenn du dreimal im Jahr heraufziehst, um vor dem Herrn, deinem Gott, zu erscheinen.

25 Du sollst das Blut meines Opfers nicht mit Sauerteig opfern; Auch das Opfer des Passahfestes soll nicht bis zum Morgen zurückgelassen werden.

26 Die ersten der Erstlinge deines Landes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst ein Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.

27 Und der Herr sprach zu Mose: Schreibe diese Worte auf; denn nach dem Inhalt dieser Worte habe ich einen Bund mit dir und mit Israel geschlossen.

28 Und er war dort bei dem Herrn vierzig Tage und vierzig Nächte; er aß weder Brot noch trank er Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die zehn Gebote.

29 Und es begab sich: Als Mose mit den zwei Zeugnistafeln in Moses Hand vom Berg Sinai herunterkam, als er vom Berg herunterkam, wusste Mose nicht, dass die Haut seines Gesichts glänzte, während er mit ihm redete.

30 Und als Aaron und alle Kinder Israel Mose sahen, siehe, die Haut seines Gesichts glänzte; und sie fürchteten sich, ihm nahe zu kommen.

31 Und Mose rief sie an; und Aaron und alle Vorsteher der Versammlung kehrten zu ihm zurück; und Mose redete mit ihnen.

32 Und danach kamen alle Kinder Israels herbei; und er gab ihnen alles, was der Herr auf dem Berg Sinai mit ihm geredet hatte, als Gebot.

33 Und bis Mose mit ihnen gesprochen hatte, legte er eine Decke auf sein Gesicht.

34 Als Mose aber vor den Herrn hineinging, um mit ihm zu reden, nahm er den Schleier ab, bis er herauskam. Und er kam heraus und redete zu den Kindern Israel, was ihm geboten war.

35 Und die Kinder Israel sahen Moses Angesicht, dass die Haut von Moses Angesicht glänzte; und Mose legte den Schleier wieder auf sein Gesicht, bis er hineinging, um mit dem Herrn zu sprechen.

KAPITEL 35

Der Sabbat – Die freien Gaben für die Stiftshütte – Die Bereitschaft des Volkes zu opfern.

1 Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Israel und sprach zu ihnen: Dies sind die Worte, die der Herr geboten hat, dass ihr sie tun sollt.

2 Sechs Tage sollt ihr arbeiten, aber am siebten Tag soll euch ein heiliger Tag sein, ein Sabbat der Ruhe dem Herrn; wer darin arbeitet, soll mit dem Tod bestraft werden.

3 Am Sabbattag sollt ihr in euren Wohnungen kein Feuer anzünden.

4 Und Mose redete zur ganzen Gemeinde der Kinder Israel und sprach: Das ist es, was der Herr geboten hat, indem er sprach:

5 Nehmt von euch eine Opfergabe für den Herrn; wer willigen Herzens ist, der bringe es, eine Gabe des Herrn; Gold und Silber und Messing,

6 und Blau und Purpur und Scharlach und feines Leinen und Ziegenhaar,

7 und rot gefärbte Widderfelle und Dachsfelle und Akazienholz,

8 und Öl zum Licht und Gewürze zum Salböl und zum süßen Räucherwerk,

9 und Onyxsteine und Steine zum Besetzen des Ephods und des Brustschildes.

10 Und alle Weisen unter euch sollen kommen und alles tun, was der Herr geboten hat;

11 die Hütte, sein Zelt und seine Decke, seine Decken und seine Bretter, seine Riegel, seine Säulen und seine Füße;

12 die Lade und ihre Stangen, mit dem Gnadenthron und dem Tuch der Decke;

13 den Tisch und seine Stangen und alle seine Geräte und die Schaubrote;

14 auch den Leuchter für das Licht und seine Geräte und seine Lampen und das Öl für das Licht;

15 und den Räucheraltar und seine Stäbe und das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk und die Behänge für die Tür am Eingang der Stiftshütte;

16 den Brandopferaltar mit seinem ehernen Rost, seinen Stangen und all seinem Gerät, dem Becken und seinem Fuß;

17 die Behänge des Vorhofs, seine Säulen und ihre Füße und die Behänge für die Tür des Vorhofs;

18 die Nadeln der Wohnung und die Nadeln des Vorhofs und ihre Stricke;

19 Die Dienstkleider, um im Heiligtum zu dienen, die heiligen Kleider für Aaron, den Priester, und die Kleider seiner Söhne, um im Priesteramt zu dienen.

20 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel verließ Mose.

21 Und sie kamen, jeder, dessen Herz ihn erregte, und jeder, den sein Geist willig machte, und sie brachten die Opfergabe des Herrn für die Arbeit der Stiftshütte und für all seinen Dienst und für die heiligen Kleider.

22 Und sie kamen, Männer und Frauen, so viele willig waren, und brachten Armbänder und Ohrringe und Ringe und Tafeln, lauter goldene Juwelen; und jeder, der opferte, brachte dem Herrn eine goldene Opfergabe dar.

23 Und jeder Mann, bei dem blaues und purpurnes und scharlachrotes und feines Leinen und Ziegenhaar und rote Widderfelle und Dachsfelle gefunden wurden, brachte sie.

24 Jeder, der eine Opfergabe aus Silber und Erz darbrachte, brachte die Opfergabe des Herrn; und jeder Mann, bei dem Scheitholz für irgendeine Arbeit des Dienstes gefunden wurde, brachte es.

25 Und alle klugen Frauen spannen mit ihren Händen und brachten das, was sie gesponnen hatten, sowohl von blauem als auch von rotem Purpur und von Scharlach und von feinem Leinen.

26 Und alle Frauen, deren Herz sie zur Weisheit bewegte, spannen Ziegenhaare.

27 Und die Obersten brachten Onyxsteine und Steine zum Einfassen für das Ephod und für das Brustschild;

28 und Gewürz und Öl zum Licht und zum Salböl und zum süßen Räucherwerk.

29 Die Kinder Israel brachten dem Herrn ein freiwilliges Opfer, jeder Mann und jede Frau, deren Herz sie willig machte, für alle Arten von Arbeiten zu bringen, die der Herr durch die Hand Moses geboten hatte.

30 Und Mose sprach zu den Kindern Israel: Seht, der Herr hat Bezaleel, den Sohn Uris, den Sohn Hurs, aus dem Stamm Juda, mit Namen gerufen;

31 Und er hat ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit, Verständnis und Wissen und in allerlei Kunstfertigkeit;

32 und seltsame Werke zu erfinden, in Gold und Silber und Messing zu arbeiten,

33 und beim Schneiden von Steinen, um sie zu fassen, und beim Schnitzen von Holz, um allerlei kunstvolle Arbeiten auszuführen.

34 Und er hat es sich ins Herz gelegt, zu lehren, sowohl er als auch Aholiab, den Sohn Ahisamachs, aus dem Stamm Dan.

35 Er hat sie mit Herzensweisheit erfüllt, um alle Arten von Arbeiten auszuführen, des Graveurs und des schlauen Arbeiters und des Stickers, in Blau und Purpur, in Scharlachrot und in Byssus und in der Weber, auch von denen, die irgendeine Arbeit tun, und von denen, die schlaue Arbeit erfinden.

KAPITEL 36

Die Ausschmückung der Stiftshütte – Die Bedeckung mit Fellen.

1 Dann wirkten Bezaleel und Aholiab und alle klugen Männer, denen der Herr Weisheit und Verstand gegeben hatte, um zu wissen, wie man alle Arten von Arbeiten für den Dienst des Heiligtums ausübt, gemäß allem, was der Herr geboten hatte.

2 Und Mose berief Bezaleel und Aholiab und alle Menschen mit weisen Herzen, denen der Herr Weisheit ins Herz gelegt hatte, nämlich jeden, dessen Herz ihn dazu bewegte, an die Arbeit zu kommen, um es zu tun;

3 Und sie nahmen von Mose alle Opfergaben an, die die Kinder Israel für die Arbeit des Dienstes am Heiligtum gebracht hatten, um es dazu zu machen. Und sie brachten ihm noch jeden Morgen kostenlose Opfergaben.

4 Und alle Weisen, die alle Arbeiten des Heiligtums vollbrachten, kamen jedermann von seinem Werk, das sie gemacht hatten;

5 Und sie sprachen zu Mose und sprachen: Das Volk bringt viel mehr als genug für den Dienst an dem Werk, das der Herr zu machen geboten hat.

6 Und Mose gab ein Gebot, und sie ließen es im ganzen Lager ausrufen und sagen: Weder Mann noch Frau sollen mehr Arbeit für die Opfergabe des Heiligtums leisten. Also wurden die Leute daran gehindert, etwas zu bringen.

7 Denn das Zeug, das sie hatten, reichte für die ganze Arbeit, um es zu machen, und zu viel.

8 Und jeder kluge Mann unter ihnen, der die Arbeit an der Stiftshütte ausführte, fertigte zehn Vorhänge aus gezwirntem Byssus und blauem und purpurrotem und scharlachrotem Leinen an; mit schlauen Cherubim machte er sie.

9 Die Länge eines Teppichs war achtundzwanzig Ellen, und die Breite eines Teppichs vier Ellen; Die Vorhänge hatten alle eine Größe.

10 Und er verband die fünf Vorhänge miteinander; und die anderen fünf Vorhänge koppelte er aneinander.

11 Und er machte Schleifen von Blau am Saum eines Vorhangs aus dem Saum in der Koppelung; ebenso machte er an der äußersten Seite eines anderen Vorhangs, in der Kupplung des zweiten.

12 Fünfzig Schleifen machte er an einem Vorhang, und fünfzig Schleifen machte er am Saum des Vorhangs, der an der Koppelung des zweiten war; die Schleifen hielten einen Vorhang am anderen.

13 Und er machte fünfzig Fesseln aus Gold und verband die Vorhänge mit den Fesseln aneinander; so wurde es ein Tabernakel.

14 Und er machte Vorhänge aus Ziegenhaar für das Zelt über der Stiftshütte; elf Gardinen machte er ihnen.

15 Die Länge eines Teppichs war dreißig Ellen, und vier Ellen war die Breite eines Teppichs; die elf Vorhänge hatten eine Größe.

16 Und er verband fünf Gardinen für sich und sechs Gardinen für sich.

17 Und er machte fünfzig Schleifen an der äußersten Kante des Vorhangs in der Kupplung, und fünfzig Schleifen machte er an der Kante des Vorhangs, der den zweiten verbindet.

18 Und er machte fünfzig Messingstücke, um das Zelt zusammenzufügen, damit es eins sei.

19 Und er machte eine Decke für das Zelt aus rot gefärbten Widderfellen und darüber eine Decke aus Dachsfellen.

20 Und er machte Bretter für die Stiftshütte aus Akazienholz, aufrechtstehend.

21 Die Länge eines Brettes war zehn Ellen und die Breite eines Brettes anderthalb Ellen.

22 Ein Brett hatte zwei gleich weit voneinander entfernte Zapfen; so machte er alle Bretter der Stiftshütte.

23 Und er machte Bretter für die Stiftshütte; zwanzig Bretter für die Südseite nach Süden;

24 und vierzig silberne Füße machte er unter den zwanzig Brettern; zwei Sockel unter einem Brett für seine zwei Zapfen und zwei Sockel unter einem anderen Brett für seine zwei Zapfen.

25 Und für die andere Seite der Stiftshütte, die gegen Norden gerichtet ist, fertigte er zwanzig Bretter an,

26 und ihre vierzig silbernen Füße; zwei Steckdosen unter einer Platine und zwei Steckdosen unter einer anderen Platine.

27 Und für die Seiten der Wohnung im Westen machte er sechs Bretter.

28 Und zwei Bretter machte er für die Ecken der Wohnung an den beiden Seiten.

29 Und sie wurden unten und an der Spitze miteinander verbunden zu einem Ring; so machte er es mit beiden in beiden Ecken.

30 Und es waren acht Bretter; und ihre Sockel waren sechzehn silberne Sockel, unter jedem Brett zwei Sockel.

31 Und er machte Riegel aus Akazienholz; fünf für die Bretter der einen Seite der Stiftshütte,

32 und fünf Riegel für die Bretter der anderen Seite der Wohnung und fünf Riegel für die Bretter der Wohnung, für die Seiten gegen Westen.

33 Und er ließ die Mittelstange von einem Ende zum anderen durch die Bretter schießen.

34 Und er überzog die Bretter mit Gold und machte ihre goldenen Ringe als Platz für die Riegel und überzog die Riegel mit Gold.

35 Und er machte einen blauen und purpurnen und scharlachroten Schleier und gezwirntes Byssus; mit Cherubim machte er es zu schlauen Werken.

36 Und er machte dazu vier Säulen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold; ihre Haken waren aus Gold; und er goss für sie vier silberne Sockel.

37 Und er machte einen Behang für die Tür der Stiftshütte aus blauem und rotem Purpur und Scharlach und gezwirntem Byssus aus feiner Handarbeit;

38 und seine fünf Säulen mit ihren Haken; und er überzog ihre Kapitelle und ihre Bänder mit Gold; aber ihre fünf Fassungen waren aus Messing.

KAPITEL 37

Die Einrichtung der Stiftshütte.

1 Und Bezaleel machte die Lade aus Akazienholz; zweieinhalb Ellen war seine Länge und anderthalb Ellen seine Breite und anderthalb Ellen seine Höhe;

2 Und er überzog es innen und außen mit reinem Gold und machte ringsum eine goldene Krone darauf.

3 Und er goss dafür vier goldene Ringe, die an seinen vier Ecken angebracht wurden; sogar zwei Ringe auf der einen Seite davon und zwei Ringe auf der anderen Seite davon.

4 Und er machte Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.

5 Und er steckte die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, um die Lade zu tragen.

6 Und er machte den Gnadenthron aus reinem Gold; zweieinhalb Ellen war seine Länge und anderthalb Ellen seine Breite.

7 Und er machte zwei Cherubim aus Gold, aus einem Stück geschlagen, machte er sie an den beiden Enden des Gnadenthrons;

8 Ein Cherub am Ende auf dieser Seite und ein anderer Cherub am anderen Ende auf jener Seite; aus dem Gnadenthron machte er die Cherubim an seinen beiden Enden.

9 Und die Cherubim breiteten ihre Flügel in der Höhe aus und bedeckten mit ihren Flügeln den Gnadenthron, mit ihren Angesichtern einander zugewandt; sogar der Gnade zugewandt waren die Gesichter der Cherubim.

10 Und er machte den Tisch aus Akazienholz; zwei Ellen war seine Länge und eine Elle seine Breite und anderthalb Ellen seine Höhe;

11 Und er überzog es mit reinem Gold und machte darauf ringsum eine goldene Krone.

12 Auch machte er daran ringsherum einen Saum von einer Handbreit; und machte eine goldene Krone für seine Umrandung ringsum.

13 Und er goss dafür vier goldene Ringe und befestigte die Ringe an den vier Ecken, die an seinen vier Füßen waren.

14 Gegenüber der Grenze waren die Ringe, die Stellen für die Stangen, um den Tisch zu tragen.

15 Und er machte die Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold, um den Tisch zu tragen.

16 Und er machte die Geräte, die auf dem Tisch waren, seine Schüsseln und seine Löffel und seine Schalen und seine Decken, um sie zu bedecken, aus reinem Gold.

17 Und er machte den Leuchter aus reinem Gold; aus geschlagener Arbeit machte er den Leuchter; sein Schaft und sein Zweig, seine Schalen, seine Knospen und seine Blumen waren von demselben;

18 und sechs Zweige, die an seinen Seiten ausgehen; drei Zweige des Leuchters aus seiner einen Seite und drei Zweige des Leuchters aus seiner anderen Seite;

19 Drei Schalen nach Art von Mandeln in einem Zweig, einem Knauf und einer Blume; und drei Schalen, die wie Mandeln in einem anderen Zweig gemacht sind, ein Knauf und eine Blume; so durch die sechs Zweige, die aus dem Leuchter herausgehen.

20 Und in dem Leuchter waren vier mandelförmige Schalen, seine Knäufe und seine Blumen;

21 und einen Knauf unter zwei Ästen desselben und einen Knauf unter zwei Ästen desselben und einen Knauf unter zwei Ästen desselben, entsprechend den sechs Ästen, die davon abgehen.

22 Ihre Knospen und ihre Zweige waren von demselben; alles war ein geschlagenes Werk aus purem Gold.

23 Und er machte seine sieben Lampen und seine Schnüffler und seine Schnupftabakschalen aus reinem Gold.

24 Aus einem Talent reinen Goldes machte er es und alle seine Geräte.

25 Und er machte den Räucheraltar aus Akazienholz; seine Länge war eine Elle; und seine Breite eine Elle; es war viereckig; und zwei Ellen war seine Höhe; seine Hörner waren von demselben.

26 Und er überzog ihn mit reinem Gold, sowohl seine Oberseite als auch seine Seiten ringsherum und seine Hörner; auch machte er ihm ringsum eine goldene Krone.

27 Und er machte zwei goldene Ringe für ihn unter seiner Krone, an seinen zwei Ecken, an seinen beiden Seiten, als Platz für die Stäbe, um ihn dabei zu tragen.

28 Und er machte die Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.

29 Und er machte das heilige Salböl und das reine Räucherwerk von süßen Gewürzen nach der Arbeit des Apothekers.

KAPITEL 38

Die Einrichtung der Stiftshütte.

1 Und er machte den Brandopferaltar aus Akazienholz; fünf Ellen war seine Länge und fünf Ellen seine Breite; es war viereckig; und drei Ellen hoch.

2 Und er machte seine Hörner an seinen vier Ecken; seine Hörner waren von demselben; und er überzog es mit Messing.

3 Und er machte alle Geräte des Altars, die Töpfe und die Schaufeln und die Becken und die Fleischhaken und die Feuerpfannen; alle seine Gefäße machte er aus Erz.

4 Und er machte für den Altar ein ehernes Gitter aus Netz, unter seinem Zirkel, von unten bis in seine Mitte.

5 Und er goss vier Ringe für die vier Enden des ehernen Gitters, als Platz für die Stangen.

6 Und er machte die Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Erz.

7 Und er steckte die Stangen in die Ringe an den Seiten des Altars, um ihn dabei zu tragen; er machte den Altar mit Brettern hohl.

8 Und er machte das Becken aus Messing und den Fuß davon aus Messing für die Spiegel der versammelten Frauen, die an der Tür der Stiftshütte versammelt waren.

9 Und er machte den Vorhof; auf der Südseite, südwärts, waren die Behänge des Hofes aus feinem gezwirntem Leinen, hundert Ellen;

10 Ihre Säulen waren zwanzig und ihre ehernen Füße zwanzig; die Haken der Säulen und ihre Filets waren aus Silber.

11 Und für die Nordseite waren die Umhänge hundert Ellen, ihre Säulen zwanzig und ihre ehernen Füße zwanzig; die Haken der Säulen und ihre silbernen Bänder.

12 Und für die Westseite waren Behänge von fünfzig Ellen, ihre Säulen zehn und ihre Füße zehn; die Haken der Säulen und ihre Bänder aus Silber.

13 Und für die Ostseite nach Osten fünfzig Ellen.

14 Die Behänge der einen Seite des Tores waren fünfzehn Ellen; ihre Säulen drei und ihre Füße drei.

15 Und für die andere Seite des Tores des Vorhofs waren auf dieser und jener Seite Behänge von fünfzehn Ellen; ihre Säulen drei und ihre Füße drei.

16 Alle Behänge des Hofes ringsum waren aus gezwirntem Byssus.

17 Und die Füße für die Säulen waren aus Messing; die Haken der Säulen und ihre Bänder aus Silber; und die Bedeckung ihrer Kapitelle aus Silber; und alle Säulen des Hofes waren mit Silber besetzt.

18 Und die Behänge für das Tor des Vorhofs waren Handarbeiten aus blauem und rotem Purpur und Scharlach und gezwirntem Byssus; und zwanzig Ellen war die Länge, und die Höhe in der Breite fünf Ellen, entsprechend den Behängen des Vorhofs.

19 Und ihre Säulen waren vier und ihre Füße aus Erz vier; ihre Haken von Silber und die Überzüge ihrer Kapitelle und ihre Bänder von Silber.

20 Und alle Stifte der Wohnung und des Vorhofs ringsherum waren aus Erz.

21 Dies ist die Summe der Stiftshütte, ja der Stiftshütte des Zeugnisses, wie sie nach dem Befehl Moses für den Dienst der Leviten durch die Hand Ithamars, des Sohnes des Priesters Aaron, gezählt wurde.

22 Und Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohnes Hurs, aus dem Stamm Juda, machte alles, was der Herr Mose geboten hatte.

23 Und mit ihm war Aholiab, der Sohn Ahisamachs, aus dem Stamm Dan, ein Kupferstecher und ein geschickter Handwerker und ein Sticker in Blau und Purpur und Scharlach und Byssus.

24 Das ganze Gold, das für die Arbeit in allen Arbeiten des Heiligtums verwendet wurde, nämlich das Gold der Opfergaben, betrug neunundzwanzig Talente und siebenhundertdreißig Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums.

25 Und das Silber der Gemusterten der Gemeinde war hundert Talente und tausendsiebenhundertdreiundachtzig Sekel, nach dem Sekel des Heiligtums;

26 Eine Beka für jeden Mann, das heißt einen halben Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, für jeden, der gezählt werden sollte, von zwanzig Jahren an und darüber, für sechshunderttausenddreitausendfünfhundertfünfzig Mann .

27 Und aus den hundert Talenten Silber wurden die Sockel des Heiligtums und die Sockel des Vorhangs gegossen; hundert Sockel der hundert Talente, ein Talent für einen Sockel.

28 Und von den tausendsiebenhundertfünfundsiebzig Schekel machte er Haken für die Säulen und überzog ihre Kapitelle und machte sie zu Filets.

29 Und das Erz des Opfers war siebzig Talente und zweitausendvierhundert Sekel.

30 Und damit machte er die Füße für die Tür der Stiftshütte und den ehernen Altar und das eherne Gitter dazu und alle Geräte des Altars,

31 und die Füße des Vorhofs ringsum und die Füße des Tors des Vorhofs und alle Stifte der Wohnung und alle Stifte des Vorhofs ringsum.

KAPITEL 39

Die Dienstkleidung.

1 Und aus blauem und rotem Purpur und Scharlach machten sie Dienstkleider, um im Heiligtum zu dienen, und machten die heiligen Kleider für Aaron; wie der Herr Mose befohlen hat.

2 Und er machte das Ephod aus Gold, Blau und Purpur und Scharlach und feiner gezwirnter Leinwand.

3 Und sie schlugen das Gold zu dünnen Platten und schnitten es zu Drähten, um es in Blau und in Purpur und in Scharlach und in feiner Leinwand mit raffinierter Arbeit zu bearbeiten.

4 Sie machten Schulterstücke dafür, um es zusammenzufügen; durch die beiden Kanten war es miteinander verbunden.

5 Und der seltsame Gürtel seines Ephods, der daran war, war von demselben, gemäß seiner Arbeit; aus Gold, Blau und Purpur und Scharlach und feiner gezwirnter Leinwand; wie der Herr Mose befohlen hat.

6 Und sie bearbeiteten Onyxsteine, eingeschlossen in Goldglocken, graviert, wie Siegel graviert werden, mit den Namen der Kinder Israels.

7 Und er legte sie auf die Schultern des Ephods, dass sie Steine seien zum Gedächtnis für die Kinder Israels; wie der Herr Mose befohlen hat.

8 Und er machte den Brustpanzer in kunstvoller Arbeit, gleich der Arbeit des Ephods; aus Gold, Blau und Purpur und Scharlach und feiner gezwirnter Leinwand.

9 Es war viereckig; sie machten den Brustpanzer doppelt; eine Spanne war seine Länge und eine Spanne seine Breite, verdoppelt.

10 Und sie setzten vier Reihen von Steinen hinein; die erste Reihe war ein Sardius, ein Topas und ein Karbunkel; das war die erste Reihe.

11 Und die zweite Reihe, ein Smaragd, ein Saphir und ein Diamant.

12 und die dritte Reihe eine Ligure und einen Achat und einen Amethyst.

13 und die vierte Reihe: einen Beryll und einen Onyx und einen Jaspis; Sie waren in ihren Umzäunungen in Goldglocken eingeschlossen.

14 Und die Steine waren nach den Namen der Kinder Israel, zwölf, nach ihren Namen, wie Siegelgravuren, jeder mit seinem Namen, nach den zwölf Stämmen.

15 Und sie machten an den Brustpanzern Ketten an den Enden aus geflochtener Arbeit aus reinem Gold.

16 Und sie machten zwei Goldringe und zwei goldene Ringe und steckten die zwei Ringe an die beiden Enden des Brustschildes.

17 Und sie befestigten die beiden goldenen Kränze an den beiden Ringen an den Enden des Brustschildes.

18 Und die beiden Enden der beiden bekränzten Ketten befestigten sie an den beiden Autsch und befestigten sie an den Schulterstücken des Ephods davor.

19 Und sie machten zwei goldene Ringe und befestigten sie an den beiden Enden des Brustschildes, an seinem Saum, der an der Seite des Ephods war, nach innen.

20 Und sie machten zwei weitere goldene Ringe und brachten sie an den beiden Seiten des Ephods unten an, in Richtung des vorderen Teils davon, gegenüber dem anderen Verschluss davon, über dem seltsamen Gürtel des Ephods.

21 Und sie banden den Brustpanzer mit seinen Ringen an die Ringe des Ephods mit einer blauen Spitze, damit er über dem merkwürdigen Gürtel des Ephods war und damit der Brustpanzer sich nicht vom Ephod löste; wie der Herr Mose befohlen hat.

22 Und er machte das Obergewand des Efods aus gewebter Arbeit, ganz in Blau.

23 Und es war ein Loch in der Mitte des Oberkleides, wie ein Loch in einem Hemd, mit einem Band um das Loch herum, damit es nicht zerreiße.

24 Und sie machten Granatäpfel aus blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirntem Leinen an den Säumen des Gewandes.

25 Und sie machten Schellen aus reinem Gold und setzten die Schellen zwischen die Granatäpfel an den Saum des Gewandes, ringsherum zwischen die Granatäpfel;

26 eine Glocke und einen Granatapfel, eine Glocke und einen Granatapfel, um den Saum des Gewandes herum, darin zu dienen; wie der Herr Mose befohlen hat.

27 Und sie machten Röcke von gewobener Bysne für Aaron und seine Söhne,

28 und einen Hut aus feiner Leinwand und schöne Kopfbedeckungen aus feiner Leinwand und leinene Beinkleider aus gezwirnter Leinwand,

29 und einen Gürtel aus feiner gezwirnter Leinwand und aus blauem und purpurfarbenem und scharlachrotem Stoff; wie der Herr Mose befohlen hat.

30 Und sie machten die Platte der heiligen Krone aus reinem Gold und schrieben darauf eine Aufschrift, gleich den Gravuren eines Siegels: HEILIGKEIT DEM HERRN.

31 Und sie banden daran eine blaue Spitze, um sie oben an der Mitra zu befestigen; wie der Herr Mose befohlen hat.

32 So war das ganze Werk der Stiftshütte des Zeltes der Versammlung vollendet; und die Kinder Israel taten alles, was der Herr Mose geboten hatte, also taten sie.

33 Und sie brachten die Stiftshütte zu Mose, das Zelt und alle seine Geräte, seine Decken, seine Bretter, seine Riegel und seine Säulen und seine Füße;

34 und die Decke aus rot gefärbten Widderfellen und die Decke aus Dachsfellen und den Schleier der Decke;

35 die Lade des Zeugnisses und ihre Stangen und der Gnadenthron;

36 den Tisch und alle seine Geräte und die Schaubrote;

37 den reinen Leuchter mit seinen Lampen, samt den Lampen, die man zurechtmachen soll, und alle seine Geräte und das Öl zum Anzünden;

38 und den goldenen Altar und das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk und die Behänge für die Tür der Stiftshütte;

39 den ehernen Altar und sein ehernes Gitter, seine Stangen und alle seine Geräte, das Becken und seinen Fuß;

40 die Behänge des Vorhofs, seine Säulen und seine Füße und die Behänge für das Tor des Vorhofs, seine Schnüre und seine Nadeln und alle Geräte zum Dienst der Stiftshütte für das Zelt der Gemeinde;

41 die Dienstkleider für den Dienst im Heiligtum und die heiligen Kleider für Aaron, den Priester, und die Kleider seiner Söhne für den Priesterdienst.

42 Alles, was der Herr dem Mose befohlen hatte, also machten die Kinder Israel die ganze Arbeit.

43 Und Mose sah sich die ganze Arbeit an, und siehe, sie hatten es getan, wie der Herr geboten hatte, genauso hatten sie es getan; und Mose segnete sie.

KAPITEL 40

Die Stiftshütte ist aufgerichtet – Eine Wolke bedeckt sie.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Am ersten Tag des ersten Monats sollst du die Stiftshütte des Zeltes der Gemeinde aufstellen.

3 Und du sollst die Lade des Zeugnisses hineinlegen und die Lade mit dem Vorhang bedecken.

4 Und du sollst den Tisch hineinbringen und das, was darauf zu richten ist, in Ordnung bringen; und du sollst den Leuchter hereinbringen und seine Lampen anzünden.

5 Und den goldenen Räucheraltar sollst du vor die Lade des Zeugnisses setzen und die Behänge der Tür der Stiftshütte anbringen.

6 Und den Brandopferaltar sollst du vor die Tür der Stiftshütte der Stiftshütte stellen.

7 Und du sollst das Becken zwischen das Zelt der Gemeinde und den Altar stellen und Wasser hineintun.

8 Und du sollst den Vorhof ringsherum aufstellen und die Behänge an der Hofpforte aufhängen.

9 Und du sollst das Salböl nehmen und die Wohnung salben und alles, was darin ist, und sollst sie weihen und alle ihre Geräte; und es soll heilig sein.

10 Und du sollst den Brandopferaltar und alle seine Geräte salben und den Altar heiligen; und es soll ein hochheiliger Altar sein.

11 Und du sollst das Becken und seinen Fuß salben und es heiligen.

12 Und du sollst Aaron und seine Söhne vor die Tür der Stiftshütte bringen und sie mit Wasser waschen.

13 Und du sollst Aaron die heiligen Kleider anziehen und ihn salben und ihn heiligen; dass er mir im Priesteramt dienen kann.

14 Und du sollst seine Söhne herbringen und sie mit Röcken bekleiden;

15 Und du sollst sie salben, wie du ihren Vater gesalbt hast, damit sie mir im Priesteramt dienen können, denn ihre Salbung wird gewiss eine immerwährende Priesterschaft sein für ihre Generationen.

16 So tat es Mose; nach allem, was ihm der Herr befohlen hatte, so tat er es.

17 Und es begab sich im ersten Monat des zweiten Jahres, am ersten Tag des Monats, da wurde die Stiftshütte errichtet.

18 Und Mose richtete die Stiftshütte auf und befestigte ihre Füße und setzte ihre Bretter auf und setzte ihre Riegel ein und richtete ihre Säulen auf.

19 Und er breitete das Zelt über der Stiftshütte aus und legte die Decke des Zeltes darüber; wie der Herr Mose befohlen hat.

20 Und er nahm und legte das Zeugnis in die Lade und setzte die Stangen auf die Lade und stellte den Gnadenthron oben auf die Lade;

21 Und er brachte die Lade in die Stiftshütte und setzte den Schleier der Decke auf und bedeckte die Lade des Zeugnisses; wie der Herr Mose befohlen hat.

22 Und er stellte den Tisch in das Zelt der Versammlung, an die Seite der Stiftshütte, nach Norden, ohne den Vorhang.

23 Und er legte das Brot darauf vor dem Herrn; wie der Herr Mose befohlen hatte.

24 Und er stellte den Leuchter in das Zelt der Gemeinde, gegenüber dem Tisch, an der Südseite der Stiftshütte.

25 Und er zündete die Lampen an vor dem Herrn; wie der Herr Mose befohlen hat.

26 Und er stellte den goldenen Altar im Zelt der Gemeinde vor den Vorhang;

27 Und er verbrannte darauf süßes Räucherwerk; wie der Herr Mose befohlen hat.

28 Und er brachte den Vorhang an der Tür der Stiftshütte an.

29 Und er stellte den Brandopferaltar an die Tür der Stiftshütte des Zeltes der Zusammenkunft und opferte darauf das Brandopfer und das Speisopfer; wie der Herr Mose befohlen hat.

30 Und er stellte das Becken zwischen das Zelt der Gemeinde und den Altar und goss Wasser hinein, um sich damit zu waschen.

31 Und Mose und Aaron und seine Söhne wuschen dort ihre Hände und ihre Füße;

32 Als sie in das Zelt der Gemeinde gingen und sich dem Altar näherten, wuschen sie sich; wie der Herr Mose befohlen hat.

33 Und er richtete den Vorhof rings um die Stiftshütte und den Altar auf und befestigte die Behänge am Tor des Vorhofs. Also beendete Moses die Arbeit.

34 Dann bedeckte eine Wolke das Zelt der Gemeinde, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Stiftshütte.

35 Und Mose konnte das Zelt der Versammlung nicht betreten, weil die Wolke darauf wohnte und die Herrlichkeit des Herrn die Stiftshütte erfüllte.

36 Und als sich die Wolke über der Stiftshütte erhoben hatte, gingen die Kinder Israel auf all ihren Reisen weiter;

37 Wenn aber die Wolke nicht aufgenommen wurde, dann reisten sie nicht bis zu dem Tag, an dem sie aufgenommen wurde.

38 Denn die Wolke des Herrn war bei Tag über der Stiftshütte und Feuer war bei Nacht darauf vor den Augen des ganzen Hauses Israel auf all ihren Wanderungen.

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