Das Buch Moroni

Das Buch Moroni

Kapitel 1

1 Nun hatte ich, Moroni, nachdem ich damit fertig war, den Bericht über das Volk Jared zu kürzen, geglaubt, nicht mehr geschrieben zu haben, aber ich bin noch nicht umgekommen; und ich mache mich den Lamaniten nicht kund, damit sie mich nicht vernichten.
2 Denn siehe, ihre Kriege untereinander sind überaus heftig; und wegen ihres Hasses töten sie jeden Nephiten, der den Christus nicht verleugnen will.
3 Und ich, Moroni, werde den Christus nicht leugnen; darum wandere ich, wo immer ich kann, zur Sicherheit meines eigenen Lebens.
4 Darum schreibe ich noch ein paar Dinge, im Gegensatz zu dem, was ich angenommen hatte; denn ich hätte nicht mehr schreiben sollen; aber ich schreibe noch ein paar Dinge, damit sie vielleicht an einem zukünftigen Tag gemäß dem Willen des Herrn für meine Brüder, die Lamaniten, von Wert sein können.

 

Moroni, Kapitel 2

1 Die Worte Christi, die er zu seinen Jüngern sprach, den Zwölf, die er erwählt hatte, als er ihnen die Hände auflegte.
2 Und er nannte sie beim Namen und sprach: In meinem Namen sollt ihr den Vater anrufen in mächtigem Gebet; und nachdem ihr dies getan habt, werdet ihr Macht haben, dem, dem ihr eure Hände auflegt, den Heiligen Geist zu geben; und in meinem Namen sollt ihr es geben, denn so tun meine Apostel.
3 Nun sprach Christus diese Worte zu ihnen bei seinem ersten Erscheinen; und die Menge hörte es nicht, aber die Jünger hörten es, und auf so viele, wie sie ihre Hände auflegten, fiel der Heilige Geist.

 

Moroni, Kapitel 3

1 Die Art und Weise, wie die Jünger, die Ältesten der Kirche genannt wurden, Priester und Lehrer ordinierten.
2 Nachdem sie im Namen Christi zum Vater gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf und sagten: Im Namen Jesu Christi ordiniere ich dich zum Priester; (oder wenn er ein Lehrer ist;) Ich ordiniere dich, ein Lehrer zu sein, um Reue und Vergebung der Sünden durch Jesus Christus zu predigen, durch das Ausharren des Glaubens an seinen Namen bis ans Ende. Amen.
3 Und auf diese Weise ordinierten sie Priester und Lehrer gemäß den Gaben und Berufungen Gottes für die Menschen; und sie ordinierten sie durch die Macht des Heiligen Geistes, der in ihnen war.

 

Moroni, Kapitel 4

1 Die Art und Weise, wie ihre Ältesten und Priester das Fleisch und Blut Christi der Gemeinde spenden:
2 Und sie verwalteten es gemäß den Geboten Christi; darum wissen wir, dass die Weise wahr ist, und der Älteste oder Priester hat sie verwaltet:
3 Und sie knieten mit der Gemeinde nieder und beteten im Namen Christi zum Vater und sprachen:
4 O Gott, ewiger Vater, wir bitten dich im Namen deines Sohnes Jesus Christus, dieses Brot zu segnen und zu heiligen für die Seelen aller, die davon essen, damit sie in Erinnerung an den Leib deines Sohnes essen können, und bezeuge dir, o Gott, ewiger Vater, dass sie willens sind, den Namen deines Sohnes auf sich zu nehmen und immer an ihn zu denken und seine Gebote zu halten, die er ihnen gegeben hat, damit sie immer seinen Geist bei sich haben Sie. Amen.

 

Moroni, Kapitel 5

1 Die Art der Verabreichung des Weins.
2 Siehe, sie nahmen den Kelch und sprachen:
3 O Gott, ewiger Vater, wir bitten dich im Namen deines Sohnes Jesus Christus, diesen Wein zu segnen und zu heiligen für die Seelen aller, die davon trinken, damit sie es tun zur Erinnerung an dein Blut Sohn, der für sie vergossen wurde, damit sie dir, o Gott, ewiger Vater, bezeugen, dass sie immer an ihn denken, damit sein Geist mit ihnen sei. Amen.

 

Moroni, Kapitel 6

1 Und nun spreche ich von der Taufe.
2 Siehe, Älteste, Priester und Lehrer wurden getauft; und sie ließen sich nicht taufen, außer sie brachten Frucht hervor, die ihrer würdig war; Sie empfingen auch keine zur Taufe, es sei denn, sie kamen mit reuigem Herzen und zerknirschtem Geist heraus und bezeugten der Gemeinde, dass sie wahrhaftig von all ihren Sünden Buße getan hatten.
3 Und niemand wurde zur Taufe angenommen, es sei denn, sie nahmen den Namen Christi auf sich und hatten die Entschlossenheit, ihm bis ans Ende zu dienen.
4 Und nachdem sie in der Taufe empfangen und durch die Macht des Heiligen Geistes bearbeitet und gereinigt worden waren, wurden sie zu den Leuten der Kirche Christi gezählt,
5 Und ihre Namen wurden genommen, damit sie von dem guten Wort Gottes gedacht und genährt würden, um sie auf dem richtigen Weg zu halten, um sie ständig wachsam zum Gebet zu halten und sich allein auf die Verdienste Christi zu verlassen, der der Urheber war und der Vollender ihres Glaubens.
6 Und die Gemeinde kam oft zusammen, um zu fasten und zu beten und miteinander über das Wohl ihrer Seele zu sprechen; und sie kamen oft zusammen, um Brot und Wein zu essen zum Gedenken an den Herrn Jesus;
7 Und sie achteten streng darauf, dass es unter ihnen kein Unrecht geben sollte; und wer als schuldig befunden wurde, und drei Zeugen der Gemeinde verurteilten ihn vor den Ältesten;
8 Und wenn sie nicht Buße taten und nicht bekannten, wurden ihre Namen ausgelöscht, und sie wurden dem Volk Christi nicht zugerechnet; aber so oft sie Buße taten und mit wirklichem Vorsatz um Vergebung baten, wurde ihnen vergeben.
9 Und ihre Versammlungen wurden von der Kirche nach der Weise des Wirkens des Geistes und durch die Macht des Heiligen Geistes geleitet; denn wie die Macht des Heiligen Geistes sie leitete, ob sie predigen oder ermahnen oder beten oder bitten oder singen sollten, so geschah es auch.

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Moroni, Kapitel 71 Und nun, ich Moroni, schreibe einige der Worte meines Vaters Mormon auf, die er über Glauben, Hoffnung und Nächstenliebe gesprochen hat; denn auf diese Weise sprach er zu dem Volk, wie er es in der Synagoge lehrte, die sie als Gotteshaus gebaut hatten.
2 Und nun spreche ich, Mormon, zu Ihnen, meine geliebten Brüder; und durch die Gnade Gottes, des Vaters, und unseres Herrn Jesus Christus und seines heiligen Willens, aufgrund der Gabe seiner Berufung an mich, ist es mir gestattet, in dieser Zeit zu Ihnen zu sprechen;
3 Darum möchte ich zu euch sprechen, die ihr der Kirche angehört, die friedfertigen Nachfolger Christi sind und die eine ausreichende Hoffnung erlangt haben, durch die ihr in die Ruhe des Herrn eintreten könnt, von nun an, bis ihr ruhen werdet mit ihm im Himmel.
4 Und nun, meine Brüder, ich beurteile diese Dinge von euch wegen eures friedlichen Wandels mit den Menschenkindern; denn ich gedenke des Wortes Gottes, das spricht: An ihren Werken sollt ihr sie erkennen; denn wenn ihre Werke gut sind, dann sind sie auch gut.
5 Denn siehe, Gott hat gesagt: Ein Mensch, der böse ist, kann das Gute nicht tun; denn wenn er ein Geschenk anbietet oder zu Gott betet, nützt es ihm nichts, es sei denn, er tut es mit wirklicher Absicht.
6 Denn siehe, es wird ihm nicht zur Gerechtigkeit gerechnet.
7 Denn siehe, wenn jemand, der böse ist, etwas schenkt, tut er es widerwillig; darum wird es ihm so angerechnet, als ob er die Gabe behalten hätte; darum wird er vor Gott als böse angesehen.
8 Und ebenso wird es einem Menschen als übel angesehen, wenn er betet, und nicht mit wirklichem Herzensvorsatz; ja, und es nützt ihm nichts; denn Gott empfängt keinen solchen; darum kann ein Mensch, der böse ist, nichts Gutes tun; auch wird er kein gutes Geschenk machen.
9 Denn siehe, eine bittere Quelle kann kein gutes Wasser hervorbringen; Auch kann eine gute Quelle kein bitteres Wasser hervorbringen; darum kann ein Mensch, der ein Diener des Teufels ist, Christus nicht nachfolgen; und wenn er Christus nachfolgt, kann er kein Diener des Teufels sein.
10 Darum kommt alles Gute von Gott; und das Böse kommt vom Teufel; denn der Teufel ist ein Feind Gottes und kämpft beständig gegen ihn und lädt und verführt zur Sünde und zu beständigem Bösen.
11 Aber siehe, das, was von Gott ist, lädt ein und lockt, beständig Gutes zu tun; darum ist alles, was einlädt und lockt, Gutes zu tun und Gott zu lieben und ihm zu dienen, von Gott inspiriert.
12 Darum seht zu, meine geliebten Brüder, dass ihr das Böse nicht für von Gott haltet oder das Gute und von Gott für vom Teufel.
13 Denn siehe, meine Brüder, es ist euch gegeben zu richten, damit ihr Gut von Böse unterscheiden könnt; und der Weg zu urteilen ist so klar, dass ihr es mit vollkommener Erkenntnis erkennen könnt, wie das Tageslicht von der dunklen Nacht.
14 Denn siehe, jedem Menschen ist der Geist Christi gegeben, damit er Gut von Böse unterscheiden kann; darum zeige ich euch den Weg zum Richten: denn alles, was dazu einlädt, Gutes zu tun und zum Glauben an Christus zu bewegen, wird durch die Kraft und Gabe Christi ausgesandt;
15 Darum könnt ihr mit vollkommener Erkenntnis wissen, dass es von Gott ist; Was aber die Menschen dazu verleitet, Böses zu tun und nicht an Christus zu glauben und ihn zu verleugnen und Gott nicht zu dienen, dann könnt ihr mit vollkommener Erkenntnis wissen, dass es vom Teufel ist,
16 Denn auf diese Weise wirkt der Teufel, denn er überredet niemanden, Gutes zu tun, niemand, niemand; auch seine Engel nicht; auch nicht diejenigen, die sich ihm unterwerfen.
17 Und nun, meine Brüder, da ihr das Licht kennt, mit dem ihr urteilen könnt, und dieses Licht das Licht Christi ist, seht zu, dass ihr nicht unrecht urteilt; denn mit demselben Urteil, das ihr richtet, werdet ihr auch gerichtet werden.
18 Darum flehe ich euch an, Brüder, dass ihr eifrig im Licht Christi forscht, damit ihr Gut von Böse unterscheiden könnt; und wenn ihr alles Gute ergreift und es nicht verurteilt, werdet ihr gewiss ein Kind Christi sein.
19 Und nun, meine Brüder, wie ist es möglich, dass ihr alles Gute festhalten könnt?
20 Und nun komme ich zu jenem Glauben, von dem ich sagte, ich würde sprechen; und ich werde dir den Weg sagen, auf dem du alles Gute ergreifen kannst.
21 Denn siehe, Gott, der alles weiß, da er von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, siehe, er hat Engel gesandt, um den Menschenkindern zu dienen und das Kommen Christi kundzutun; und in Christus sollte alles Gute kommen.
22 Und Gott verkündigte auch den Propheten durch seinen eigenen Mund, dass Christus kommen sollte.
23 Und siehe, es gab verschiedene Arten, wie er den Menschenkindern Dinge kundtat, die gut waren; und alles Gute kommt von Christus, sonst wären die Menschen gefallen, und es könnte ihnen nichts Gutes widerfahren.
24 Darum begannen die Menschen durch den Dienst der Engel und durch jedes Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht, Glauben an Christus auszuüben; und so ergriffen sie durch den Glauben alles Gute; und so war es bis zum Kommen Christi.
25 Und nachdem er gekommen war, wurden auch Menschen durch den Glauben an seinen Namen errettet; und durch den Glauben werden sie die Söhne Gottes.
26 Und so gewiss Christus lebt, er sprach diese Worte zu unseren Vätern und sprach: Alles, was ihr den Vater in meinem Namen erbitten werdet, das gut ist, in dem Glauben, dass ihr empfangen werdet, siehe, es wird euch widerfahren.
27 Darum, meine geliebten Brüder, haben Wundertaten aufgehört, weil Christus in den Himmel aufgefahren ist und sich zur Rechten Gottes gesetzt hat, um vom Vater seine Rechte der Barmherzigkeit einzufordern, die er über die Menschenkinder hat;
28 Denn er hat den Zwecken des Gesetzes Genüge getan, und er fordert alle, die an ihn glauben; und die an ihn glauben, werden an allem Guten festhalten; darum tritt er für die Sache der Menschenkinder ein; und er wohnt ewig in den Himmeln?
29 Und weil er das getan hat, meine geliebten Brüder, haben die Wunder aufgehört?
30 Siehe, ich sage euch: Nein; auch die Engel haben nicht aufgehört, den Menschenkindern zu dienen.
31 Denn siehe, sie sind ihm untertan, gemäß dem Wort seines Gebots zu dienen, indem sie sich ihnen durch starken Glauben und festen Sinn in jeder Form von Frömmigkeit erweisen.
32 Und das Amt ihres Dienstes besteht darin, Menschen zur Buße zu rufen und das Werk der Bündnisse des Vaters, die er für die Menschenkinder gemacht hat, zu erfüllen und zu tun, um den Weg unter den Menschenkindern zu bereiten, dadurch das Wort Christi den auserwählten Gefäßen des Herrn zu verkünden, damit sie Zeugnis von ihm ablegen;
33 Und dadurch bereitet Gott der Herr den Weg, damit der Rest der Menschen Glauben an Christus haben kann, damit der Heilige Geist gemäß seiner Macht Platz in ihrem Herzen haben kann;
34 Und auf diese Weise bringt der Vater die Bündnisse zustande, die er für die Menschenkinder gemacht hat.
35 Und Christus hat gesagt: Wenn ihr an mich glauben wollt, werdet ihr Macht haben, alles zu tun, was mir zweckdienlich ist.
36 Und er hat gesagt: Kehrt um, alle Enden der Erde, und kommt zu mir und lasst euch auf meinen Namen taufen und glaubt an mich, damit ihr errettet werdet.
37 Und nun, meine geliebten Brüder, wenn dies der Fall ist, dass diese Dinge wahr sind, die ich zu euch gesprochen habe, und Gott wird euch am letzten Tag mit Macht und großer Herrlichkeit zeigen, dass sie wahr sind; und wenn sie wahr sind, ist der Tag der Wunder vorbei?
38 Oder haben Engel aufgehört, den Menschenkindern zu erscheinen?
39 Oder hat er ihnen die Macht des Heiligen Geistes vorenthalten?
40 Oder wird er, solange die Zeit währt, oder die Erde bestehen wird, oder es wird einen Menschen auf ihrem Antlitz geben, der gerettet werden muss?
41 Siehe, ich sage euch: Nein, denn durch den Glauben werden Wunder vollbracht; und durch den Glauben erscheinen Engel und dienen den Menschen;
42 Darum, wenn diese Dinge aufgehört haben, weh sei den Menschenkindern, denn es ist wegen Unglaubens, und alles ist vergeblich; denn niemand kann nach den Worten Christi gerettet werden, wenn er nicht an seinen Namen glaubt;
43 Darum, wenn diese Dinge aufgehört haben, dann hat auch der Glaube aufgehört; und furchtbar ist der Zustand der Menschen; denn sie sind, als wäre keine Erlösung erfolgt.
44 Aber siehe, meine geliebten Brüder, ich urteile besser über euch, denn ich urteile, dass ihr aufgrund eurer Sanftmut Glauben an Christus habt; denn wenn ihr nicht an ihn glaubt, dann seid ihr nicht geeignet, zu den Leuten seiner Kirche gezählt zu werden.
45 Und noch einmal, meine geliebten Brüder, möchte ich zu euch über Hoffnung sprechen.
46 Wie kommt es, dass ihr zum Glauben gelangen könnt, wenn ihr keine Hoffnung habt? Und worauf sollt ihr hoffen?
47 Siehe, ich sage euch, dass ihr durch das Sühnopfer Christi und die Macht seiner Auferstehung Hoffnung haben werdet, zum ewigen Leben auferweckt zu werden; und dies wegen deines Glaubens an ihn gemäß der Verheißung;
48 Darum, wenn jemand Glauben hat, muss er notwendigerweise Hoffnung haben; denn ohne Glauben kann es keine Hoffnung geben.
49 Und weiter, siehe, ich sage euch, dass er keinen Glauben und keine Hoffnung haben kann, wenn er nicht sanftmütig und von Herzen demütig ist; wenn dem so ist, dann sind sein Glaube und seine Hoffnung vergeblich, denn niemand ist vor Gott annehmbar, außer den Sanftmütigen und Demütigen;
50 Und wenn jemand sanftmütig und von Herzen demütig ist und durch die Macht des Heiligen Geistes bekennt, dass Jesus der Messias ist, muss er notwendigerweise Nächstenliebe haben; denn wenn er keine Liebe hat, ist er nichts; daher muss er Nächstenliebe haben.
51 Und die Liebe duldet lange und ist gütig und neidet nicht und ist nicht aufgeblasen, sucht nicht das Ihre, lässt sich nicht leicht provozieren, denkt nichts Böses und freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich über die Wahrheit, erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erträgt alles; darum, meine geliebten Brüder, wenn ihr keine Nächstenliebe habt, seid ihr nichts, denn die Nächstenliebe versagt nie.
52 Darum haltet an der Nächstenliebe fest, die die größte von allen ist, denn alles muss versagen; aber die Nächstenliebe ist die reine Liebe Christi, und sie währt ewiglich; und wer am Jüngsten Tag davon besessen befunden wird, dem soll es gut gehen.
53 Darum, meine geliebten Brüder, beten Sie mit der ganzen Kraft des Herzens zum Vater, damit Sie von dieser Liebe erfüllt werden, die er allen geschenkt hat, die wahre Nachfolger seines Sohnes Jesus Christus sind, damit Sie Söhne Gottes werden können , dass wir ihm gleich sein werden, wenn er erscheint; denn wir werden ihn sehen, wie er ist, damit wir diese Hoffnung haben können, dass wir gereinigt werden mögen, wie er rein ist. Amen.

 

Moroni, Kapitel 8

1 Ein Brief meines Vaters Mormon, geschrieben an mich, Moroni, und er wurde mir bald nach meiner Berufung in den Dienst geschrieben.
2 Und auf diese Weise schrieb er mir, indem er sagte: Mein geliebter Sohn Moroni, ich freue mich über die Maßen, dass dein Herr Jesus Christus an dich gedacht und dich zu seinem Dienst und zu seinem heiligen Werk berufen hat.
3 In meinen Gebeten denke ich immer an Sie und bete unaufhörlich zu Gott dem Vater im Namen seines heiligen Kindes Jesus, dass er Sie durch seine unendliche Güte und Gnade durch das Ausharren des Glaubens an seinen Namen bewahren möge das Ende.
4 Und nun, mein Sohn, spreche ich zu dir über das, was mich über die Maßen betrübt; denn es betrübt mich, wenn Streitigkeiten unter euch entstehen.
5 Denn wenn ich die Wahrheit erfahren habe, hat es unter euch Streitigkeiten gegeben über die Taufe eurer kleinen Kinder.
6 Und nun, mein Sohn, möchte ich, dass ihr eifrig arbeitet, damit dieser grobe Irrtum aus eurer Mitte entfernt wird; denn für diese Absicht habe ich diesen Brief geschrieben.
7 Denn gleich nachdem ich diese Dinge von euch erfahren hatte, befragte ich den Herrn in dieser Angelegenheit.
8 Und des Herrn Wort geschah zu mir durch die Macht des Heiligen Geistes, nämlich: Höre auf die Worte Christi, deines Erlösers, deines Herrn und deines Gottes.
9 Siehe, ich bin nicht in die Welt gekommen, um die Gerechten, sondern die Sünder zur Buße zu rufen; das Ganze braucht keinen Arzt, sondern die Kranken; darum sind kleine Kinder gesund, denn sie sind nicht fähig, Sünde zu begehen; darum ist der Fluch Adams in mir von ihnen genommen, dass er keine Macht über sie hat; und das Gesetz der Beschneidung ist in mir abgetan.
10 Und auf diese Weise offenbarte mir der Heilige Geist das Wort Gottes; darum, mein geliebter Sohn, ich weiß, dass es ein feierlicher Hohn vor Gott ist, dass ihr kleine Kinder taufen solltet.
11 Siehe, ich sage euch: Dies sollt ihr diejenigen lehren, die Buße und Taufe sind, die rechenschaftspflichtig und fähig sind, Sünde zu begehen; ja, lehre die Eltern, dass sie umkehren und sich taufen lassen und sich wie ihre kleinen Kinder demütigen müssen, und sie werden alle mit ihren kleinen Kindern errettet werden; und ihre kleinen Kinder brauchen weder Umkehr noch Taufe.
12 Siehe, die Taufe dient der Buße zur Erfüllung der Gebote zur Vergebung der Sünden.
13 Aber kleine Kinder sind in Christus lebendig, sogar von Grundlegung der Welt an; wenn nicht, ist Gott ein partieller Gott und auch ein veränderlicher Gott und ein Ansehen von Personen; denn wie viele kleine Kinder sind ohne Taufe gestorben.
14 Wenn also kleine Kinder nicht ohne Taufe gerettet werden konnten, müssen diese in eine endlose Hölle gegangen sein.
15 Siehe, ich sage euch: Wer meint, kleine Kinder bedürften der Taufe, ist in der Galle der Bitterkeit und in den Fesseln der Bosheit; denn er hat weder Glauben noch Hoffnung noch Nächstenliebe; daher muss er, sollte er in Gedanken abgeschnitten werden, in die Hölle hinab.
16 Denn furchtbar ist die Bosheit, anzunehmen, dass Gott ein Kind wegen der Taufe errettet und das andere umkommen muss, weil es keine Taufe hat.
17 Wehe dem, der die Wege des Herrn auf diese Weise verkehrt, denn sie werden zugrunde gehen, wenn sie nicht umkehren.
18 Siehe, ich spreche freimütig, da ich Vollmacht von Gott habe; und ich fürchte nicht, was der Mensch tun kann; denn vollkommene Liebe vertreibt alle Furcht; und ich bin erfüllt von Nächstenliebe, die ewige Liebe ist; darum sind mir alle Kinder gleich; darum liebe ich kleine Kinder mit vollkommener Liebe; und sie sind alle gleich und Teilhaber des Heils.
19 Denn ich weiß, dass Gott kein partieller Gott ist, noch ein veränderliches Wesen; aber er ist unveränderlich von Ewigkeit zu Ewigkeit.
20 Kleine Kinder können nicht umkehren; darum ist es schreckliche Bosheit, ihnen die reine Barmherzigkeit Gottes zu verweigern, denn sie sind alle lebendig in ihm wegen seiner Barmherzigkeit.
21 Und wer sagt, dass kleine Kinder der Taufe bedürfen, leugnet die Barmherzigkeit Christi und setzt sein Sühnopfer und die Macht seiner Erlösung für nichtig.
22 Wehe denen, denn ihnen droht der Tod, die Hölle und eine endlose Qual.
23 Ich spreche es freimütig, Gott hat es mir befohlen.
24 Hört auf sie und gebt acht, oder sie stellen sich gegen euch vor dem Richterstuhl Christi.
25 Denn siehe, alle kleinen Kinder sind lebendig in Christus, und auch alle, die ohne das Gesetz sind.
26 Denn die Macht der Erlösung kommt über alle, die kein Gesetz haben; darum kann derjenige, der nicht verurteilt wird oder unter keiner Verurteilung steht, nicht bereuen; und einer solchen Taufe nützt nichts.
27 sondern ist Hohn vor Gott, die Barmherzigkeit Christi und die Kraft seines Heiligen Geistes zu leugnen und auf tote Werke zu vertrauen.
28 Siehe, mein Sohn, dies sollte nicht sein; denn Buße ist denen, die unter der Verdammnis stehen und unter dem Fluch eines gebrochenen Gesetzes stehen.
29 Und die Erstlingsfrucht der Umkehr ist die Taufe; und die Taufe kommt durch den Glauben zur Erfüllung der Gebote; und die Erfüllung der Gebote bringt Vergebung der Sünden; und die Vergebung der Sünden bringt Sanftmut und Herzensdemut; und wegen der Sanftmut und Herzensdemut kommt die Heimsuchung des Heiligen Geistes, die den Tröster mit Hoffnung und vollkommener Liebe erfüllt, die Liebe durch Eifer bis zum Gebet ausharrt, bis das Ende kommt, wenn alle Heiligen bei Gott wohnen werden.
30 Siehe, mein Sohn, ich werde dir noch einmal schreiben, wenn ich nicht bald gegen die Lamaniten ausziehe.
31 Siehe, der Stolz dieser Nation oder des Volkes der Nephiten hat ihre Zerstörung bewiesen, es sei denn, sie würden umkehren.
32 Bete für sie, mein Sohn, dass Reue zu ihnen kommt.
33 Aber siehe, ich fürchte, der Geist hat aufgehört, sich mit ihnen abzumühen; und in diesem Teil des Landes trachten sie auch danach, alle Macht und Autorität niederzuschlagen, die von Gott kommt; und sie leugnen den Heiligen Geist.
34 Und nachdem sie ein so großes Wissen verworfen haben, mein Sohn, müssen sie bald zugrunde gehen, damit sich die Prophezeiungen erfüllen, die von den Propheten gesprochen wurden, sowie die Worte unseres Erretters selbst.
35 Leb wohl, mein Sohn, bis ich dir schreibe oder dich wiedersehe. Amen.

 

Moroni, Kapitel 9

Der Zweite Brief Mormons an seinen Sohn Moroni.1 Mein geliebter Sohn, ich schreibe dir noch einmal, damit du weißt, dass ich noch am Leben bin, aber ich schreibe etwas, was schmerzlich ist.
2 Denn siehe, ich hatte einen erbitterten Kampf mit den Lamaniten, in dem wir nicht siegten; und Archeantus ist durch das Schwert gefallen, und auch Luram und Emron; ja, und wir haben eine große Anzahl unserer erlesenen Männer verloren.
3 Und nun siehe, mein Sohn, ich fürchte, die Lamaniten könnten dieses Volk vernichten, denn sie kehren nicht um, und Satan stachelt sie ständig zum Zorn auf, einen untereinander.
4 Siehe, ich arbeite beständig mit ihnen; und wenn ich das Wort Gottes scharf rede, zittern sie und zürnen gegen mich; und wenn ich keine Schärfe anwende, verhärten sie ihr Herz dagegen; darum fürchte ich, dass der Geist des Herrn aufhört, sich mit ihnen abzumühen.
5 Denn so sehr zürnen sie, dass mir scheint, dass sie den Tod nicht fürchten; und sie haben ihre Liebe zueinander verloren; und sie dürsten beständig nach Blut und Rache.
6 Und nun, mein geliebter Sohn, lass uns trotz ihrer Härte fleißig arbeiten; denn wenn wir aufhören würden zu arbeiten, würden wir unter Verurteilung gebracht werden; denn wir haben eine Arbeit zu verrichten, während wir in dieser Hütte aus Lehm sind, damit wir den Feind aller Gerechtigkeit besiegen und Seelen im Reich Gottes Ruhe finden können.
7 Und nun schreibe ich etwas über die Leiden dieses Volkes.
8 Denn gemäß der Erkenntnis, die ich von Amoron erhalten habe, siehe, die Lamaniten haben viele Gefangene, die sie vom Turm der Sherrizah mitgenommen haben; und es waren Männer, Frauen und Kinder.
9 und die Männer und Väter der Frauen und Kinder, die sie getötet haben; und sie ernähren die Frauen vom Fleisch ihrer Männer und die Kinder vom Fleisch ihrer Väter; und kein Wasser, außer ein wenig, geben sie ihnen.
10 Und ungeachtet dieses großen Greuels der Lamaniten übertrifft er nicht den unseres Volkes in Moriantum.
11 Denn siehe, viele der Töchter der Lamaniten haben sie gefangen genommen: und nachdem sie ihnen das vorenthalten haben, was das Liebste und Kostbarste vor allem ist, nämlich Keuschheit und Tugend; und nachdem sie dies getan hatten, ermordeten sie sie auf grausamste Weise und folterten ihre Körper sogar zu Tode; und nachdem sie das getan haben, fressen sie wegen ihrer Herzenshärte ihr Fleisch wie wilde Tiere; und sie tun es als Zeichen der Tapferkeit.
12 O mein geliebter Sohn, wie kann ein Volk wie dieses ohne Zivilisation sein? (und nur wenige Jahre sind vergangen, und sie waren ein bürgerliches und angenehmes Volk;) aber o mein Sohn, wie können wir von einem Volk wie diesem erwarten, dessen Freude an so viel Greuel ist, wie können wir erwarten, dass Gott sein bleiben wird? gegen uns urteilen?
13 Siehe, mein Herz schreit: Weh diesem Volk!
14 Komm heraus im Gericht, o Gott, und verbirg ihre Sünden und Bosheit und Greuel vor deinem Angesicht.
15 Und weiter, mein Sohn, es gibt viele Witwen und ihre Töchter, die in Scherriza zurückbleiben; und den Teil der Vorräte, den die Lamaniten nicht weggetragen haben, siehe, das Heer Zenephis hat sie weggetragen und es ihnen überlassen, umherzuwandern, wohin immer sie können, um Nahrung zu bekommen; und viele alte Frauen fallen übrigens in Ohnmacht und sterben.
16 Und das Heer, das bei mir ist, ist schwach; und die Heere der Lamaniten stehen zwischen Sherrizah und mir; und so viele, die zur Armee Aarons geflohen sind, sind Opfer ihrer schrecklichen Brutalität geworden.
17 O die Verdorbenheit meines Volkes! sie sind ohne Ordnung und ohne Gnade.
18 Siehe, ich bin nur ein Mann, und ich habe nur die Kraft eines Mannes, und ich kann meine Gebote nicht mehr durchsetzen; und sie sind stark geworden in ihrer Perversion;
19 Und sie sind gleichermaßen brutal und schonen niemanden, weder alt noch jung; und sie erfreuen sich an allem außer dem, was gut ist; und die Leiden unserer Frauen und unserer Kinder auf dem ganzen Antlitz dieses Landes übersteigen alles; ja, die Zunge kann es nicht sagen, noch kann es geschrieben werden.
20 Und jetzt, mein Sohn, verweile ich nicht länger bei dieser schrecklichen Szene.
21 Siehe, du kennst die Bosheit dieses Volkes; du weißt, dass sie ohne Prinzip und ohne Gefühl sind; und ihre Schlechtigkeit übersteigt die der Lamaniten.
22 Siehe, mein Sohn, ich kann sie Gott nicht empfehlen, damit er mich nicht schlage.
23 Aber siehe, mein Sohn, ich empfehle dich Gott, und ich vertraue auf Christus, dass du gerettet wirst; und ich bete zu Gott, dass er dein Leben verschont, um Zeuge der Rückkehr seines Volkes zu ihm oder ihrer völligen Vernichtung zu werden;
24 Denn ich weiß, dass sie umkommen müssen, wenn sie nicht umkehren und zu ihm zurückkehren; und wenn sie umkommen, wird es wie bei den Jarediten sein, wegen der Eigensinnigkeit ihrer Herzen, die nach Blut und Rache trachten.
25 Und wenn es so sein sollte, dass sie zugrunde gehen, wissen wir, dass viele unserer Brüder zu den Lamaniten abgewichen sind, und viele weitere werden ihnen ebenfalls widersprechen;
26 Darum schreibe ein paar Dinge, wenn du verschont bist; und ich würde zugrunde gehen und dich nicht sehen; aber ich vertraue darauf, dich bald zu sehen; denn ich habe heilige Aufzeichnungen, die ich dir übergeben möchte.
27 Mein Sohn, sei treu in Christus; und mögen dich die Dinge, die ich geschrieben habe, nicht so betrüben, dass sie dich zu Tode belasten, sondern möge Christus dich aufrichten und mögen seine Leiden und sein Tod und das Zeigen seines Körpers unseren Vätern und seine Barmherzigkeit und sein langes Leiden, und die Hoffnung auf seine Herrlichkeit und das ewige Leben ruhen für immer in deinem Geist.
28 Und möge die Gnade Gottes des Vaters, dessen Thron hoch in den Himmeln steht, und unseres Herrn Jesus Christus, der zur Rechten seiner Macht sitzt, bis alle Dinge ihm untertan sind, für euch sein und bleiben je. Amen.

 

Moroni, Kapitel 10

1 Nun schreibe ich, Moroni, etwas, was mir gut erscheint; und ich schreibe meinen Brüdern, den Lamaniten, und ich möchte, dass sie wissen, dass mehr als vierhundertzwanzig Jahre vergangen sind, seit das Zeichen des Kommens Christi gegeben wurde.
2 Und ich versiegele diese Aufzeichnungen, nachdem ich ein paar Worte der Ermahnung zu euch gesprochen habe.
3 Siehe, ich möchte euch ermahnen, wenn ihr diese Dinge lest, wenn es Weisheit Gottes ist, dass ihr sie lest, dass ihr daran denkt, wie barmherzig der Herr zu den Menschenkindern gewesen ist, sogar seit der Erschaffung Adams bis zu der Zeit, da ihr diese Dinge empfangen werdet, und denkt in euren Herzen darüber nach.
4 Und wenn ihr diese Dinge empfangt, möchte ich euch ermahnen, dass ihr Gott, den ewigen Vater, im Namen Christi fragt, ob diese Dinge nicht wahr sind;
5 Und wenn ihr mit aufrichtigem Herzen, mit wirklichem Vorsatz und Glauben an Christus fragt, wird er euch durch die Macht des Heiligen Geistes die Wahrheit kundtun; und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr die Wahrheit aller Dinge erkennen.
6 Und was gut ist, ist gerecht und wahr; darum leugnet nichts Gutes den Christus, sondern erkennt an, dass er ist.
7 Und ihr mögt wissen, dass er es ist, durch die Macht des Heiligen Geistes; darum möchte ich euch ermahnen, die Macht Gottes nicht zu leugnen; denn er wirkt durch Kraft nach dem Glauben der Menschenkinder, heute und morgen und in Ewigkeit.
8 Und wiederum ermahne ich euch, meine Brüder, dass ihr die Gaben Gottes nicht verleugnet, denn sie sind zahlreich; und sie kommen von demselben Gott.
9 Und es gibt verschiedene Arten, wie diese Gaben verwaltet werden; aber es ist derselbe Gott, der alles in allem wirkt; und sie werden den Menschen durch die Manifestationen des Geistes Gottes zu ihrem Nutzen gegeben.
10 Denn siehe, einem ist vom Geist Gottes gegeben, dass er das Wort der Weisheit lehre; und einem anderen, damit er das Wort der Erkenntnis durch denselben Geist lehre; und zu einem anderen überaus großen Glauben; und für einen anderen die Gaben der Heilung durch denselben Geist.
11 und wiederum zu einem anderen, damit er mächtige Wunder wirken kann; und wieder zu einem anderen, damit er über alle Dinge prophezeien kann; und wieder, für einen anderen, das Anschauen von Engeln und dienenden Geistern; und wieder, zu einem anderen, alle Arten von Zungen; und wieder, zu einem anderen, die Interpretation von Sprachen und von verschiedenen Arten von Zungen.
12 Und all diese Gaben kommen durch den Geist Christi; und sie kommen zu jedem einzeln, wie er will.
13 Und ich möchte euch ermahnen, meine geliebten Brüder, dass ihr daran denkt, dass jede gute Gabe von Christus kommt.
14 Und ich möchte euch ermahnen, meine geliebten Brüder, dass ihr daran denkt, dass er gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist und dass all diese geistigen Gaben, von denen ich gesprochen habe, niemals verschwinden werden, selbst solange die Welt besteht, nur nach dem Unglauben der Menschenkinder.
15 Darum muss Glaube vorhanden sein; und wenn es Glauben geben muss, muss es auch Hoffnung geben; und wenn es Hoffnung geben muss, muss es auch Nächstenliebe geben; und wenn ihr keine Nächstenliebe habt, könnt ihr in keiner Weise im Reich Gottes gerettet werden;
16 Auch im Reich Gottes könnt ihr nicht gerettet werden, wenn ihr keinen Glauben habt; ihr könnt es auch nicht, wenn ihr keine Hoffnung habt; und wenn ihr keine Hoffnung habt, müsst ihr verzweifelt sein; und Verzweiflung kommt wegen der Ungerechtigkeit.
17 Und Christus hat wahrhaftig zu unseren Vätern gesagt: Wenn ihr Glauben habt, könnt ihr alles tun, was mir zweckdienlich ist.
18 Und nun spreche ich zu allen Enden der Erde, dass, wenn der Tag kommt, an dem die Macht und die Gaben Gottes unter euch abgeschafft werden, dies wegen Unglaubens geschehen wird.
19 Und weh den Menschenkindern, wenn dies der Fall ist, denn es wird niemand unter euch geben, der Gutes tut, niemand, nicht einer.
20 Denn wenn einer unter euch ist, der Gutes tut, wird er durch die Kraft und die Gaben Gottes wirken.
21 Und weh denen, die diese Dinge abtun und sterben, denn sie sterben in ihren Sünden und können im Reich Gottes nicht errettet werden; und ich rede es nach den Worten Christi und lüge nicht.
22 Und ich ermahne euch, an diese Dinge zu denken; denn bald kommt die Zeit, da ihr erkennen werdet, dass ich nicht lüge, denn ihr werdet mich sehen vor Gottes Schranke, und Gott der Herr wird zu euch sagen: Habe ich euch nicht meine Worte kundgetan, die von diesem Mann geschrieben wurden, wie einer, der von den Toten weint?
23 Ja, sogar als einer, der aus dem Staub spricht?
24 Ich verkünde diese Dinge zur Erfüllung der Prophezeiungen.
25 Und siehe, sie werden aus dem Mund des ewigen Gottes hervorgehen; und sein Wort wird von Generation zu Generation zischen.
26 Und Gott wird euch zeigen, dass das, was ich geschrieben habe, wahr ist.
27 Und weiter möchte ich euch ermahnen, zu Christus zu kommen und jede gute Gabe zu ergreifen und weder die böse Gabe noch das Unreine anzurühren.
28 Und erwache und erhebe dich aus dem Staub, o Jerusalem; ja, und ziehe deine schönen Gewänder an, o Tochter Zion, und stärke deine Pfähle und erweitere deine Grenzen für immer, damit du nicht mehr zuschanden wirst über die Bündnisse des ewigen Vaters, die er für dich gemacht hat, o Haus Israels erfüllt werden kann.
29 Ja, kommt zu Christus und werdet in ihm vollkommen, und verleugnet euch von aller Gottlosigkeit, und wenn ihr euch von jeder Gottlosigkeit verleugnet und Gott mit all eurer Macht, ganzem Sinn und aller Kraft liebt, dann ist seine Gnade ausreichend für euch, dass ihr durch seine Gnade in Christus vollkommen sein könnt; und wenn ihr durch die Gnade Gottes vollkommen in Christus seid, könnt ihr die Macht Gottes keineswegs leugnen.
30 Und weiter, wenn ihr durch die Gnade Gottes vollkommen in Christus seid und seine Macht nicht verleugnet, dann seid ihr in Christus durch die Gnade Gottes geheiligt, durch das Vergießen des Blutes Christi, das im Bund ist des Vaters zur Vergebung eurer Sünden, damit ihr makellos heilig werdet.
31 Und nun sage ich allen Lebewohl. Ich gehe bald zur Ruhe in das Paradies Gottes, bis sich mein Geist und Körper wieder vereinen und ich triumphierend durch die Luft getragen werde, um dich vor dem angenehmen Riegel des großen Jehova, des ewigen Richters sowohl der Lebenden als auch der Toten, zu treffen . Amen.
DAS ENDE

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