Tschad Buttery
Ich bin in Oklahoma geboren und aufgewachsen, in einer kleinen Gemeinde namens Blackgum, einem Ort, der hauptsächlich aus Familie und Freunden besteht. Als kleiner Junge auf dem Land verbrachte ich meine Kindheit viel mit Spielen im Wald oder mit der Angelrute in der Hand am Ufer des Illinois River und des Lake Tenkiller. Meine Eltern, Bart und Charlotte Buttery, heirateten jung und hatten bald alle Hände voll zu tun mit vier Söhnen. Ich bin der dritte im Bunde. Durch das Zeugnis und den Glauben meiner Mutter lernte mein Vater die wiederhergestellte Kirche des Herrn kennen. Später ließ er sich taufen, nachdem er sein eigenes Zeugnis erhalten hatte.
Mama und Papa sorgten treu dafür, dass meine Brüder und ich jeden Sonntag- und Mittwochabend zum Gebet und Gottesdienst in der Kirchenbank saßen. Wir waren eine sehr enge Familie und eine vereinte Gemeinde. Es war eine sehr freudige und glückliche Zeit in meinem Leben. Doch wie das Leben so ist: Manchmal dürfen wir die Gipfel erklimmen, und an anderen Tagen müssen wir durch tiefe Täler wandeln. Leider kam eine Zeit, in der diese Einheit zerbrach, sowohl in der Kirche als auch in unserer Familie. Unser Glaube wurde auf eine Weise auf die Probe gestellt, wie er es noch nie erlebt hatte. Ich erinnere mich, dass ich in diesen Tagen das Gefühl hatte, tief in meiner Seele sei eine tiefe Leere, die ich nicht aus eigener Kraft füllen konnte. Kummer und Unsicherheit lasteten schwer auf mir. Dennoch, Gott sei Dank, erinnerte ich mich in diesen dunklen und trüben Momenten an das, was meine Eltern mir beigebracht hatten. Ich begann zu beten wie nie zuvor. Ich begann zu lesen, um diese Worte des Lebens zu verstehen und meine Sorgen dem Kreuz des Herrn zu übergeben. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich echten Glauben gezeigt, mit gebrochenem Herzen und reumütigem Geist.
Heute bezeuge ich, dass Gottes Versprechen wahr und gewiss sind. So wie er seinen Jüngern einst versprach, sie nicht ohne Trost zu lassen und zu ihnen zu kommen, so kam er auch zu mir durch die Kraft und Gabe des Heiligen Geistes. Ich empfing Freude und Frieden im Überfluss – einen Frieden, der alles Verstehen übersteigt. Er schenkte auch meiner Familie durch die Gabe der Vergebung neue Kraft. Mit sechzehn Jahren erfuhr ich durch das Zeugnis des Geistes und einen Traum von der Gewissheit der erneuerten Kirche des Herrn und der Fülle seines Evangeliums.
Seitdem bemühe ich mich, in diesem Geist zu leben, den ich mit ihm geteilt habe, aber ich weiß, dass ich immer noch zu oft versage. Glücklicherweise richtet mich mein Erlöser weiterhin auf, wie er es für all die Liebe und das Streben nach ihm tut. Ich preise ihn für alles, was er in meinem Leben getan hat, für die Hoffnung und Vision des Königreichs, ja sogar für das große und wunderbare Werk der Wiederherstellung, das er weiterhin in seiner Kirche und im Leben seines Volkes vollbringt, während er uns ernsthaft zu sich ruft!