Routine am Sonntagmorgen

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Meine Sonntagmorgen beginnen normalerweise gleich: früh aufstehen, sich für die Kirche fertig machen, das Haus gegen 7:45 Uhr verlassen, anhalten und einen Kaffee und manchmal Frühstück holen und in einen Park in der Nähe unseres Hauses gehen. Ich sitze dort in der Stille des Morgens und lausche dem Gesang der Vögel, beobachte Menschen, die mit ihren Hunden spazieren gehen, genieße die Eichhörnchen, die im Gras spielen, und höre ein paar Stunden lang einem kanadischen Radiosender zu, der Hymnen spielt. Dies ist die Zeit, in der ich meine Sonntagsschulstunde wiederholen kann. Der Frieden und die Ruhe des Tages sickern in meine Gedanken und ich beginne meinen Weg mit Gott.

Als ich an diesem Morgen den Park betrat, war die Luft leicht dunstig. Die Bäume in der Ferne waren nicht so deutlich wie sonst. Ich dachte mir nicht viel dabei und begann mit meiner üblichen Morgenroutine. Ich las ein wenig und schaute dann hinaus, um zu sehen, was los war. Der Nebel schien etwas dichter zu werden. Die fernen Bäume waren jetzt viel blasser als zuvor. Na ja, das hat mich nicht besonders gestört, also habe ich mich wieder meiner Lektüre gewidmet. Ein Hund, der sein Herrchen hinter sich herzog, bellte, und wieder blickte ich auf. Zu meinem Erstaunen konnte ich die Bäume in der Nähe des Autos kaum ausmachen. Der Morgennebel hatte sich leise und sanft eingeschlichen und alles zugedeckt. Während ich zusah, begann sich der Nebel so schnell, wie er hereingekommen war, aufzulösen, als der Sonnenaufgang begann, durch die Wolken zu brechen. Es war wirklich ein schöner Anblick.

Dann begannen Gedanken mein Gehirn zu überfluten. War das der Lauf der Welt? War der Nebel wie das Böse dieser Welt? Es fängt klein an und wir bemerken es nicht wirklich oder denken nicht viel darüber nach. Vielleicht geht es von alleine weg. Aber das tut es nicht. Es wird nur dicker und bedeckt und löscht schließlich alles aus. Erst wenn der SOHN durchzubrechen beginnt, nimmt die Bosheit dieser Welt ab. Der SOHN bringt mit sich den strahlenden, schönen, klaren Himmel. Auch die hohen und flauschigen Schönwetterwolken schweben ins Blickfeld. Sie bringen das Versprechen eines schönen und wundervollen Morgens mit sich.

Es erstaunt mich, wie Gott uns in unserem Alltagsleben Hinweise auf die Zukunft gegeben hat, die er uns verheißen hat. Wir sind einfach zu sehr mit den Problemen des Alltags beschäftigt, um diese Hinweise zu erkennen. Wenn wir treu bleiben und ihm voll und ganz vertrauen, werden die nebligen Probleme dieser Welt an uns vorbeiziehen und wir werden den Sohn wie einen wunderschönen Sonnenaufgang aus dem Osten kommen sehen können.

Danke, Herr, für diese großartigen Verheißungen. Es gibt uns Hoffnung auf eine glänzende Zukunft und eine wertvolle Zukunft, in Ihrer Gegenwart in Zion zu leben.

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