Das Buch Jakob

Das Buch Jakob

Der Bruder Nephis

Kapitel 1

Die Worte seiner Predigt an seine Brüder. Er verwirrt einen Mann, der versucht, die Lehre Christi zu stürzen. Ein paar Worte zur Geschichte des Volkes Nephi.1 Denn siehe, es begab sich: Fünfundfünfzig Jahre waren vergangen, seit Lehi Jerusalem verließ; darum gab Nephi mir, Jakob, ein Gebot bezüglich dieser kleinen Platten, auf denen diese Dinge eingraviert sind.
2 Und er gab mir, Jakob, ein Gebot, dass ich einige der Dinge, die ich für sehr wertvoll hielt, auf diese Platten schreiben sollte: dass ich die Geschichte dieses Volkes nicht berühren sollte, es sei denn, es wäre leichtfertig werden das Volk Nephi genannt.
3 Denn er sagte, dass die Geschichte seines Volkes auf seinen anderen Platten eingraviert sein sollte und dass ich diese Platten bewahren und sie von Generation zu Generation an meine Nachkommen weitergeben sollte.
4 Und wenn es eine heilige Predigt oder eine große Offenbarung oder eine Prophezeiung gäbe, würde ich ihre Köpfe in diese Platten eingravieren und sie so oft wie möglich berühren, um Christi willen und um des Willens willen unserer Leute:
5 Denn aufgrund des Glaubens und der großen Besorgnis war uns in Bezug auf unser Volk wahrhaftig kundgetan worden, was mit ihm geschehen sollte.
6 Und wir hatten auch viele Offenbarungen und den Geist vieler Prophezeiungen; darum wussten wir von Christus und seinem Königreich, das kommen sollte.
7 Darum arbeiteten wir eifrig unter unserem Volk, um sie zu überzeugen, zu Christus zu kommen und an der Güte Gottes teilzuhaben, damit sie in seine Ruhe eingehen könnten, damit er nicht auf irgendeine Weise in seinem Zorn schwöre, dass sie nicht hineinkommen würden in, wie in der Provokation in den Tagen der Versuchung, als die Kinder Israel in der Wüste waren.
8 Darum möchten wir zu Gott, dass wir alle Menschen davon überzeugen könnten, nicht gegen Gott zu rebellieren, ihn zum Zorn zu provozieren, sondern dass alle Menschen an Christus glauben und seinen Tod sehen und sein Kreuz erleiden und die Schande des Todes tragen würden Welt; darum übernehme ich, Jakob, es auf mich, das Gebot meines Bruders Nephi zu erfüllen.
9 Nun fing Nephi an, alt zu werden, und er sah, dass er bald sterben musste; darum salbte er jetzt einen Mann zum König und zum Herrscher über sein Volk, gemäß der Herrschaft der Könige.
10 Das Volk liebte Nephi über die Maßen, er war ihnen ein großer Beschützer, er führte das Schwert Labans zu ihrer Verteidigung und arbeitete all seine Tage für ihr Wohlergehen; darum wünschte das Volk, seinen Namen in Erinnerung zu behalten.
11 Und wer an seiner Stelle regieren sollte, wurde vom Volk zweiter Nephi, dritter Nephi usw. genannt, gemäß den Regierungszeiten der Könige; und so wurden sie vom Volk genannt, mögen sie heißen, wie sie wollten.
12 Und es begab sich: Nephi starb.
13 Nun waren die Menschen, die keine Lamaniten waren, Nephiten; dennoch wurden sie Nephiten, Jakobiten, Josephiten, Zoramiten, Lamaniten, Lemueliten und Ismaeliten genannt.
14 Aber ich, Jakob, werde sie nachstehend nicht mit diesen Namen unterscheiden, sondern ich werde sie Lamaniten nennen, die danach trachten, das Volk Nephi zu vernichten; und diejenigen, die Nephi freundlich gesinnt sind, werde ich Nephiten oder das Volk Nephi nennen, gemäß den Regierungszeiten der Könige.
15 Und nun begab es sich: Das Volk Nephi fing unter der Herrschaft des zweiten Königs an, in seinem Herzen hart zu werden und sich etwas schlechten Praktiken hinzugeben, so wie David in alter Zeit, viele Frauen und Nebenfrauen zu haben , und auch Salomo, sein Sohn:
16 Ja, und sie fingen auch an, viel Gold und Silber zu suchen, und fingen an, etwas stolz zu sein;
17 Darum gab ich, Jakob, ihnen diese Worte, wie ich sie im Tempel lehrte, nachdem ich zuerst meinen Auftrag vom Herrn erhalten hatte.
18 Denn ich, Jakob, und mein Bruder Joseph, waren durch die Hand Nephis zu Priestern und Lehrern dieses Volkes geweiht worden.
19 Und wir machten unser Amt vor dem Herrn groß, indem wir die Verantwortung auf uns nahmen und die Sünden der Menschen auf unsere eigenen Häupter aufladen, wenn wir sie nicht mit allem Eifer das Wort Gottes lehrten;
20 Darum könnte ihr Blut nicht auf unsere Kleider kommen, wenn wir uns mit unseren Kräften abmühen; Andernfalls würde ihr Blut auf unsere Kleider kommen, und wir würden am Jüngsten Tag nicht makellos befunden werden.

 

Jakob warnt Nephiten

Kapitel 2

1 Die Worte, die Jakob, der Bruder Nephis, nach dem Tod Nephis zum Volk Nephis sprach:
2 Nun, meine geliebten Brüder, ich, Jakob, gemäß der Verantwortung, die ich vor Gott habe, um mein Amt mit Nüchternheit groß zu machen und meine Kleider von euren Sünden zu befreien, komme ich heute, an diesem Tag, in den Tempel hinauf Ich könnte euch das Wort Gottes verkünden;
3 Und ihr selbst wisst, dass ich bisher in dem Amt meiner Berufung fleißig gewesen bin; aber heute lastet viel mehr Verlangen und Sorge um das Wohl eurer Seelen auf mir als bisher.
4 Denn siehe, bis jetzt seid ihr dem Wort des Herrn gehorsam gewesen, das ich euch gegeben habe.
5 Aber siehe, hört auf mich und wisst, dass ich euch mit Hilfe des allmächtigen Schöpfers des Himmels und der Erde sagen kann, was eure Gedanken betrifft, wie ihr beginnt, in Sünde zu arbeiten, die Sünde sehr abscheulich erscheint mich, ja, und abscheulich für Gott.
6 Ja, es betrübt meine Seele und lässt mich vor Scham vor der Gegenwart meines Schöpfers zurückschrecken, dass ich euch die Schlechtigkeit eures Herzens bezeugen muss;
7 Und es betrübt mich auch, dass ich in Bezug auf dich vor deinen Frauen und deinen Kindern, von denen viele überaus zärtlich und keusch und zart sind, so viel Freimütigkeit der Rede walten lassen muss vor Gott, was Gott wohlgefällig ist;
8 Und ich glaube, sie sind hier heraufgekommen, um das wohlgefällige Wort Gottes zu hören, ja, das Wort, das die verwundete Seele heilt.
9 Darum bedrückt es meine Seele, dass ich durch das strenge Gebot, das ich von Gott erhalten habe, gezwungen sein sollte, euch nach euren Verbrechen zu ermahnen, die Wunden der bereits Verwundeten zu vergrößern, anstatt zu trösten und zu heilen ihre Wunden;
10 Und denen, die nicht verwundet wurden, werden, anstatt sich an dem wohlgefälligen Wort Gottes zu weiden, Dolche aufgesetzt, um ihre Seelen zu durchbohren und ihren zarten Verstand zu verletzen.
11 Aber trotz der Größe der Aufgabe muss ich nach den strengen Geboten Gottes handeln und euch von eurer Bosheit und Greueln erzählen, in Gegenwart der reinen Herzens und der zerbrochenen Herzens und unter den Blicken der durchdringendes Auge des allmächtigen Gottes.
12 Darum muss ich euch die Wahrheit sagen, gemäß der Klarheit des Wortes Gottes.
13 Denn siehe, als ich den Herrn befragte, so geschah das Wort zu mir, nämlich: Jakob, geh morgen in den Tempel hinauf und verkünde diesem Volk das Wort, das ich dir geben werde.
14 Und nun siehe, meine Brüder, dies ist das Wort, das ich euch verkünde, dass viele von euch begonnen haben, in diesem Land, das ein Land ist, nach Gold und Silber und allerlei kostbaren Erzen zu suchen der Verheißung für dich und deine Nachkommen ist im Überfluss vorhanden.
15 Und die Hand der Vorsehung hat dir so angenehm gelächelt, dass du viele Reichtümer erworben hast;
16 Und weil einige von euch mehr erhalten haben als ihre Brüder, seid ihr hochmütig in eurem Herzen und tragt steife Hälse und hohe Köpfe wegen der Kostbarkeit eurer Kleider und verfolgt eure Brüder, weil Ihr meint, besser zu sein als sie.
17 Und nun, meine Brüder, glaubt ihr, dass Gott euch in dieser Sache rechtfertigt? Siehe, ich sage dir: Nein.
18 Aber er verurteilt euch, und wenn ihr auf diesen Dingen beharrt, müssen seine Gerichte schnell über euch kommen.
19 O dass er dir zeigen würde, dass er dich durchbohren und dich mit einem einzigen Blick in den Staub schlagen kann.
20 O dass er dich von dieser Ungerechtigkeit und diesem Gräuel befreien würde.
21 Und oh, dass ihr auf das Wort seiner Gebote hören und nicht zulassen würdet, dass dieser Stolz eurer Herzen eure Seelen zerstört.
22 Denkt an eure Brüder wie an euch selbst und seid mit allem vertraut und frei mit eurem Vermögen, damit sie reich werden wie ihr.
23 Aber bevor ihr nach Reichtümern trachtet, trachtet nach dem Reich Gottes.
24 Und nachdem ihr a Hoffnung auf Christus erlangt habt, werdet ihr Reichtümer erlangen, wenn ihr danach trachtet; und ihr werdet sie suchen, um Gutes zu tun; die Nackten zu kleiden und die Hungrigen zu speisen und die Gefangenen zu befreien und den Kranken und Bedrängten Hilfe zu leisten.
25 Und nun, meine Brüder, ich habe zu euch über Stolz gesprochen; und diejenigen von euch, die euren Nächsten gequält und verfolgt haben, weil ihr in eurem Herzen stolz wart auf die Dinge, die Gott euch gegeben hat, was sagt ihr darüber?
26 Meint ihr nicht, solche Dinge seien dem, der alles Fleisch erschaffen hat, ein Greuel?
27 Und das eine Wesen ist in seinen Augen ebenso kostbar wie das andere.
28 Und alles Fleisch ist aus Staub; und zu demselben Zweck hat er sie erschaffen, damit sie seine Gebote halten und ihn verherrlichen in Ewigkeit.
29 Und jetzt schließe ich damit, zu euch über diesen Stolz zu sprechen.
30 Und wenn ich nicht wegen eines schwereren Verbrechens zu dir sprechen müsste, würde sich mein Herz wegen dir über die Maßen freuen.
31 Aber das Wort Gottes belastet mich wegen eurer gröberen Verbrechen.
32 Denn siehe, so spricht der Herr: Dieses Volk fängt an, in Ungerechtigkeit zu wachsen; sie verstehen die Schriften nicht; denn sie suchen sich zu entschuldigen, Hurereien zu begehen wegen der Dinge, die über David und Salomo, seinen Sohn, geschrieben stehen.
33 Siehe, David und Salomo hatten wirklich viele Weiber und Nebenfrauen, was vor mir ein Greuel war, spricht der Herr,
34 Darum, so spricht der Herr, habe ich dieses Volk durch die Kraft meines Armes aus dem Land Jerusalem herausgeführt, um mir einen gerechten Zweig aus der Frucht der Lenden Josephs zu erwecken.
35 Darum werde ich, der Herr, Gott, nicht zulassen, dass dieses Volk so handelt wie die alten.
36 Darum, meine Brüder, hört auf mich und hört auf das Wort des Herrn! Denn niemand unter euch soll nur eine Frau haben; und Nebenfrauen soll er keine haben; denn ich, der Herr, Gott, habe Gefallen an der Keuschheit der Frauen.
37 Und Hurereien sind mir ein Gräuel, so spricht der Herr der Heerscharen.
38 Darum wird dieses Volk meine Gebote halten, spricht der Herr der Heerscharen, oder verflucht sei das Land um ihretwillen.
39 Denn wenn ich, spricht der Herr der Heerscharen, mir Samen erwecken will, werde ich meinem Volk befehlen; sonst werden sie auf diese Dinge hören.
40 Denn siehe, ich, der Herr, habe den Kummer gesehen und die Klage der Töchter meines Volkes im Land Jerusalem gehört; ja, und in allen Ländern meines Volkes wegen der Bosheit und Greuel ihrer Ehemänner.
41 Und ich werde nicht zulassen, spricht der Herr der Heerscharen, dass das Geschrei der schönen Töchter dieses Volkes, das ich aus dem Land Jerusalem geführt habe, gegen die Männer meines Volkes zu mir heraufkommt, spricht der Herr der Gastgeber;
42 Denn sie werden die Töchter meines Volkes nicht wegen ihrer Zärtlichkeit gefangen wegführen, es sei denn, ich werde sie mit einem schweren Fluch heimsuchen, sogar bis zur Vernichtung;
43 Denn sie werden keine Hurerei begehen, wie sie einst, spricht der Herr der Heerscharen.
44 Und nun siehe, meine Brüder, ihr wisst, dass diese Gebote unserem Vater Lehi gegeben wurden; darum habt ihr sie schon früher gekannt; und ihr seid zu großer Verdammnis gekommen; denn ihr habt diese Dinge getan, die ihr nicht hättet tun sollen.
45 Siehe, ihr habt größeres Unrecht getan als die Lamaniten, unsere Brüder.
46 Ihr habt das Herz eurer zarten Frauen gebrochen und das Vertrauen eurer Kinder verloren wegen eures schlechten Beispiels vor ihnen; und das Schluchzen ihrer Herzen steigt wider dich zu Gott auf.
47 Und wegen der Strenge des Wortes Gottes, das gegen euch niedergeht, starben viele Herzen, durchbohrt von tiefen Wunden.
48 Aber siehe, ich, Jakob, möchte zu euch sprechen, die ihr reinen Herzens seid.
49 Blicke mit festem Sinn auf Gott und bete mit überaus großem Glauben zu ihm, und er wird dich in deinen Bedrängnissen trösten, und er wird deine Sache vertreten und Gerechtigkeit auf diejenigen herabsenden, die deine Vernichtung suchen.
50 O ihr alle, die ihr reinen Herzens seid, erhebt eure Häupter und empfangt das wohlgefällige Wort Gottes und weidet euch an seiner Liebe; denn ihr könnt, wenn euer Geist für immer fest ist.
51 Aber weh, weh euch, die ihr nicht reinen Herzens seid; die heute vor Gott schmutzig sind; denn wenn ihr nicht umkehrt, ist das Land um euretwillen verflucht;
52 Und die Lamaniten, die nicht so schmutzig sind wie du (dennoch sind sie mit einem schlimmen Fluch verflucht), werden dich sogar bis zur Vernichtung geißeln.
53 Und die Zeit kommt bald, dass sie, wenn ihr nicht umkehrt, das Land eures Erbes besitzen werden, und Gott der Herr wird die Gerechten aus eurer Mitte wegführen.
54 Siehe, die Lamaniten, eure Brüder, die ihr wegen ihrer Schmutzigkeit und der Flüche, die auf ihre Haut gefallen sind, hasst, sind gerechter als ihr;
55 Denn sie haben die Gebote des Herrn nicht vergessen, die unseren Vätern gegeben wurden, dass sie nur eine Frau haben sollten; und Nebenfrauen sollten sie nicht haben; und es sollten keine Hurereien unter ihnen begangen werden.
56 Und nun achten sie darauf, dieses Gebot zu halten; darum wird Gott der Herr sie nicht vernichten, sondern sich ihrer erbarmen, weil sie dieses Gebot halten; und eines Tages werden sie ein gesegnetes Volk werden.
57 Siehe, ihre Männer lieben ihre Frauen, und ihre Frauen lieben ihre Männer, und ihre Männer und ihre Frauen lieben ihre Kinder;
58 Und ihr Unglaube und ihr Hass gegen dich ist wegen der Missetat ihrer Väter; darum, wie viel besser seid ihr in den Augen eures großen Schöpfers?
59 O meine Brüder, ich fürchte, wenn ihr nicht von euren Sünden umkehrt, wird ihre Haut weißer sein als eure, wenn ihr mit ihnen vor den Thron Gottes gebracht werdet.
60 Darum gebe ich euch ein Gebot, das das Wort Gottes ist, dass ihr sie nicht mehr wegen der Finsternis ihrer Haut schmäht; auch sollt ihr sie nicht wegen ihrer Schmutzigkeit schmähen;
61 Aber ihr sollt an eure eigene Befleckung denken und daran denken, dass ihre Beschmutzung wegen ihrer Väter kam.
62 Darum gedenkt eurer Kinder, wie sehr ihr ihr Herz betrübt habt wegen des Beispiels, das ihr ihnen gegeben habt;
63 Und denkt auch daran, dass ihr wegen eurer Schmutzigkeit eure Kinder der Vernichtung zuführen könnt und ihre Sünden am letzten Tag auf eure Häupter gehäuft werden.
64 O meine Brüder, hört auf mein Wort; erwecke die Fähigkeiten deiner Seele; schüttelt euch, damit ihr aus dem Schlummer des Todes erwacht;
65 Und befreit euch von den Qualen der Hölle, damit ihr nicht zu Engeln des Teufels werdet, um in jenen See aus Feuer und Schwefel geworfen zu werden, der der zweite Tod ist.
66 Und nun sprach ich, Jakob, noch viel mehr zum Volk Nephi, indem ich sie vor Unzucht und Ausschweifung und vor jeder Art von Sünde warnte und ihnen die schrecklichen Folgen davon mitteilte;
67 Und ein Hundertstel der Verhandlungen dieses Volkes, die nun begannen, zahlreich zu werden, kann nicht auf diese Platten geschrieben werden;
68 Aber viele ihrer Verhandlungen sind auf den größeren Platten niedergeschrieben, und ihre Kriege und ihre Streitigkeiten und die Regierungen ihrer Könige.
69 Diese Platten werden die Platten Jakobs genannt; und sie wurden von Nephis Hand gemacht.
70 Und ich mache Schluss damit, diese Worte zu sprechen.

 

Kapitel 3

1 Nun siehe, es begab sich: Ich, Jakob, habe meinem Volk viel mit Worten gedient (und ich kann nur wenig von meinen Worten schreiben, weil es schwierig ist, unsere Worte auf Platten zu gravieren), und wir wissen es dass die Dinge, die wir auf Platten schreiben, bleiben müssen;
2 Aber alles, was wir auf irgendetwas schreiben, außer auf Platten, muss vergehen und verschwinden; aber wir können ein paar Worte auf Platten schreiben, die unseren Kindern und auch unseren geliebten Brüdern ein kleines Maß an Wissen über uns oder über ihre Väter vermitteln.
3 Nun, darüber freuen wir uns; und wir arbeiten eifrig daran, diese Worte auf Platten zu gravieren, in der Hoffnung, dass unsere geliebten Brüder und unsere Kinder sie mit dankbarem Herzen empfangen und auf sie blicken, damit sie mit Freude lernen und nicht mit Kummer, noch mit Verachtung für ihre erste Eltern:
4 Denn zu diesem Zweck haben wir dies geschrieben, damit sie wissen, dass wir viele hundert Jahre vor seinem Kommen von Christus wussten und auf seine Herrlichkeit gehofft hatten, und nicht nur wir selbst auf seine Herrlichkeit, sondern auch alle heiligen Propheten, die vor uns waren.
5 Siehe, sie glaubten an Christus und beteten den Vater in seinem Namen an; und wir beten auch den Vater in seinem Namen an.
6 Und zu diesem Zweck halten wir das Gesetz des Mose, das unsere Seele auf ihn hinweist; und für ihre Sache ist es uns zur Gerechtigkeit geheiligt, so wie es Abraham in der Wüste zugerechnet wurde, den Geboten Gottes gehorsam zu sein, indem er seinen Sohn Isaak opferte, was ein Gleichnis Gottes und sein einziger ist gezeugter Sohn.
7 Darum erforschen wir die Propheten; und wir haben viele Offenbarungen und den Geist der Prophezeiung, und mit all diesen Zeugen erlangen wir eine Hoffnung, und unser Glaube wird unerschütterlich, so dass wir wirklich im Namen Jesu befehlen können und die Bäume uns gehorchen, oder die Berge oder die Wellen des Meeres;
8 Dennoch zeigt uns Gott der Herr unsere Schwachheit, damit wir wissen, dass wir durch seine Gnade und seine große Herablassung gegenüber den Menschenkindern die Macht haben, diese Dinge zu tun.
9 Siehe, groß und wunderbar sind die Werke des Herrn.
10 Wie unerforschlich sind die Tiefen seiner Geheimnisse; und es ist unmöglich, dass der Mensch alle seine Wege herausfinden sollte.
11 Und niemand kennt seine Wege, es sei denn, es wird ihm offenbart; darum, Brüder, verachtet nicht die Offenbarungen Gottes.
12 Denn siehe, durch die Macht seines Wortes kam der Mensch auf das Antlitz der Erde; welche Erde durch die Kraft seines Wortes erschaffen wurde.
13 Darum, wenn Gott reden konnte, und die Welt war; und zu sprechen, und der Mensch wurde geschaffen, oh, warum nicht in der Lage, die Erde oder die Arbeit seiner Hände an der Oberfläche zu befehlen, gemäß seinem Willen und Vergnügen.
14 Darum, Brüder, trachtet nicht danach, den Herrn zu beraten, sondern nehmt Rat aus seiner Hand.
15 Denn siehe, ihr selbst wisst, dass er in Weisheit und in Gerechtigkeit und in großer Barmherzigkeit über alle seine Werke rät;
16 Darum, geliebte Brüder, versöhnt euch mit ihm durch das Sühnopfer Christi, seines eingeborenen Sohnes.
17 damit ihr eine Auferstehung erlangen könnt gemäß der Macht der Auferstehung, die in Christus ist, und als die Erstlingsfrucht Christi Gott dargebracht werden könnt, indem ihr Glauben habt und eine gute Hoffnung auf Herrlichkeit in ihm erlangt, bevor er sich offenbart im Fleisch.
18 Und nun, Geliebte, wundere dich nicht, dass ich dir diese Dinge sage; denn warum sollte man nicht von der Sühne Christi sprechen und eine vollkommene Erkenntnis von ihm erlangen, um die Erkenntnis einer Auferstehung und der kommenden Welt zu erlangen?
19 Siehe, meine Brüder, wer prophezeit, der prophezeie zum Verständnis der Menschen; denn der Geist spricht die Wahrheit und lügt nicht.
20 Darum spricht es von Dingen, wie sie wirklich sind, und von Dingen, wie sie wirklich sein werden; darum werden uns diese Dinge zur Errettung unserer Seelen deutlich offenbart.
21 Aber siehe, wir sind in diesen Dingen nicht allein Zeugen; denn Gott hat sie auch zu Propheten der Vorzeit geredet.
22 Aber siehe, die Juden waren ein halsstarriges Volk; und sie verachteten die Worte der Deutlichkeit und töteten die Propheten und suchten nach Dingen, die sie nicht verstehen konnten.
23 Darum müssen sie wegen ihrer Blindheit, die dadurch entstand, dass sie über das Ziel hinausblickten, notwendigerweise fallen:
24 Denn Gott hat seine Klarheit von ihnen genommen und ihnen vieles gegeben, was sie nicht verstehen können, weil sie es wollten.
25 Und weil sie es wollten, hat Gott es getan, damit sie straucheln.
26 Und nun bin ich, Jakob, durch den Geist zum Prophezeien verleitet worden: denn ich erkenne durch das Wirken des Geistes, der in mir ist, dass sie durch das Stolpern der Juden den Stein verwerfen werden, auf den sie bauen könnten, und sicheres Fundament haben.
27 Aber siehe, gemäß den Schriften wird dieser Stein das große und das letzte und das einzig sichere Fundament werden, auf dem die Juden bauen können.
28 Und nun, meine Geliebten, wie ist es möglich, dass diese, nachdem sie das sichere Fundament verworfen haben, jemals darauf aufbauen können, damit es das Haupt ihrer Ecke werden kann?
29 Siehe, meine geliebten Brüder, ich werde euch dieses Geheimnis enthüllen; wenn ich es nicht tue, werde ich auf jeden Fall von meiner Festigkeit im Geist erschüttert und stolpere wegen meiner übertriebenen Sorge um dich.
30 Siehe, meine Brüder, erinnert ihr euch nicht, die Worte des Propheten Zenos gelesen zu haben, die zum Haus Israel gesprochen haben, nämlich: Hört zu, o ihr Haus Israel, und hört die Worte von mir, einem Propheten des Herrn :
31 Denn siehe, so spricht der Herr: Ich will dich vergleichen, o Haus Israel, wie einen zahmen Ölbaum, den ein Mann nahm und in seinem Weinberg nährte, und der wuchs und alt wurde und anfing zu verfaulen.
32 Und es begab sich: Der Herr des Weingartens ging hinaus und sah, dass sein Ölbaum zu verfaulen begann; und er sagte: Ich werde es beschneiden und um es herum graben und es nähren, damit es vielleicht junge und zarte Zweige austreibt und nicht zugrunde geht.
33 Und es begab sich: Er beschnitt es und grub um es herum und nährte es gemäß seinem Wort.
34 Und es begab sich: Nach vielen Tagen fing es an, etwas kleine, junge und zarte Zweige hervorzubringen; aber siehe, die Hauptspitze davon begann zu verfallen.
35 And it came to pass that the master of the vineyard saw it, and he said unto his servant, It grieveth me that I should lose this tree;
36 Wherefore, go and pluck the branches from a wild olive tree, and bring them hither unto me; and we will pluck off those main branches which are beginning to wither away, and we will cast them into the fire, that they may be burned.
37 And behold, saith the Lord of the vineyard, I take away many of these young and tender branches, and I will graft them whithersoever I will;
38 And it mattereth not that if it so be, that the root of this tree will perish, I may preserve the fruit thereof unto myself;
39 Wherefore, I will take these young and tender branches, and I will graft them whithersoever I will.
40 Take thou the branches of the wild olive tree, and graft them in, in the stead thereof;
41 And these which I have plucked off, I will cast into the fire, and burn them, that they may not cumber the ground of my vineyard.
42 And it came to pass that the servant of the Lord of the vineyard, did according to the word of the Lord of the vineyard, and grafted in the branches of the wild olive tree.
43 And the Lord of the vineyard caused that it should be digged about, and pruned, and nourished, saying unto his servant, It grieveth me that I should lose this tree;
44 Wherefore, that perhaps I might preserve the roots thereof that they perish not, that I might preserve them unto myself I have done this thing.
45 Wherefore, go thy way; watch the tree, and nourish it, according to my words.
46 And these will I place in the nethermost part of my vineyard, whithersoever I will, it mattereth not unto thee;
47 And I do it, that I may preserve unto myself the natural branches of the tree; and also, that I may lay up fruit thereof, against the season, unto myself: for it grieveth me that I should lose this tree, and the fruit thereof.
48 And it came to pass that the Lord of the vineyard went his way, and hid the natural branches of the tame olive tree in the nethermost parts of the vineyard; some in one, and some in another, according to his will and pleasure.
49 And it came to pass that a long time passed away, and the Lord of the vineyard said unto his servant, Come, let us go down into the vineyard, that we may labor in the vineyard.
50 And it came to pass that the Lord of the vineyard, and also the servant, went down into the vineyard to labor.
51 And it came to pass that the servant said unto his master, Behold, look here; behold the tree.
52 And it came to pass that the Lord of the vineyard looked and beheld the tree, in the which the wild olive branches had been grafted; and it had sprung forth, and begun to bear fruit.
53 And he beheld that it was good: and the fruit thereof was like unto the natural fruit.
54 And he said unto the servant, Behold, the branches of the wild tree hath taken hold of the moisture of the root thereof, that the root thereof hath brought forth much strength;
55 And because of the much strength of the root thereof, the wild branches have brought forth tame fruit:
56 Now, if we had not grafted in these branches, the tree thereof would have perished.
57 And now, behold, I shall lay up much fruit, which the tree thereof hath brought forth; and the fruit thereof I shall lay up, against the season, unto mine own self.
58 And it came to pass that the Lord of the vineyard said unto the servant, Come, let us go to the nethermost parts of the vineyard, and behold if the natural branches of the tree hath not brought forth much fruit also, that I may lay up of the fruit thereof, against the season, unto mine own self.
59 And it came to pass that they went forth whither the master of the vineyard had hid the natural branches of the tree, and he said unto the servant, Behold these:
60 And he beheld the first, that it had brought forth much fruit; and he beheld also, that it was good.
61 And he said unto the servant, Take of the fruit thereof, and lay it up, against the season, that I may preserve it unto mine own self;
62 For behold, said he, this long time have I nourished it, and it hath brought forth much fruit.
63 And it came to pass that the servant said unto his master, How comest thou hither to plant this tree, or this branch of the tree? for behold, it was the poorest spot in all the land of thy vineyard.
64 And the Lord of the vineyard said unto him, Counsel me not: I knew that it was a poor spot of ground; wherefore, I said unto thee, I have nourished it this long time; and thou beholdest that it hath brought forth much fruit.
65 And it came to pass that the Lord of the vineyard said unto his servant, Look hither: behold, I have planted another branch of the tree also; and thou knowest that this spot of ground was poorer than the first.
66 But, behold the tree: I have nourished it this long time, and it hath brought forth much fruit; therefore, gather it, and lay it up, against the season, that I may preserve it unto mine own self.
67 And it came to pass that the Lord of the vineyard said again unto his servant, Look hither, and behold another branch also, which I have planted; behold that I have nourished it also, and it hath brought forth fruit.
68 And he said unto the servant, Look hither, and behold the last: behold, this have I planted in a good spot of ground; and I have nourished it this long time, and only a part of the tree hath brought tame fruit; and the other part of the tree hath brought forth wild fruit: behold, I have nourished this tree like unto the others.
69 And it came to pass that the Lord of the vineyard said unto the servant, Pluck off the branches that have not brought forth good fruit, and cast them into the fire.
70 But behold, the servant said unto him, Let us prune it, and dig about it, and nourish it a little longer, that perhaps it may bring forth good fruit unto thee, that thou canst lay it up against the season.
71 And it came to pass that the Lord of the vineyard, and the servant of the Lord of the vineyard, did nourish all the fruit of the vineyard.
72 And it came to pass that a long time had passed away, and the Lord of the vineyard said unto his servant, Come, let us go down into the vineyard, that we may labor again in the vineyard.
73 For behold, the time draweth near, and the end soon cometh: wherefore, I must lay up fruit, against the season, unto mine own self.
74 And it came to pass that the Lord of the vineyard, and the servant, went down into the vineyard; and they came to the tree whose natural branches had been broken off, and the wild branches had been grafted in; and behold, all sorts of fruit did cumber the tree.
75 And it came to pass that the Lord of the vineyard did taste of the fruit, every sort according to its number.
76 And the Lord of the vineyard said, Behold, this long time have we nourished this tree, and I have laid up unto myself against the season, much fruit.
77 But behold, this time it hath brought forth much fruit, and there is none of it which is good.
78 And behold, there are all kinds of bad fruit; and it profiteth me nothing, notwithstanding all our labor: and now, it grieveth me that I should lose this tree.
79 And the Lord of the vineyard said unto the servant, What shall we do unto the tree, that I may preserve again good fruit thereof unto mine own self?
80 And the servant said unto his master, Behold, because thou didst graft in the branches of the wild olive tree, they have nourished the roots, that they are alive, and they have not perished; wherefore, thou beholdest that they are yet good.
81 And it came to pass that the Lord of the vineyard said unto his servant, The tree profiteth me nothing; and the roots thereof profiteth me nothing, so long as it shall bring forth evil fruit.
82 Nevertheless, I know that the roots are good; and for mine own purpose I have preserved them; and because of their much strength, they have hitherto brought forth from the the wild branches good fruit.
83 But behold, the wild branches have grown, and have overrun the roots thereof: and because that the wild branches have overcome the roots thereof, it hath brought forth much evil fruit;
84 And because that it hath brought forth so much evil fruit, thou beholdest that it beginneth to perish: and it will soon become ripened, that it may be cast into the fire, except we should do something for it to preserve it.
85 And it came to pass that the Lord of the vineyard said unto his servant, Let us go down into the nethermost parts of the vineyard, and behold if the natural branches have also brought forth evil fruit.
86 And it came to pass that they went down into the nethermost parts of the vineyard.
87 And it came to pass that they beheld that the fruit of the natural branches had become corrupt also; yea, the first, and the second, and also the last; and they had all become corrupt.
88 And the wild fruit of the last, had overcome that part of the tree which brought forth good fruit, even that the branch had withered away and died.
89 And it came to pass that the Lord of the vineyard wept, and said unto the servant, What could I have done more for my vineyard?
90 Behold, I knew that all the fruit of the vineyard, save it were these, had become corrupted.
91 And now, these which once brought forth good fruit, have also become corrupted.
92 And now, all the trees of my vineyard are good for nothing, save it be to be hewn down and cast into the fire.
93 And behold, this last, whose branch hath withered away, I did plant in a good spot of ground; yea, even that which was choice unto me, above all the other parts of the land of my vineyard.
94 And thou beheldest that I also cut down that which cumbered this spot of ground, that I might plant this tree in the stead thereof.
95 And thou beheldest that a part thereof, brought forth good fruit; and a part thereof, brought forth wild fruit.
96 And because I plucked not the branches thereof, and cast them into the fire, behold, they have overcome the good branch, that it has withered away.
97 And now behold, notwithstanding all the care which we have taken of my vineyard, the trees thereof have become corrupted, that they bring forth no good fruit:
98 And these I had hoped to preserve, to have laid up fruit thereof, against the season, unto mine own self.
99 But behold, they have become like unto the wild olive tree; and they are of no worth, but to be hewn down and cast into the fire: and it grieveth me that I should lose them.
100 But what could I have done more in my vineyard?
101 Have I slackened my hand, that I have not nourished it?
102 Nay; I have nourished it, and have I digged about it, and I have pruned it, and I have dunged it; and I have stretched forth mine hand almost all the day long; and the end draweth nigh.
103 And it grieveth me that I should hew down all the trees of my vineyard, and cast them into the fire, that they should be burned.
104 Who is it that has corrupted my vineyard?
105 And it came to pass that the servant said unto his master, Is it not the loftiness of thy vineyard?
106 Have not the branches thereof overcome the roots, which are good?
107 And because the branches have overcome the roots thereof, behold, they grew faster than the strength of the roots, taking strength unto themselves.
108 Behold, I say, Is not this the cause that the trees of thy vineyard have become corrupted?
109 And it came to pass that the Lord of the vineyard said unto the servant, Let us go to, and hew down the trees of the vineyard, and cast them into the fire, that they shall not cumber the ground of my vineyard: for I have done all; what could I have done more for my vineyard?
110 But behold, the servant said unto the Lord of the vineyard, Spare it a little longer.
111 And the Lord said, Yea, I will spare it a little longer: for it grieveth me that I should lose the trees of my vineyard.
112 Wherefore let us take of the branches of these which I have planted in the nethermost parts of my vineyard, and let us graft them into the tree from whence they came;
113 And let us pluck from the tree those branches whose fruit is most bitter, and graft in the natural branches of the tree in the stead thereof.
114 And this will I do, that the tree may not perish, that perhaps I may preserve unto myself the roots thereof, for mine own purpose.
115 And behold, the roots of the natural branches of the tree which I planted whithersoever I would, are yet alive;
116 Wherefore, that I may preserve them also, for mine own purpose, I will take of the branches of this tree, and I will graft them in unto them.
117 Yea, I will graft in unto them the branches of their mother tree, that I may preserve the roots also unto mine own self, that when they shall be sufficiently strong, perhaps they may bring forth good fruit unto me, and I may yet have glory in the fruit of my vineyard.
118 And it came to pass that they took from the natural tree which had become wild, and grafted in unto the natural trees which also had become wild:
119 And they also took of the natural trees which had become wild, and grafted into their mother tree.
120 And the Lord of the vineyard said unto the servant, Pluck not the wild branches from the trees, save it be those which are most bitter; and in them ye shall graft, according to that which I have said.
121 And we will nourish again the trees of the vineyard, and we will trim up the branches thereof; and we will pluck from the trees those branches which are ripened that must perish, and cast them into the fire.
122 And this I do, that perhaps the roots thereof may take strength, because of their goodness; and because of the change of the branches, that the good may overcome the evil;
123 And because that I have preserved the natural branches, and the roots thereof; and that I have grafted in the natural branches again, into their mother tree; and have preserved the roots of their mother tree, that perhaps the trees of my vineyard may bring forth again good fruit;
124 And that I may have joy again in the fruit of my vineyard; and perhaps that I may rejoice exceedingly, that I have preserved the roots and the branches of the first fruit.
125 Wherefore, go to, and call servants, that we may labor diligently with our mights in the vineyard, that we may prepare the way, that I may bring forth again the natural fruit, which natural fruit is good, and the most precious above all other fruit.
126 Wherefore, let us go to, and labor with our mights, for this last time; for behold the end draweth nigh: and this is for the last time that I shall prune my vineyard.
127 Graft in the branches; begin at the last, that they may be first, and that the first may be last, and dig about the trees, both old and young, the first and the last, and the last and the first, that all may be nourished once again for the last time.

128 Wherefore, dig about them, and prune them, and dung them once more, for the last time: for the end draweth nigh.
129 And if it so be that these last grafts shall grow, and bring forth the natural fruit, then shall ye prepare the way for them, that they may grow;
130 And as they begin to grow, ye shall clear away the branches which bring forth bitter fruit, according to the strength of the good and the size thereof;
131 And ye shall not clear away the bad thereof, all at once, lest the roots thereof should be too strong for the graft, and the graft thereof shall perish, and I lose the trees of my vineyard.
132 For it grieveth me that I should lose the trees of my vineyard; wherefore, ye shall clear away the bad, according as the good shall grow, that the root and the top may be equal in strength, until the good shall overcome the bad, and the bad be hewn down and cast into the fire, that they cumber not the ground of my vineyard; and thus will I sweep away the bad out of my vineyard.
133 And the branches of the natural tree will I graft in again, into the natural tree; and the branches of the natural tree will I graft into the natural branches of the tree;
134 And thus will I bring them together again, that they shall bring forth the natural fruit; and they shall be one.
135 And the bad shall be cast away; yea, even out of all the land of my vineyard; for behold, only this once will I prune my vineyard.
136 And it came to pass that the Lord of the vineyard sent his servant; and the servant went and did as the Lord had commanded him, and brought other servants; and they were few.
137 And the Lord of the vineyard said unto them, Go to and labor in the vineyard, with your mights.
138 For behold, this is the last time that I shall nourish my vineyard: for the end is nigh at hand, and the season speedily cometh;
139 And if ye labor with your mights with me, ye shall have joy in the fruit which I shall lay up unto myself, against the time which will soon come.
140 And it came to pass that the servants did go, and labor with their mights; and the Lord of the vineyard labored also with them; and they did obey the commandments of the Lord of the vineyard, in all things.
141 And there began to be the natural fruit again in the vineyard; and the natural branches began to grow and thrive exceedingly;
142 And the wild branches began to be plucked off, and to be cast away; and they did keep the root and the top thereof equal, according to the strength thereof.
143 And thus they labored, with all diligence, according to the commandments of the Lord of the vineyard, even until the bad had been cast away out of the vineyard, and the Lord had preserved unto himself, that the trees had become again the natural fruit;
144 And they became like unto one body; and the fruit were equal; and the Lord of the vineyard had preserved unto himself the natural fruit, which was most precious unto him from the beginning.
145 And it came to pass that when the Lord of the vineyard saw that his fruit was good, and that his vineyard was no more corrupt, he called up his servants and said unto them, Behold, for this last time have we nourished my vineyard; and thou beholdest that I have done according to my will;
146 And I have preserved the natural fruit, that it is good, even like as it was in the beginning; and blessed art thou.
147 For because ye have been diligent in laboring with me in my vineyard, and have kept my commandments, and have brought unto me again the natural fruit, that my vineyard is no more corrupted, and the bad is cast away, behold, ye shall have joy with me, because of the fruit of my vineyard.
148 For behold, for a long time will I lay up of the fruit of my vineyard unto mine own self, against the season, which speedily cometh;
149 And for the last time have I nourished my vineyard, and pruned it, and dug about it, and dunged it;
150 Wherefore I will lay up unto mine own self of the fruit for a long time, according to that which I have spoken.
151 And when the time cometh that evil fruit shall again come into my vineyard, then will I cause the good and the bad to be gathered:
152 And the good will I preserve unto myself; and the bad will I cast away into its own place.
153 And then cometh the season and the end; and my vineyard will I cause to be burned with fire.

 

Chapter 4

1 And now, behold, my brethren, as I said unto you that I would prophesy, behold, this is my prophecy:
2 That the things which this prophet Zenos spake, concerning the house of Israel, in the which he likened them unto a tame olive tree, must surely come to pass.
3 And in the day that he shall set his hand again the second time to recover his people, is the day, yea, even the last time, that the servants of the Lord shall go forth in his power, to nourish and prune his vineyard; and after that, the end soon cometh.
4 And how blessed are they who have labored diligently in his vineyard; and how cursed are they who shall be cast out into their own place!
5 And the world shall be burned with fire.
6 And how merciful is our God unto us; for he remembereth the house of Israel, both roots and branches; and he stretches forth his hands unto them, all the day long;
7 And they are a stiff-necked, and a gainsaying people; but as many as will not harden their hearts, shall be saved in the kingdom of God.
8 Wherefore, my beloved brethren, I beseech of you in words of soberness, that ye would repent, and come with full purpose of heart, and cleave unto God as he cleaveth unto you.
9 And while his arm of mercy is extended towards you in the light of the day, harden not your hearts.
10 Yea, to-day if ye will hear his voice, harden not your hearts: for why will ye die?
11 For behold, after ye have been nourished by the good word of God all the day long, will ye bring forth evil fruit, that ye must be hewn down and cast into the fire?
12 Behold, will ye reject these words?
13 Will ye reject the words of the prophets and will ye reject all the words which have been spoken concerning Christ, after so many have spoken concerning him? and deny the good word of Christ, and the power of God, and the gift of the Holy Ghost, and quench the Holy Spirit? and make a mock of the great plan of redemption, which hath been laid for you?
14 Know ye not that if ye will do these things, that the power of the redemption and the resurrection which is in Christ, will bring you to stand with shame and awful guilt before the bar of God?
15 And according to the power of justice, for justice can not be denied, ye must go away into that lake of fire and brimstone, whose flames are unquenchable, and whose smoke ascendeth up for ever and ever, which lake of fire and brimstone, is endless torment.
16 O then, my beloved brethren, repent ye, and enter in at the strait gate, and continue in the way which is narrow, until ye shall obtain eternal life.
17 O be wise: what can I say more?
18 Finally, I bid you farewell, until I shall meet you before the pleasing bar of God, which bar striketh the wicked with awful dread and fear. Amen.

 

Chapter 5

1 And now it came to pass after some years had passed away, there came a man among the people of Nephi, whose name was Sherem.
2 And it came to pass that he began to preach among the people, and to declare unto them that there should be no Christ.
3 And he preached many things which were flattering unto the people; and this he did that he might overthrow the doctrine of Christ.
4 And he labored diligently that he might lead away the hearts of the people, insomuch that he did lead away many hearts;

5 And he knowing that I, Jacob, had faith in Christ who should come, he sought much opportunity that he might come unto me.
6 And he was learned, that he had a perfect knowledge of the language of the people; wherefore, he could use much flattery, and much power of speech, according to the power of the devil.
7 And he had hope to shake me from the faith, notwithstanding the many revelations, and the many things which I had seen concerning these things; for I truly had seen angels, and they had ministered unto me.
8 And also, I had heard the voice of the Lord speaking unto me in very word, from time to time; wherefore, I could not be shaken.
9 And it came to pass that he came unto me; and on this wise did he speak unto me, saying: Brother Jacob, I have sought much opportunity that I might speak unto you: for I have heard and also know, that thou goest about much, preaching that which ye call the gospel, or the doctrine of Christ;
10 And ye have led away much of this people, that they pervert the right way of God, and keep not the law of Moses, which is the right way; and convert the law of Moses into the worship of a being, which ye say shall come many hundred years hence.
11 And now, behold, I, Sherem, declare unto you, that this is blasphemy; for no man knoweth of such things: for he can not tell of things to come.
12 And after this manner did Sherem contend against me.
13 But behold, the Lord God poured in his Spirit into my soul, insomuch that I did confound him in all his words.
14 And I said unto him, Deniest thou the Christ which shall come?
15 And he said, If there should be a Christ, I would not deny him; but I know that there is no Christ, neither has been, nor ever will be.
16 And I said unto him, Believest thou the scriptures?
17 And he said, Yea.
18 And I said unto him, Then ye do not understand them; for they truly testify of Christ.
19 Behold, I say unto you, that none of the prophets have written, nor prophesied, save they have spoken concerning this Christ.
20 And this is not all: it has been made manifest unto me, for I have heard and seen; and it also has been made manifest unto me by the power of the Holy Ghost;
21 Wherefore, I know if there should be no atonement made, all mankind must be lost.
22 And it came to pass that he said unto me, Shew me a sign by this power of the Holy Ghost, in the which ye know so much.
23 And I said unto him, What am I, that I should tempt God to shew unto thee a sign, in the thing which thou knowest to be true?
24 Yet, thou wilt deny it, because thou art of the devil.
25 Nevertheless, not my will be done; but if God shall smite thee, let that be a sign unto thee that he has power, both in heaven and in earth; and also, that Christ shall come.
26 And thy will, O Lord, be done, and not mine.
27 And it came to pass that when I, Jacob, had spoken these words, the power of the Lord came upon him, insomuch that he fell to the earth.
28 And it came to pass that he was nourished for the space of many days.
29 And it came to pass that he said unto the people, Gather together on the morrow, for I shall die; wherefore, I desire to speak unto the people, before I shall die.
30 And it came to pass that on the morrow, the multitude were gathered together; and he spake plainly unto them, and denied the things which he had taught them; and confessed the Christ, and the power of the Holy Ghost, and the ministering of angels.
31 And he spake plainly unto them, that he had been deceived by the power of the devil.
32 And he spake of hell, and of eternity, and of eternal punishment.
33 And he said, I fear lest I have committed the unpardonable sin, for I have lied unto God: for I denied the Christ, and said that I believed the scriptures; and they truly testify of him.
34 And because I have thus lied unto God, I greatly fear lest my case shall be awful; but I confess unto God.
35 And it came to pass that when he had said these words, he could say no more; and he gave up the ghost.
36 And when the multitude had witnessed that he spake these things as he was about to give up the ghost, they were astonished exceedingly; insomuch, that the power of God came down upon them, and they were overcome, that they fell to the earth.
37 Now, this thing was pleasing unto me, Jacob; for I had requested it of my Father who was in heaven: for he had heard my cry, and answered my prayer.
38 And it came to pass that peace and the love of God were restored again among the people; and they searched the scriptures, and hearkened no more to the words of this wicked man.
39 And it came to pass that many means were devised, to reclaim and restore the Lamanites, to the knowledge of the truth; but it was all in vain: for they
delighted in wars and bloodshed; and they had an eternal hatred against us, their brethren.
40 And they sought by the power of their arms to destroy us continually;
41 Wherefore, the people of Nephi did fortify against them with their armies, and with all their might, trusting in the God and rock of their salvation; wherefore, they became as yet, conquerors of their enemies.
42 And it came to pass that I, Jacob, began to be old; and the record of this people being kept on the other plates of Nephi, wherefore, I conclude this record, declaring that I have written according to the best of my knowledge, by saying,
43 That the time passed away with us, and also our lives passed away, like as it were unto us a dream, we being a lonesome and a solemn people, wanderers, cast out from Jerusalem;
44 Born in tribulation, in a wilderness, and hated of our brethren, which caused wars and contentions; wherefore, we did mourn out our days.
45 And I, Jacob, saw that I must soon go down to my grave; wherefore, I said unto my son Enos, Take these plates.
46 And I told him the things which my brother Nephi had commanded me; and he promised obedience unto the commands.
47 And I make an end of my writing upon these plates, which writing has been small;
48 And to the reader I bid farewell, hoping that many of my brethren may read my words. Brethren, adieu.

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