Zahlen

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KAPITEL 1

Das Volk gezählt – Die Leviten sind ausgenommen.

1 Und der Herr redete zu Mose in der Wüste Sinai, in der Stiftshütte, am ersten Tag des zweiten Monats, im zweiten Jahr, nachdem sie aus dem Land Ägypten gezogen waren, und sprach:

2 Nehmt die Summe der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vätern, mit der Zahl ihrer Namen, jedes männlichen Geschlechts, nach ihren Stimmzetteln;

3 Von zwanzig Jahren an und darüber alle, die in Israel in den Krieg ziehen können; du und Aaron sollen sie nach ihren Heeren zählen.

4 Und bei dir soll ein Mann aus jedem Stamm sein; jeder ein Haupt des Hauses seiner Väter.

5 Und dies sind die Namen der Männer, die bei euch stehen werden; vom Stamm Ruben; Elizur, der Sohn Schedeurs.

6 von Simeon; Shelumiel, der Sohn von Zurishaddai.

7 von Juda; Nachschon, der Sohn Amminadabs.

8 von Issachar; Nethaneel, der Sohn Zuars.

9 von Sebulon; Eliab, der Sohn Helons.

10 von den Kindern Josephs; von Ephraim; Elischama, der Sohn von Ammihud; von Manasse; Gamaliel, der Sohn von Pedahzur.

11 von Benjamin; Abidan, der Sohn von Gideoni.

12 von Dan; Ahieser, der Sohn von Ammischaddai.

13 von Ascher; Pagiel, der Sohn von Ocran.

14 von Gad; Eliasaph, der Sohn Deuels.

15 von Naphtali; Ahira, der Sohn von Enan.

16 Dies waren die Berühmten der Versammlung; Fürsten der Stämme ihrer Väter, Häupter von Tausenden in Israel.

17 Und Mose und Aaron nahmen diese Männer, die durch ihre Namen ausgedrückt werden;

18 Und sie versammelten die ganze Gemeinde am ersten Tag des zweiten Monats und erklärten ihre Stammbäume nach ihren Familien, nach dem Haus ihrer Väter, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, nach ihren Umfragen.

19 Wie der Herr Mose geboten hatte, so zählte er sie in der Wüste Sinai.

20 Und die Kinder Rubens, des ältesten Sohnes Israels, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, nach ihren Schäften, alle männlichen Geschlechts von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die waren fähig, in den Krieg zu ziehen;

21 Ihre Gemusterten vom Stamm Ruben waren sechsundvierzigtausendfünfhundert.

22 von den Kindern Simeons, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sippen, nach ihren Väterhäusern, ihre Gemusterten, nach der Zahl der Namen, nach ihren Schläfen, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

23 Ihre Gemusterten vom Stamm Simeon waren neunundfünfzigtausenddreihundert.

24 Von den Kindern Gad, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sippen, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

25 Ihre Gemusterten vom Stamm Gad waren fünfundvierzigtausendsechshundertfünfzig.

26 von den Kindern Juda nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sippen, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

27 Ihre Gemusterten vom Stamm Juda waren sechzehnundvierzehntausendsechshundert.

28 von den Kindern Issaschar nach ihren Geschlechtern, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

29 Ihre Gemusterten vom Stamm Issaschar waren vierundfünfzigtausendvierhundert.

30 Von den Kindern Sebulon, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

31 Ihre Gemusterten vom Stamm Sebulon waren siebenundfünfzigtausendvierhundert.

32 Von den Kindern Josephs, nämlich von den Kindern Ephraims, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die dazu in der Lage waren zieh in den Krieg;

33 Ihre Gemusterte vom Stamm Ephraim war vierzigtausendfünfhundert.

34 Von den Kindern Manasse nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

35 Ihre Gemusterten vom Stamm Manasse waren zweiunddreißigtausendzweihundert.

36 Von den Kindern Benjamin, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

37 Ihre Gemusterten vom Stamm Benjamin waren fünfunddreißigtausendvierhundert.

38 Von den Kindern Dan, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

39 Ihre Gemusterten vom Stamm Dan waren sechzig und zweitausendsiebenhundert.

40 von den Kindern Assers, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Väterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

41 Ihre Gemusterten vom Stamm Asser waren vierundeintausendfünfhundert.

42 von den Kindern Naphtalis durch ihre Geschlechter, nach ihren Sippen, nach den Häusern ihrer Väter, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in den Krieg ziehen konnten;

43 Ihre Gemusterten vom Stamm Naphtali waren dreiundfünfzigtausendvierhundert.

44 Das sind die Gemusterten, die Mose und Aaron zählten, und die Fürsten Israels, zwölf Mann; jeder war für das Haus seiner Väter.

45 Also alle, die von den Kindern Israel nach dem Hause ihrer Väter gezählt wurden, von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die in Israel in den Krieg ziehen konnten;

46 Sogar alle, die gezählt waren, waren sechshunderttausenddreitausendfünfhundertfünfzig.

47 Aber die Leviten nach dem Stamm ihrer Väter wurden ihnen nicht zugerechnet.

48 Denn der Herr hatte zu Mose geredet und gesagt:

49 Nur den Stamm Levi sollst du nicht zählen und nicht unter die Kinder Israel nehmen;

50 Sondern die Leviten sollst du setzen über die Stiftshütte und über alle ihre Geräte und über alles, was dazugehört; sie tragen die Stiftshütte und alle ihre Geräte; und sie sollen ihm dienen und sich rings um die Stiftshütte lagern.

51 Und wenn die Stiftshütte vorsteht, sollen die Leviten sie abbauen; und wenn die Stiftshütte aufgeschlagen werden soll, sollen die Leviten sie aufstellen; und der Fremde, der sich nähert, soll getötet werden.

52 Und die Kinder Israel sollen ihre Zelte aufschlagen, jeder nach seinem eigenen Lager, und jeder nach seiner eigenen Standarte, überall in ihren Heerscharen.

53 Aber die Leviten sollen rings um die Stiftshütte stürmen, damit kein Zorn über die Gemeinde der Kinder Israel komme; und die Leviten sollen die Obhut der Stiftshütte des Zeugnisses behalten.

54 Und die Kinder Israel taten alles, was der Herr Mose geboten hatte, also taten sie es.

KAPITEL 2

Die Ordnung der Stämme.

1 Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:

2 Jeder Mann der Kinder Israel soll nach seiner eigenen Fahne aufschlagen, mit dem Zeichen ihres Vaterhauses; fern um die Stiftshütte sollen sie lagern.

3 Und auf der Ostseite, gegen Sonnenaufgang, werden sie von der Fahne des Lagers Juda mit ihren Heeren aufschlagen; und Nachschon, der Sohn Amminadabs, soll Hauptmann der Kinder Juda sein.

4 Und sein Heer und ihre Gemusterten waren sechzigvierzehntausendsechshundert.

5 Und die neben ihm lagern, soll der Stamm Issachar sein; und Nethaneel, der Sohn Zuars, soll Hauptmann der Kinder Issaschar sein.

6 Und sein Heer und seine Gemusterten waren vierundfünfzigtausendvierhundert.

7 Dann der Stamm Sebulon; und Eliab, der Sohn Helons, soll Hauptmann der Kinder Sebulon sein.

8 Und sein Heer und seine Gemusterten waren siebenundfünfzigtausend vierhundert.

9 Alle Gemusterten im Lager Judas waren hunderttausend und sechzigtausendsechstausendvierhundert, alle ihre Heere; diese sollen zunächst dargelegt werden.

10 Auf der Südseite soll das Banner des Lagers Ruben sein, nach seinen Heeren; und der Fürst der Kinder Ruben soll Elizur sein, der Sohn Schedeurs.

11 Und sein Heer und seine Gemusterten waren sechsundvierzigtausendfünfhundert.

12 Und die bei ihm lagern, das soll der Stamm Simeon sein; und der Hauptmann der Kinder Simeons soll Schelumiel sein, der Sohn Zurishaddais.

13 Und sein Heer und ihre Gemusterten waren neunundfünfzigtausenddreihundert.

14 Dann der Stamm Gad; und der Hauptmann der Söhne Gads ist Eliasaph, der Sohn Reguels.

15 Und sein Heer und ihre Gemusterten waren fünfundvierzigtausendsechshundertfünfzig.

16 Alle Gemusterten im Lager Rubens waren hunderttausendfünfzig und eintausendvierhundertfünfzig, alle ihre Heere; und sie sollen in der zweiten Reihe ausziehen.

17 Dann soll die Stiftshütte mit dem Lager der Leviten in die Mitte des Lagers vorrücken; wie sie lagern, so sollen sie vorrücken, jeder an seinem Platz nach seinen Standarten.

18 Auf der Westseite soll das Banner des Lagers Ephraim sein, nach seinen Heeren; und der Hauptmann der Söhne Ephraims ist Elischama, der Sohn Ammihuds.

19 Und sein Heer und ihre Gemusterten waren vierzigtausendfünfhundert.

20 und durch ihn wird der Stamm Manasse sein; und der Fürst der Kinder Manasse sei Gamaliel, der Sohn Pedahzurs.

21 und sein Heer, und ihre Gemusterten waren zweiunddreißigtausend und zweihundert.

22 Dann der Stamm Benjamin; und der Fürst der Söhne Benjamins soll Abidan, der Sohn Gideonis, sein.

23 Und sein Heer und ihre Gemusterten waren fünfunddreißigtausendvierhundert.

24 Die ganze Gemusterte des Lagers Ephraim waren hunderttausend und achttausend und hundert in ihren Heeren; und sie sollen in der dritten Reihe vorangehen.

25 Die Standarte des Lagers von Dan soll auf der Nordseite bei ihren Heeren stehen; und der Hauptmann der Kinder Dans soll Ahieser sein, der Sohn Ammischaddais.

26 Und sein Heer und ihre Gemusterten waren sechzig und zweitausendsiebenhundert.

27 Und diejenigen, die bei ihm lagern, werden der Stamm Asser sein; und der Hauptmann der Kinder Asser sei Pagiel, der Sohn Ocrans.

28 Und sein Heer und ihre Gemusterten waren vierundeintausendfünfhundert.

29 Dann der Stamm Naphtali; und der Fürst der Kinder Naphtalis soll Ahira, der Sohn Enans, sein.

30 Und sein Heer und ihre Gemusterten waren dreiundfünfzigtausendvierhundert.

31 Alle Gemusterten im Lager Dans waren hunderttausendundfünfzigsiebentausendsechshundert; sie sollen mit ihren Maßstäben am hintersten gehen.

32 Das sind die Gemusterten der Kinder Israel nach dem Hause ihrer Väter; alle, die von den Lagern gezählt wurden, waren in ihren Heerscharen sechshunderttausenddreitausendfünfhundertfünfzig.

33 Aber die Leviten wurden nicht zu den Kindern Israel gezählt; wie der Herr Mose befohlen hat.

34 Und die Kinder Israel taten alles so, wie der Herr Mose geboten hatte; so stellten sie sich nach ihren Standarten auf und zogen aus, jeder nach seinen Geschlechtern, nach dem Haus ihrer Väter.

KAPITEL 3

Die Söhne Aarons – Die Leviten werden nach ihren Familien gezählt – Der Ort und die Verantwortung von Moses und Aaron.

1 Dies sind auch die Geschlechter Aarons und Moses in den Tagen, da der Herr mit Mose auf dem Berg Sinai redete.

2 Und dies sind die Namen der Söhne Aarons; Nadab, der Erstgeborene, und Abihu, Eleasar und Itamar.

3 Dies sind die Namen der Söhne Aarons, der gesalbten Priester, die er zum Priesteramt geweiht hatte.

4 Und Nadab und Abihu starben vor dem HERRN, als sie in der Wüste Sinai fremdes Feuer vor dem HERRN darbrachten, und sie hatten keine Kinder; und Eleasar und Itamar dienten im Amt des Priesters vor den Augen ihres Vaters Aaron.

5 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

6 Bringe den Stamm Levi heran und stelle sie vor den Priester Aaron, damit sie ihm dienen.

7 Und sie sollen seinen Dienst und den Dienst der ganzen Gemeinde vor der Stiftshütte halten, um den Dienst der Stiftshütte zu tun.

8 Und sie sollen alle Geräte der Stiftshütte und den Auftrag der Kinder Israel aufbewahren, um den Dienst der Stiftshütte zu tun.

9 Und du sollst die Leviten Aaron und seinen Söhnen geben; sie sind ihm ganz von den Kindern Israel gegeben.

10 Und du sollst Aaron und seine Söhne einsetzen, und sie sollen ihr Priesteramt bedienen; und der Fremde, der sich nähert, soll getötet werden.

11 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

12 Und ich, siehe, ich habe die Leviten aus der Mitte der Kinder Israel genommen anstelle aller Erstgeborenen, die die Matrize unter den Kindern Israel öffnen; darum sollen die Leviten mein sein;

13 Denn alle Erstgeborenen sind mein; denn an dem Tag, da ich alle Erstgeborenen im Land Ägypten schlug, heiligte ich mir alle Erstgeborenen in Israel, Mensch und Vieh; mein sollen sie sein; Ich bin der Herr.

14 Und der Herr redete mit Mose in der Wüste Sinai und sprach:

15 Zähle die Kinder Levi nach ihren Familien nach ihren Vätern; jedes Männchen von einem Monat an und darüber sollst du sie zählen.

16 Und Mose zählte sie nach dem Wort des Herrn, wie ihm befohlen worden war.

17 Und dies waren die Söhne Levis mit ihren Namen; Gershon und Kohath und Merari.

18 Und dies sind die Namen der Söhne Gersons nach ihren Familien; Libni und Shimei.

19 und die Söhne Kehats nach ihren Familien; Amram und Izehar, Hebron und Usziel.

20 und die Söhne Meraris nach ihren Familien; Mahli und Mushi. Das sind die Geschlechter der Leviten nach dem Hause ihrer Väter.

21 Von Gerschon war das Geschlecht der Libniter und das Geschlecht der Schimiter; das sind die Familien der Gerschoniten.

22 Ihre Gemusterte nach der Zahl aller männlichen Tiere von einem Monat und darüber, sogar ihre Gemusterte waren siebentausendfünfhundert.

23 Die Geschlechter der Gerschoniter sollen hinter der Stiftshütte im Westen lagern.

24 Und der Fürst des Hauses des Vaters der Gerschoniter soll Eliasaph sein, der Sohn Laels.

25 Und das Eigentum der Söhne Gersons in der Stiftshütte ist die Stiftshütte und das Zelt, seine Decke und die Behänge für die Tür der Stiftshütte,

26 und die Behänge des Vorhofs und den Vorhang für die Tür des Vorhofs, die bei der Wohnung ist, und bei dem Altar ringsum, und seine Schnüre für seinen ganzen Dienst.

27 Und von Kehat war das Geschlecht der Amramiter und das Geschlecht der Izehariter und das Geschlecht der Hebroniter und das Geschlecht der Uzzieliter; das sind die Familien der Kohathiten.

28 An der Zahl aller männlichen Tiere von einem Monat und darüber waren achttausendsechshundert, die das Heiligtum bewachten.

29 Die Familien der Söhne Kehats sollen sich an der Seite der Stiftshütte gegen Süden niederlassen.

30 Und der Fürst des Hauses des Vaters der Sippen der Kehatiter soll Elisaphan, der Sohn Usziels, sein.

31 Und ihre Pflicht ist die Lade und der Tisch und der Leuchter und die Altäre und die Geräte des Heiligtums, mit denen sie dienen, und die Behänge und ihr gesamter Dienst.

32 Und Eleasar, der Sohn Aarons, des Priesters, soll der Oberste über die Obersten der Leviten sein und die Aufsicht über die Hüter des Heiligtums haben.

33 Von Merari war das Geschlecht der Mahliter und das Geschlecht der Mushiter; das sind die Familien von Merari.

34 Und ihre Gemusterten, nach der Zahl aller männlichen Wesen, von einem Monat und darüber, waren sechstausendzweihundert.

35 Und der Fürst des Hauses des Vaters der Sippen Merari war Zuriel, der Sohn Abihails; diese sollen an der Seite der Stiftshütte nach Norden aufstellen.

36 Und unter der Obhut und Aufsicht der Söhne Meraris sollen die Bretter der Stiftshütte sein und ihre Stangen und ihre Säulen und ihre Füße und alle ihre Geräte und alles, was dazu dient,

37 und die Säulen des Vorhofs ringsum und ihre Füße und ihre Stecknadeln und ihre Seile.

38 Diejenigen aber, die vor der Stiftshütte im Osten lagern, sogar vor der Stiftshütte im Osten, das sind Mose und Aaron und seine Söhne, die das Heiligtum für die Kinder Israels bewachen; und der Fremde, der sich nähert, soll getötet werden.

39 Die Gesamtheit der Leviten, die Mose und Aaron nach dem Befehl des Herrn zählten, in ihren Familien, alles Männliche von einem Monat und darüber, waren zweiundzwanzigtausend.

40 Und der Herr sprach zu Mose: Zähle alle männlichen Erstgeborenen der Kinder Israel, von einem Monat an und darüber, und zähle ihre Namen.

41 Und du sollst mir die Leviten nehmen (ich bin der Herr) statt aller Erstgeborenen unter den Kindern Israel; und das Vieh der Leviten statt aller Erstlinge unter dem Vieh der Kinder Israel.

42 Und Mose zählte, wie der Herr ihm geboten hatte, alle Erstgeborenen unter den Kindern Israel.

43 Und alle männlichen Erstgeborenen, nach der Zahl der Namen, von einem Monat alt und darüber, von denen, die von ihnen gezählt wurden, waren zweiundzwanzigtausendzweihundertdreiundsechzehn.

44 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

45 Nimm die Leviten statt aller Erstgeborenen unter den Kindern Israel und das Vieh der Leviten statt ihres Viehs; und die Leviten sollen mein sein; Ich bin der Herr.

46 und für diejenigen, die von den zweihundertdreiundsechzig Erstgeborenen der Kinder Israel, die mehr sind als die Leviten, erlöst werden;

47 Fünf Schekel sollst du pro Kopf nehmen, nach dem Schekel des Heiligtums sollst du sie nehmen; (der Schekel ist zwanzig Gera;)

48 Und das Geld sollst du Aaron und seinen Söhnen geben, womit die ungerade Anzahl von ihnen zu lösen ist.

49 Und Mose nahm das Lösegeld von denen, die über denen waren, die von den Leviten erlöst worden waren;

50 Von den Erstgeborenen der Kinder Israel nahm er das Geld; tausenddreihundertsechsundfünfzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums;

51 Und Mose gab das Geld der Erlösten Aaron und seinen Söhnen nach dem Wort des Herrn, wie der Herr Mose geboten hatte.

KAPITEL 4

Das Alter und die Zeit des Dienstes der Leviten – Die Stiftshütte – Der Auftrag von Eleasar.

1 Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:

2 Nimm die Summe der Söhne Kehats von den Söhnen Levis, nach ihren Sippen, bei ihrem Vaterhaus,

3 Von dreißig Jahren an und darüber, sogar bis zu fünfzig Jahren, alle, die in die Hostie eingehen, um die Arbeit in der Stiftshütte zu tun.

4 Dies soll der Dienst der Söhne Kehats in der Stiftshütte sein, über das Allerheiligste.

5 Und wenn das Lager aufbricht, sollen Aaron und seine Söhne kommen, und sie sollen den Schleier abnehmen und die Lade des Zeugnisses damit bedecken;

6 und soll darüber eine Decke von Dachsfellen legen und darüber ein ganz blaues Tuch breiten und seine Stäbe hineinstecken.

7 Und über den Schaubrottisch sollen sie ein blaues Tuch breiten und darauf die Schüsseln und Löffel und Schüsseln und Decken legen, um sie zu bedecken; und das ewige Brot soll darauf sein;

8 Und sie sollen ein scharlachrotes Tuch darüber breiten und es mit einer Decke von Dachsfellen bedecken und ihre Stäbe hineinstecken.

9 Und sie sollen ein blaues Tuch nehmen und den Leuchter des Lichts bedecken und seine Lampen und seine Zangen und seine Schnupftabakschalen und alle seine Ölgefäße, womit sie ihm dienen;

10 Und sie sollen es und alle seine Geräte in eine Decke von Dachsfellen stecken und es auf eine Stange legen.

11 Und über den goldenen Altar sollen sie ein blaues Tuch breiten und ihn mit einer Decke von Dachsfellen bedecken und seine Stangen anbringen;

12 Und sie sollen alle Geräte des Dienstes nehmen, womit sie im Heiligtum dienen, und sie in ein blaues Tuch legen und sie mit einer Decke von Dachsfellen bedecken und sie auf eine Stange legen.

13 Und sie sollen die Asche vom Altar wegnehmen und ein purpurrotes Tuch darauf streuen;

14 Und sie sollen alle seine Geräte darauf setzen, womit sie daran dienen, nämlich die Weihrauchfässer, die Fleischhaken und die Schaufeln und die Becken, alle Geräte des Altars; und sie sollen darüber eine Decke von Dachsfellen ausbreiten und ihre Stangen daran befestigen.

15 Und wenn Aaron und seine Söhne damit fertig sind, das Heiligtum und alle Geräte des Heiligtums zu bedecken, wie das Lager vorrücken soll; danach werden die Söhne Kehats kommen, um es zu tragen; aber sie sollen nichts Heiliges anrühren, damit sie nicht sterben. Diese Dinge sind die Last der Söhne Kehats in der Stiftshütte der Versammlung.

16 Und zum Amt Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, gehört das Öl zum Licht und das wohlriechende Räucherwerk und das tägliche Speisopfer und das Salböl und die Aufsicht über die ganze Stiftshütte und alles, was darin ist ist, im Heiligtum und in seinen Gefäßen.

17 Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:

18 Schneidet den Stamm der Familien der Kehathiter nicht aus der Mitte der Leviten aus;

19 Aber tut ihnen so, damit sie leben und nicht sterben, wenn sie sich dem Allerheiligsten nähern; Aaron und seine Söhne sollen hineingehen und einen jeden zu seinem Dienst und zu seiner Last ernennen;

20 Aber sie sollen nicht hineingehen, um nachzusehen, wenn die heiligen Dinge bedeckt sind, damit sie nicht sterben.

21 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

22 Nimm auch die Summe der Söhne Gersons, in allen Häusern ihrer Väter, nach ihren Geschlechtern;

23 Vom Alter von dreißig Jahren an und darüber bis zum Alter von fünfzig Jahren sollst du sie zählen; alle, die eintreten, um den Dienst zu verrichten, um die Arbeit in der Stiftshütte zu tun.

24 Das ist der Dienst der Familien der Gerschoniter, zu dienen und zu Lasten;

25 und sie sollen die Vorhänge der Stiftshütte und der Stiftshütte tragen, seine Decke und die Decke von Dachsfellen, die darüber ist, und den Behang für die Tür der Stiftshütte,

26 und die Behänge des Vorhofs und die Behänge für die Tür des Tors des Vorhofs, die bei der Stiftshütte und bei dem Altar ringsum ist, und ihre Stricke und alle Geräte ihres Dienstes und alles, was gemacht ist für Sie; so sollen sie dienen.

27 Bei der Ernennung Aarons und seiner Söhne soll der ganze Dienst der Söhne der Gerschoniter sein, in all ihren Lasten und in all ihrem Dienst; und ihr sollt ihnen alle ihre Lasten übertragen.

28 Dies ist der Dienst der Familien der Söhne Gersons in der Stiftshütte; und ihre Obrigkeit soll unter der Hand Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters, stehen.

29 Die Söhne Meraris sollst du nach ihren Geschlechtern nach ihren Väterhäusern zählen;

30 Vom Alter von dreißig Jahren an und darüber bis zum Alter von fünfzig Jahren sollst du sie zählen, alle, die in den Dienst treten, um die Arbeit der Stiftshütte zu tun.

31 Und dies ist ihre Last nach all ihrem Dienst in der Stiftshütte; die Bretter der Wohnung und ihre Riegel und ihre Säulen und ihre Füße,

32 und die Säulen des Vorhofs ringsum und ihre Füße und ihre Stecknadeln und ihre Stricke mit all ihren Geräten und mit all ihrem Gerät; und beim Namen sollt ihr die Instrumente der Anklage ihrer Last zurechnen.

33 Das ist der Dienst der Sippen der Söhne Meraris nach all ihrem Dienst in der Stiftshütte unter der Hand Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.

34 Und Mose und Aaron und die Häuptlinge der Gemeinde zählten die Söhne der Kehatiter nach ihren Sippen und nach dem Hause ihrer Väter,

35 Von dreißig Jahren an und darüber, sogar bis zu fünfzig Jahren, jeder, der in den Dienst für die Arbeit in der Stiftshütte eintritt;

36 Und ihre Gemusterten nach ihren Familien waren zweitausendsiebenhundertfünfzig.

37 Dies waren die Gemusterten der Geschlechter der Kehatiter, alle, die in der Stiftshütte Dienst tun konnten, die Mose und Aaron nach den Geboten des Herrn durch Moses Hand gezählt hatten.

38 Und die Gemusterten der Söhne Gersons in ihren Sippen und nach dem Hause ihrer Väter,

39 Von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, jeder, der in den Dienst für die Arbeit der Stiftshütte der Versammlung eintritt,

40 Auch ihre Gemusterten nach ihren Familien nach dem Haus ihrer Väter waren zweitausendsechshundertdreißig.

41 Das sind die Gemusterten der Geschlechter der Söhne Gerschons, aller, die in der Stiftshütte dienen konnten, die Mose und Aaron musterten nach dem Befehl des Herrn.

42 Und die Gemusterten der Sippen der Söhne Meraris, nach ihren Sippen, nach dem Hause ihrer Väter,

43 Von dreißig Jahren an und darüber, sogar bis zu fünfzig Jahren, jeder, der in den Dienst für die Arbeit der Stiftshütte der Versammlung eintritt,

44 Sogar ihre Gemusterten nach ihren Familien waren dreitausendzweihundert.

45 Dies sind die Gemusterten der Sippen der Söhne Meraris, die Mose und Aaron nach dem Wort des Herrn durch Moses Hand musterten.

46 Alle Gemusterten der Leviten, die Mose und Aaron und die Häuptlinge Israels musterten, nach ihren Geschlechtern und nach dem Hause ihrer Väter,

47 Vom Alter von dreißig Jahren an und darüber, sogar bis zum Alter von fünfzig Jahren, jeder, der kam, um den Dienst des Dienstes und den Dienst der Last in der Stiftshütte zu verrichten,

48 Auch ihre Gemusterten waren achttausendfünfhundertsechsundvierzig.

49 Nach dem Befehl des Herrn wurden sie von Moses Hand gezählt, jeder nach seinem Dienst und nach seiner Last; so wurden sie von ihm gezählt, wie der Herr Mose geboten hatte.

KAPITEL 5

Das Unreine entfernt – Wiedergutmachung – der Eifersucht.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Befiehl den Kindern Israel, dass sie alle Aussätzigen und alle, die einen Ausfluss haben, und alle, die von den Toten befleckt sind, aus dem Lager hinaustreiben;

3 Sowohl Männchen als auch Weibchen sollt ihr aussetzen, außerhalb des Lagers sollt ihr sie aussetzen; dass sie ihre Lager nicht verunreinigen, in deren Mitte ich wohne.

4 Und die Kinder Israel taten es und brachten sie hinaus vor das Lager; wie der Herr zu Mose geredet hatte, so taten die Kinder Israel.

5 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

6 Sprich zu den Kindern Israel: Wenn ein Mann oder eine Frau eine Sünde begeht, die Männer begehen, um eine Übertretung gegen den Herrn zu begehen, und diese Person schuldig ist;

7 Dann sollen sie ihre Sünde bekennen, die sie getan haben; und er soll seine Schuld mit seiner Hauptschuld vergelten und dazu den fünften Teil davon hinzufügen und es dem geben, gegen den er sich vergangen hat.

8 Wenn aber der Mann keinen Verwandten hat, dem er die Übertretung vergelten könnte, soll die Übertretung dem Herrn vergolten werden, sogar dem Priester; neben dem Widder der Versöhnung, wodurch für ihn versöhnt werden soll.

9 Und alle Opfergaben von allen heiligen Dingen der Kinder Israel, die sie dem Priester bringen, sollen ihm gehören.

10 Und jedermanns geheiligte Dinge sollen sein sein; was jemand dem Priester gibt, das soll ihm gehören.

11 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

12 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn jemandes Frau abseits geht und sich an ihm versündigt,

13 Und ein Mann liegt fleischlich bei ihr, und es wird vor den Augen ihres Mannes verborgen und verschlossen gehalten, und sie wird befleckt, und es gibt keine Zeugen gegen sie, noch wird sie mit der Sitte getroffen;

14 Und der Geist der Eifersucht kam über ihn, und er war eifersüchtig auf seine Frau, und sie wurde befleckt; oder wenn der Geist der Eifersucht über ihn kommt und er auf seine Frau eifersüchtig ist und sie nicht befleckt wird;

15 Dann soll der Mann seine Frau zum Priester bringen, und er soll ihre Opfergabe für sie bringen, den zehnten Teil eines Epha Gerstenmehl; er soll kein Öl darauf gießen noch Weihrauch darauf legen; denn es ist ein Opfer des Eifers und ein Gedächtnisopfer, das an die Ungerechtigkeit erinnert.

16 Und der Priester soll sie heranführen und sie vor den Herrn stellen;

17 Und der Priester soll Weihwasser in einem irdenen Gefäß nehmen; und von dem Staub, der auf dem Boden der Stiftshütte ist, soll der Priester nehmen und ihn ins Wasser tun;

18 Und der Priester soll die Frau vor den Herrn stellen und den Kopf der Frau entblößen und das Gedächtnisopfer in ihre Hände legen, das das Eifersuchtsopfer ist; und der Priester soll in seiner Hand das bittere Wasser haben, das den Fluch verursacht.

19 Und der Priester soll ihr einen Eid schwören und zu der Frau sagen: Wenn kein Mann bei dir gelegen hat und du dich nicht mit einem anderen an Stelle deines Mannes zur Unreinheit hingegeben hast, sei frei von diesem bitteren Wasser, das verursacht der Fluch;

20 Wenn du aber statt deines Mannes zu einem anderen gegangen bist und dich verunreinigt hast und jemand bei dir neben deinem Mann gelegen hat,

21 Dann soll der Priester die Frau mit einem Fluch beschwören, und der Priester soll zu der Frau sprechen: Der Herr verfluche dich und schwöre unter deinem Volk, wenn der Herr deine Hüfte verfaulen lässt und deinen Bauch anschwellen;

22 Und dieses Wasser, das den Fluch verursacht, wird in deine Eingeweide fließen, um deinen Bauch anzuschwellen und deine Hüfte faulen zu lassen. Und die Frau soll sagen: Amen, amen.

23 Und der Priester soll diese Flüche in ein Buch schreiben und sie mit dem bitteren Wasser auslöschen;

24 Und er soll die Frau das bittere Wasser trinken lassen, das den Fluch verursacht; und das Wasser, das den Fluch verursacht, wird in sie eindringen und bitter werden.

25 Dann soll der Priester das Eifersuchtsopfer aus der Hand der Frau nehmen und es vor dem Herrn schwenken und es auf dem Altar opfern;

26 Und der Priester soll eine Handvoll von dem Opfer nehmen, nämlich sein Gedächtnis, und es auf dem Altar anzünden, und danach soll er die Frau das Wasser trinken lassen.

27 Und wenn er ihr das Wasser zu trinken gegeben hat, dann wird es geschehen, dass, wenn sie verunreinigt ist und sich gegen ihren Mann versündigt hat, das Wasser, das den Fluch verursacht, in sie eindringen und bitter werden wird und ihr Bauch wird anschwellen, und ihre Hüfte wird faulen; und die Frau soll ein Fluch sein unter ihrem Volk.

28 Und wenn die Frau nicht befleckt, sondern rein ist; dann wird sie frei sein und Samen empfangen.

29 Das ist das Gesetz der Eifersucht, wenn eine Frau statt ihres Mannes zu einer anderen geht und sich verunreinigt;

30 Oder wenn der Geist der Eifersucht über ihn kommt und er eifersüchtig auf seine Frau ist und die Frau vor den Herrn stellt, und der Priester soll all dieses Gesetz an ihr ausführen.

31 Dann wird der Mann frei von Schuld sein, und diese Frau wird ihre Schuld tragen.

KAPITEL 6

Das Gesetz der Nasiräer – Die Form des Segens.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn Mann oder Frau sich trennen, um ein Nasiräergelübde abzulegen, sollen sie sich dem Herrn absondern;

3 Er soll sich von Wein und starken Getränken fernhalten und keinen Essig von Wein oder starken Getränken trinken, und er soll keinen Traubenschnaps trinken und keine feuchten oder getrockneten Trauben essen.

4 Alle Tage seiner Trennung soll er nichts essen, was vom Weinstock stammt, von den Kernen bis zur Schale.

5 Alle Tage seines Trennungsgelübdes soll kein Rasiermesser auf sein Haupt kommen; bis die Tage erfüllt sind, in denen er sich dem Herrn absondert, soll er heilig sein und die Locken seines Haupthaares wachsen lassen.

6 All die Tage, die er sich für den Herrn absondert, wird er keinen Leichnam finden.

7 Seinen Vater oder seine Mutter, seinen Bruder oder seine Schwester soll er nicht unrein machen, wenn sie sterben; denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupt.

8 Alle Tage seiner Trennung ist er dem Herrn heilig.

9 Und wenn jemand sehr plötzlich durch ihn stirbt und er das Haupt seiner Weihe verunreinigt hat; dann soll er sein Haupt scheren am Tag seiner Reinigung, am siebten Tag soll er es scheren.

10 Und am achten Tag soll er dem Priester zwei Schildkröten oder zwei junge Tauben vor die Tür der Stiftshütte bringen;

11 Und der Priester soll das eine als Sündopfer und das andere als Brandopfer opfern und für ihn Sühne leisten, weil er durch die Toten gesündigt hat, und soll sein Haupt an demselben Tag heiligen.

12 Und er soll dem Herrn die Tage seiner Absonderung weihen und ein einjähriges Lamm als Schuldopfer bringen; aber die vergangenen Tage werden verloren gehen, weil seine Trennung befleckt war.

13 Und dies ist das Gesetz der Nasiräer; wenn die Tage seiner Trennung erfüllt sind, soll er vor die Tür der Stiftshütte gebracht werden;

14 Und er soll seine Opfergabe dem HERRN darbringen: ein einjähriges Lamm ohne Fehl zum Brandopfer und ein einjähriges Lamm ohne Fehl zum Sündopfer und einen Widder ohne Fehl zum Heilsopfer,

15 und einen Korb mit ungesäuertem Brot, Kuchen aus feinem Mehl, mit Öl gemengt, und Fladen von ungesäuertem Brot, mit Öl gesalbt, und ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

16 Und der Priester soll sie vor den HERRN bringen und sein Sündopfer und sein Brandopfer opfern;

17 Und er soll den Widder als Dankopfer dem Herrn opfern, zusammen mit dem Korb mit ungesäuertem Brot; der Priester soll auch sein Speisopfer und sein Trankopfer darbringen.

18 Und der Nasiräer soll das Haupt seiner Absonderung an der Tür der Stiftshütte scheren und das Haar des Hauptes seiner Absonderung nehmen und es in das Feuer stecken, das unter dem Heilsopfer ist.

19 Und der Priester soll die durchweichte Schulter des Widders und einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korb und eine ungesäuerte Oblate nehmen und sie dem Nasiräer auf die Hände legen, nachdem das Haar seiner Trennung geschoren ist;

20 Und der Priester soll sie als Webopfer vor dem Herrn weben; das ist dem Priester heilig, mit der wehenden Brust und der schweren Schulter; und danach darf der Nasiräer Wein trinken.

21 Dies ist das Gesetz des Nasiräers, der ein Gelübde abgelegt hat, und seiner Opfergabe für den Herrn für seine Absonderung, außer dem, was seine Hand erhalten wird; nach dem Gelübde, das er gelobt hat, muss er nach dem Gesetz seiner Absonderung tun.

22 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

23 Rede mit Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr die Kinder Israel segnen, indem ihr zu ihnen sprecht:

24 Der Herr segne dich und behüte dich;

25 Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

26 Der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

27 Und sie werden meinen Namen auf die Kinder Israels legen, und ich werde sie segnen.

KAPITEL 7

Die Einweihung der Stiftshütte und des Altars – Gott spricht vom Gnadenthron zu Mose.

1 Und es begab sich an dem Tag, an dem Mose die Stiftshütte vollständig errichtet und sie gesalbt und geheiligt hatte und alle ihre Geräte, sowohl den Altar als auch alle ihre Geräte, und sie gesalbt und geheiligt hatte ;

2 dass die Fürsten Israels, die Häupter ihrer Väter, die Fürsten der Stämme waren und über die Gemusterten herrschten, opferten;

3 Und sie brachten ihre Opfergabe vor den HERRN, sechs gedeckte Wagen und zwölf Rinder; ein Wagen für zwei der Prinzen und für jeden einen Ochsen; und sie brachten sie vor die Stiftshütte.

4 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

5 Nehmt es von ihnen, damit sie den Dienst der Stiftshütte tun; und den Leviten sollst du sie geben, jedem nach seinem Dienst.

6 Und Mose nahm die Wagen und die Rinder und gab sie den Leviten.

7 Zwei Wagen und vier Ochsen gab er den Söhnen Gerschons nach ihrem Dienst;

8 Und vier Wagen und acht Rinder gab er den Söhnen Meraris, entsprechend ihrem Dienst, unter der Hand Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.

9 Aber den Söhnen Kehats gab er nichts; denn der Dienst des Heiligtums, der ihnen gehörte, war, dass sie auf ihren Schultern tragen sollten.

10 Und die Fürsten opferten zur Einweihung des Altars an dem Tag, an dem er gesalbt wurde, auch die Fürsten brachten ihre Opfergabe vor dem Altar dar.

11 Und der Herr sprach zu Mose: Sie sollen ihre Opfergabe darbringen, jeder Fürst an seinem Tag, zur Einweihung des Altars.

12 Und der am ersten Tag seine Opfergabe darbrachte, war Nachschon, der Sohn Amminadabs, aus dem Stamm Juda;

13 Und seine Opfergabe war eine silberne Schale, die hundertdreißig Schekel wog, eine silberne Schale von siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums; beide waren voll von feinem Mehl, vermischt mit Öl, als Speisopfer;

14 Ein Löffel zu zehn Sekel Gold, voll Weihrauch;

15 einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

16 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

17 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war das Opfer von Nahshon, dem Sohn von Amminadab.

18 Am zweiten Tag opferte Nethaneel, der Sohn Zuars, des Fürsten von Issachar;

19 Er opferte als Opfergabe einen silbernen Teller, der hundertdreißig Schekel wog, und eine silberne Schale von siebzig Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

20 ein goldener Löffel zu zehn Schekel, voll Weihrauch;

21 einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

22 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

23 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war die Opfergabe von Nethaneel, dem Sohn Zuars.

24 Am dritten Tag opferte Eliab, der Sohn Helons, der Fürst der Kinder Sebulon;

25 Seine Opfergabe war ein silberner Teller, dessen Gewicht hundertdreißig Schekel war, und eine silberne Schale von siebzig Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

26 ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Räucherwerk;

27 einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

28 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

29 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war die Opfergabe Eliabs, des Sohnes Helons.

30 Am vierten Tag brachte Elizur, der Sohn Sedeurs, der Fürst der Kinder Ruben, dar;

31 Seine Opfergabe war ein silberner Teller im Gewicht von hundertdreißig Schekel, eine silberne Schale von siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

32 ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Weihrauch;

33 einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

34 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

35 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; Dies war die Opfergabe von Elizur, dem Sohn Schedeurs.

36 Am fünften Tag brachte Schelumiel, der Sohn Zurishaddais, Fürst der Kinder Simeons, dar;

37 Seine Opfergabe war ein silberner Teller, der hundertdreißig Schekel wog, eine silberne Schüssel siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

38 ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Räucherwerk;

39 einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

40 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

41 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war das Opfer von Shelumiel, dem Sohn von Zurishaddai.

42 Am sechsten Tag opferte Eliasaph, der Sohn Deuels, der Fürst der Kinder Gad;

43 Seine Opfergabe war ein silberner Teller im Gewicht von hundertdreißig Schekel, eine silberne Schale von siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

44 ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Weihrauch;

45 einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

46 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

47 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war die Opfergabe Eliasaphs, des Sohnes Deuels.

48 Am siebten Tag opferte Elischama, der Sohn Ammihuds, des Fürsten der Kinder Ephraim;

49 Seine Opfergabe war ein silberner Teller, der hundertdreißig Schekel wog, eine silberne Schale von siebzig Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

50 ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Weihrauch;

51 ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

52 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

53 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war das Opfer von Elishama, dem Sohn von Ammihud.

54 Am achten Tag opferte Gamaliel, der Sohn Pedahzurs, des Fürsten der Kinder Manasse;

55 Seine Opfergabe war ein silberner Teller im Gewicht von hundertdreißig Schekel, eine silberne Schale von siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

56 Ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Weihrauch;

57 ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

58 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

59 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war das Opfer von Gamaliel, dem Sohn von Pedahzur.

60 Am neunten Tag opferte Abidan, der Sohn Gideonis, des Fürsten der Kinder Benjamin;

61 Seine Opfergabe war ein silberner Teller, dessen Gewicht hundertdreißig Schekel war, und eine silberne Schale von siebzig Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

62 Ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Weihrauch;

63 einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

64 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

65 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war das Opfer von Abidan, dem Sohn Gideonis.

66 Am zehnten Tag opferte Ahieser, der Sohn Ammishaddais, des Fürsten der Kinder Dans;

67 Seine Opfergabe war ein silberner Teller, dessen Gewicht hundertdreißig Schekel war, und eine silberne Schale von siebzig Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

68 ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Weihrauch;

69 einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

70 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

71 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war die Opfergabe von Ahieser, dem Sohn von Ammischaddai.

72 Am elften Tag opferte Pagiel, der Sohn Okrans, der Fürst der Kinder Assers;

73 Seine Opfergabe war ein silberner Teller, dessen Gewicht hundertdreißig Schekel war, und eine silberne Schale von siebzig Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

74 Ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Weihrauch;

75 ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

76 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

77 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; Dies war das Opfer von Pagiel, dem Sohn von Ocran.

78 Am zwölften Tag opferte Ahira, der Sohn Enans, Fürst der Kinder Naphtalis;

79 Seine Opfergabe war ein silberner Teller, dessen Gewicht hundertdreißig Schekel war, und eine silberne Schale von siebzig Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums; beide voll mit feinem Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer;

80 ein goldener Löffel zu zehn Schekel voll Weihrauch;

81 ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

82 ein Ziegenbock zum Sündopfer;

83 und als Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Ziegen, fünf einjährige Lämmer; dies war das Opfer von Ahira, dem Sohn von Enan.

84 Dies war die Einweihung des Altars am Tag seiner Salbung durch die Fürsten Israels; zwölf silberne Schalen, zwölf silberne Schalen, zwölf goldene Löffel;

85 Jede Schale aus Silber wog hundertdreißig Schekel, jede Schale siebzig; alle silbernen Gefäße wogen zweitausendvierhundert Schekel nach dem Schekel des Heiligtums;

86 Zwölf goldene Löffel waren voll Weihrauch und wogen je zehn Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums; das ganze Gold der Löffel war hundertzwanzig Schekel.

87 Alle Rinder zum Brandopfer waren zwölf Farren, die Widder zwölf, die einjährigen Lämmer zwölf mit ihrem Speisopfer; und die Ziegenböcke zum Sündopfer zwölf.

88 Und alle Ochsen für das Heilsopfer waren vierundzwanzig Farren, die Widder sechzig, die Ziegen sechzig, die einjährigen Lämmer sechzig. Dies war die Einweihung des Altars, danach wurde er gesalbt.

89 Und als Moses in die Stiftshütte der Versammlung gegangen war, um mit ihm zu sprechen, hörte er die Stimme von jemandem, der zu ihm sprach von dem Gnadenthron, der auf der Lade des Zeugnisses war, zwischen den beiden Cherubim; und er sprach zu ihm.

KAPITEL 8

Die Weihe der Leviten – Das Alter und die Zeit ihres Dienstes.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen anzündest, sollen die sieben Lampen gegenüber dem Leuchter leuchten.

3 Und Aaron tat so; er zündete seine Lampen gegenüber dem Leuchter an, wie der Herr Mose geboten hatte.

4 Und dieses Werk des Leuchters war aus getriebenem Gold; bis zu seinem Schaft, bis zu seinen Blumen war gehämmertes Werk; nach dem Muster, das der Herr Mose gezeigt hatte, machte er den Leuchter.

5 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

6 Nimm die Leviten aus den Israeliten und reinige sie.

7 Und also sollst du mit ihnen tun, um sie zu reinigen; Besprenge sie mit reinigendem Wasser und lass sie ihr ganzes Fleisch rasieren und ihre Kleider waschen und sich so reinigen.

8 Dann sollen sie einen jungen Farren mit seinem Speisopfer nehmen, feines Mehl, mit Öl gemengt, und einen anderen jungen Farren sollst du zum Sündopfer nehmen.

9 Und du sollst die Leviten vor die Stiftshütte führen; und du sollst die ganze Gemeinde der Kinder Israel versammeln.

10 Und du sollst die Leviten vor den Herrn bringen; und die Kinder Israel werden ihre Hände auf die Leviten legen;

11 Und Aaron soll die Leviten vor dem Herrn opfern als Opfergabe für die Kinder Israel, damit sie den Dienst des Herrn verrichten.

12 Und die Leviten sollen ihre Hände auf die Köpfe der Farren legen; und das eine sollst du als Sündopfer und das andere als Brandopfer dem HERRN opfern, um für die Leviten Sühne zu erwirken.

13 Und du sollst die Leviten vor Aaron und seine Söhne stellen und sie dem HERRN als Opfer darbringen.

14 So sollst du die Leviten von den Kindern Israel scheiden; und die Leviten sollen mein sein.

15 Und danach sollen die Leviten hineingehen, um den Dienst der Stiftshütte zu verrichten; und du sollst sie reinigen und sie als Opfer darbringen.

16 Denn sie sind mir vollständig von den Kindern Israel gegeben; statt derjenigen, die jeden Mutterschoß öffnen, ja statt der Erstgeborenen aller Kinder Israels, habe ich sie zu mir genommen.

17 Denn alle Erstgeborenen der Kinder Israel sind mein, Mensch und Vieh; An dem Tag, als ich alle Erstgeborenen im Land Ägypten schlug, heiligte ich sie für mich.

18 Und ich habe die Leviten für alle Erstgeborenen der Kinder Israel genommen.

19 Und ich habe die Leviten Aaron und seinen Söhnen aus der Mitte der Kinder Israel als Geschenk gegeben, damit sie den Dienst der Kinder Israel in der Stiftshütte tun und Sühne für die Kinder Israel tun. dass es unter den Kindern Israel keine Plage gebe, wenn die Kinder Israel sich dem Heiligtum nähern.

20 Und Mose und Aaron und die ganze Gemeinde der Kinder Israel taten mit den Leviten alles, was der Herr Mose geboten hatte in bezug auf die Leviten, also taten die Kinder Israel mit ihnen.

21 Und die Leviten wurden gereinigt, und sie wuschen ihre Kleider; und Aaron opferte sie als Opfergabe vor dem Herrn; und Aaron tat eine Sühne für sie, um sie zu reinigen.

22 Und danach gingen die Leviten hinein, um ihren Dienst in der Stiftshütte vor Aaron und vor seinen Söhnen zu verrichten; wie der Herr Mose geboten hatte in bezug auf die Leviten, also taten sie ihnen.

23 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

24 Das ist es, was den Leviten gehört; von fünfundzwanzig Jahren und darüber sollen sie hineingehen, um den Dienst der Stiftshütte der Gemeinde zu bedienen;

25 Und ab dem Alter von fünfzig Jahren sollen sie aufhören, auf ihren Dienst zu warten, und sollen nicht mehr dienen;

26 sondern dienen mit ihren Brüdern in der Stiftshütte, um das Amt zu erfüllen, und tun keinen Dienst. Also sollst du mit den Leviten tun, die ihre Obhut berühren.

KAPITEL 9

Das Passah ist wieder befohlen – Die Wolke leitet die Israeliten.

1 Und der Herr redete zu Mose in der Wüste Sinai im ersten Monat des zweiten Jahres, nachdem sie aus dem Land Ägypten gezogen waren, und sprach:

2 Auch die Kinder Israel sollen das Passah zu seiner festgesetzten Zeit feiern.

3 Am vierzehnten Tag dieses Monats, am Abend, sollt ihr es zu seiner bestimmten Zeit halten; nach all seinen Riten und nach all seinen Zeremonien sollt ihr es halten.

4 Und Mose sprach zu den Kindern Israel, dass sie Passah halten sollten.

5 Und sie feierten das Passah am vierzehnten Tag des ersten Monats am Abend in der Wüste Sinai; alles, was der Herr Mose geboten hatte, taten die Kinder Israel.

6 Und es gab gewisse Männer, die durch den Leichnam eines Mannes befleckt wurden, sodass sie an jenem Tag das Passah nicht halten konnten; und sie kamen an jenem Tag vor Mose und vor Aaron.

7 Und diese Männer sprachen zu ihm: Wir sind befleckt durch den Leichnam eines Menschen; warum werden wir zurückgehalten, damit wir keine Opfergabe des Herrn zu seiner bestimmten Zeit unter den Kindern Israel darbringen?

8 Und Mose sprach zu ihnen: Steht still, und ich will hören, was der Herr über euch gebieten wird.

9 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

10 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Wenn jemand von euch oder eurer Nachkommenschaft wegen eines Leichnams unrein wird oder sich auf einer fernen Reise befindet, soll er doch dem Herrn Passah halten.

11 Am vierzehnten Tag des zweiten Monats gegen Abend sollen sie es bewahren und es mit ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern essen.

12 Sie sollen nichts davon bis zum Morgen lassen und keinen Knochen davon brechen; nach allen Vorschriften des Passahs sollen sie es halten.

13 Wer aber rein ist und sich nicht auf der Reise befindet und es unterlässt, das Passah zu feiern, der wird aus seinem Volk ausgerottet werden; Weil er das Opfer des Herrn nicht zu seiner bestimmten Zeit gebracht hat, soll dieser Mensch seine Sünde tragen.

14 Und wenn ein Fremdling sich unter euch aufhält und dem Herrn das Passah hält; nach der Ordnung des Passahs und nach seiner Art soll er tun; ihr sollt eine Verordnung haben, sowohl für den Fremden als auch für den, der im Land geboren wurde.

15 Und an dem Tag, als die Stiftshütte errichtet wurde, bedeckte die Wolke die Stiftshütte, nämlich das Zelt des Zeugnisses; und am Abend war auf der Stiftshütte wie Feuer bis zum Morgen.

16 So war es immer; die Wolke bedeckte es bei Tag und das Erscheinen von Feuer bei Nacht.

17 Und als die Wolke von der Stiftshütte weggenommen war, zogen die Kinder Israel danach aus; und an dem Ort, wo die Wolke wohnte, da schlugen die Kinder Israel ihre Zelte auf.

18 Auf Befehl des Herrn zogen die Kinder Israel aus, und auf Befehl des Herrn lagerten sie; solange die Wolke über der Stiftshütte wohnte, ruhten sie in ihren Zelten.

19 Und als die Wolke viele Tage lang über der Stiftshütte verweilte, da hielten die Kinder Israel das Gebot des Herrn und wanderten nicht aus.

20 Und so geschah es, als die Wolke einige Tage über der Stiftshütte war; nach dem Gebot des Herrn blieben sie in ihren Zelten, und nach dem Gebot des Herrn zogen sie aus.

21 Und so geschah es, als die Wolke vom Abend bis zum Morgen verweilte und die Wolke am Morgen aufstieg, da brachen sie auf; Ob es Tag oder Nacht war, dass die Wolke aufgenommen wurde, sie reisten.

22 Oder ob es zwei Tage oder ein Monat oder ein Jahr war, dass die Wolke auf der Stiftshütte verweilte, darauf blieben die Kinder Israel in ihren Zelten und zogen nicht fort; aber als es aufgenommen wurde, reisten sie.

23 Auf das Gebot des Herrn ruhten sie in ihren Zelten, und auf das Gebot des Herrn zogen sie aus; sie hielten die Obhut des Herrn, auf Befehl des Herrn durch die Hand Moses.

KAPITEL 10

Die silbernen Posaunen – Die Israeliten ziehen vom Sinai nach Paran – Der Segen Moses beim Entfernen und Ruhen der Lade.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Mach dir zwei Trompeten aus Silber; aus einem Stück sollst du sie machen; damit du sie für den Aufruf der Versammlung und für die Reisen der Lager verwenden kannst.

3 Und wenn sie mit ihnen blasen, soll sich die ganze Gemeinde zu dir versammeln an der Tür der Stiftshütte.

4 Und wenn sie nur mit einer Posaune blasen, dann werden sich die Fürsten, die Häupter von Tausenden von Israel, zu dir versammeln.

5 Wenn Sie einen Alarm blasen, dann werden die Lager, die auf den östlichen Teilen liegen, vorwärts gehen.

6 Wenn ihr zum zweiten Mal Alarm schlagt, dann werden die Lager, die auf der Südseite liegen, ihre Reise antreten; sie sollen Alarm schlagen für ihre Reise.

7 Wenn aber die Gemeinde versammelt werden soll, sollt ihr blasen, aber keinen Alarm schlagen.

8 Und die Söhne Aarons, die Priester, sollen in die Posaunen blasen; und sie sollen euch zur ewigen Ordnung dienen durch eure Geschlechter hindurch.

9 Und wenn ihr in eurem Land in den Krieg zieht gegen den Feind, der euch unterdrückt, dann sollt ihr mit den Posaunen Alarm blasen; und ihr werdet vor dem Herrn, eurem Gott, gedacht werden, und ihr werdet von euren Feinden errettet werden.

10 Auch am Tag eurer Freude und an euren Festtagen und zu Beginn eurer Monate sollt ihr in die Posaunen blasen über eure Brandopfer und über eure Heilsopfer; damit sie dir zum Gedächtnis vor deinem Gott seien; Ich bin der Herr, dein Gott.

11 Und es begab sich: Am zwanzigsten Tag des zweiten Monats im zweiten Jahr wurde die Wolke von der Stiftshütte des Zeugnisses aufgenommen.

12 Und die Kinder Israel brachen aus der Wüste Sinai auf; und die Wolke ruhte in der Wildnis von Paran.

13 Und sie machten sich zuerst auf den Weg nach dem Gebot des Herrn durch die Hand Moses.

14 An erster Stelle ging das Banner des Lagers der Kinder Juda nach ihren Heeren; und über seinem Heer war Nachschon, der Sohn Amminadabs.

15 Und über das Heer des Stammes der Kinder Issachar war Nethaneel, der Sohn Zuars.

16 Und über das Heer des Stammes der Kinder Sebulon war Eliab, der Sohn Helons.

17 Und die Stiftshütte wurde abgerissen; und die Söhne Gershons und die Söhne Meraris gingen voran und trugen die Stiftshütte.

18 und die Standarte des Lagers Rubens aufgestellt nach ihren Heeren; und über seinem Heer war Elizur, der Sohn Schedeurs.

19 Und über das Heer des Stammes der Kinder Simeons war Schelumiel, der Sohn Zurishaddais.

20 Und über das Heer des Stammes der Kinder Gad war Eliasaph, der Sohn Deuels.

21 Und die Kehathiter machten sich auf den Weg und trugen das Heiligtum; und der andere errichtete die Stiftshütte gegen sie.

22 und das Banner des Lagers der Kinder Ephraim, aufgestellt nach ihren Heeren; und über seinem Gastgeber war Elishama, der Sohn von Ammihud.

23 Und über das Heer des Stammes der Kinder Manasse war Gamaliel, der Sohn Pedahzurs.

24 Und über das Heer des Stammes der Kinder Benjamin war Abidan, der Sohn Gideonis.

25 und das Banner des Lagers der Kinder Dans, das das hinterste aller Lager war, überall in ihren Heerscharen; und über seinem Heer war Ahieser, der Sohn Ammischaddais.

26 Und über das Heer des Stammes der Kinder Asser war Pagiel, der Sohn Ocrans.

27 Und über das Heer des Stammes der Kinder Naphtali war Ahira, der Sohn Enans.

28 So war der Zug der Kinder Israel nach ihren Heeren, als sie aufbrachen.

29 Und Mose sprach zu Hobab, dem Sohn Raguels, des Midianiters, Moses' Schwiegervater: Wir ziehen zu dem Ort, von dem der Herr gesagt hat: Ich will ihn dir geben; komm mit uns, und wir werden dir wohltun; denn der Herr hat Gutes über Israel geredet.

30 Und er sprach zu ihm: Ich werde nicht gehen; aber ich werde in mein eigenes Land und zu meiner Verwandtschaft ziehen.

31 Und er sprach: Verlasse uns nicht, ich bitte dich; denn du weißt, wie wir in der Wildnis lagern sollen, und du kannst für uns statt Augen sein.

32 Und es wird sein, wenn du mit uns gehst, ja, es wird sein, dass das, was der Herr uns Gutes tun wird, dasselbe wir dir tun werden.

33 Und sie verließen den Berg des Herrn drei Tagesreisen; und die Lade des Bundes des Herrn ging vor ihnen her in der dreitägigen Reise, um eine Ruhestätte für sie zu suchen.

34 Und die Wolke des Herrn war bei Tag über ihnen, als sie das Lager verließen.

35 Und es begab sich: Als die Lade vorrückte, sprach Mose: Steh auf, Herr, und lass deine Feinde zerstreut werden; und lass die, die dich hassen, vor dir fliehen.

36 Und als es ruhte, sagte er: Herr, kehre zurück zu den vielen Tausenden von Israel.

KAPITEL 11

Das Verbrennen in Taberah – Das Volk giert nach Fleisch und verabscheut Manna – Moses beschwert sich über seine Anklage – Siebzig Älteste werden gerufen – Wachteln werden im Zorn gegeben.

1 Und als das Volk sich beklagte, missfiel es dem Herrn; und der Herr hörte es; und sein Zorn entzündete sich; und das Feuer des Herrn brannte unter ihnen und verzehrte sie, die am äußersten Ende des Lagers waren.

2 Und das Volk schrie zu Mose; und als Mose zum Herrn betete, wurde das Feuer gelöscht.

3 Und er nannte den Namen des Ortes Taberah; denn das Feuer des Herrn brannte unter ihnen.

4 Und die gemischte Menge, die unter ihnen war, wurde lüstern; und die Kinder Israel weinten wiederum und sprachen: Wer wird uns Fleisch zu essen geben?

5 Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten aus freien Stücken gegessen haben; die Gurken und die Melonen und den Lauch und die Zwiebeln und den Knoblauch;

6 Aber jetzt ist unsere Seele ausgetrocknet; außer diesem Manna ist überhaupt nichts vor unseren Augen.

7 Und das Manna war wie Koriandersamen und seine Farbe wie die Farbe von Bdellium.

8 Und das Volk ging umher und sammelte es und mahlte es in Mühlen oder schlug es in einem Mörser und backte es in Pfannen und machte Kuchen daraus; und sein Geschmack war wie der Geschmack von frischem Öl.

9 Und als der Tau in der Nacht auf das Lager fiel, fiel das Manna darauf.

10 Da hörte Mose das Volk in seinen Familien weinen, einen jeden Mann vor der Tür seines Zeltes; und der Zorn des Herrn entbrannte sehr; Auch Moses war unzufrieden.

11 Und Mose sprach zum Herrn: Warum hast du deinen Knecht bedrängt? und warum habe ich keine Gunst gefunden in deinen Augen, dass du die Last dieses ganzen Volkes auf mich legst?

12 Habe ich all dieses Volk gezeugt? habe ich sie gezeugt, dass du zu mir sagen solltest: Trage sie an deinem Busen, wie ein stillender Vater das Säuglingskind trägt, in das Land, das du ihren Vätern geschworen hast?

13 Woher sollte ich Fleisch haben, um es diesem ganzen Volk zu geben? denn sie weinen zu mir und sagen: Gib uns Fleisch, damit wir essen!

14 Ich kann dieses ganze Volk nicht allein tragen, weil es mir zu schwer ist.

15 Und wenn du so mit mir handelst, töte mich, ich bitte dich, ohne weiteres, wenn ich Gunst in deinen Augen gefunden habe; und lass mich mein Elend nicht sehen.

16 Und der Herr sprach zu Mose: Versammle zu mir siebzig Männer von den Ältesten Israels, von denen du weißt, dass sie die Ältesten des Volkes und Älteste über sie sind; und bring sie zur Stiftshütte, damit sie dort mit dir stehen können.

17 Und ich werde herunterkommen und dort mit dir reden; und ich werde von dem Geist nehmen, der auf dir ist, und werde ihn auf sie legen; und sie sollen die Last des Volkes mit dir tragen, dass du sie nicht allein trägst.

18 Und sprich zu dem Volk: Heiligt euch für morgen, und ihr werdet Fleisch essen; denn ihr habt vor den Ohren des Herrn geweint und gesagt: Wer wird uns Fleisch zu essen geben? denn es ging uns gut in Ägypten; darum wird euch der Herr Fleisch geben, und ihr sollt essen.

19 Einen Tag, zwei Tage, fünf Tage, zehn Tage und zwanzig Tage sollt ihr nicht essen;

20 sondern sogar einen ganzen Monat, bis es euch aus der Nase kommt und euch ekelhaft wird; denn ihr habt den Herrn, der in eurer Mitte ist, verachtet und vor ihm geweint und gesagt: Warum sind wir aus Ägypten gezogen?

21 Und Mose sprach: Das Volk, unter dem ich bin, ist sechshunderttausend Fußvolk; und du hast gesagt: Ich werde ihnen Fleisch geben, damit sie einen ganzen Monat lang essen können.

22 Sollen die Schafe und Rinder für sie geschlachtet werden, damit sie satt werden? oder sollen alle Fische des Meeres für sie gesammelt werden, um sie zu sättigen?

23 Und der Herr sprach zu Mose: Ist die Hand des Herrn zu kurz? du sollst nun sehen, ob mein Wort zu dir eintreffen wird oder nicht.

24 Und Mose ging hinaus und verkündete dem Volk die Worte des Herrn und versammelte die siebzig Männer von den Ältesten des Volkes und stellte sie rings um die Stiftshütte auf.

25 Und der Herr kam in einer Wolke herab und sprach zu ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm war, und gab ihn den siebzig Ältesten; und es begab sich: Als der Geist auf ihnen ruhte, prophezeiten sie und hörten nicht auf.

26 Aber es blieben zwei Männer im Lager, der eine hieß Eldad und der andere Medad; und der Geist ruhte auf ihnen; und sie gehörten zu denen, die geschrieben waren, aber nicht zur Stiftshütte hinausgingen; und sie prophezeiten im Lager.

27 Da lief ein junger Mann und sagte es Mose und sagte: Eldad und Medad weissagen im Lager.

28 Und Josua, der Sohn Nuns, des Knechtes Moses, einer seiner jungen Männer, antwortete und sprach: Mein Herr Moses, verbiete es ihnen.

29 Und Mose sprach zu ihm: Neidst du um meinetwillen? wollte Gott, dass das ganze Volk des Herrn Propheten wäre und dass der Herr seinen Geist auf sie legen würde.

30 Und Mose brachte ihn ins Lager, er und die Ältesten Israels.

31 Und es ging ein Wind vom Herrn aus und brachte Wachteln aus dem Meer und ließ sie am Lager fallen, als wäre es eine Tagesreise auf dieser Seite und als wäre es eine Tagesreise auf der anderen Seite, ringsumher das Lager, und gleichsam zwei Ellen hoch auf der Erde.

32 Und das Volk stand den ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen nächsten Tag auf und sammelte die Wachteln; wer am wenigsten sammelte, sammelte zehn Homer; und sie verteilten sie alle für sich selbst um das Lager herum.

33 Und als das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen war, bevor es gekaut wurde, entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk, und der Herr schlug das Volk mit einer sehr großen Plage.

34 Und er nannte den Namen dieses Ortes Kibrot-Hattaawa; denn dort begrub man die Begierden.

35 Und das Volk zog von Kibrot-Hattaawa nach Hazeroth; und Aufenthalt in Hazeroth.

KAPITEL 12

Gott tadelt Miriam und Aaron – Miriams Aussatz.

1 Und Mirjam und Aaron sprachen gegen Mose wegen der Äthiopierin, die er geheiratet hatte; denn er hatte eine Äthiopierin geheiratet.

2 Und sie sagten: Hat der Herr wirklich nur durch Mose geredet? hat er nicht auch durch uns geredet? Und der Herr hörte es.

3 (Nun, der Mann Moses war sehr sanftmütig, mehr als alle Menschen, die auf dem Antlitz der Erde waren.)

4 Und der Herr sprach plötzlich zu Moses und zu Aaron und zu Miriam: Kommt heraus, ihr drei zur Stiftshütte. Und die drei kamen heraus.

5 Und der Herr stieg in der Wolkensäule herab und stellte sich vor die Tür der Stiftshütte und rief Aaron und Miriam; und beide kamen heraus.

6 Und er sprach: Hört nun meine Worte; Wenn es einen Propheten unter euch gibt, werde ich, der Herr, mich ihm in einer Vision kundtun und in einem Traum zu ihm sprechen.

7 Mein Knecht Mose ist es nicht, der in meinem ganzen Haus treu ist.

8 Mit ihm rede ich von Mund zu Mund, auch scheinbar, und nicht in finsteren Reden; und das Gleichnis des Herrn wird er sehen; warum fürchtet ihr euch denn nicht, gegen meinen Diener Mose zu sprechen?

9 Und der Zorn des Herrn entbrannte gegen sie, und er ging weg.

10 Und die Wolke entfernte sich von der Stiftshütte; und siehe, Miriam wurde aussätzig, weiß wie Schnee; und Aaron sah Miriam an, und siehe, sie war aussätzig.

11 Und Aaron sprach zu Mose: Ach, mein Herr, ich flehe dich an, lege uns nicht die Sünde auf, worin wir Torheit begangen und worin wir gesündigt haben.

12 Sie soll nicht wie eine Tote sein, deren Fleisch halb verzehrt ist, wenn er aus dem Schoß seiner Mutter kommt.

13 Und Mose schrie zum Herrn und sprach: Heile sie jetzt, o Gott, ich bitte dich!

14 Und der Herr sprach zu Mose: Wenn ihr Vater ihr nur ins Gesicht gespuckt hätte, sollte sie sich nicht sieben Tage schämen? Sie soll sieben Tage aus dem Lager ausgeschlossen und danach wieder aufgenommen werden.

15 Und Mirjam wurde sieben Tage lang aus dem Lager ausgeschlossen; und das Volk zog nicht weiter, bis Miriam wieder hereingebracht wurde.

16 Und danach zog das Volk von Hazeroth weg und lagerte sich in der Wüste Paran.

KAPITEL 13

Männer, die ausgesandt wurden, um das Land zu durchsuchen – ihre Rückkehr.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Sende Männer aus, damit sie das Land Kanaan durchsuchen, das ich den Kindern Israel geben werde; von jedem Stamm ihrer Väter sollt ihr einen Mann senden, jeder einen Herrscher unter ihnen.

3 Und Mose sandte sie auf Befehl des Herrn aus der Wüste Paran; alle diese Männer waren Häupter der Kinder Israel.

4 Und dies waren ihre Namen; Shammua, der Sohn Zaccurs, aus dem Stamm Ruben.

5 Saphat, der Sohn Horis, aus dem Stamm Simeon.

6 Kaleb, der Sohn Jefunnes, aus dem Stamm Juda.

7 Igal, der Sohn Josephs, aus dem Stamm Issachar.

8 Osea, der Sohn Nuns, aus dem Stamm Ephraim.

9 Palti, der Sohn Raphus, aus dem Stamm Benjamin.

10 Gaddiel, der Sohn Sodis, aus dem Stamm Sebulon.

11 Gaddi, der Sohn der Susi, aus dem Stamm Joseph, nämlich aus dem Stamm Manasse.

12 Ammiel, der Sohn Gemallis, aus dem Stamm Dan.

13 Sethur, der Sohn Michaels, aus dem Stamm Asser.

14 Nachbi, der Sohn Wophsis, aus dem Stamm Naphtali.

15 Geuel, der Sohn Machis, aus dem Stamm Gad.

16 Dies sind die Namen der Männer, die Mose aussandte, um das Land auszukundschaften. Und Mose nannte Oshea, den Sohn von Nun, Jehoshua.

17 Und Mose sandte sie aus, das Land Kanaan auszukundschaften, und sprach zu ihnen: Steigt diesen Weg nach Süden hinauf und steigt auf das Gebirge;

18 Und siehe das Land, was es ist; und das Volk, das darin wohnt, seien sie stark oder schwach, wenige oder viele;

19 Und was ist das Land, in dem sie wohnen, sei es gut oder schlecht; und in welchen Städten sie wohnen, sei es in Zelten oder in Festungen;

20 und was das Land ist, ob es fett oder mager ist, ob Holz darin ist oder nicht. Und seid guten Mutes und bringt von der Frucht des Landes. Jetzt war die Zeit der ersten reifen Trauben.

21 So zogen sie hinauf und durchsuchten das Land von der Wüste Zin bis nach Rehob, wie man nach Hamat kommt.

22 Und sie stiegen im Süden auf und kamen nach Hebron; wo Ahiman, Sheshai und Talmai, die Kinder von Anak, waren. (Nun wurde Hebron sieben Jahre vor Zoan in Ägypten gebaut.)

23 Und sie kamen an den Bach Eschkol und schnitten von dort einen Zweig mit einer Weintraube ab und trugen ihn zwischen zweien an einem Stab; und sie brachten Granatäpfel und Feigen.

24 Der Ort wurde Bach Eschkol genannt wegen der Weintraube, die die Kinder Israel dort abgeholzt hatten.

25 Und nach vierzig Tagen kehrten sie von der Erforschung des Landes zurück.

26 Und sie gingen hin und kamen zu Mose und Aaron und zur ganzen Gemeinde der Kinder Israel in die Wüste Paran nach Kadesch; und brachte ihnen und der ganzen Gemeinde Nachricht und zeigte ihnen die Frucht des Landes.

27 Und sie sagten es ihm und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, wohin du uns gesandt hast, und das bestimmt von Milch und Honig fließt; und das ist die Frucht davon.

28 Aber das Volk, das im Land wohnt, sei stark, und die Städte sind ummauert und sehr groß; und außerdem sahen wir dort die Kinder von Anak.

29 Die Amalekiter wohnen im Land des Südens; und die Hethiter und die Jebusiter und die Amoriter wohnen in den Bergen; und die Kanaaniter wohnen am Meer und an der Küste des Jordan.

30 Und Kaleb beruhigte das Volk vor Mose und sprach: Lasst uns sofort hinaufziehen und es in Besitz nehmen; denn wir sind wohl imstande, sie zu überwinden.

31 Die Männer aber, die mit ihm hinaufzogen, sagten: Wir können nicht gegen das Volk hinaufziehen; denn sie sind stärker als wir.

32 Und sie brachten den Kindern Israel ein böses Gerücht über das Land, das sie durchsucht hatten, und sprachen: Das Land, durch das wir gezogen sind, um es zu durchsuchen, ist ein Land, das seine Bewohner auffrisst; und alle Menschen, die wir darin gesehen haben, sind Männer von großem Format.

33 Und dort sahen wir die Riesen, die Söhne Enaks, die von den Riesen abstammen; und wir waren in unseren eigenen Augen wie Heuschrecken, und so waren wir in ihren Augen.

KAPITEL 14

Das Volk murrt bei der Neuigkeit – Gott droht ihnen – Mose erwirkt Vergebung für sie – Die Ungläubigen dürfen nicht ins Land.

1 Und die ganze Gemeinde erhob ihre Stimme und schrie; und die Leute weinten in dieser Nacht.

2 Und alle Kinder Israel murrten gegen Mose und gegen Aaron; und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Wäre Gott, dass wir im Land Ägypten gestorben wären! oder wollte Gott, dass wir in dieser Wildnis gestorben wären!

3 Und warum hat uns der Herr in dieses Land gebracht, damit wir durch das Schwert fallen, dass unsere Frauen und unsere Kinder eine Beute sind? Wäre es nicht besser für uns, nach Ägypten zurückzukehren?

4 Und sie sagten zueinander: Lasst uns einen Hauptmann machen und nach Ägypten zurückkehren.

5 Da fielen Mose und Aaron vor der ganzen Gemeinde der Gemeinde der Kinder Israel auf ihr Angesicht.

6 Und Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jefunnes, die von denen waren, die das Land durchsuchten, zerrissen ihre Kleider;

7 Und sie sprachen zu der ganzen Schar der Kinder Israel und sprachen: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu durchsuchen, ist ein überaus gutes Land.

8 Hat der Herr Gefallen an uns, so wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben; ein Land, das von Milch und Honig fließt.

9 Nur lehnt euch nicht gegen den Herrn auf, und fürchtet euch nicht vor den Leuten des Landes; denn sie sind Brot für uns; ihre Verteidigung ist von ihnen gewichen, und der Herr ist mit uns; fürchte sie nicht.

10 Und die ganze Gemeinde befahl, sie mit Steinen zu steinigen. Und die Herrlichkeit des Herrn erschien in der Stiftshütte vor allen Kindern Israel.

11 Und der Herr sprach zu Mose: Wie lange will mich dieses Volk reizen? und wie lange wird es dauern, bis sie mir glauben, trotz all der Zeichen, die ich unter ihnen gezeigt habe?

12 Ich werde sie mit der Pest schlagen und enterben und werde dich zu einem größeren Volk machen und mächtiger als sie.

13 Und Mose sprach zum Herrn: Dann werden es die Ägypter hören (denn du hast dieses Volk mit deiner Macht aus ihrer Mitte heraufgeführt;)

14 Und sie werden es den Bewohnern dieses Landes sagen; denn sie haben gehört, dass du, Herr, unter diesem Volk bist, dass du, Herr, von Angesicht zu Angesicht gesehen wirst und dass deine Wolke über ihnen steht und dass du bei Tag in einer Wolkensäule und in einer Wolkensäule vor ihnen hergehst Feuer bei Nacht.

15 Wenn du nun dieses ganze Volk wie einen Mann tötest, dann werden die Nationen, die deinen Ruf gehört haben, sagen:

16 Weil der Herr dieses Volk nicht in das Land bringen konnte, das er ihnen geschworen hat, hat er sie in der Wüste erschlagen.

17 Und nun, ich flehe dich an, lass die Macht meines Herrn groß sein, wie du gesagt hast:

18 Der Herr ist langmütig und von großer Barmherzigkeit, er vergibt Missetat und Übertretung und befreit keineswegs die Schuldigen, indem er die Missetat der Väter an den Kindern bis in die dritte und vierte Generation heimsucht.

19 Vergib, ich bitte dich, die Missetat dieses Volkes nach der Größe deiner Barmherzigkeit, und wie du diesem Volk von Ägypten an bis jetzt vergeben hast.

20 Und der Herr sprach: Ich habe vergeben nach deinem Wort;

21 Aber so wahr ich lebe, die ganze Erde wird von der Herrlichkeit des Herrn erfüllt werden.

22 Denn all jene Menschen, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich in Ägypten und in der Wüste getan habe, und mich jetzt diese zehnmal versucht haben, und nicht auf meine Stimme gehört haben;

23 Sicherlich werden sie das Land nicht sehen, das ich ihren Vätern geschworen habe, und keiner von denen, die mich herausgefordert haben, wird es sehen;

24 Aber meinen Knecht Kaleb, weil er einen anderen Geist bei sich hatte und mir völlig nachgefolgt ist, werde ich ihn in das Land bringen, wohin er gezogen ist; und sein Same wird es besitzen.

25 (Nun wohnten die Amalekiter und die Kanaaniter im Tal.) Kehre morgen um und bringe dich in die Wildnis über den Weg des Roten Meeres.

26 Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:

27 Wie lange soll ich es ertragen mit dieser bösen Gemeinde, die gegen mich murrt? Ich habe das Murren der Kinder Israel gehört, das sie gegen mich murren.

28 Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, wie ihr mir zu Ohren geredet habt, so will ich euch tun;

29 Deine Leichname sollen in dieser Wüste fallen, und alle deine Gemusterten, von zwanzig Jahren an und darüber, die gegen mich gemurrt haben,

30 Zweifellos werdet ihr nicht in das Land kommen, in Bezug auf das ich geschworen habe, euch darin wohnen zu lassen, außer Kaleb, dem Sohn Jefunnes, und Josua, dem Sohn Nuns.

31 Aber eure Kleinen, von denen ihr gesagt habt, dass sie Beute sein sollen, werde ich einführen, und sie werden das Land kennen, das ihr verachtet habt.

32 Ihr aber, eure Leichname, sie sollen in dieser Wildnis umkommen.

33 Und deine Kinder werden vierzig Jahre in der Wüste umherziehen und deine Hurerei tragen, bis deine Leichname in der Wildnis verwüstet sind.

34 Nach der Zahl der Tage, an denen er das Land abgesucht hat, sogar vierzig Tage lang, jeden Tag ein Jahr lang, sollt ihr eure Missetaten sogar vierzig Jahre lang tragen, und ihr sollt meinen Verstoß gegen das Versprechen erkennen.

35 Ich, der Herr, habe gesagt: Ich werde es gewiss dieser ganzen bösen Versammlung antun, die sich gegen mich versammelt hat; in dieser Wüste werden sie verzehrt und dort sterben.

36 Und die Männer, die Mose aussandte, um das Land zu durchsuchen, kehrten zurück und brachten die ganze Gemeinde zum Murren gegen ihn, indem sie eine Verleumdung über das Land brachten.

37 Sogar die Männer, die den bösen Bericht über das Land brachten, starben vor dem Herrn an der Pest.

38 Aber Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jefunnes, die von den Männern waren, die auszogen, um das Land zu durchsuchen, lebten noch.

39 Und Mose sagte diese Worte allen Kindern Israel; und das Volk trauerte sehr.

40 Und sie machten sich früh am Morgen auf und schoben sie auf den Gipfel des Berges und sagten: Siehe, wir sind hier und wollen hinaufgehen an den Ort, den der Herr verheißen hat; denn wir haben gesündigt.

41 Und Mose sprach: Warum übertretet ihr nun das Gebot des Herrn? aber es wird nicht gedeihen.

42 Zieht nicht hinauf, denn der Herr ist nicht in eurer Mitte; dass ihr nicht von euren Feinden geschlagen werdet.

43 Denn die Amalekiter und die Kanaaniter sind vor euch da, und ihr werdet durch das Schwert fallen; weil ihr euch vom Herrn abgewandt habt, darum wird der Herr nicht mit euch sein.

44 Aber sie wagten es, auf die Hügelkuppe hinaufzugehen; dennoch verließen die Bundeslade des Herrn und Mose das Lager nicht.

45 Da kamen die Amalekiter und die Kanaaniter, die auf jenem Hügel wohnten, herab und schlugen sie und brachten sie in Bedrängnis bis nach Horma.

KAPITEL 15

Das Gesetz der Opfergaben – Die Strafe der Anmaßung – Wer den Sabbat übertritt, wird gesteinigt.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land eurer Wohnungen kommt, das ich euch geben werde,

3 und dem Herrn ein Feueropfer, ein Brandopfer oder ein Opfer darbringen, um ein Gelübde zu erfüllen, oder ein freiwilliges Opfer oder bei deinen feierlichen Festen, um dem Herrn einen lieblichen Geruch von der Herde zu machen, oder der Herde;

4 Und wer seine Opfergabe dem Herrn darbringt, soll ein Speisopfer von einem Zehntel Mehl, gemengt mit einem Viertel Hin Öl, bringen.

5 Und den vierten Teil einer Kanne Wein zum Trankopfer sollst du bereiten zum Brandopfer oder Schlachtopfer für ein Lamm.

6 Oder für einen Widder sollst du als Speisopfer zwei Zehntel Mehl bereiten, gemengt mit einem dritten Teil einer Kanne Öl.

7 Und als Trankopfer sollst du ein drittel Hin Wein opfern zum lieblichen Geruch für den HERRN.

8 und wenn du einen Farren für ein Brandopfer oder für ein Opfer zur Erfüllung eines Gelübdes oder für ein Friedensopfer für den Herrn bereitest;

9 Dann soll er mit einem Farren ein Speisopfer von drei Zehnteln Mehl, gemengt mit einem halben Hin Öl, bringen.

10 Und als Trankopfer sollst du ein halbes Hin Wein bringen, ein Feueropfer lieblichen Geruchs für den HERRN.

11 So soll es mit einem Farren oder einem Widder oder mit einem Lamm oder Böckchen gemacht werden.

12 Nach der Zahl, die ihr bereiten sollt, sollt ihr es einem jeden tun nach seiner Zahl.

13 Alle, die im Land geboren sind, sollen dies auf diese Weise tun, indem sie dem Herrn ein Feueropfer lieblichen Geruchs darbringen.

14 Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt oder wer auch immer unter euch in euren Geschlechtern ist, und dem Herrn ein Feueropfer opfern wird von lieblichem Geruch; wie ihr es tut, so soll er es tun.

15 Eine Satzung soll sowohl für euch aus der Versammlung als auch für einen Fremdling sein, der bei euch wohnt, eine Satzung für immer in euren Geschlechtern; wie ihr, so soll der Fremdling sein vor dem Herrn.

16 Ein Gesetz und eine Weise soll für dich gelten und für den Fremden, der bei dir wohnt.

17 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

18 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, wohin ich euch bringe,

19 Wenn ihr dann von dem Brot des Landes esst, sollt ihr dem Herrn ein Hebopfer darbringen.

20 Einen Kuchen vom Anfang eures Teiges sollt ihr zum Hebopfer darbringen; wie ihr das Hebopfer der Tenne tut, also sollt ihr es heben.

21 Vom ersten Teil eures Teiges sollt ihr dem Herrn ein Hebopfer geben in euren Geschlechtern.

22 Und wenn ihr euch geirrt und all diese Gebote nicht beachtet habt, die der Herr zu Mose geredet hat,

23 Auch alles, was der Herr euch durch die Hand Moses befohlen hat, von dem Tag an, als der Herr Moses geboten hat, und von nun an unter euren Geschlechtern;

24 Wenn nun etwas aus Unwissenheit ohne Wissen der Gemeinde begangen wird, soll die ganze Gemeinde einen jungen Farren zum Brandopfer opfern zum lieblichen Geruch für den HERRN mit seinem Speisopfer und seinem Trankopfer , nach der Weise, und ein Ziegenbock zum Sündopfer.

25 Und der Priester soll für die ganze Gemeinde der Kinder Israel Sühne leisten, und es wird ihnen vergeben werden; denn es ist Unwissenheit; und sie sollen ihre Opfergabe, ein Feueropfer, dem Herrn darbringen, und ihr Sündopfer vor dem Herrn wegen ihrer Unwissenheit;

26 Und es wird der ganzen Gemeinde der Kinder Israel vergeben werden und dem Fremdling, der sich unter ihnen aufhält; Als ich sah, dass alle Menschen in Unwissenheit waren.

27 Und wenn jemand aus Unwissenheit sündigt, soll er eine einjährige Ziege zum Sündopfer bringen.

28 Und der Priester soll Sühne leisten für die Seele, die unwissentlich sündigt, wenn sie aus Unwissenheit vor dem Herrn sündigt, um Sühne für ihn zu erwirken; und es wird ihm vergeben werden.

29 Ihr sollt ein Gesetz haben für den, der aus Unwissenheit sündigt, sowohl für den Geborenen unter den Kindern Israel als auch für den Fremdling, der unter ihnen wohnt.

30 Aber die Seele, die etwas Anmaßendes tut, ob sie im Land geboren oder ein Fremdling ist, derselbe macht dem Herrn Vorwürfe; und diese Seele wird aus seinem Volk ausgerottet werden.

31 Weil er das Wort des Herrn verachtet und sein Gebot gebrochen hat, wird diese Seele vollständig ausgerottet werden; seine Schuld wird auf ihm sein.

32 Und als die Kinder Israel in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der am Sabbattag Holz sammelte.

33 Und die ihn beim Holzsammeln fanden, brachten ihn zu Mose und Aaron und zur ganzen Gemeinde.

34 Und sie legten ihn in Gewahrsam, weil nicht gesagt war, was mit ihm geschehen sollte.

35 Und der Herr sprach zu Mose: Der Mann soll gewiss getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen außerhalb des Lagers.

36 Und die ganze Gemeinde führte ihn vor das Lager hinaus und steinigte ihn mit Steinen, und er starb; wie der Herr Mose befohlen hat.

37 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

38 Rede mit den Kindern Israel und gebiete ihnen, dass sie Fransen an den Rändern ihrer Kleider machen für alle Generationen, und dass sie an den Rändern der Ränder ein blaues Band anbringen;

39 Und es soll für euch ein Rand sein, damit ihr darauf blicken und an alle Gebote des Herrn denken und sie tun könnt; und dass ihr nicht nach eurem eigenen Herzen und euren eigenen Augen sucht, nach denen ihr zu huren pflegt;

40 damit ihr gedenkt und alle meine Gebote tut und eurem Gott heilig seid.

41 Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, um dein Gott zu sein; Ich bin der Herr, dein Gott.

KAPITEL 16

Die Rebellion von Korah, Dathan und Abiram – Die Erde verschlingt Korah, und ein Feuer verzehrt andere – Murmelnde werden getötet – Die Pest blieb.

1 Korach, der Sohn Izhars, des Sohns Kehats, des Sohns Levis, und Datan und Abiram, die Söhne Elias, und On, der Sohn Peleths, die Söhne Rubens, nahmen Männer;

2 Und sie machten sich vor Mose auf mit einigen der Kinder Israel, zweihundertfünfzig Fürsten der Gemeinde, berühmt in der Gemeinde, angesehene Männer;

3 Und sie versammelten sich gegen Mose und gegen Aaron und sprachen zu ihnen: Ihr nehmt zu viel auf euch, da die ganze Versammlung heilig ist, jeder einzelne von ihnen, und der Herr ist unter ihnen; warum erhebt ihr euch denn über die Gemeinde des Herrn?

4 Und als Mose das hörte, fiel er auf sein Angesicht;

5 Und er sprach zu Korach und zu seiner ganzen Schar: Schon morgen wird der Herr zeigen, wer sein und wer heilig ist; und wird ihn veranlassen, sich ihm zu nähern; selbst den, den er erwählt hat, wird er sich ihm nahen lassen.

6 Dies tue; Nimm Weihrauchfässer, Korah, und seine ganze Gesellschaft;

7 Und mache Feuer hinein und räuchere morgen vor dem HERRN hinein; und der Mann, den der Herr erwählt, soll heilig sein; ihr nehmt euch zu viel auf, ihr Söhne Levis.

8 Und Mose sprach zu Korah: Hört doch, ihr Söhne Levis!

9 Es scheint dir nur eine Kleinigkeit zu sein, dass der Gott Israels dich von der Versammlung Israels getrennt hat, um dich zu sich zu bringen, damit du den Dienst der Stiftshütte des Herrn verrichten und vor der Versammlung stehen kannst, um ihr zu dienen Sie?

10 Und er hat dich zu sich gebracht und alle deine Brüder, die Söhne Levis, mit dir; und trachtet ihr auch nach dem Hohen Priestertum?

11 Aus diesem Grund sind du und deine ganze Schar gegen den Herrn versammelt; und was ist Aaron, dass ihr gegen ihn murrt?

12 Und Mose schickte hin, Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, zu rufen; der sagte: Wir kommen nicht herauf;

13 Ist es eine Kleinigkeit, dass du uns aus einem Land heraufgeführt hast, das von Milch und Honig fließt, um uns in der Wüste zu töten, wenn du dich nicht ganz und gar zum Fürsten über uns machst?

14 Auch hast du uns nicht in ein Land gebracht, das von Milch und Honig fließt, noch hast du uns Felder und Weinberge zum Erbe gegeben; Willst du diesen Männern die Augen ausstechen? wir werden nicht kommen.

15 Und Mose war sehr zornig und sprach zum Herrn: Achte nicht auf ihr Opfer; Ich habe ihnen nicht einen Arsch weggenommen, noch habe ich einen von ihnen verletzt.

16 Und Mose sprach zu Korach: Sei du und deine ganze Schar morgen vor dem Herrn, du und sie und Aaron;

17 Und nehmt ein jeglicher seine Räucherpfanne und tut Weihrauch hinein und bringt vor den Herrn, jeder seine Räucherpfanne, zweihundertfünfzig Räucherpfannen; auch du und Aaron, ein jeder seine Räucherpfanne.

18 Und sie nahmen jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und traten mit Mose und Aaron in die Tür der Stiftshütte.

19 Und Korach versammelte die ganze Gemeinde gegen sie vor die Tür der Stiftshütte; und die Herrlichkeit des Herrn erschien der ganzen Versammlung.

20 Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:

21 Trennt euch von dieser Versammlung, damit ich sie in einem Augenblick verzehren kann.

22 Und sie fielen auf ihr Angesicht und sprachen: O Gott, Gott der Geister alles Fleisches, soll ein Mensch sündigen, und wirst du über die ganze Gemeinde zornig sein?

23 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

24 Rede mit der Gemeinde und sprich: Steh auf von der Stiftshütte von Korach, Datan und Abiram!

25 Und Mose machte sich auf und ging zu Datan und Abiram; und die Ältesten Israels folgten ihm nach.

26 Und er sprach zu der Versammlung und sprach: Verlasst doch die Zelte dieser bösen Männer und rührt nichts von ihnen an, damit ihr nicht in all ihren Sünden verzehrt werdet.

27 So stiegen sie von der Stiftshütte Korahs, Datans und Abirams auf, von allen Seiten; und Dathan und Abiram kamen heraus und standen in der Tür ihrer Zelte und ihre Frauen und ihre Söhne und ihre kleinen Kinder.

28 Und Mose sprach: Hiermit sollt ihr erfahren, dass der Herr mich gesandt hat, alle diese Werke zu tun; denn ich habe sie nicht aus eigenem Antrieb getan.

29 Wenn diese Männer den gemeinsamen Tod aller Männer sterben oder wenn sie nach der Heimsuchung aller Männer heimgesucht werden; dann hat mich der Herr nicht gesandt.

30 Wenn aber der Herr etwas Neues macht und die Erde ihren Mund öffnet und sie verschlingt mit allem, was ihnen gehört, und sie schnell in die Grube hinabsteigen; dann werdet ihr verstehen, dass diese Männer den Herrn herausgefordert haben.

31 Und es begab sich: Als er alle diese Worte zu Ende gesprochen hatte, brach der Boden auseinander, der unter ihnen war;

32 Und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie und ihre Häuser und alle Männer, die zu Korach gehörten, und all ihre Habe.

33 Sie und alles, was zu ihnen gehörte, stiegen lebendig in die Grube hinab, und die Erde schloss sich über ihnen; und sie starben aus der Gemeinde.

34 Und ganz Israel, das um sie her war, floh vor ihrem Geschrei; denn sie sagten: Damit die Erde nicht auch uns verschlingt.

35 Und es kam ein Feuer vom Herrn und verzehrte die zweihundertfünfzig Männer, die Räucherwerk darbrachten.

36 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

37 Rede mit Eleasar, dem Sohn Aarons, des Priesters, dass er die Räucherpfannen aus dem Brand nehme und das Feuer dort drüben zerstreue; denn sie sind geheiligt,

38 Die Weihrauchfässer dieser Sünder gegen ihre eigene Seele sollen sie zu breiten Platten machen zur Bedeckung des Altars; denn sie haben sie vor dem Herrn geopfert, darum sind sie geheiligt; und sie werden den Kindern Israel ein Zeichen sein.

39 Und Eleasar, der Priester, nahm die ehernen Räucherpfannen, womit die Verbrannten geopfert hatten; und sie wurden zu breiten Platten gemacht, um den Altar zu bedecken;

40 den Kindern Israel ein Gedächtnis zu sein, dass kein Fremder, der nicht vom Samen Aarons ist, nahe kommt, um Räucherwerk vor dem Herrn darzubringen; dass er nicht wie Korah und wie seine Gesellschaft sei; wie ihm der Herr durch Moses gesagt hatte.

41 Aber am Morgen murrte die ganze Gemeinde der Kinder Israel gegen Mose und gegen Aaron und sprach: Ihr habt das Volk des Herrn getötet.

42 Und es begab sich: Als die Versammlung gegen Mose und gegen Aaron versammelt war, blickten sie zur Stiftshütte der Versammlung hin; und siehe, die Wolke bedeckte es, und die Herrlichkeit des Herrn erschien.

43 Und Mose und Aaron kamen vor die Stiftshütte.

44 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

45 Erhebe dich aus dieser Versammlung, damit ich sie wie in einem Augenblick verzehren kann. Und sie fielen auf ihr Angesicht.

46 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm eine Räucherpfanne und mach Feuer vom Altar hinein und lege Weihrauch darauf und geh schnell in die Versammlung und tue Sühne für sie; denn vom Herrn ist ein Zorn ausgegangen; die Pest hat begonnen.

47 Und Aaron nahm, wie Mose geboten hatte, und lief mitten unter die Gemeinde; und siehe, die Plage begann unter dem Volk; und er legte Räucherwerk an und vollbrachte Sühne für das Volk.

48 Und er stand zwischen den Toten und den Lebenden; und die Pest wurde gestoppt.

49 Nun waren es vierzehntausendsiebenhundert, die an der Pest starben, abgesehen von denen, die wegen der Sache mit Korach starben.

50 Und Aaron kehrte zu Mose zur Tür der Stiftshütte zurück; und die Pest wurde gestoppt.

KAPITEL 17

Aarons Stab blüht – Er wird als Zeichen zurückgelassen.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Rede mit den Kindern Israel und nimm von jedem von ihnen einen Stab nach dem Haus ihrer Väter, von allen ihren Fürsten nach dem Haus ihrer Väter zwölf Stäbe; Schreibe den Namen eines jeden auf seinen Stab.

3 Und du sollst den Namen Aarons auf den Stab Levis schreiben; denn ein Stab soll für das Haupt des Hauses ihrer Väter sein.

4 Und du sollst sie in der Stiftshütte aufstellen vor dem Zeugnis, wo ich mit dir zusammenkommen werde.

5 Und es wird sich begeben, der Stab des Mannes, den ich erwählen werde, wird blühen; und ich werde das Murren der Kinder Israel, mit dem sie gegen dich murren, von mir aus beenden.

6 Und Mose redete mit den Kindern Israel, und jeder ihrer Fürsten gab ihm je einen Stab, für jeden Fürsten einen, entsprechend den Häusern ihrer Väter, nämlich zwölf Stäbe; und der Stab Aarons war unter ihren Stäben.

7 Und Mose legte die Stäbe vor dem Herrn in der Stiftshütte auf.

8 Und es begab sich: Am Morgen ging Mose in die Stiftshütte; und siehe, der Stab Aarons für das Haus Levi war gekeimt und brachte Knospen hervor und blühte Blüten und brachte Mandeln hervor.

9 Und Mose brachte alle Stäbe vor den HERRN zu allen Kindern Israel; und sie schauten und nahmen jeder seinen Stab.

10 Und der Herr sprach zu Mose: Bring Aarons Stab wieder vor das Zeugnis, damit er als Zeichen gegen die Rebellen aufbewahrt wird; und du sollst ihr Murren ganz von mir nehmen, damit sie nicht sterben.

11 Und Mose tat so; wie der Herr es ihm geboten hatte, so tat er es.

12 Und die Kinder Israel sprachen zu Mose und sprachen: Siehe, wir sterben, wir kommen um, wir alle kommen um.

13 Wer auch immer sich der Hütte des Herrn nähert, soll sterben; Sollen wir vom Sterben verzehrt werden?

KAPITEL 18

Der Auftrag der Priester und Leviten – ihr Anteil.

1 Und der Herr sprach zu Aaron: Du und deine Söhne und das Haus deines Vaters mit dir sollen die Missetat des Heiligtums tragen; und du und deine Söhne mit dir sollen die Missetat deines Priestertums tragen.

2 Und deine Brüder aus dem Stamm Levi, dem Stamm deines Vaters, bringe dich mit, damit sie sich mit dir verbinden und dir dienen; aber du und deine Söhne mit dir sollen vor der Stiftshütte des Zeugnisses dienen.

3 Und sie werden deine Obhut und die Obhut der ganzen Stiftshütte halten; nur den Gefäßen des Heiligtums und des Altars sollen sie nicht nahen, daß weder sie noch ihr sterben.

4 Und sie sollen sich dir anschließen und die Aufsicht über die Stiftshütte der Versammlung für den ganzen Dienst der Stiftshütte führen; und ein Fremder soll sich dir nicht nähern.

5 Und ihr haltet die Obhut des Heiligtums und die Obhut des Altars; dass kein Zorn mehr über die Kinder Israel komme.

6 Und ich, siehe, ich habe deine Brüder, die Leviten, aus der Mitte der Kinder Israel genommen; euch sind sie als Gabe für den Herrn gegeben, um den Dienst der Stiftshütte der Gemeinde zu tun.

7 Darum sollst du und deine Söhne mit dir dein Priesteramt ausüben für alles, was am Altar und innerhalb des Vorhangs ist; und ihr werdet dienen; Ich habe dir dein Priesteramt als einen Dienst der Gabe gegeben; und der Fremde, der sich nähert, soll getötet werden.

8 Und der Herr sprach zu Aaron: Siehe, ich habe dir auch die Verantwortung für meine Hebopfer von allen heiligen Dingen der Kinder Israel gegeben; dir habe ich sie aufgrund der Salbung gegeben und deinen Söhnen durch eine Verordnung für immer.

9 Das soll dein Allerheiligstes sein, vor dem Feuer bewahrt; alle ihre Opfergaben, alle ihre Speisopfer und alle ihre Sündopfer und alle ihre Schuldopfer, die sie mir darbringen, sollen für dich und deine Söhne hochheilig sein.

10 Im Allerheiligsten sollst du es essen; jeder Mann soll es essen; es soll dir heilig sein.

11 Und das ist dein; das Hebopfer ihrer Gabe mit allen Webopfern der Kinder Israel; Ich habe sie dir gegeben und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir als ewige Satzung; Jeder Reine in deinem Haus soll davon essen.

12 Alles beste Öl und alles beste Wein und Weizen, ihre Erstlinge, die sie dem HERRN opfern, habe ich dir gegeben.

13 Und alles, was im Land zuerst reif ist, was sie dem Herrn bringen, soll dein sein; Jeder Reine in deinem Haus soll davon essen.

14 Alles, was in Israel geweiht ist, soll dein sein.

15 Alles, was die Matrize in allem Fleisch öffnet, was sie dem Herrn bringen, sei es von Menschen oder von Tieren, soll dein sein; doch den Erstgeborenen des Menschen sollst du gewiss erlösen, und den Erstling unreiner Tiere sollst du erlösen.

16 Und die von einem Monat an zu erlösen sind, sollst du nach deiner Schätzung für das Geld von fünf Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, das sind zwanzig Gera, lösen.

17 Aber den Erstling einer Kuh oder einen Erstling eines Schafes oder einen Erstling einer Ziege sollst du nicht lösen; sie sind heilig; ihr Blut sollst du an den Altar sprengen und ihr Fett verbrennen zum Feueropfer, zum lieblichen Geruch für den HERRN.

18 Und ihr Fleisch soll dein sein, wie die Webbrust und die rechte Schulter dein sind.

19 Alle Hebopfer der heiligen Dinge, die die Kinder Israel dem Herrn opfern, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben als eine ewige Ordnung; es ist ein ewiger Salzbund vor dem Herrn für dich und deine Nachkommen mit dir.

20 Und der Herr sprach zu Aaron: Du sollst kein Erbe in ihrem Land haben, noch sollst du irgendeinen Teil unter ihnen haben; Ich bin dein Teil und dein Erbe unter den Kindern Israel.

21 Und siehe, ich habe den Kindern Levi den ganzen Zehnten in Israel zum Erbteil gegeben für ihren Dienst, dem sie dienen, nämlich den Dienst an der Stiftshütte.

22 Auch die Kinder Israel sollen sich von nun an nicht der Stiftshütte nähern, damit sie nicht Sünde tragen und sterben.

23 Aber die Leviten sollen den Dienst an der Stiftshütte tun und ihre Schuld tragen; Es soll eine ewige Satzung sein bei euren Geschlechtern, dass sie unter den Kindern Israel kein Erbe haben.

24 Aber den Zehnten der Kinder Israel, den sie dem Herrn als Hebopfer darbringen, habe ich den Leviten zum Erbe gegeben; darum habe ich zu ihnen gesagt: Unter den Kindern Israel sollen sie kein Erbe haben.

25 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

26 Also rede mit den Leviten und sprich zu ihnen: Wenn ihr von den Kindern Israel den Zehnten nehmt, den ich euch von ihnen als euer Erbe gegeben habe, dann sollt ihr ein Hebopfer davon für den Herrn darbringen, nämlich einen Zehntel Teil des Zehnten.

27 Und dieses euer Hebopfer soll euch angerechnet werden wie das Korn der Tenne und wie die Fülle der Kelter.

28 So sollt auch ihr dem Herrn ein Hebopfer darbringen von all euren Zehnten, die ihr von den Kindern Israel nehmt; und das Hebopfer des Herrn sollt ihr dem Priester Aaron geben.

29 Von all euren Gaben sollt ihr alles Hebopfer des Herrn darbringen, von allem Besten, sogar den geheiligten Teil davon.

30 Darum sollst du zu ihnen sagen: Wenn ihr das Beste davon gehievt habt, dann soll es den Leviten als Einkünfte der Tenne und als Einkünfte der Kelter angerechnet werden.

31 Und ihr sollt es überall essen, ihr und eure Familien; denn es ist dein Lohn für deinen Dienst in der Stiftshütte.

32 Und ihr werdet deswegen keine Sünde tragen, wenn ihr das Beste davon gehievt habt; Auch sollt ihr die heiligen Dinge der Kinder Israels nicht verunreinigen, damit ihr nicht sterbt.

KAPITEL 19

Das Wasser der Trennung zur Reinigung der Unreinen.

1 Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach:

2 Dies ist die Vorschrift des Gesetzes, die der Herr geboten hat, indem er sprach: Rede mit den Kindern Israel, dass sie dir eine rote Kuh ohne Flecken bringen, die keinen Fehler hat und auf die kein Joch kam.

3 Und ihr sollt sie Eleasar, dem Priester, geben, damit er sie vor das Lager hinausführe, und man soll sie vor seinem Angesicht erschlagen;

4 Und Eleasar, der Priester, soll mit seinem Finger von ihrem Blut nehmen und siebenmal von ihrem Blut direkt vor die Stiftshütte sprengen.

5 Und man soll die junge Kuh vor seinen Augen verbrennen; ihre Haut und ihr Fleisch und ihr Blut samt ihrem Mist soll er verbrennen;

6 Und der Priester soll Zedernholz und Ysop und Scharlach nehmen und es mitten in die Verbrennung der jungen Kuh werfen.

7 Dann soll der Priester seine Kleider waschen und sein Fleisch in Wasser baden, und danach soll er ins Lager kommen, und der Priester soll unrein sein bis zum Abend.

8 Und wer sie verbrennt, der soll seine Kleider mit Wasser waschen und sein Fleisch mit Wasser baden und wird unrein sein bis zum Abend.

9 Und ein reiner Mann soll die Asche der jungen Kuh aufsammeln und sie außerhalb des Lagers an einem reinen Ort aufschütten, und es soll für die Versammlung der Kinder Israel als Wasser der Absonderung aufbewahrt werden; es ist eine Reinigung von der Sünde.

10 Und wer die Asche der jungen Kuh einsammelt, der soll seine Kleider waschen und unrein sein bis zum Abend; und es soll den Kindern Israel und dem Fremdling, der sich unter ihnen aufhält, eine ewige Ordnung sein.

11 Wer den Leichnam eines Menschen berührt, wird sieben Tage unrein sein.

12 Am dritten Tag soll er sich damit reinigen, und am siebten Tag soll er rein sein; aber wenn er sich am dritten Tag nicht reinigt, dann wird er am siebten Tag nicht rein sein.

13 Wer den Leichnam eines Verstorbenen anrührt und sich nicht reinigt, verunreinigt die Stiftshütte des Herrn; und diese Seele wird von Israel ausgerottet werden; weil das Wasser der Trennung nicht auf ihn gesprengt wurde, wird er unrein sein; seine Unreinheit ist noch auf ihm.

14 Das ist das Gesetz, wenn ein Mann in einem Zelt stirbt; alles, was ins Zelt kommt, und alles, was in dem Zelt ist, soll sieben Tage unrein sein.

15 Und jedes offene Gefäß, das nicht mit einer Decke verbunden ist, ist unrein.

16 Und wer einen Erschlagenen auf freiem Feld oder einen Leichnam oder ein Menschengebein oder ein Grab anrührt, der wird sieben Tage unrein sein.

17 Und für einen Unreinen soll man von der Asche der verbrannten Kuh die Reinigung für die Sünde nehmen, und es soll fließendes Wasser in ein Gefäß getan werden;

18 Und ein Reiner soll Ysop nehmen und ihn in das Wasser tauchen und ihn auf das Zelt und auf alle Geräte und auf die Personen, die dort waren, und auf den, der einen Knochen berührt hat, oder einen Erschlagenen oder ein Toter oder ein Grab;

19 Und der Reine soll am dritten Tag und am siebten Tag auf den Unreinen sprengen; und am siebten Tag soll er sich reinigen und seine Kleider waschen und sich im Wasser baden und soll am Abend rein sein.

20 Der Mensch aber, der unrein wird und sich nicht reinigt, diese Seele wird aus der Gemeinde ausgerottet werden, weil er das Heiligtum des Herrn verunreinigt hat; das Wasser der Trennung ist nicht auf ihn gesprengt; er ist unrein.

21 Und es soll ihnen eine ewige Satzung sein, dass derjenige, der das Wasser der Trennung sprengt, seine Kleider waschen soll; und wer das Wasser der Trennung anrührt, wird bis zum Abend unrein sein.

22 Und alles, was der Unreine berührt, wird unrein sein; und die Seele, die es berührt, wird unrein sein bis zum Abend.

KAPITEL 20

Die Kinder Israel kommen nach Zin, wo Mirjam stirbt – Moses, der den Felsen schlägt, bringt Wasser hervor bei Meribah – Am Berg Hor stirbt Aaron.

1 Dann kamen die Kinder Israel, nämlich die ganze Gemeinde, im ersten Monat in die Wüste Zin; und das Volk wohnte in Kadesch; und Mirjam starb dort und wurde dort begraben.

2 Und es gab kein Wasser für die Gemeinde; und sie versammelten sich gegen Mose und gegen Aaron.

3 Und das Volk chode mit Mose und redete und sprach: Ach Gott, wir wären gestorben, als unsere Brüder vor dem Herrn starben!

4 Und warum habt ihr die Versammlung des Herrn in diese Wildnis gebracht, dass wir und unser Vieh dort sterben sollten?

5 Und warum habt ihr uns aus Ägypten heraufziehen lassen, um uns an diesen bösen Ort zu bringen? es ist kein Ort der Saat, der Feigen, der Reben oder der Granatäpfel; auch gibt es kein Wasser zu trinken.

6 Und Mose und Aaron gingen von der Versammlung zur Tür der Stiftshütte und fielen auf ihr Angesicht; und die Herrlichkeit des Herrn erschien ihnen.

7 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

8 Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und Aaron, dein Bruder, und redest vor ihren Augen mit dem Felsen; und es wird sein Wasser hervorbringen, und du wirst ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen; so sollst du der Gemeinde und ihren Tieren zu trinken geben.

9 Und Mose nahm den Stab vor dem Herrn weg, wie er ihm geboten hatte.

10 Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen, und er sprach zu ihnen: Hört nun, ihr Widerspenstigen; Müssen wir dir Wasser aus diesem Felsen holen?

11 Und Mose erhob seine Hand und schlug mit seinem Stab zweimal auf den Felsen; und das Wasser kam reichlich heraus, und die Gemeinde trank und auch ihre Tiere.

12 Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr mir nicht geglaubt habt, um mich in den Augen der Kinder Israel zu heiligen, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen gegeben habe.

13 Dies ist das Wasser von Meriba; denn die Kinder Israel kämpften mit dem Herrn, und er wurde in ihnen geheiligt.

14 Und Mose sandte Boten von Kadesch zum König von Edom: So spricht dein Bruder Israel: Du kennst alle Mühsal, die uns befallen hat;

15 Wie unsere Väter nach Ägypten hinabgezogen sind und wir lange in Ägypten gewohnt haben; und die Ägypter bedrängten uns und unsere Väter;

16 Und als wir zum Herrn schrien, hörte er unsere Stimme und sandte einen Engel und hat uns aus Ägypten herausgeführt; und siehe, wir sind in Kadesch, einer Stadt am äußersten Ende deiner Grenze.

17 Lass uns durch dein Land ziehen! wir werden nicht durch die Felder gehen noch durch die Weinberge, noch werden wir vom Wasser der Brunnen trinken; Wir werden auf der Straße des Königs gehen, wir werden weder nach rechts noch nach links abbiegen, bis wir deine Grenzen überschritten haben.

18 Und Edom sprach zu ihm: Du sollst nicht an mir vorbeigehen, damit ich nicht mit dem Schwert gegen dich ausziehe.

19 Und die Kinder Israel sprachen zu ihm: Wir wollen auf der Landstraße gehen; und wenn ich und mein Vieh von deinem Wasser trinken, dann werde ich dafür bezahlen; Ich werde nur, ohne irgendetwas anderes zu tun, auf meinen Füßen durchgehen.

20 Und er sprach: Du sollst nicht hindurchgehen. Und Edom zog gegen ihn aus mit viel Volk und mit starker Hand.

21 So weigerte sich Edom, Israel durch seine Grenze zu lassen; darum wandte sich Israel von ihm ab.

22 Und die Kinder Israel, die ganze Gemeinde, brachen von Kadesch auf und kamen an den Berg Hor.

23 Und der Herr sprach zu Mose und Aaron auf dem Berg Hor, an der Küste des Landes Edom, und sprach:

24 Aaron soll zu seinem Volk versammelt werden; denn er wird nicht in das Land kommen, das ich den Kindern Israel gegeben habe, weil ihr gegen mein Wort am Wasser von Meribah aufgelehnt seid.

25 Nimm Aaron und seinen Sohn Eleasar und bringe sie auf den Berg Hor;

26 Und Aaron seine Kleider ausziehen und sie seinem Sohn Eleasar anziehen; und Aaron soll zu seinem Volk versammelt werden und dort sterben.

27 Und Mose tat, wie der Herr geboten hatte; und sie stiegen vor den Augen der ganzen Gemeinde auf den Berg Hor.

28 Und Mose zog Aaron seine Kleider aus und legte sie seinem Sohn Eleasar an; und Aaron starb dort auf dem Gipfel des Berges; und Mose und Eleasar stiegen vom Berg herab.

29 Und als die ganze Gemeinde sah, dass Aaron tot war, trauerten sie dreißig Tage um Aaron, das ganze Haus Israel.

KAPITEL 21

Israel bei Horma – Gesendete feurige Schlangen – Die eherne Schlange.

1 Und als König Arad, der Kanaaniter, der im Süden wohnte, hörte, dass Israel auf dem Weg der Kundschafter gekommen sei; dann kämpfte er gegen Israel und nahm einige von ihnen gefangen.

2 Und Israel tat dem Herrn ein Gelübde und sprach: Wenn du dieses Volk wirklich in meine Hand übergibst, dann werde ich ihre Städte völlig vernichten.

3 Und der Herr hörte auf die Stimme Israels und gab die Kanaaniter preis; und sie zerstörten sie und ihre Städte völlig; und er nannte den Namen des Ortes Horma.

4 Und sie brachen auf dem Weg des Roten Meeres vom Berg Hor auf, um das Land Edom zu umrunden; und die Seele des Volkes war wegen des Weges sehr entmutigt.

5 Und das Volk sprach gegen Gott und gegen Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, damit wir in der Wüste sterben? denn es gibt kein Brot und kein Wasser; und unsere Seele verabscheut dieses leichte Brot.

6 Und der Herr sandte feurige Schlangen unter das Volk, und sie bissen das Volk; und viele Israeliten starben.

7 Da kam das Volk zu Mose und sprach: Wir haben gesündigt, denn wir haben gegen den Herrn und gegen dich geredet; bete zum Herrn, dass er die Schlangen von uns wegnehme. Und Mose betete für das Volk.

8 Und der Herr sprach zu Mose: Mache dir eine feurige Schlange und setze sie auf eine Stange; und es wird geschehen, jeder, der gebissen wird, wird leben, wenn er es ansieht.

9 Und Mose machte eine eherne Schlange und befestigte sie an einer Stange; und es begab sich: Wenn eine Schlange einen Menschen gebissen hatte, lebte er, als er die eherne Schlange sah.

10 Und die Kinder Israel machten sich auf den Weg und lagerten in Obot.

11 Und sie brachen auf von Oboth und lagerten in Ijeabarim, in der Wüste vor Moab, gegen Sonnenaufgang.

12 Von dort brachen sie auf und lagerten im Tal Zared.

13 Von dort entfernten sie sich und lagerten jenseits des Arnon, der in der Wüste liegt, die von den Küsten der Amoriter ausgeht; denn Arnon ist die Grenze von Moab, zwischen Moab und den Amoritern.

14 Darum heißt es im Buch der Kriege des Herrn: Was er tat im Roten Meer und an den Bächen Arnon,

15 und am Strom der Bäche, die zur Wohnung von Ar hinabfließen und an der Grenze von Moab liegen.

16 Und von dort gingen sie nach Beer; das ist der Brunnen, von dem der Herr zu Mose gesprochen hat: Versammle das Volk, und ich werde ihnen Wasser geben.

17 Da sang Israel dieses Lied: Spring auf, o gut! singt ihm zu;

18 Die Fürsten gruben den Brunnen, die Edlen des Volkes gruben ihn auf Weisung des Gesetzgebers mit ihren Stöcken. Und aus der Wüste gingen sie nach Mattana;

19 und von Mattana bis Nahaliel; und von Nahaliel bis Bamot;

20 und von Bamot im Tal, das im Land Moab liegt, bis zum Gipfel des Pisga, der nach Jeschimon blickt.

21 Und Israel sandte Boten zu Sihon, dem König der Amoriter, und ließ ihm sagen:

22 Lass mich durch dein Land ziehen; Wir werden nicht in die Felder oder in die Weinberge einbiegen; wir werden nicht vom Wasser des Brunnens trinken; aber wir werden auf der Straße des Königs gehen, bis wir über deine Grenzen hinaus sind.

23 Und Sihon ließ Israel nicht durch seine Grenze ziehen; aber Sihon versammelte sein ganzes Volk und zog gegen Israel in die Wüste; und er kam nach Jahaz und kämpfte gegen Israel.

24 Und Israel schlug ihn mit der Schärfe des Schwertes und nahm sein Land in Besitz von Arnon bis Jabbok, ja bis an die Kinder Ammon; denn die Grenze der Kinder Ammon war stark.

25 Und Israel nahm alle diese Städte; und Israel wohnte in allen Städten der Amoriter, in Heschbon und in allen seinen Dörfern.

26 Denn Heschbon war die Stadt Sihons, des Königs der Amoriter, der gegen den früheren König von Moab gekämpft und sein ganzes Land bis Arnon aus seiner Hand genommen hatte.

27 Darum sagen die Sprichwörter: Komm nach Heschbon, lass die Stadt Sihon gebaut und bereitet werden;

28 Denn ein Feuer geht aus von Heschbon, eine Flamme aus der Stadt Sihon; es hat Ar von Moab und die Herren der Höhen von Arnon verzehrt.

29 Wehe dir, Moab! du bist zunichte gemacht, o Leute von Kamosh; Seine entflohenen Söhne und Töchter hat er Sihon, dem König der Amoriter, in Gefangenschaft gegeben.

30 Wir haben auf sie geschossen; Bis Dibon ist Heschbon vernichtet, und bis Nopha, das bis Medeba reicht, haben wir es verwüstet.

31 So wohnte Israel im Land der Amoriter.

32 Und Mose sandte aus, um Jaazer auszukundschaften, und sie nahmen seine Dörfer ein und vertrieben die Amoriter, die dort waren.

33 Und sie kehrten um und stiegen den Weg von Baschan hinauf; Und Og, der König von Baschan, zog gegen sie aus, er und sein ganzes Volk, in die Schlacht bei Edrei.

34 Und der Herr sprach zu Mose: Fürchte ihn nicht; denn ich habe ihn und sein ganzes Volk und sein Land in deine Hand gegeben; Und du sollst mit ihm tun wie mit Sihon, dem König der Amoriter, der zu Heschbon wohnte.

35 Und sie schlugen ihn und seine Söhne und sein ganzes Volk, bis keiner mehr am Leben war; und sie nahmen sein Land in Besitz.

KAPITEL 22

Balak will, dass Bileam Israel verflucht – Ein Engel stellt sich Bileam entgegen.

1 Und die Kinder Israel machten sich auf den Weg und lagerten in den Ebenen von Moab diesseits des Jordans bei Jericho.

2 Und Balak, der Sohn Zippors, sah alles, was Israel den Amoritern angetan hatte.

3 Und Moab fürchtete sich sehr vor dem Volk, weil es viele waren; und Moab war bedrängt wegen der Kinder Israel.

4 Und Moab sprach zu den Ältesten von Midian: Nun soll diese Schar alle um uns her fressen, wie der Ochse das Gras des Feldes leckt. Und Balak, der Sohn Zippors, war zu dieser Zeit König der Moabiter.

5 Er sandte daher Boten zu Bileam, dem Sohn Beors, nach Pethor, das am Fluss des Landes der Kinder seines Volkes liegt, um ihn zu rufen und zu sagen: Siehe, es ist ein Volk aus Ägypten gezogen; siehe, sie bedecken das Antlitz der Erde und bleiben mir gegenüber;

6 Komm nun, ich bitte dich, verfluche mir dieses Volk; denn sie sind mir zu mächtig; vielleicht werde ich siegen, damit wir sie schlagen können und ich sie aus dem Land vertreiben kann; denn ich weiß, dass derjenige, den du segnest, gesegnet ist, und dass derjenige, den du verfluchst, verflucht ist.

7 Und die Ältesten von Moab und die Ältesten von Midian brachen auf mit dem Lohn der Weissagung in ihren Händen; und sie kamen zu Bileam und redeten zu ihm die Worte Balaks.

8 Und er sprach zu ihnen: Übernachten Sie heute Nacht hier, und ich werde Ihnen erneut Nachricht überbringen, wie der Herr zu mir sprechen wird; und die Fürsten von Moab blieben bei Bileam.

9 Und Gott kam zu Bileam und sprach: Was sind das für Männer bei dir?

10 Und Bileam sprach zu Gott: Balak, der Sohn Zippors, der König von Moab, hat zu mir gesandt und gesagt:

11 Siehe, es ist ein Volk aus Ägypten gekommen, das das Antlitz der Erde bedeckt; komm jetzt, verfluche sie mir; Vielleicht kann ich sie überwinden und vertreiben.

12 Und Gott sprach zu Bileam: Du sollst nicht mit ihnen gehen; du sollst das Volk nicht verfluchen; denn sie sind gesegnet.

13 Und Bileam machte sich am Morgen auf und sprach zu den Fürsten von Balak: Geht in euer Land; denn der Herr weigert sich, mir die Erlaubnis zu geben, mit dir zu gehen.

14 Und die Fürsten von Moab machten sich auf und gingen zu Balak und sagten: Bileam weigert sich, mit uns zu kommen.

15 Und Balak sandte wieder Fürsten, mehr und ehrenwertere als sie.

16 Und sie kamen zu Bileam und sprachen zu ihm: So spricht Balak, der Sohn Zippors: Lass dich doch durch nichts hindern, zu mir zu kommen;

17 Denn ich werde dich zu sehr großer Ehre erheben, und ich werde alles tun, was du mir sagst; Komm also, ich bitte dich, verfluche mir dieses Volk.

18 Und Bileam antwortete und sprach zu den Knechten von Balak: Wenn Balak mir sein Haus voll Silber und Gold geben würde, ich kann nicht über das Wort des Herrn, meines Gottes, hinausgehen, weniger oder mehr zu tun.

19 Ich bitte euch nun, verweilt auch diese Nacht hier, damit ich erfahre, was der Herr mir noch sagen wird.

20 Und Gott kam nachts zu Bileam und sprach zu ihm: Wenn die Männer kommen, um dich zu rufen, stehe auf, wenn du mit ihnen gehen willst; aber das Wort, das ich dir sagen werde, sollst du sprechen.

21 Und Bileam machte sich am Morgen auf und sattelte seinen Esel und zog mit den Fürsten von Moab.

22 Und Gottes Zorn entbrannte, weil er ging; und der Engel des Herrn stellte sich ihm als Widersacher in den Weg. Nun ritt er auf seinem Esel, und seine beiden Diener waren bei ihm.

23 Und der Esel sah den Engel des Herrn auf dem Weg stehen und sein Schwert in seiner Hand; und der Esel wandte sich vom Weg ab und ging ins Feld; und Bileam schlug den Esel, um sie in den Weg zu lenken.

24 Aber der Engel des Herrn stand auf einem Weg durch die Weinberge, eine Mauer war auf dieser Seite und eine Mauer auf jener Seite.

25 Und als die Eselin den Engel des Herrn sah, warf sie sich gegen die Wand und zerschmetterte Bileams Fuß gegen die Wand; und er schlug sie wieder.

26 Und der Engel des Herrn ging weiter und blieb an einer engen Stelle stehen, wo es weder nach rechts noch nach links einen Ausweg gab.

27 Und als die Eselin den Engel des Herrn sah, fiel sie nieder unter Bileam; und Bileams Zorn entbrannte, und er schlug mit einem Stab auf den Esel.

28 Und der Herr öffnete der Eselin das Maul, und sie sprach zu Bileam: Was habe ich dir getan, dass du mich diese drei Male geschlagen hast?

29 Und Bileam sprach zu dem Esel: Weil du mich verspottet hast; Ich wollte ein Schwert in meiner Hand, denn jetzt würde ich dich töten.

30 Und der Esel sprach zu Bileam: Bin ich nicht dein Esel, auf dem du geritten bist, seitdem ich dein war, bis auf diesen Tag? sollte ich dir das jemals tun? Und er sagte: Nein.

31 Da öffnete der Herr Bileam die Augen, und er sah den Engel des Herrn im Weg stehen und sein Schwert in der Hand; und er senkte sein Haupt und fiel flach auf sein Angesicht.

32 Und der Engel des Herrn sprach zu ihm: Warum hast du dir dreimal in den Esel geschlagen? Siehe, ich bin ausgezogen, dir zu widerstehen, denn dein Weg ist verkehrt vor mir.

33 Und der Esel sah mich und wandte sich dreimal von mir ab; Wenn sie sich nicht von mir abgewandt hätte, hätte ich dich doch auch jetzt getötet und sie am Leben erhalten.

34 Und Bileam sprach zu dem Engel des Herrn: Ich habe gesündigt; denn ich wusste nicht, dass du mir im Wege stehst; nun also, wenn es dir mißfällt, hole ich mich wieder zurück.

35 Und der Engel des Herrn sprach zu Bileam: Geh mit den Männern; aber nur die

Wort, das ich zu dir sprechen werde, dass du sprechen sollst. So zog Bileam mit den Fürsten von Balak.

36 Und als Balak hörte, dass Bileam gekommen war, ging er ihm entgegen in eine Stadt von Moab, die an der Grenze von Arnon liegt, das an der äußersten Küste liegt.

37 Und Balak sprach zu Bileam: Habe ich nicht ernsthaft zu dir gesandt, um dich zu rufen? warum bist du nicht zu mir gekommen? Kann ich dich nicht zu Ehren befördern?

38 Und Bileam sprach zu Balak: Siehe, ich bin zu dir gekommen; Habe ich jetzt überhaupt die Macht, etwas zu sagen? das Wort, das Gott in meinen Mund legt, das soll ich reden.

39 Und Bileam ging mit Balak, und sie kamen nach Kirgath-Huzoth.

40 Und Balak opferte Rinder und Schafe und sandte zu Bileam und zu den Fürsten, die mit ihm waren.

41 Und es begab sich: Am Morgen nahm Balak Bileam und führte ihn hinauf in die Höhen Baals, damit er von dort den größten Teil des Volkes sehen könne.

KAPITEL 23

Balaks Opfer – Bileams Gleichnis.

1 Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und bereite mir hier sieben Ochsen und sieben Widder.

2 Und Balak tat, wie Bileam gesagt hatte; und Balak und Bileam opferten auf jedem Altar einen Farren und einen Widder.

3 Und Bileam sprach zu Balak: Steh zu deinem Brandopfer, und ich werde gehen; Vielleicht kommt mir der Herr entgegen; und was er mir zeigt, will ich dir sagen. Und er ging zu einem hohen Ort.

4 Und Gott begegnete Bileam; und er sprach zu ihm: Ich habe sieben Altäre bereitet und auf jedem Altar einen Farren und einen Widder geopfert.

5 Und der Herr legte Bileam ein Wort in den Mund und sprach: Kehre zu Balak zurück, und so sollst du reden.

6 Und er kehrte zu ihm zurück, und siehe, er stand bei seinem Brandopfer, er und alle Fürsten von Moab.

7 Und er hob sein Gleichnis auf und sprach: Balak, der König von Moab, hat mich aus Aram von den Bergen des Ostens hergebracht und gesagt: Komm, verfluche mir, Jakob, und komm, trotze Israel!

8 Wie soll ich verfluchen, den Gott nicht verflucht hat? oder wie soll ich trotzen, dem der Herr nicht trotzt?

9 Denn von den Gipfeln der Felsen sehe ich ihn, und von den Hügeln sehe ich ihn; Siehe, das Volk wird allein wohnen und nicht unter die Nationen gerechnet werden.

10 Wer kann den Staub Jakobs zählen und die Zahl des vierten Teils von Israel? Lass mich den Tod der Gerechten sterben, und mein letztes Ende sei wie seines!

11 Und Balak sprach zu Bileam: Was hast du mir getan? Ich nahm dich mit, um meine Feinde zu verfluchen, und siehe, du hast sie alle gesegnet.

12 Und er antwortete und sprach: Muss ich nicht darauf achten, das zu sagen, was der Herr in meinen Mund gelegt hat?

13 Und Balak sprach zu ihm: Komm, ich bitte dich, mit mir an einen anderen Ort, von wo aus du sie sehen kannst; du wirst nur den äußersten Teil von ihnen sehen und wirst sie nicht alle sehen; und verfluche sie mir von dort.

14 Und er brachte ihn in das Feld von Zophim, auf den Gipfel von Pisga, und baute sieben Altäre und opferte auf jedem Altar einen Farren und einen Widder.

15 Und er sprach zu Balak: Stehe hier bei deinem Brandopfer, während ich dort dem Herrn begegne.

16 Und der Herr begegnete Bileam und legte ihm ein Wort in den Mund und sprach: Gehe wieder zu Balak und sprich so.

17 Und als er zu ihm kam, siehe, er stand bei seinem Brandopfer und die Fürsten von Moab mit ihm. Und Balak sprach zu ihm: Was hat der Herr geredet?

18 Und er nahm sein Gleichnis und sprach: Steh auf, Balak, und höre; höre auf mich, du Sohn Zippors;

19 Gott ist kein Mensch, um zu lügen; auch nicht der Menschensohn, dass er Buße tun sollte; Hat er gesagt, und soll er es nicht tun? oder hat er geredet und soll es nicht gut machen?

20 Siehe, ich habe das Gebot empfangen zu segnen; und er hat gesegnet; und ich kann es nicht rückgängig machen.

21 Er hat in Jakob keine Ungerechtigkeit gesehen, noch hat er in Israel Verkehrtheit gesehen; der Herr, sein Gott, ist mit ihm, und der Ruf eines Königs ist unter ihnen.

22 Gott führte sie aus Ägypten heraus; er hat sozusagen die Kraft eines Einhorns.

23 Wahrlich, es gibt keinen Zauber gegen Jakob, noch gibt es eine Weissagung gegen Israel; nach dieser Zeit soll man von Jakob und Israel sagen: Was hat Gott getan!

24 Siehe, das Volk wird sich erheben wie ein großer Löwe und sich selbst erheben wie ein junger Löwe; er soll sich nicht niederlegen, bis er von der Beute gefressen und das Blut der Erschlagenen getrunken hat.

25 Und Balak sprach zu Bileam: Verfluche sie nicht und segne sie auch nicht!

26 Bileam aber antwortete und sprach zu Balak: Habe ich es dir nicht gesagt und gesagt: Alles, was der Herr redet, muss ich tun?

27 Und Balak sprach zu Bileam: Komm, ich bitte dich, ich bringe dich an einen anderen Ort; Vielleicht wird es Gott gefallen, dass du sie mir von da an verfluchst.

28 Und Balak brachte Bileam auf den Gipfel des Peor, der nach Jeschimon schaut.

29 Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und bereite mir hier sieben Farren und sieben Widder vor.

30 Und Balak tat, wie Bileam gesagt hatte, und opferte auf jedem Altar einen Farren und einen Widder.

KAPITEL 24

Bileam prophezeit – Balak entlässt ihn – Jakobsstern.

1 Und als Bileam sah, dass es dem Herrn gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht, wie zu anderen Zeiten, um Zaubersprüche zu suchen, sondern er richtete sein Gesicht auf die Wüste.

2 Und Bileam erhob seine Augen, und er sah Israel wohnen in seinen Zelten nach ihren Stämmen; und der Geist Gottes kam über ihn.

3 Und er nahm sein Gleichnis und sprach: Bileam, der Sohn Beors, hat gesagt, und der Mann, dessen Augen offen sind, hat gesagt:

4 Er hat gesagt, der die Worte Gottes hörte, der die Vision des Allmächtigen sah, der in Trance fiel, aber seine Augen offen hatte;

5 Wie schön sind deine Zelte, o Jakob, und deine Hütten, o Israel!

6 Wie die Täler ausgebreitet sind, wie Gärten an den Ufern des Flusses, wie die Lignano-Bäume, die der Herr gepflanzt hat, und wie Zedern am Wasser.

7 Er wird das Wasser aus seinen Eimern gießen, und sein Same wird in vielen Wassern sein, und sein König wird höher sein als Agag, und sein Königreich wird erhaben sein.

8 Gott führte ihn aus Ägypten heraus; er hat sozusagen die Kraft eines Einhorns; Er wird die Nationen, seine Feinde, auffressen und ihre Knochen zerbrechen und sie mit seinen Pfeilen durchbohren.

9 Er lagerte, er legte sich nieder wie ein Löwe und wie ein großer Löwe; wer soll ihn erwecken? Gesegnet ist, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht.

10 Und Balaks Zorn entbrannte gegen Bileam, und er schlug seine Hände zusammen; und Balak sprach zu Bileam: Ich habe dich gerufen, meine Feinde zu verfluchen, und siehe, du hast sie insgesamt dreimal gesegnet.

11 Darum flieh jetzt an deinen Ort; Ich dachte daran, dich zu großer Ehre zu befördern; aber siehe, der Herr hat dich von der Ehre abgehalten.

12 Und Bileam sprach zu Balak: Ich habe nicht auch zu deinen Boten gesprochen, die du zu mir gesandt hast:

13 Wenn Balak mir sein Haus voll Silber und Gold geben würde, so kann ich doch nicht über das Gebot des Herrn hinausgehen, nach meinem Willen Gutes oder Böses zu tun; aber was der Herr sagt, das will ich reden?

14 Und nun siehe, ich gehe zu meinem Volk; Komm daher, und ich werde dir ankündigen, was dieses Volk deinem Volk in den Letzten Tagen antun wird.

15 Und er nahm sein Gleichnis auf und sprach: Bileam, der Sohn Beors, hat gesagt, und der Mann, dessen Augen offen sind, hat gesagt;

16 Er hat gesagt, der die Worte Gottes hörte und das Wissen des Höchsten kannte, der die Vision des Allmächtigen sah, der in Entrückung fiel, aber seine Augen offen hatte;

17 Ich werde ihn sehen, aber nicht jetzt; Ich werde ihn sehen, aber nicht in der Nähe; Es wird ein Stern aus Jakob kommen und ein Zepter wird aus Israel aufsteigen und wird die Ecken von Moab schlagen und alle Kinder von Sheth vernichten.

18 Und Edom soll ein Besitztum sein, auch Seir wird ein Besitztum seiner Feinde sein; und Israel wird tapfer handeln.

19 Aus Jakob wird kommen, wer herrschen wird, und wird zerstören, was von der Stadt übrig bleibt.

20 Und als er Amalek ansah, nahm er sein Gleichnis auf und sagte: Amalek war der erste der Nationen, aber sein letztes Ende wird sein, dass er für immer zugrunde geht.

21 Und er sah die Keniter an und nahm sein Gleichnis auf und sprach: Stark ist deine Wohnung, und du baust dein Nest in einen Felsen.

22 Doch die Keniter werden verwüstet, bis Assur dich gefangen wegführt.

23 Und er nahm sein Gleichnis auf und sprach: Ach, wer wird leben, wenn Gott dies tut!

24 Und Schiffe werden kommen von der Küste Chittims und werden Assur heimsuchen und Eber heimsuchen, und auch er wird für immer umkommen.

25 Und Bileam machte sich auf und ging hin und kehrte an seinen Ort zurück; und auch Balak ging seines Weges.

KAPITEL 25

Israel begeht Hurerei und Götzendienst – Pinhas tötet Zimri und Cozbi. Die Midianiter sollen verärgert werden.

1 Und Israel blieb in Schittim, und das Volk fing an, Hurerei mit den Töchtern Moabs zu treiben.

2 Und sie riefen das Volk zu den Opfern ihrer Götter; und die Leute aßen und verneigten sich vor ihren Göttern.

3 Und Israel schloss sich Baal-Peor an; und der Zorn des Herrn entbrannte gegen Israel.

4 Und der Herr sprach zu Mose: Nimm alle Häupter des Volkes und hänge sie vor dem Herrn gegen die Sonne auf, damit sich der grimmige Zorn des Herrn von Israel abwende.

5 Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Tötet alle seine Männer, die sich mit Baal-Peor verbündet haben!

6 Und siehe, einer der Kinder Israel kam und brachte zu seinen Brüdern eine Midianiterin vor den Augen Moses und vor den Augen der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, die vor der Tür der Stiftshütte weinten die Gemeinde.

7 Und als Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, das sah, stand er aus der Gemeinde auf und nahm einen Wurfspieß in seine Hand;

8 Und er ging dem Mann von Israel nach in das Zelt und stieß sie beide hindurch, den Mann von Israel und die Frau durch ihren Bauch. So wurde die Pest von den Kindern Israel ferngehalten.

9 Und die an der Pest starben, waren vierundzwanzigtausend.

10 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

11 Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat meinen Zorn von den Kindern Israel abgewendet, während er unter ihnen um meinetwillen eiferte, dass ich die Kinder Israel nicht in meinem Eifer vertilgte.

12 Darum sprich: Siehe, ich gebe ihm meinen Friedensbund;

13 Und er wird es haben, und seine Nachkommen nach ihm, nämlich den Bund eines ewigen Priestertums; weil er für seinen Gott eiferte und für die Kinder Israel Sühne leistete.

14 Der Name des getöteten Israeliten, der mit der midianitischen Frau getötet wurde, war Zimri, der Sohn Salus, ein Fürst eines Fürstenhauses unter den Simeonitern.

15 Und der Name der midianitischen Frau, die getötet wurde, war Cozbi, die Tochter Zurs; er war das Oberhaupt eines Volkes und eines Häuptlingshauses in Midian.

16 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

17 Ärgere die Midianiter und schlage sie!

18 Denn sie quälen dich mit ihren Listen, womit sie dich betrogen haben wegen Peor und wegen Cozbi, der Tochter eines Prinzen von Midian, ihrer Schwester, die am Tag der Pest um Peors willen getötet wurde .

KAPITEL 26

Israel zählte wieder – Das Erbrecht – Die Familien und die Zahl der Leviten.

1 Und es begab sich: Nach der Plage sprach der Herr zu Mose und zu Eleasar, dem Sohn Aarons, des Priesters, und sprach:

2 Nimm die Summe der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, von zwanzig Jahren an und darüber, im ganzen Haus ihrer Väter, alle, die in der Lage sind, in Israel in den Krieg zu ziehen.

3 Und Mose und Eleasar, der Priester, redeten mit ihnen in der Ebene von Moab am Jordan bei Jericho und sprachen:

4 Nimm die Summe der Leute ab zwanzig Jahren und darüber; wie der Herr Mose und den Kindern Israel befohlen hatte, die aus dem Land Ägypten auszogen.

5 Ruben, der älteste Sohn Israels; die Kinder Rubens; Hanoch, aus dem die Familie der Hanochiter stammt; von Pallu, der Familie der Palluiten;

6 von Hezron, dem Geschlecht der Hezroniter; von Carmi, der Familie der Karmiten.

7 Dies sind die Geschlechter der Rubeniter; und ihre Gemusterten waren dreiundvierzigtausendsiebenhundertdreißig.

8 und die Söhne Pallus; Eliab.

9 und die Söhne Eliabs; Nemuel und Dathan und Abiram. Dies ist jener Dathan und Abiram, die in der Versammlung berühmt waren, die gegen Moses und gegen Aaron in der Gesellschaft von Korah kämpften, als sie gegen den Herrn kämpften;

10 Und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie samt Korah, als diese Schar starb, als das Feuer zweihundertfünfzig Mann verzehrte; und sie wurden ein Zeichen.

11 Aber die Kinder Korahs starben nicht.

12 die Söhne Simeons nach ihren Geschlechtern; von Nemuel, der Familie der Nemueler; von Jamin, der Familie der Jaminiten; von Jachin, der Familie der Jachiniten;

13 von Serah, dem Geschlecht der Zarhiter; von Shaul, der Familie der Shauliten.

14 Dies sind die Geschlechter der Simeoniter, zwanzig und zweitausend und zweihundert.

15 die Kinder Gads nach ihren Familien; von Zephon, der Familie der Zephoniten; von Haggi, der Familie der Haggiten; von Shuni, der Familie der Shunites;

16 von Ozni, dem Geschlecht der Osniter; von Eri, der Familie der Eriten;

17 von Arod, dem Geschlecht der Aroditer; von Areli, der Familie der Areliter.

18 Dies sind die Geschlechter der Kinder Gad, nach ihrer Gemusterung, vierzigtausendfünfhundert.

19 Die Söhne Judas waren Er und Onan; und Er und Onan starben im Land Kanaan.

20 Und die Söhne Judas nach ihren Geschlechtern; von Shelah, der Familie der Shelanites; von Pharez, der Familie der Pharziten; von Zerah, dem Geschlecht der Zarhiter.

21 Und die Söhne von Pharez waren; von Hezron, der Familie der Hezroniten; von Hamul, das Geschlecht der Hamuliter.

22 Dies sind die Geschlechter Judas, nach ihrer Gemusterung sechzehntausendfünfhundert.

23 von den Söhnen Issaschars nach ihren Geschlechtern; von Tola, der Familie der Tolaiten; von Pua, der Familie der Puniten;

24 von Jashub, dem Geschlecht der Jashubiter; von Shimron, der Familie der Shimroniten.

25 Dies sind die Geschlechter von Issaschar nach ihrer Gemusterten, sechzig und viertausenddreihundert.

26 von den Söhnen Sebulons nach ihren Geschlechtern; von Sered, der Familie der Sarditen; von Elon, der Familie der Eloniter; von Jahleel, der Familie der Jahleliter.

27 Dies sind die Geschlechter der Sebuluniten nach ihrer Gemusterten, sechzigtausendfünfhundert.

28 Die Söhne Josephs nach ihren Geschlechtern waren Manasse und Ephraim.

29 von den Söhnen Manasses; von Machir, der Familie der Machiriten; und Machir zeugte Gilead; von Gilead kommt das Geschlecht der Gileaditer.

30 Dies sind die Söhne Gileads; von Jeezer, der Familie der Jeezerites; von Helek, der Familie der Helekiten;

31 und von Asriel, dem Geschlecht der Asrieliter; und von Sichem, der Familie der Sichemiter;

32 und von Schmida, dem Geschlecht der Schmidaiter; und von Hepher, der Familie der Hepheriter.

33 Und Zelophehad, der Sohn Hephers, hatte keine Söhne, sondern Töchter; und die Namen der Töchter Zelophehads waren Mahla und Noah, Hoglah, Milka und Tirza.

34 Das sind die Geschlechter Manasses und ihre Gemusterten, fünfundzwanzigtausendsiebenhundert.

35 Dies sind die Söhne Ephraims nach ihren Geschlechtern; von Shuthelah, der Familie der Shuthalhites; von Becher, der Familie der Bachriten; von Tahan, der Familie der Tahaniten.

36 Und dies sind die Söhne Shuthelahs; von Eran, der Familie der Eraniter.

37 Dies sind die Geschlechter der Söhne Ephraims, nach ihrer Gemusterung, zweiunddreißigtausendfünfhundert. Dies sind die Söhne Josephs nach ihren Familien.

38 die Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern; von Bela, der Familie der Belaiter; von Ashbel, der Familie der Ashbelites; von Ahiram, der Familie der Ahiramiter;

39 von Schupham, dem Geschlecht der Schuphamiter; von Hupham, der Familie der Huphamiter.

40 Und die Söhne Belas waren Ard und Naaman; von Ard, der Familie der Arditen; und von Naaman, der Familie der Naamiter.

41 Dies sind die Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern; und ihre Gemusterten waren fünfundvierzigtausendsechshundert.

42 Dies sind die Söhne Dans nach ihren Geschlechtern; von Schuham, der Familie der Schuhamiten. Dies sind die Familien von Dan nach ihren Familien.

43 Alle Geschlechter der Schuhamiter waren nach ihrer Gemusterung sechzigviertausendvierhundert.

44 von den Kindern Assers nach ihren Geschlechtern; von Jimna, der Familie der Jimniten; von Jesui, der Familie der Jesuiten; von Berija, dem Geschlecht der Beriiter.

45 von den Söhnen Berias; von Heber, der Familie der Hebriter; von Malchiel, der Familie der Malchieliter.

46 Und der Name der Tochter Assers war Sara.

47 Dies sind die Geschlechter der Söhne Assers nach ihrer Gemusterung; die fünfunddreitausendvierhundert waren.

48 von den Söhnen Naphtalis nach ihren Geschlechtern; von Jahzeel, der Familie der Jahzeeliter; von Guni, der Familie der Gunites;

49 von Jezer, das Geschlecht der Jezeriter; von Shillem, der Familie der Shillemiten.

50 Dies sind die Geschlechter Naphtalis nach ihren Geschlechtern; und ihre Gemusterten waren fünfundvierzigtausendvierhundert.

51 Das waren die Gemusterten der Kinder Israel: sechshunderttausend und siebentausendunddreißig.

52 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

53 Diesen soll das Land zum Erbteil zugeteilt werden nach der Zahl der Namen.

54 Vielen wirst du das größere Erbe geben, und wenigen wirst du das geringere Erbe geben; jedem wird sein Erbe gegeben nach seiner Gemusterten.

55 Ungeachtet dessen soll das Land durch das Los geteilt werden; nach den Namen der Stämme ihrer Väter sollen sie erben.

56 Nach dem Los soll sein Besitz zwischen vielen und wenigen aufgeteilt werden.

57 Und das sind die, die von den Leviten nach ihren Geschlechtern gezählt wurden; von Gershon, der Familie der Gershonites; von Kohath, der Familie der Kohathiten; von Merari, der Familie der Merariter.

58 Dies sind die Geschlechter der Leviten; die Familie der Libniten, die Familie der Hebroniten, die Familie der Mahliten, die Familie der Mushiten, die Familie der Korathiten. Und Kohath zeugte Amaram.

59 Und der Name von Amrams Frau war Jochebed, die Tochter Levis, die ihre Mutter Levi in Ägypten gebar; und sie gebar Amram, Aaron und Moses und Mirjam, ihrer Schwester.

60 Und Aaron wurden Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar geboren.

61 Und Nadab und Abihu starben, als sie fremdes Feuer vor dem Herrn darbrachten.

62 Und ihre Gemusterten waren dreiundzwanzigtausend, alles Männer im Alter von einem Monat und darüber; denn sie wurden nicht unter die Kinder Israel gezählt, weil ihnen unter den Kindern Israel kein Erbe gegeben wurde.

63 Das sind die Gemusterten von Mose und Eleasar, dem Priester, die die Kinder Israel in den Ebenen von Moab am Jordan bei Jericho zählten.

64 Aber unter diesen war keiner von ihnen, den Mose und Aaron, der Priester, zählten, als sie die Kinder Israel in der Wüste Sinai zählten.

65 Denn der Herr hat von ihnen gesagt: Sie werden gewiss in der Wüste sterben. Und es blieb kein Mann von ihnen übrig außer Kaleb, dem Sohn Jefunnehs, und Josua, dem Sohn Nuns.

KAPITEL 27

Das Erbrecht – Josua wird zum Nachfolger Moses ernannt.

1 Dann kamen die Töchter Zelophehads, des Sohns Hephers, des Sohns Gileads, des Sohns Machirs, des Sohns Manasses, aus den Geschlechtern Manasses, des Sohns Josephs; und dies sind die Namen seiner Töchter; Mahlah, Noah und Hoglah und Milka und Tirza.

2 Und sie traten vor Mose und vor Eleasar, den Priester, und vor die Fürsten und die ganze Gemeinde, an der Tür der Stiftshütte, und sprachen:

3 Unser Vater starb in der Wüste, und er gehörte nicht zu denen, die sich gegen den Herrn versammelt hatten, in der Gemeinschaft Korahs; aber starb in seiner eigenen Sünde und hatte keine Söhne.

4 Warum sollte der Name unseres Vaters aus seiner Familie abgeschafft werden, weil er keinen Sohn hat? Gib uns daher einen Besitz unter den Brüdern unseres Vaters.

5 Und Mose brachte ihre Sache vor den Herrn.

6 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

7 Die Töchter Zelophehads reden recht; du sollst ihnen gewiss ein Erbteil unter den Brüdern ihres Vaters geben; und du sollst das Erbe ihres Vaters auf sie übergehen lassen.

8 Und du sollst zu den Kindern Israel sagen: Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hat, dann sollt ihr sein Erbe auf seine Tochter übergehen lassen.

9 Und wenn er keine Tochter hat, dann sollt ihr sein Erbe seinen Brüdern geben.

10 Und wenn er keine Brüder hat, dann sollt ihr sein Erbe den Brüdern seines Vaters geben.

11 Und wenn sein Vater keine Brüder hat, dann sollt ihr sein Erbe seinem Verwandten geben, der ihm aus seiner Familie am nächsten ist, und er soll es besitzen; und es soll den Kindern Israel eine Gerichtsordnung sein, wie der Herr Mose geboten hat.

12 Und der Herr sprach zu Mose: Steig auf dieses Gebirge Abarim und sieh dir das Land an, das ich den Kindern Israel gegeben habe.

13 Und wenn du es gesehen hast, sollst du auch zu deinem Volk versammelt werden, wie Aaron, dein Bruder, versammelt wurde.

14 Denn ihr habt euch widersetzt gegen mein Gebot in der Wüste Zin, im Streit der Gemeinde, mich am Wasser vor ihren Augen zu weihen; das ist das Wasser von Meribah in Kadesch in der Wüste Zin.

15 Und Mose redete mit dem Herrn und sprach:

16 Der Herr, der Gott der Geister alles Fleisches, setze einen Mann über die Versammlung.

17 die vor ihnen ausgehen und die vor ihnen hineingehen und die sie hinausführen und die sie hineinführen können; dass die Gemeinde des Herrn nicht sei wie Schafe, die keinen Hirten haben.

18 Und der Herr sprach zu Mose: Nimm dir Josua, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hand auf ihn;

19 und stellte ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde; und gib ihm eine Anklage in ihren Augen.

20 Und du sollst etwas von deiner Ehre auf ihn legen, damit die ganze Gemeinde der Kinder Israel gehorsam sei.

21 Und er soll vor Eleasar, den Priester, treten, der ihn um Rat fragen soll nach dem Gericht von Urim vor dem Herrn; auf sein Wort werden sie ausgehen und auf sein Wort eintreten, er und alle Kinder Israels mit ihm, die ganze Gemeinde.

22 Und Mose tat, wie der Herr ihm geboten hatte; und er nahm Josua und stellte ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde;

23 Und er legte ihm die Hände auf und gab ihm Auftrag, wie der Herr durch die Hand Mose geboten hatte.

KAPITEL 28

Angebote zu beachten.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Gebote den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Mein Opfer und mein Brot für meine Feueropfer, mir zu einem lieblichen Geruch, sollt ihr darauf achten, mir zur rechten Zeit zu opfern.

3 Und du sollst zu ihnen sagen: Dies ist das Feueropfer, das ihr dem Herrn darbringen sollt; Tag für Tag zwei einjährige Lämmer ohne Flecken zum beständigen Brandopfer.

4 Das eine Lamm sollst du am Morgen opfern, und das andere Lamm sollst du am Abend opfern;

5 und ein Zehntel Epha Mehl als Speisopfer, gemengt mit einem Viertel Hin Öl.

6 Es ist ein beständiges Brandopfer, das auf dem Berg Sinai zum lieblichen Geruch bestimmt wurde, ein Feueropfer für den Herrn.

7 Und sein Trankopfer soll der vierte Teil eines Hin für das eine Lamm sein; An heiliger Stätte sollst du den starken Wein dem Herrn zum Trankopfer ausgießen lassen.

8 Und das andere Lamm sollst du am Abend opfern; als Speisopfer des Morgens und als Trankopfer sollst du es opfern, ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem Herrn.

9 und am Sabbattag zwei einjährige Lämmer ohne Flecken und zwei Zehntel Mehl zum Speisopfer, mit Öl gemengt, und das dazugehörige Trankopfer;

10 Dies ist das Brandopfer jedes Sabbats, außer dem täglichen Brandopfer und seinem Trankopfer.

11 Und zu Beginn eurer Monate sollt ihr dem Herrn ein Brandopfer darbringen; zwei junge Farren und ein Widder, sieben einjährige Lämmer ohne Flecken;

12 und drei Zehntel Mehl als Speisopfer, mit Öl gemengt, für einen Farren; und zwei Zehntel Mehl zum Speisopfer, mit Öl gemengt, für einen Widder;

13 und mehrere Zehntel Mehl, mit Öl gemengt, als Speisopfer für ein Lamm; zum Brandopfer lieblichen Geruchs, ein Feueropfer für den Herrn.

14 Und ihre Trankopfer sollen eine halbe Hin Wein für einen Farren sein, und ein Drittel Hin für einen Widder und ein Viertel Hin für ein Lamm; Dies ist das Brandopfer eines jeden Monats während der ganzen Monate des Jahres.

15 Und ein Ziegenbock zum Sündopfer für den Herrn soll geopfert werden außer dem täglichen Brandopfer und seinem Trankopfer.

16 Und am vierzehnten Tag des ersten Monats ist das Passah des Herrn.

17 Und am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest; sieben Tage soll ungesäuertes Brot gegessen werden.

18 Am ersten Tag soll eine heilige Versammlung sein; ihr sollt darin keinerlei Sklavenarbeit verrichten;

19 Sondern ein Feueropfer sollt ihr zum Brandopfer dem Herrn darbringen; zwei junge Farren und einen Widder und sieben einjährige Lämmer; sie sollen dir ohne Makel sein.

20 Und ihr Speisopfer soll Mehl sein, mit Öl gemengt; Drei Zehntel sollt ihr für einen Farren bieten und zwei Zehntel für einen Widder;

21 Mehrere Zehntel sollst du für jedes Lamm anbieten, bei allen sieben Lämmern;

22 und einen Bock zum Sündopfer, um für euch Sühne zu leisten.

23 Diese sollt ihr neben dem Brandopfer am Morgen opfern, das zum beständigen Brandopfer bestimmt ist.

24 Auf diese Weise sollt ihr sieben Tage lang täglich die Speise des Feueropfers opfern, lieblichen Geruchs dem Herrn; neben dem täglichen Brandopfer und seinem Trankopfer soll es geopfert werden.

25 Und am siebten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung haben; ihr sollt keine Sklavenarbeit tun.

26 Auch am Tag der Erstlinge, wenn ihr dem Herrn ein neues Speisopfer bringt, sollt ihr nach Ablauf eurer Wochen eine heilige Versammlung haben; ihr sollt keine Knechtsarbeit tun:

27 Das Brandopfer aber sollt dem Herrn zum lieblichen Geruch dargebracht werden; zwei junge Ochsen, ein Widder, sieben einjährige Lämmer;

28 und ihr Speisopfer, Mehl, mit Öl gemengt, drei Zehntel auf einen Farren, zwei Zehntel auf einen Widder,

29 Mehrere Zehntel für ein Lamm, alle sieben Lämmer;

30 und ein Ziegenbock, um für dich Sühne zu leisten.

31 Ihr sollt sie opfern außer dem täglichen Brandopfer und seinem Speisopfer (sie sollen für euch makellos sein) und ihren Trankopfern.

KAPITEL 29

Angebote zu beachten.

1 Und im siebten Monat, am ersten Tag des Monats, sollt ihr eine heilige Versammlung haben; ihr sollt keine Sklavenarbeit tun; es ist ein Tag, an dem die Posaunen für euch geblasen werden.

2 Und ihr sollt dem Herrn ein Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch; ein junger Stier, ein Widder und sieben einjährige Lämmer ohne Fehl;

3 Und ihr Speisopfer soll Mehl sein, mit Öl gemengt, drei Zehntel für einen Farren und zwei Zehntel für einen Widder,

4 und ein Zehntel für ein Lamm, alle sieben Lämmer;

5 und ein Ziegenbock zum Sündopfer, um für euch Sühne zu leisten;

6 außer dem Brandopfer des Monats und seinem Speisopfer und dem täglichen Brandopfer und seinem Speisopfer und ihren Trankopfern, nach ihrer Weise, zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den Herrn.

7 Und ihr sollt am zehnten Tag dieses siebten Monats eine heilige Versammlung haben; und ihr werdet eure Seelen quälen; ihr sollt darin keine Arbeit verrichten;

8 Aber ihr sollt dem Herrn ein Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch; ein junger Stier, ein Widder und sieben einjährige Lämmer; sie sollen dir ohne Makel sein.

9 Und ihr Speisopfer soll Mehl sein, mit Öl gemengt, drei Zehntel für einen Farren und zwei Zehntel für einen Widder,

10 Ein paar Zehntel für ein Lamm, alle sieben Lämmer;

11 ein Ziegenbock zum Sündopfer; außer dem Sündopfer der Versöhnung und dem täglichen Brandopfer und seinem Speisopfer und ihren Trankopfern.

12 Und am fünfzehnten Tag des siebenten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung haben; keine Dienstarbeit sollt ihr tun, und sieben Tage sollt ihr dem Herrn ein Fest feiern.

13 Und ihr sollt dem Herrn ein Brandopfer darbringen, ein Feueropfer lieblichen Geruchs; dreizehn junge Farren, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer; sie sollen ohne Makel sein;

14 Und ihr Speisopfer soll aus mit Öl gemengtem Mehl bestehen, drei Zehntel für jeden Farren der dreizehn Farren, zwei Zehntel für jeden Widder von den zwei Widdern,

15 und ein paar Zehntel für jedes Lamm der vierzehn Lämmer;

16 und ein Ziegenbock zum Sündopfer; neben dem beständigen Brandopfer, seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.

17 Und am zweiten Tag sollt ihr zwölf junge Farren, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer ohne Flecken darbringen;

18 Und ihr Speisopfer und ihre Trankopfer für die Farren, für die Widder und für die Lämmer sollen nach ihrer Zahl und nach der Weise sein;

19 und ein Ziegenbock zum Sündopfer; außer dem täglichen Brandopfer und seinem Speisopfer und seinen Trankopfern.

20 und am dritten Tag elf Farren, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

21 Und ihr Speisopfer und ihre Trankopfer für die Farren, für die Widder und für die Lämmer sollen nach ihrer Zahl und nach der Weise sein;

22 und einen Bock zum Sündopfer; neben dem täglichen Brandopfer und seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.

23 und am vierten Tag zehn Farren, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

24 Ihr Speisopfer und ihre Trankopfer für die Farren, für die Widder und für die Lämmer sollen nach ihrer Zahl und nach der Weise sein;

25 und ein Ziegenbock zum Sündopfer; neben dem beständigen Brandopfer, seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.

26 und am fünften Tag neun Farren, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer ohne Flecken;

27 Und ihr Speisopfer und ihre Trankopfer für die Farren, für die Widder und für die Lämmer sollen nach ihrer Zahl und nach der Weise sein;

28 und einen Bock zum Sündopfer; neben dem täglichen Brandopfer und seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.

29 und am sechsten Tag acht Farren, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

30 Und ihr Speisopfer und ihre Trankopfer für die Farren, für die Widder und für die Lämmer sollen nach ihrer Zahl und nach der Weise sein;

31 und einen Bock zum Sündopfer; neben dem beständigen Brandopfer; neben dem beständigen Brandopfer, seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.

32 und am siebten Tag sieben Farren, zwei Widder und vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

33 Und ihr Speisopfer und ihre Trankopfer für die Farren, für die Widder und für die Lämmer sollen nach ihrer Zahl und nach der Weise sein;

34 und einen Bock zum Sündopfer; neben dem beständigen Brandopfer sein Speisopfer und sein Trankopfer.

35 Am achten Tag sollt ihr eine feierliche Versammlung haben; ihr sollt darin keine Sklavenarbeit verrichten;

36 Ein Brandopfer aber sollt ihr opfern, ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem Herrn; ein Stier, ein Widder, sieben einjährige Lämmer ohne Fehl;

37 Ihr Speisopfer und ihre Trankopfer für den Farren, für den Widder und für die Lämmer sollen nach ihrer Zahl und nach der Weise sein;

38 und einen Bock zum Sündopfer; neben dem täglichen Brandopfer und seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.

39 Dies sollt ihr dem Herrn an euren festgesetzten Festen tun, außer euren Gelübden und euren freiwilligen Opfern, euren Brandopfern und euren Speisopfern und euren Trankopfern und euren Heilsopfern.

40 Und Mose sagte den Kindern Israel alles, was der Herr Mose geboten hatte.

KAPITEL 30

Von Gelübden.

1 Und Mose redete zu den Häuptern der Stämme über die Kinder Israel und sprach: Das ist es, was der Herr geboten hat.

2 Wenn jemand dem Herrn ein Gelübde ablegt oder einen Eid schwört, seine Seele mit einem Band zu binden; er soll sein Wort nicht brechen, er soll tun, was aus seinem Munde kommt.

3 Wenn auch eine Frau dem Herrn ein Gelübde ablegt und sich durch ein Band bindet, weil sie in ihrer Jugend im Haus ihres Vaters war;

4 Und ihr Vater hört ihr Gelübde und ihr Band, mit dem sie ihre Seele gebunden hat, und ihr Vater wird ihr gegenüber schweigen; dann werden all ihre Gelübde Bestand haben und jedes Band, mit dem sie ihre Seele verbunden hat, wird Bestand haben.

5 Aber wenn ihr Vater es ihr verweigert an dem Tag, an dem er es hört, wird keines ihrer Gelübde oder ihrer Bande, mit denen sie ihre Seele gebunden hat, Bestand haben; und der Herr wird ihr vergeben, weil ihr Vater es ihr verweigerte.

6 Und wenn sie überhaupt einen Mann hatte, wenn sie gelobte oder etwas von ihren Lippen aussprach, womit sie ihre Seele band;

7 Und ihr Mann hörte es und schwieg zu ihr an dem Tag, als er es hörte; dann werden ihre Gelübde Bestand haben und ihre Fesseln, mit denen sie ihre Seele verbunden hat, werden Bestand haben.

8 Aber wenn ihr Mann ihr an dem Tag, als er es hörte, die Erlaubnis verweigerte, dann soll er ihr Gelübde, das sie gelobt hat, und das, was sie mit ihren Lippen geäußert hat, womit sie ihre Seele gebunden hat, für nichtig erklären; und der Herr wird ihr vergeben.

9 Aber alle Gelübde einer Witwe und einer Geschiedenen, womit sie ihre Seele gebunden haben, werden gegen sie bestehen.

10 Und wenn sie im Haus ihres Mannes ein Gelübde abgelegt oder ihre Seele durch einen Eid gebunden hat;

11 Und ihr Mann hörte es und schwieg zu ihr und verwehrte es ihr nicht; dann werden all ihre Gelübde Bestand haben und jedes Band, mit dem sie ihre Seele verbunden hat, wird Bestand haben.

12 Wenn aber ihr Mann sie an dem Tag, an dem er sie hörte, ganz und gar für nichtig erklärt hat; dann wird alles, was von ihren Lippen über ihre Gelübde oder über das Band ihrer Seele ausgegangen ist, nicht bestehen; ihr Mann hat sie ungültig gemacht; und der Herr wird ihr vergeben.

13 Jedes Gelübde und jeder verbindliche Eid, der die Seele quälen soll, kann ihr Ehemann aufrichten oder ihr Ehemann kann es für nichtig erklären.

14 Wenn aber ihr Mann von Tag zu Tag ganz und gar mit ihr schweigt; dann setzt er alle ihre Gelübde oder alle ihre Fesseln ein, die auf ihr sind; er bestätigt sie, weil er an dem Tag, als er sie hörte, mit ihr geschwiegen hat.

15 Wenn er sie aber auf irgendeine Weise für nichtig erklärt, nachdem er sie gehört hat; dann soll er ihre Schuld tragen.

16 Dies sind die Satzungen, die der Herr Mose befohlen hat zwischen einem Mann und seiner Frau, zwischen dem Vater und seiner Tochter, die noch in ihrer Jugend in ihres Vaters Haus war.

KAPITEL 31

Die Midianiter sind verwüstet und Bileam erschlagen – Mose ist zornig.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Räche die Kinder Israels an den Midianitern; danach wirst du zu deinem Volk versammelt werden.

3 Und Mose redete mit dem Volk und sprach: Rüstet einige von euch zum Krieg aus und lasst sie gegen die Midianiter ziehen und den Herrn von Midian rächen!

4 Aus jedem Stamm sollt ihr tausend aus allen Stämmen Israels in den Krieg schicken.

5 So wurden aus den Tausenden Israels tausend aus jedem Stamm befreit, zwölftausend zum Krieg bewaffnet.

6 Und Mose schickte sie in den Krieg, tausend aus allen Stämmen, sie und Pinehas, den Sohn Eleasars, den Priester, in den Krieg, mit den heiligen Instrumenten und den Posaunen zum Blasen in seiner Hand.

7 Und sie kämpften gegen die Midianiter, wie der Herr Mose geboten hatte; und sie töteten alle Männer.

8 Und sie töteten die Könige von Midian neben den übrigen Erschlagenen; nämlich Evi und Rekem und Zur und Hur und Reba, fünf Könige von Midian; Auch Bileam, den Sohn Beors, erschlugen sie mit dem Schwert.

9 Und die Kinder Israel nahmen alle gefangenen Frauen von Midian und ihre Kleinen und erbeuteten ihr ganzes Vieh und alle ihre Herden und all ihre Habe.

10 Und sie verbrannten alle ihre Städte, in denen sie wohnten, und alle ihre prächtigen Schlösser mit Feuer.

11 Und sie nahmen alle Beute und alle Beute, sowohl von Menschen als auch von Tieren.

12 Und sie brachten die Gefangenen und die Beute und die Beute zu Mose und Eleasar, dem Priester, und zu der Gemeinde der Kinder Israel in das Lager in den Ebenen von Moab, die am Jordan bei Jericho liegen.

13 Und Mose und Eleasar, der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde gingen hinaus, ihnen entgegen, außerhalb des Lagers.

14 Und Mose war zornig über die Obersten des Heeres, über die Hauptleute über tausend und über die Hauptleute über hundert, die aus der Schlacht kamen.

15 Und Mose sprach zu ihnen: Habt ihr alle Frauen am Leben gerettet?

16 Siehe, diese veranlaßten die Kinder Israel durch den Rat Bileams, in der Sache von Peor Übertretung gegen den Herrn zu begehen, und es entstand eine Plage unter der Versammlung des Herrn.

17 Nun töte nun alles Männchen unter den Kleinen und töte jede Frau, die den Mann gekannt hat, indem sie bei ihm gelegen hat.

18 Aber all die weiblichen Kinder, die einen Mann nicht kennengelernt haben, indem sie bei ihm gelegen haben, bleibt für euch am Leben.

19 Und wenn ihr sieben Tage außerhalb des Lagers bleibt, wer auch immer einen Menschen getötet oder einen Erschlagenen berührt hat, so reiniget euch und eure Gefangenen am dritten Tag und am siebten Tag.

20 Und reinigt alle eure Kleider und alles, was aus Fell ist, und alle Arbeit aus Ziegenhaar und alles, was aus Holz ist.

21 Und Eleasar, der Priester, sprach zu den Kriegsleuten, die in den Kampf zogen: Dies ist die Satzung des Gesetzes, die der HERR Mose geboten hat;

22 Nur das Gold und das Silber, das Erz, das Eisen, das Zinn und das Blei,

23 Alles, was dem Feuer standhalten kann, sollt ihr durchs Feuer gehen lassen, damit es rein wird; dennoch soll es mit dem Wasser der Trennung gereinigt werden; und alles, was dem Feuer nicht widersteht, sollst du durch das Wasser gehen lassen.

24 Und am siebten Tag sollt ihr eure Kleider waschen und rein sein, und danach sollt ihr ins Lager kommen.

25 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

26 Nimm die Summe der Beute, die erbeutet wurde, sowohl an Menschen als auch an Vieh, du und Eleasar, der Priester, und die obersten Väter der Gemeinde;

27 und teile die Beute in zwei Teile; zwischen denen, die den Krieg über sich genommen haben, die in den Kampf gezogen sind, und zwischen der ganzen Gemeinde.

28 und dem Herrn der Kriegsleute, die in die Schlacht gezogen sind, einen Tribut einheben; eine Seele von fünfhundert, sowohl von Menschen als auch von Rindern und Eseln und von Schafen;

29 Nehmt es von ihrer Hälfte und gebt es Eleasar, dem Priester, zum Hebopfer des HERRN.

30 Und von der Hälfte der Kinder Israel sollst du einen Teil von fünfzig nehmen, von den Menschen, von den Kühen, Eseln und Schafen, von allerlei Tieren, und gib sie den Leviten, die das Vieh hüten Verantwortung für die Stiftshütte des Herrn.

31 Und Mose und Eleasar, der Priester, taten, wie der Herr Mose geboten hatte.

32 Und die Beute, das war der Rest der Beute, die die Kriegsleute gefangen hatten, war sechshunderttausendsiebzigtausendfünftausend Schafe,

33 und sechzig und zwölftausend Bienen,

34 und sechzigtausend Esel,

35 und insgesamt zweiunddreißigtausend Frauen, die den Mann nicht kennengelernt hatten, indem sie bei ihm lagen.

36 Und die Hälfte, das war der Anteil von ihnen, die in den Krieg zogen, war an der Zahl dreihundertsiebentausend und dreißigtausendfünfhundert Schafe;

37 Und der Lohn des Herrn für die Schafe war sechshundertdreiundfünfzehn.

38 Und die Rinder waren sechsunddreißigtausend; davon war der Tribut des Herrn sechzig und zwölf.

39 Und der Esel waren dreißigtausend und fünfhundert; davon war der Tribut des Herrn sechzig und eins.

40 Und die Personen waren sechzehntausend; davon war der Tribut des Herrn zweiunddreißig Personen.

41 Und Mose gab Eleasar, dem Priester, den Tribut, der das Hebopfer des Herrn war, wie der Herr Mose geboten hatte.

42 und von der Hälfte der Kinder Israel, die Mose von den streitenden Männern geteilt hatte,

43 Die Hälfte aber, die der Gemeinde gehörte, war dreihunderttausendunddreißigtausendsiebentausendfünfhundert Schafe,

44 und sechsunddreißigtausend Bienen,

45 und dreißigtausend Esel und fünfhundert,

46 und sechzehntausend Personen)

47 Auch von der Hälfte der Kinder Israels nahm Mose einen Teil von fünfzig, sowohl Menschen als auch Tiere, und gab sie den Leviten, die die Hütte des Herrn bewachten; wie der Herr Mose befohlen hat.

48 Und die Obersten, die über Tausende des Heeres waren, die Obersten über Tausend und Oberste über Hundert, traten nahe zu Mose;

49 Und sie sprachen zu Mose: Deine Knechte haben die Summe der Kriegsleute genommen, die unter unserer Obhut stehen, und uns fehlt nicht ein Mann.

50 Wir haben daher für den Herrn eine Opfergabe gebracht, was jeder Mensch erhalten hat, an Juwelen aus Gold, Ketten und Armbändern, Ringen, Ohrringen und Tafeln, um für unsere Seelen vor dem Herrn Sühne zu leisten.

51 Und Mose und Eleasar, der Priester, nahmen das Gold von ihnen, sogar alle gemeißelten Edelsteine.

52 Und das ganze Gold der Opfergabe, die sie dem HERRN darbrachten, der Obersten über tausend und der Obersten über hundert, war sechzehntausend siebenhundertfünfzig Sekel.

53 (Denn die Kriegsleute hatten Beute gemacht, jeder für sich.)

54 Und Mose und Eleasar, der Priester, nahmen das Gold der Obersten über tausend und über hundert und brachten es in die Stiftshütte zum Gedächtnis für die Kinder Israel vor dem Herrn.

KAPITEL 32

Moses tadelt Ruben und Gad: Sie erobern das von Moses zugewiesene Land.

1 Nun hatten die Kinder Ruben und die Kinder Gad eine sehr große Menge Vieh; und als sie das Land Jaser und das Land Gilead sahen, siehe, der Ort war ein Viehplatz;

2 Die Kinder Gad und die Kinder Ruben kamen und redeten mit Mose und mit Eleasar, dem Priester, und mit den Fürsten der Gemeinde und sprachen:

3 Ataroth und Dibon und Jaser und Nimra und Heschbon und Eleale und Sebam und Nebo und Beon,

4 Auch das Land, das der Herr vor der Gemeinde Israel schlug, ist Viehland, und deine Knechte haben Vieh;

5 Darum, sagten sie, wenn wir Gnade in deinen Augen gefunden haben, lass dieses Land deinen Knechten zum Besitz geben und bringe uns nicht über den Jordan.

6 Und Mose sprach zu den Kindern Gad und zu den Kindern Ruben: Sollen eure Brüder in den Krieg ziehen und ihr hier sitzen bleiben?

7 Und warum entmutigt ihr das Herz der Kinder Israel, in das Land hinüberzuziehen, das der Herr ihnen gegeben hat?

8 So taten es eure Väter, als ich sie von Kadesch-Barnea aussandte, um das Land zu sehen.

9 Denn als sie in das Tal Eschkol hinaufzogen und das Land sahen, entmutigten sie das Herz der Kinder Israel, dass sie nicht in das Land ziehen sollten, das der Herr ihnen gegeben hatte.

10 Und des Herrn Zorn entbrannte zur selben Zeit, und er schwor und sprach:

11 Wahrlich, keiner von den Männern, die aus Ägypten heraufgekommen sind, ab zwanzig Jahren, wird das Land sehen, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe; weil sie mir nicht ganz gefolgt sind;

12 Außer Kaleb, dem Sohn Jefunnes, dem Keneziter, und Josua, dem Sohn Nuns; denn sie sind dem Herrn ganz nachgefolgt.

13 Und der Zorn des Herrn entbrannte gegen Israel, und er ließ sie vierzig Jahre in der Wüste umherirren, bis die ganze Generation, die Böses getan hatte in den Augen des Herrn, vertilgt war.

14 Und siehe, ihr seid an der Stelle eurer Väter auferstanden, eine Vermehrung sündiger Menschen, um den grimmigen Zorn des Herrn gegen Israel noch zu steigern.

15 Denn wenn ihr euch von ihm abwendet, wird er sie wieder in der Wildnis zurücklassen; und ihr werdet dieses ganze Volk vernichten.

16 Und sie traten zu ihm und sagten: Wir werden hier Schafhürden bauen für unser Vieh und Städte für unsere Kleinen;

17 Aber wir selbst werden gerüstet vor den Kindern Israel herziehen, bis wir sie an ihren Ort gebracht haben; und unsere Kleinen werden wegen der Bewohner des Landes in den umzäunten Städten wohnen.

18 Wir werden nicht in unsere Häuser zurückkehren, bis die Kinder Israel ein jeder sein Erbe geerbt haben;

19 Denn wir werden nicht mit ihnen erben jenseits des Jordan oder davor; denn unser Erbe ist uns zugefallen diesseits des Jordan gegen Osten.

20 Und Mose sprach zu ihnen: Wenn ihr das tut, wenn ihr bewaffnet vor dem Herrn in den Krieg ziehen wollt,

21 Und ihr alle werdet gerüstet über den Jordan ziehen vor dem HERRN, bis er seine Feinde vor sich vertrieben hat,

22 Und das Land wird dem Herrn unterworfen; danach werdet ihr umkehren und schuldlos sein vor dem Herrn und vor Israel; und dieses Land soll dein Eigentum sein vor dem Herrn.

23 Wenn ihr es aber nicht tut, siehe, ihr habt gegen den Herrn gesündigt; und sei sicher, dass deine Sünde dich finden wird.

24 Baut Städte für eure Kleinen und Hürden für eure Schafe; und tue, was aus deinem Mund hervorgegangen ist.

25 Und die Kinder Gad und die Kinder Ruben sprachen zu Mose und sprachen: Deine Knechte werden tun, was mein Herr geboten hat.

26 Unsere Kleinen, unsere Frauen, unsere Herden und unser ganzes Vieh sollen dort in den Städten Gileads sein;

27 Aber deine Knechte werden, alle zum Krieg bewaffnet, vor dem Herrn herziehen, um zu kämpfen, wie mein Herr gesagt hat.

28 Mose befahl ihnen also Eleasar, dem Priester, und Josua, dem Sohn Nuns, und den Fürsten der Stämme der Kinder Israel;

29 Und Mose sprach zu ihnen: Wenn die Kinder Gad und die Kinder Ruben mit euch über den Jordan ziehen, so wird jedermann gerüstet sein zum Kampf vor dem HERRN, und das Land wird vor euch unterworfen werden; dann sollt ihr ihnen das Land Gilead zum Besitz geben;

30 Wenn sie aber nicht bewaffnet mit dir hinüberziehen, sollen sie Besitz unter dir im Land Kanaan haben.

31 Und die Kinder Gad und die Kinder Ruben antworteten und sprachen: Wie der Herr zu deinen Knechten geredet hat, so wollen wir tun.

32 Wir werden gerüstet vor dem Herrn hinüberziehen in das Land Kanaan, damit unser Erbe diesseits des Jordan unser sei.

33 Und Mose gab ihnen, nämlich den Kindern Gad und den Kindern Ruben und dem halben Stamm Manasse, dem Sohn Josephs, das Königreich Sihons, des Königs der Amoriter, und das Königreich Ogs, des Königs von Baschan, das Land, und seine Städte an den Küsten, sogar die Städte des Landes ringsum.

34 Und die Kinder Gad bauten Dibon und Ataroth und Aroer,

35 und Atroth, Schochan und Jaaser und Jogbehah,

36 und Beth-Nimra und Beth-Haran, umzäunte Städte; und Falten für Schafe.

37 Und die Kinder Ruben bauten Heschbon und Eleale und Kirjathaim,

38 und Nebo und Baal-Meon (ihre Namen werden geändert) und Schibma; und gaben den Städten, die sie bauten, andere Namen.

39 Und die Kinder Machirs, des Sohnes Manasses, kamen nach Gilead und nahmen es ein und vertrieben die Amoriter, die darin waren.

40 Und Mose gab Machir, dem Sohn Manasses, Gilead; und er wohnte darin.

41 Und Jair, der Sohn Manasses, zog hin und eroberte seine kleinen Städte und nannte sie Havoth-Jair.

42 Und Nobah zog hin und nahm Kenath und seine Dörfer ein und nannte es Nobah nach seinem eigenen Namen.

KAPITEL 33

Zwei und vierzig Reisen der Israeliten – Die Kanaaniter sollen vernichtet werden.

1 Dies sind die Reisen der Kinder Israel, die mit ihren Heeren unter der Hand von Mose und Aaron aus dem Land Ägypten auszogen.

2 Und Mose schrieb ihre Auszüge nach ihren Reisen nach dem Gebot des Herrn auf; und dies sind ihre Reisen nach ihren Ausgängen.

3 Und sie brachen von Ramses auf im ersten Monat, am fünfzehnten Tag des ersten Monats; Am Morgen nach dem Passah zogen die Kinder Israel mit erhobener Hand aus vor den Augen aller Ägypter.

4 Denn die Ägypter begruben alle ihre Erstgeborenen, die der Herr unter ihnen geschlagen hatte; auch an ihren Göttern vollzog der Herr Gericht.

5 Und die Kinder Israel entfernten sich von Ramses und lagerten in Sukkot.

6 Und sie brachen von Sukkot auf und lagerten in Etham, das am Rande der Wildnis liegt.

7 Und sie brachen von Etham auf und kehrten wieder nach Pi-Hachiroth zurück, das vor Baal-Zephon liegt; und sie lagerten vor Migdol.

8 Und sie brachen vor Pi-Hachiroth auf und zogen mitten durch das Meer in die Wüste und gingen drei Tagereisen weit in die Wüste Etham und lagerten in Mara.

9 Und sie brachen von Mara auf und kamen nach Elim; und in Elim waren zwölf Wasserquellen und sechzig Palmen; und sie schlugen dort auf.

10 Und sie brachen von Elim auf und lagerten am Schilfmeer.

11 Und sie verließen das Rote Meer und lagerten in der Wüste Sin.

12 Und sie machten sich auf den Weg aus der Wüste Sin und lagerten in Dophka.

13 Und sie brachen von Dophka auf und lagerten in Alusch.

14 Und sie brachen von Alusch auf und lagerten sich bei Raphidim, wo es kein Wasser zum Trinken für das Volk gab.

15 Und sie brachen von Refidim auf und lagerten in der Wüste Sinai.

16 Und sie verließen die Wüste Sinai und lagerten in Kibrot-Hattaawa.

17 Und sie brachen von Kibrot-Hattaawa auf und lagerten in Hazeroth.

18 Und sie brachen von Hazeroth auf und lagerten in Rithma.

19 Und sie brachen von Rithma auf und lagerten in Rimmon-Parez.

20 Und sie brachen von Rimmon-Parez auf und lagerten in Libna.

21 Und sie brachen von Libna auf und lagerten in Rissa.

22 Und sie brachen von Rissa auf und lagerten in Kehelatha.

23 Und sie brachen von Kehelatha auf und lagerten auf dem Berg Shapher.

24 Und sie brachen vom Berg Schapher auf und lagerten sich in Harada.

25 Und sie brachen von Harada auf und lagerten in Machelot.

26 Und sie brachen von Machelot auf und lagerten in Tahath.

27 Und sie brachen von Tahath auf und lagerten in Tarah.

28 Und sie brachen von Tarah auf und lagerten in Mithcah.

29 Und sie brachen von Mithka auf und lagerten in Haschmona.

30 Und sie brachen von Haschmona auf und lagerten sich in Moseroth.

31 Und sie brachen von Moseroth auf und lagerten in Bene-Jaakan.

32 Und sie brachen von Bene-Jaakan auf und lagerten in Hor-Hagidgad.

33 Und sie brachen von Hor-Haggidgad auf und lagerten in Jotbatha.

34 Und sie brachen von Jotbatha auf und lagerten sich in Ebrona.

35 Und sie brachen von Ebrona auf und lagerten sich in Ezion-Gaber.

36 Und sie brachen von Ezion-Gaber auf und lagerten in der Wüste Zin, das ist Kadesch.

37 Und sie brachen von Kadesch auf und lagerten auf dem Berg Hor am Rande des Landes Edom.

38 Und Aaron, der Priester, stieg auf den Befehl des Herrn auf den Berg Hor und starb dort im vierzigsten Jahr, nachdem die Kinder Israel aus dem Land Ägypten gezogen waren, am ersten Tag des fünften Monats.

39 Und Aaron war hundertdreiundzwanzig Jahre alt, als er auf dem Berg Hor starb.

40 Und der Kanaaniter König Arad, der im Süden im Land Kanaan wohnte, hörte von der Ankunft der Kinder Israel.

41 Und sie brachen vom Berg Hor auf und lagerten in Zalmona.

42 Und sie brachen von Zalmona auf und lagerten in Punon.

43 Und sie brachen von Punon auf und lagerten in Obot.

44 Und sie brachen von Oboth auf und lagerten sich in Ijeabarim, an der Grenze von Moab.

45 Und sie brachen von Iim auf und lagerten in Dibon-Gad.

46 Und sie brachen von Dibongad auf und lagerten in Almon-Diblathaim.

47 Und sie brachen von Almon-Diblathaim auf und lagerten in den Bergen von Abarim vor Nebo.

48 Und sie verließen das Gebirge Abarim und lagerten sich in den Ebenen von Moab am Jordan bei Jericho.

49 Und sie lagerten am Jordan von Beth-Jesimot bis Abel-Shittim in den Ebenen von Moab.

50 Und der Herr redete zu Mose in den Ebenen von Moab am Jordan bei Jericho und sprach:

51 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan ins Land Kanaan gezogen seid;

52 Dann sollt ihr alle Bewohner des Landes vor euch vertreiben und alle ihre Bilder zerstören und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Höhen niederreißen;

53 Und ihr werdet die Bewohner des Landes vertreiben und darin wohnen; denn ich habe dir das Land gegeben, es in Besitz zu nehmen.

54 Und ihr sollt das Land durch das Los als Erbe unter euren Familien verteilen; und je mehr, desto mehr Erbe, und je weniger, desto weniger Erbe; das Erbe eines jeden soll dort sein, wo sein Los fällt; nach den Stämmen eurer Väter sollt ihr erben.

55 Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreibt; dann wird es geschehen, die ihr übrig gelassen habt, werden euch wie Stacheln in den Augen und Dornen in euren Seiten sein und euch quälen in dem Land, in dem ihr wohnt.

56 Außerdem wird es sich begeben, dass ich mit euch tun werde, wie ich dachte, mit ihnen zu tun.

KAPITEL 34

Die Grenzen des Landes – Die Männer, die das Land teilen.

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

2 Befiehl den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt; (Dies ist das Land, das euch zum Erbteil zufallen wird, nämlich das Land Kanaan mit seinen Küsten;)

3 Dann soll dein südliches Viertel von der Wildnis Zin entlang an der Küste von Edom sein, und deine südliche Grenze soll die äußerste Küste des Salzmeeres im Osten sein;

4 Und deine Grenze wird sich von Süden zum Anstieg von Akrabbim wenden und nach Zin führen; und ihr Ausgang soll von Süden nach Kadesch-Barnea sein und weiter nach Hazar-Addar und weiter nach Azmon;

5 Und die Grenze wird einen Zirkel bringen von Azmon bis zum Strom Ägyptens, und seine Ausgänge werden am Meer sein.

6 Und was die westliche Grenze betrifft, sollt ihr sogar das große Meer als Grenze haben; das soll deine Westgrenze sein.

7 Und dies soll deine nördliche Grenze sein; vom großen Meer aus sollt ihr euch den Berg Hor zeigen;

8 Vom Berg Hor sollt ihr eure Grenze weisen bis zum Eingang von Hamath; und der Ausgang der Grenze soll nach Zedad sein;

9 Und die Grenze soll weitergehen bis nach Siphron, und der Ausgang soll bei Hazar-enan sein; das soll deine Nordgrenze sein.

10 Und ihr sollt eure Ostgrenze von Hazar-enan nach Shepham richten;

11 Und die Küste soll von Shepham nach Ribla hinabgehen, an der Ostseite von Ain; und die Grenze wird abfallen und bis an die Seite des Meeres von Chinnereth im Osten reichen;

12 Und die Grenze wird bis zum Jordan hinabgehen, und ihre Ausgänge werden am Salzmeer sein; dies soll dein Land sein mit seinen Küsten ringsum.

13 Und Mose befahl den Kindern Israel und sprach: Dies ist das Land, das ihr durch das Los erben sollt, das der Herr geboten hat, den neun Stämmen und dem halben Stamm zu geben;

14 Denn der Stamm der Kinder Ruben nach dem Hause ihrer Väter und der Stamm der Kinder Gad nach dem Hause ihrer Väter haben ihr Erbe erhalten; und der halbe Stamm Manasse hat ihr Erbe erhalten;

15 Die zwei Stämme und der halbe Stamm haben ihr Erbe diesseits des Jordan bei Jericho ostwärts gegen Sonnenaufgang erhalten.

16 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

17 Dies sind die Namen der Männer, die euch das Land zuteilen werden; Eleasar, der Priester, und Joshua, der Sohn Nuns.

18 Und ihr sollt einen Fürsten aus jedem Stamm nehmen, um das Land als Erbteil zu teilen.

19 Und die Namen der Männer sind diese; Kaleb, der Sohn Jefunnes, aus dem Stamm Juda.

20 und aus dem Stamm der Kinder Simeon: Schemael, der Sohn Ammihuds.

21 Elidad, der Sohn Chislons, aus dem Stamm Benjamin.

22 und der Fürst des Stammes der Kinder Dan, Bukki, der Sohn Joglis.

23 Der Fürst der Kinder Josephs, für den Stamm der Kinder Manasse, Hanniel, der Sohn Ephods.

24 und der Fürst des Stammes der Kinder Ephraim, Kemuel, der Sohn Schiphtans.

25 Elizaphan, der Sohn Parnachs, der Fürst des Stammes der Kinder Sebulon.

26 und der Fürst des Stammes der Kinder Issachar, Paltiel, der Sohn Asans.

27 und der Fürst des Stammes der Kinder Asser, Ahihud, der Sohn Selomis.

28 und der Fürst des Stammes der Kinder Naphtalis, Pedahel, der Sohn Ammihuds.

29 Das sind diejenigen, denen der Herr geboten hat, das Erbe unter die Kinder Israel im Land Kanaan zu verteilen.

KAPITEL 35

Acht und vierzig Städte für die Leviten – Sechs davon Zufluchtsstädte – Die Mordgesetze.

1 Und der Herr redete mit Mose in den Ebenen von Moab am Jordan bei Jericho und sprach:

2 Befiehl den Kindern Israel, dass sie den Leviten von dem Erbe ihres Besitzes Städte zum Wohnen geben; und ihr sollt den Leviten auch Vororte für die umliegenden Städte geben.

3 Und die Städte sollen sie bewohnen; und ihre Weideplätze sollen ihrem Vieh und ihrer Habe und all ihrem Vieh dienen.

4 Und die Vorstädte der Städte, die ihr den Leviten geben sollt, sollen von der Stadtmauer nach außen tausend Ellen ringsum reichen.

5 Und ihr sollt von außerhalb der Stadt aus nach Osten zweitausend Ellen und nach Süden zweitausend Ellen und nach Westen zweitausend Ellen und nach Norden zweitausend Ellen messen; und die Stadt wird in der Mitte sein; das sollen ihnen die Vororte der Städte sein.

6 Und unter den Städten, die ihr den Leviten geben sollt, sollen sechs Zufluchtsstädte sein, die ihr für den Totschläger bestimmen sollt, damit er dorthin fliehen kann; und zu ihnen sollt ihr zweiundvierzig Städte hinzufügen.

7 So sollen alle Städte, die ihr den Leviten geben werdet, achtundvierzig Städte sein; sie sollt ihr mit ihren Vorstädten geben.

8 Und die Städte, die ihr geben werdet, sollen Eigentum der Kinder Israel sein; von denen, die viele haben, sollt ihr viele geben; aber von denen, die wenig haben, sollt ihr wenig geben; jeder soll den Leviten von seinen Städten geben nach seinem Erbteil, das er erbt.

9 Und der Herr redete mit Mose und sprach:

10 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan ins Land Kanaan kommt,

11 Dann sollt ihr euch Städte zu Zufluchtsstädten machen; dass der Totschläger dorthin fliehen kann, was jeden Menschen ahnungslos tötet.

12 Und sie sollen euch Städte sein zur Zuflucht vor dem Rächer; dass der Totschläger nicht sterbe, bis er vor der Gemeinde im Gericht stehe.

13 Und von diesen Städten, die ihr geben sollt, sollt ihr sechs Städte zur Zuflucht haben.

14 Drei Städte sollt ihr diesseits des Jordan geben, und drei Städte sollt ihr im Land Kanaan geben, die Zufluchtsstädte sein sollen.

15 Diese sechs Städte sollen eine Zuflucht sein sowohl für die Kinder Israel als auch für den Fremdling und den Fremdling unter ihnen; dass jeder, der jemanden unwissentlich tötet, dorthin fliehen kann.

16 Und wenn er ihn mit einem eisernen Instrument schlägt, so dass er stirbt, ist er ein Mörder; der Mörder soll gewiss getötet werden.

17 Und wenn er ihn mit einem Steinwurf schlägt, wodurch er sterben könnte, und er stirbt, so ist er ein Mörder; der Mörder soll gewiss getötet werden.

18 Oder wenn er ihn mit einer Handwaffe aus Holz schlägt, womit er sterben könnte, und er stirbt, so ist er ein Mörder; der Mörder soll gewiss getötet werden.

19 Der Bluträcher selbst wird den Mörder töten; Wenn er ihm begegnet, wird er ihn töten.

20 Wenn er ihn aber aus Hass stößt oder auf ihn schleudert, indem er auf ihn wartet, dass er stirbt;

21 oder schlage ihn aus Feindschaft mit der Hand, dass er sterbe; wer ihn schlug, soll gewiss getötet werden; denn er ist ein Mörder; der Bluträcher wird den Mörder töten, wenn er ihm begegnet.

22 Wenn er ihn aber plötzlich ohne Feindschaft stößt oder etwas auf ihn geworfen hat, ohne zu warten,

23 oder mit irgendeinem Stein, womit jemand sterben könnte, ihn nicht sehend, und ihn auf ihn werfen, dass er sterbe und nicht sein Feind war, noch seinen Schaden suchte;

24 Dann soll die Gemeinde nach diesen Urteilen zwischen dem Mörder und dem Bluträcher urteilen;

25 Und die Gemeinde wird den Mörder aus der Hand des Bluträchers erretten, und die Gemeinde wird ihn in die Stadt seiner Zuflucht zurückbringen, wohin er geflohen ist; und er soll darin bleiben bis zum Tod des Hohenpriesters, der mit heiligem Öl gesalbt wurde.

26 Wenn aber der Totschläger jemals außerhalb der Grenze der Stadt seiner Zuflucht kommt, wohin er geflohen ist;

27 Und der Bluträcher findet ihn außerhalb der Grenzen der Stadt seiner Zuflucht, und der Bluträcher tötet den Totschläger; er soll sich des Blutes nicht schuldig machen;

28 Weil er bis zum Tod des Hohenpriesters in seiner Zufluchtsstadt hätte bleiben sollen; aber nach dem Tod des Hohenpriesters soll der Totschläger in das Land seines Besitzes zurückkehren.

29 So sollen euch diese Dinge zur Rechtsprechung dienen bei all euren Geschlechtern in allen euren Wohnungen.

30 Wer jemanden tötet, dessen Mörder soll durch den Mund von Zeugen getötet werden; aber ein Zeuge soll gegen niemanden aussagen, um ihn sterben zu lassen.

31 Außerdem sollt ihr für das Leben eines Mörders, der sich des Todes schuldig gemacht hat, keine Genugtuung nehmen; aber er wird sicher getötet werden.

32 Und ihr sollt keine Genugtuung für den nehmen, der in die Stadt seiner Zuflucht geflohen ist, damit er wiederkommt, um im Land zu wohnen, bis zum Tod des Priesters.

33 So sollt ihr das Land, in dem ihr seid, nicht verunreinigen; denn Blut verunreinigt das Land; und das Land kann nicht von dem Blut gereinigt werden, das darin vergossen wird, sondern durch das Blut dessen, der es vergossen hat.

34 Verunreinigt nun nicht das Land, das ihr bewohnen werdet, darin ich wohne; denn ich, der Herr, wohne unter den Kindern Israel.

KAPITEL 36

Das Erbe von Töchtern, die durch Heirat in ihren eigenen Stämmen gesichert sind – Die Töchter von Zelophehad.

1 Und die Stammväter der Sippen der Kinder Gilead, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, der Sippen der Söhne Josephs, traten hinzu und redeten vor Mose und vor den Fürsten, den Stammvätern von die Kinder Israel;

2 Und sie sprachen: Der Herr hat meinem Herrn geboten, den Kindern Israel das Land zum Los zu geben; und meinem Herrn wurde vom Herrn geboten, das Erbe unseres Bruders Zelophehad seinen Töchtern zu geben.

3 Und wenn sie mit einem der Söhne der anderen Stämme der Kinder Israels verheiratet sind, dann soll ihr Erbe von dem Erbe unserer Väter genommen werden und dem Erbe des Stammes zufallen, in den sie aufgenommen werden; so soll es von unserem Erbteil genommen werden.

4 Und wenn das Jubiläum der Kinder Israel ist, dann soll ihr Erbe zum Erbe des Stammes gebracht werden, in den sie aufgenommen werden; so soll ihr Erbe von dem Erbe des Stammes unserer Väter weggenommen werden.

5 Und Mose gebot den Kindern Israel nach dem Wort des Herrn und sprach: Der Stamm der Söhne Josephs hat es gut gesagt.

6 Das ist es, was der Herr den Töchtern Zelophehads befiehlt, indem er spricht: Sie sollen heiraten, wen sie für richtig halten; nur mit der Familie des Stammes ihrer Väter sollen sie heiraten.

7 So soll das Erbe der Kinder Israel nicht von Stamm zu Stamm wandern; denn ein jeglicher von den Kindern Israel soll sich an das Erbe des Stammes seiner Väter halten.

8 Und jede Tochter, die in irgendeinem Stamm der Kinder Israels ein Erbe besitzt, soll eine Frau aus der Familie des Stammes ihres Vaters sein, damit die Kinder Israels jedermann das Erbe seiner Väter genießen können.

9 Auch soll das Erbe nicht von einem Stamm auf einen anderen Stamm übergehen; aber jeder der Stämme der Kinder Israel soll sein eigenes Erbe behalten.

10 Wie der Herr es Mose befohlen hatte, so taten die Töchter Zelophehads;

11 Denn Mahla, Tirza und Hogla und Milka und Noah, die Töchter Zelophehads, waren verheiratet mit den Söhnen der Brüder ihres Vaters;

12 Und sie wurden in die Familien der Söhne Manasses, des Sohnes Josephs, eingeheiratet, und ihr Erbe blieb beim Stamm der Familie ihres Vaters.

13 Dies sind die Gebote und die Rechte, die der Herr den Kindern Israel in den Ebenen von Moab am Jordan bei Jericho durch die Hand Mose geboten hat.

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