ABSCHNITT 135
In den Jahren vor 1925 durchlief die Reorganisation eine Zeit, die Probleme der Verwaltungsvorrechte in den Vordergrund rückte. Daran waren die führenden Kollegien der Kirche beteiligt. Ein Höhepunkt wurde in der Generalkonferenz von 1925 erreicht. Es kam zu einem Meinungsstreit zwischen der Ersten Präsidentschaft und der Präsidierenden Bischofschaft. Der Orden der Bischöfe legte der Konferenz einen Antrag vor, in dem er die ehrenvolle Entlassung aus ihren Ämtern als Mitglieder der Präsidierenden Diözese empfahl. Die Generalkonferenz verschob auf Antrag Maßnahmen und genehmigte einen Appell an den Herrn durch den Propheten in Fasten und Gebet. Als Antwort auf die Bitte der Kirche wurde die folgende Offenbarung durch Präsident Frederick M. Smith, Prophet und Seher der Kirche, am 18. April 1925 empfangen.
An die Gemeinde: Vor und seit der Entscheidung der Konferenz, vor der Konferenz eine Zeit des Gebets um göttliche Weisung in dieser Angelegenheit zu veranstalten, habe ich dem Herrn die Bedürfnisse der Menschen vorgelegt; und durch die Stimme der Inspiration bin ich angewiesen, der Gemeinde zu sagen:
1 Es ist Weisheit, dass die Brüder der gegenwärtigen Präsidierenden Bischofschaft von der weiteren Verantwortung in diesem Amt entbunden werden und dass Albert Carmichael dazu ordiniert wird, das Amt des Präsidierenden Bischofs für eine gewisse Zeit zu übernehmen, wobei er unter den Bischöfen zwei auswählt, die er ausüben soll Berater.
2a Es ist gut, dass die Dokumente des gemeinsamen Rates vom April 1924 genehmigt worden sind; und die Kirche wird noch einmal ermahnt, dass die ihr auferlegte große Aufgabe nicht erfüllt werden kann, wenn der Streit weitergeht.
2b Die eilende Zeit ist da, und eine größere Einigkeit als je zuvor ist notwendig, wenn den Kräften der Opposition begegnet werden soll;
2c und eine solche Einheit wird herrschen, wenn diejenigen, die das Priestertum tragen, sich an ihren Auftrag erinnern, das Evangelium zu predigen, und jeder Amtsträger danach strebt, seine eigene Pflicht zu erfüllen und seine Berufung groß zu machen.
3a Es wurde die Verheißung gegeben, dass keine Macht die Hand Gottes bei der Verwirklichung seiner Absichten unter seinem Volk aufhalten wird;
3b und während die Kirche in ihrem großen Werk voranschreiten wird, mag die Erfüllung der Prophezeiung die Heiligen angesichts der Entfaltung göttlicher Macht erzittern lassen, doch sie werden sich über den Schutz seiner Gnade freuen.
4 Die Autoritäten der Kirche, deren Pflicht es ist, Männer für missionarische Aufgaben zu ernennen, sollten sich an die zuvor gegebenen Anweisungen erinnern, zu zweit auszusenden; und soweit es durchführbar ist, lassen Sie die Missionare so aussenden. Darin liegt Weisheit und Sicherheit.
Dein Diener,
Frederick M. Smith
Kansas City, Missouri, 18. April 1925
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